Karl-Heinz Biermann - Fördegeheimnisse

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Eine Villa in Heikendorf an der Kieler Förde ist das ausgemachte Objekt eines
Privatdetektivs, der heimlich Fotos aufnimmt, die ein Paar hinter den Fenstern des
Hauses in leidenschaftlicher Umarmung zeigen. Mit diesen Fotos wird die
Bewohnerin der Villa, die Ehefrau des Chefs einer Rüstungsfirma für den
U-Boot-Bau, erpresst. Ihr junger Liebhaber, ein Mitarbeiter in der Rüstungsfirma
ihres Mannes, wird bald am Ufer der Kieler Förde tot aufgefunden –
offensichtlich erschlagen.
Der immer etwas grantelnde Hauptkommissar Brandt von der Kieler Kripo,
reich an Dienstjahren, aber dennoch kein Teamarbeiter, sieht sich bei seinen
Ermittlungen von einer Mauer des Schweigens, von Misstrauen und Widerständen
umgeben, selbst das BKA und erst recht der militärische Geheimdienst zeigen
sich nicht kooperativ, werfen ihm Knüppel zwischen die Beine. Doch mit seiner
sturen Hartnäckigkeit und auch Respektlosigkeit den Vorgesetzten gegenüber,
setzt er sich darüber hinweg. Da passiert ein weiterer Mord – der Privatdetektiv ist
umgebracht worden.

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Noch am selben Tag bekam der Kommissar einen Termin beim Staatsanwalt, dem er sein Anliegen

bereits vorher schon über seinen Computer gemailt hatte.

Der Staatsanwalt reichte ihm eine Mappe über den Schreibtisch. Kommissar Brandt klappte sie auf und fand zu seinem Erstaunen nur ein einziges Blatt darin vor. Er las den Namen der Firma und deren Adresse, sonst stand nichts auf dem Papier.

„Anfragen zu diesem Unternehmen sind ausschließlich beim Bundeskriminalamt zu stellen, wegen der Geheimhaltung“, sagte der Staatsanwalt, „und das auch nur über den Generalstaatsanwalt“, fuhr er gewichtig fort.

Kommissar Brandt klappte die dünne Mappe zu, das war’s dann, dachte er.

„Eine Rüstungsfirma, die speziell für den U-Boot-Bau hier in Kiel tätig ist, mehr kann ich Ihnen auch nicht mitteilen“, erklärte der Staatsanwalt.

„Ist das nicht schon ein bisschen zuviel? Ich meine wegen der Geheimhaltung.“

„Nun werden Sie mal nicht ironisch.“

„Immerhin konnte ich bis zum Personalleiter dieser Firma vordringen.“ Der Kommissar ließ nicht von seiner Polemik ab. „Was glauben Sie, wie der sich aufgeführt hat. Wie soll ich den Fall lösen, wenn man mir Knüppel zwischen die Beine wirft?

„Wie ich es schon sagte, die müssen Ihnen nichts erzählen. Aber“, sagte der Staatsanwalt, und er sagte es mit verschmitztem Gesichtsausdruck, „Sie dürfen zwar nicht auf dem Betriebsgelände ermitteln, aber Sie können dem Firmenchef privat einen Besuch abstatten. Das wissen Sie doch! Er ist allerdings nicht verpflichtet, Ihnen Auskünfte zu geben, nicht über seine Firma, über Privates ja“, betonte er. „Ob er das tut, ist eine andere Frage“, fügte er an.

„Ja, ja, das weiß ich doch alles.“ Kommissar Brandt reagierte brummig auf die, wie er meinte, anmaßende Belehrung des Staatsanwalts. „Dann besorge ich mir seine Privatadresse, dazu muss ich aber den Namen dieses Herrn Firmenchefs wissen.“

Der Staatsanwalt nickte. „So wie ich Sie kenne, kriegen Sie ihn raus“, sagte er.

6

Hanna Lürssen spähte in den Garten, der sich hinter ihrer Villa erstreckte. Sonnenstrahlen brachen durch Büsche und durch spärlich belaubte Bäume, durchdrangen die große Scheibe des Terrassenfensters, hinter der die Frau stand und fielen in ihr Gesicht, ließen ihre Tränen wie Perlen glänzen.

Sie war, wie so oft, allein in der Villa und ihre Einsamkeit fühlte sie umso mehr, als sie wieder an das Foto in der Zeitung dachte. Dabei blickte sie in Richtung des Zauns, der das große Gelände ihres Anwesens umgab, sehen konnte sie ihn nicht und doch sah sie dort ihren Geliebten. Er würde nicht mehr wiederkommen, dachte sie, und sie dachte auch an die Fotos, auf dem er mit ihr zusammen zu sehen gewesen war. Diese verdammten Fotos, die Ursache für die Tragik und das Leid, das ihr widerfuhr. Am liebsten hätte sie es hinausgeschrien, dass sie mit diesen Fotos erpresst wurde. Aber sie durfte es nicht.

Noch immer rollten Tränen in ihrem Gesicht herunter und ihre Blicke gingen hinaus in den Garten, sie sah aber nichts, nur ihre bedrückenden Gedanken umgaben sie. Erst das Tönen der Haustürglocke, noch lauter als sonst, wie sie es empfand, schreckte sie auf. Sie wandte sich um, sah im Flur auf dem Monitor der Über-wachungsanlage einen Mann, und sie beruhigte sich etwas, als sie in ihm nicht diesen Erpresser wiedersah.

„Guten Tag.“ Der Mann vor der Tür hielt ihr einen Ausweis entgegen. „Mein Name ist Brandt, ich bin von der Kieler Kripo.“

Hanna Lürssen fuhr zusammen, verbarg ihre Über-raschung aber.

Nachdem er um Einlass gebeten hatte und die Frau es durch stumme Gestik gestattete ihr zu folgen, ging der Kommissar um sich schauend hinter ihr her und fand sich in einem großen Zimmer, eher einem über-ladenen Salon wieder, hinter dessen großer Fensterfront sich ein unübersehbarer Garten anschloss.

„Ich nehme an, dass Sie Frau Lürssen sind. Ist Ihr Mann zu sprechen? Ich habe ein paar Fragen an ihn.“

„Mein Mann?“ Jetzt schien Hanna Lürssen überrascht. „Nein, mein Mann ist nicht da“, sagte sie.

„Er ist in seiner Firma, nehme ich an?“, wollte der Kommissar feststellen.

„Nein“, die Frau schüttelte ihren Kopf. „Er ist auf Geschäftsreise – im Ausland“, fügte sie an.

„Ah ja.“ Kommissar Brandt sah sich um. Die Frau hatte er längst fixiert gehabt, eine attraktive Erscheinung, befand er. Sie musste so um die vierzig sein, schätzte er ihr Alter. Er schaute zu den Gemälden an den Wänden, eines nach dem anderen sah er sich an. Dann machte er ein paar Schritte auf das große Terrassenfenster zu. „Leben Sie ganz allein hier? Oder wohnen hier noch weitere Familienangehörige?“

Hanna Lürssen verneinte.

„Und Personal? Haben Sie Hausangestellte?“

„Ja, aber was wollen Sie? Weswegen sind Sie hier?“

„Sind die jetzt hier im Haus?“

„Nein!“ Die Antwort kam energisch. „Aber ich verstehe Ihre Fragen nicht.“

„Ihr Mann ist Inhaber eines Rüstungsbetriebes in Friedrichsort.“ Der Kommissar nannte den Namen der Firma, dass er das Wort Rüstung gebraucht hatte, räumte er sofort als Fehler ein, die Frau würde jetzt nichts mehr weiter sagen.

Seine Vermutung bestätigte sich nicht. „Ja“, sagte Hanna Lürssen nickend.

Jetzt noch die Namen der Mitarbeiter aus dem Umfeld des Mordopfers von ihr bekommen, vielleicht wusste sie diese und sie käme damit heraus und er

käme genauso an die Adressen, so wie er an die dieses Hauses gekommen war – ganz einfach über das Register des Einwohnermeldeamtes, nachdem er den Namen des Firmenchefs erfahren hatte. Der stand doch tatsächlich in der neuesten Ausgabe von „Wer ist wer?“, diesem VIP-Personenlexikon, das er sich besorgt hatte; unter der Rubrik Wirtschaft und Industrie hatte er ihn herausbekommen, weil da auch der Name seiner Rüstungsfirma zu lesen war. Er war auch noch eitel, dieser Firmenchef, hatte er gedacht.

Er holte das Foto des Toten hervor und hielt es der Frau hin. „Das ist ein Mitarbeiter in der Firma Ihres Mannes. Vielleicht kennen Sie ihn?“

Sie schaute auf das Bild, nur so eben, es schien ihm fast zu flüchtig. „Wissen Sie …“, sagte sie nach kurzem Zögern und ihre Stimme schien brüchig zu werden, sie räusperte sich. „Ich kümmere mich nicht um die Angelegenheiten in der Firma.“

„Er ist ermordet worden. Vielleicht haben Sie sein Foto in der Zeitung gesehen?“

Hanna Lürssen schüttelte ihren Kopf.

„Es ist sehr wichtig. Wenn Sie etwas über ihn sagen können, helfen Sie bei der Aufklärung des Mordes.“

„Ich weiß nicht, wer das ist“, beharrte sie.

„Bitte überlegen Sie noch einmal. Ich brauche die Namen seiner Kollegen. Ich muss wissen, ob er dort im Umfeld Feinde hatte.“

Hanna Lürssen starrte ihn wie entgeistert an und drehte sich dann um. Der Kommissar ließ sie es tun, wollte ihr Zeit geben, sich zu sammeln, die Frau wirkte ihm irgendwie durch den Wind. Er schaute wieder durch das große Terrassenfenster nach draußen in den weiträumigen Garten. Fast wie ein Park erschien er ihm. Weit hinten standen hinter Büschen ausladende Bäume, fast schon kahl. Ihre Stämme waren hoch hinausgewachsen und er stellte fest, dass auch Bäume einer exotischen Art darunter waren.

„Kennen Sie jemanden in der Firma, der mir weiterhelfen kann?“, richtete er sich wieder an die Frau. „Vielleicht jemanden von der Personalabteilung? Es gibt doch sicher einen Personalleiter in der Firma. Wenn Sie den bitte anrufen würden und nach den Namen der Kollegen des Opfers fragen – ich wäre Ihnen äußerst dankbar.“ Wieder bemerkte der Kommissar, dass sie unter seinen Worten betroffen wirkte.

„Den kenne ich nicht“, antwortete sie. Ihre Stimme wurde fester. „Ich interessiere mich nicht für die Belange der Firma, das sagte ich vorhin schon. Ich weiß wirklich nicht, wie ich Ihnen da helfen sollte.“

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