Karl-Heinz Biermann - Fördegeheimnisse

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Eine Villa in Heikendorf an der Kieler Förde ist das ausgemachte Objekt eines
Privatdetektivs, der heimlich Fotos aufnimmt, die ein Paar hinter den Fenstern des
Hauses in leidenschaftlicher Umarmung zeigen. Mit diesen Fotos wird die
Bewohnerin der Villa, die Ehefrau des Chefs einer Rüstungsfirma für den
U-Boot-Bau, erpresst. Ihr junger Liebhaber, ein Mitarbeiter in der Rüstungsfirma
ihres Mannes, wird bald am Ufer der Kieler Förde tot aufgefunden –
offensichtlich erschlagen.
Der immer etwas grantelnde Hauptkommissar Brandt von der Kieler Kripo,
reich an Dienstjahren, aber dennoch kein Teamarbeiter, sieht sich bei seinen
Ermittlungen von einer Mauer des Schweigens, von Misstrauen und Widerständen
umgeben, selbst das BKA und erst recht der militärische Geheimdienst zeigen
sich nicht kooperativ, werfen ihm Knüppel zwischen die Beine. Doch mit seiner
sturen Hartnäckigkeit und auch Respektlosigkeit den Vorgesetzten gegenüber,
setzt er sich darüber hinweg. Da passiert ein weiterer Mord – der Privatdetektiv ist
umgebracht worden.

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Bald bemerkte er eine junge Frau, die mit einer

Zeitung in der Hand das Café betrat. Nach einer Weile, in der er sie beobachtet hatte, kam er dahin, dass sie die Bekannte des Toten sein konnte, die sich am Telefon mit Franzi Harms vorgestellt hatte. Die junge Frau hatte ihm gesagt, dass sie eine aufgeschlagene Zeitung mit dem Foto des Ermordeten vor sich auf dem Tisch liegen haben würde. Ihr Vorschlag war ihm überaus konspirativ erschienen. Er trat an ihren Tisch.

„In welcher Beziehung standen Sie zu ihm“, fragte er sie, nachdem sich seine Vermutung bestätigte, er sich vorgestellt und sich zu ihr gesetzt hatte.

„Wir waren bis vor Kurzem noch befreundet“,.

„Heißt das, bis zu seiner Ermordung?“ Der Kommissar fand es etwas zu schroff ausgedrückt. „Es tut mir leid.“

„Schon in Ordnung“, sagte die junge Frau. „Es war sowieso nicht die große Liebe.“

Ihre Offenheit überraschte ihn.

„Vor ungefähr zwei Monaten haben wir uns aus den Augen verloren“, sagte sie.

„Dann waren Sie also schon lange nicht mehr mit ihm zusammen.“ Sein Fauxpas war also egal gewesen, dachte der Kommissar etwas ärgerlich. „Sie können mir trotzdem etwas über ihn erzählen.“

„Was wollen Sie wissen?“ Franzi Harms sah ihn auffordernd an.

„Nun, Name, Alter, vor allem was er so gemacht hat, auch beruflich.“

„Bernd“, sagte die junge Frau, „Bernd Mosbacher, mit einem o. Er war im Schiffbau bei einer Firma angestellt, ich glaube in Friedrichsort.“

„Name der Firma? Adresse?“

Franzi Harms beantwortete die Fragen, ohne lange nachzudenken.

„Können Sie sich vorstellen, warum er umgebracht worden ist?“

„Nein“, sagte sie.

„Kennen Sie andere Personen aus seinem Umfeld?“

Die junge Frau schüttelte ihren Kopf, jetzt schien sie länger zu überlegen. „Da gab es niemanden“, sagte sie dann.

„Vater, Mutter, Geschwister“, forschte der Kommissar weiter, „irgendjemanden muss es doch geben.“

Wieder schüttelte sie mit dem Kopf.

„Vielleicht kennen Sie seine Arbeitskollegen?“

„Er hat nie über seinen Beruf gesprochen.“

„Aber Sie wissen doch, wo er gearbeitet hat. Sie haben es mir vorhin gesagt“, beharrte der Kommissar.

„Er hat mir nur einmal zu verstehen gegeben, dass es sehr merkwürdig in seiner Firma zuginge.“

„Was meinte er denn damit?“

Franzi Harms zog ihre Schultern hoch. „Vielleicht stand er sehr unter Druck?“

„Ist das eine Spekulation von Ihnen, oder wissen Sie das genau?“ Der Kommissar rief sich in Gedanken zu, nicht schroff zu reagieren, bis jetzt war die Frau außerordentlich gesprächsbereit.

„Ich hatte den Eindruck, dass er Schwierigkeiten mit Kollegen hatte“, antwortete sie.

„Das war Ihr Eindruck. Genau wissen Sie es aber nicht.“ Seiner Vermutung fügte der Kommissar seine Verabschiedung von der jungen Frau an. „Vielen Dank, dass Sie Zeit für mich hatten, für heute reicht es erst einmal. Das heißt, eins habe ich noch: Sie haben sich doch bestimmt oft in seiner Wohnung getroffen, ich meine, als Sie noch mit ihm zusammen waren.“

„Ja, auch“, sagte Franzi Harms.

Auf der Fahrt nach Hause dachte er noch einmal über das ungezwungene Auftreten der Frau nach und dann fiel ihm etwas – wie er glaubte – Entscheidendes ein: die Kollegen des Mordopfers! Warum hatten sich seine Kollegen nicht auf den Aufruf in den Zeitungen hin bei der Kripo gemeldet? Sie müssten doch zumindest über das lange Fernbleiben ihres Mitarbeiters verwundert sein. Irgendetwas stimmte da nicht. Aber immerhin kannte er jetzt die Adresse der Arbeitsstätte des Toten.

5

Vor dem Gelände des Betriebes angekommen, sprang ihm der englisch geschriebene Namenszug ins Auge, hoch an einem Gebäude angebracht. Soll wohl eine Art Globalismus der Firma hervorheben, spöttelte er. Der Name sagte ihm allerdings nichts, obwohl er in Friedrichsort einige Industrieunternehmen ansässig wusste.

Im Empfangsbereich nannte er dem Pförtner den Namen des Mordopfers und verlangte die Kollegen des Toten zu sprechen, dabei hielt er dem Mann hinter dem Tresen seinen Dienstausweis hin. Der schaute ungerührt, verpasste dem Kommissar sogleich selbst einen Ausweis, einen Tagespassierschein. Danach griff er zum Telefonhörer, offenbar um den Kieler Kripobeamten bei irgendjemanden anzumelden.

Kommissar Brandt sah sich in dem großzügigen Empfangsgebäude um, sah nach draußen, so weit es möglich war; das Betriebsgelände schien sich tatsächlich zumindest räumlich als groß zu erweisen.

„Ich darf Sie bitten mir zu folgen“, hörte er eine weibliche Stimme hinter sich.

Er sah sich einer adretten Frau gegenüber, als er sich umdrehte. Ihre folgenden Gebaren, die ihn aufforderten mitzukommen, und wie sie dann vor ihm her stolzierte, fand er aber dann als sehr steif. Die Frau ließ sich herab, sich als Chefsekretärin vorzustellen, wies ihn an zu warten, offensichtlich hatte sie ihn in ein Vorzimmerbüro geführt. Gleich trat auch schon ein Mann ins Büro, stellte sich als Personalleiter der Firma vor.

Der Kommissar trug noch mal sein Anliegen vor, die Kollegen des Mitarbeiters sprechen zu wollen, ohne mitzuteilen, dass dieser ermordet worden war.

„Sie sollten wissen“, sagte daraufhin der Personal-leiter, „das dies ohne Anordnung von höherer Stelle nicht geht.“

„Was wollen Sie denn damit sagen?“ Kommissar Brandt war perplex.

„Ich brauche Ihnen gar nicht viel erklären, so viel sei Ihnen gesagt: Wir sind ein Unternehmen in der Rüstungsindustrie, Sie sollten verstehen, dass unsere Mitarbeiter der strengsten Geheimhaltung unterliegen.“

„Ich ermittle in einem Mordfall …“

„Tut mir leid“, fiel der Personalleiter ihm ins Wort. „Sie können die Mitarbeiter nicht befragen, bitte verstehen Sie.“

„Ich muss Ihnen mitteilen, dass Ihr besagter Mit-arbeiter ermordet wurde“, konfrontierte der Kommissar ihn jetzt mit dem Tötungsdelikt. „Haben Sie sich keine Gedanken über das Fernbleiben von Herrn Mosbacher gemacht? Ihnen als Personalleiter müsste doch so etwas nicht verborgen bleiben. Ich will den Chef dieser Firma sprechen“, erzürnte er sich.

„Das geht leider auch nicht.“

„Dann machen wir es so“, der Kommissar sprach es süffisant, „Ihr Chef bekommt eine Aufforderung, sich umgehend im Polizeipräsidium einzufinden, und Sie kommen auch und bringen die Kollegen des Mord-opfers gleich mit. Dort werden wir uns weiter unter-halten.“

Der Personalleiter zuckte mit den Schultern. „Dann tun Sie’s“, sagte er.

Kommissar Brandt dachte daran, dass ihm noch die Privatadresse des Firmeninhabers fehlte. Diesen Lackaffen brauchte er gar nicht erst danach fragen, der würde stur bleiben und keine weiteren Auskünfte geben. Er tippte zum stummen Gruß mit zwei Fingern an seine Stirn und ließ ihn hinter sich.

Draußen vor dem Firmeneingang sah er wieder hoch zum Namenszug. Immer diese englischen Schreibweisen, dachte er abfällig, wir sind doch in Deutschland. Die tun hier so, als seien sie mondial, sind aber nicht einmal bereit, einem Beamten des deutschen Staates Rede und Antwort zu stehen. Er würde ihnen sein Recht schon abfordern.

Im Polizeipräsidium forschte er sogleich danach, ob ihm nun endlich jemand von den Kollegen zur Seite gestellt werden konnte, doch waren sie immer noch mit ihren eigenen Fällen beschäftigt, niemand hatte eine freie Hand. Den Chef dieses Rüstungsbetriebs würde er nie und nimmer aufs Präsidium bekommen, soviel war sicher.

Es wütete in seinem Kopf, immer noch ungehalten über die vorhin erlittene Abfuhr bei diesem Personalheini, und er war ärgerlich über seine Kollegen, die ihm nicht helfen wollten. Er musste zum Staatsanwalt, nur der konnte eine Verfügung erlassen, mit der man an den Firmenchef und seine Mitarbeiter herankam. Die würde er sich dann vornehmen und dann würde man schon sehen, ob sie sich ihm weiterhin verweigerten.

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