Daimon Legion - Die Stunden der Nacht

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Dani sinnt auf Rache. Zusammen mit ihrem Freund Jules, einem Forscher der Mythen und Legenden, sucht sie den Mörder ihrer Eltern: einen Wolfsdämon mit grauen Augen.
Eben dieser hat allerdings genug eigene Probleme, als dass er sich auch noch um die Vergeltungspläne einer jungen Menschenfrau den Kopf zerbrechen könnte.
Jedoch bleibt keine Zeit für alte Feindschaften – denn in der Dunkelheit lauert mehr als ein tödlicher Jäger darauf, Beute zu schlagen.

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Das Manko eines jeden Genies.

„Beschäftigt?“, schmunzelte sie und lehnte sich an das Eisengerüst.

„Gnostik“, antwortete er beschämt, „ich könnt mich drin verbeißen. Am liebsten würde ich die ganze Bibel neu übersetzen und diese religiösen Ungereimtheiten -“

„Der Vatikan hat dich bereits verteufelt, mehr kannst du bei der Kirche nicht erreichen. Verbeiß dich lieber in die Lasagne, die im Kühlschrank liegt.“

„Ich hab keinen Hunger …“, winkte er ab und atmete Rauch aus.

„Jules“, klang sie leicht drohend, „die hab ich dir gestern Abend für heute Mittag gemacht. Soll ich mich etwa umsonst hingestellt haben? Der Doktor kriegt einen Anfall, wenn ich dich noch mal zu ihm schleifen muss und deine Werte jenseits von Somalia liegen …“

Offenbar zog die Schelte, denn er wurde recht klein. Obwohl er älter war als sie, hatte sie ihn besser im Griff. Blinzelnd sah Jules auf seine Armbanduhr und stöhnte lang. „Wo ist die ganze Zeit hin? Mir kommt es vor, als wärst du erst vor einer Stunde oder so gegangen!“

„Vor fünf Stunden“, korrigierte sie ihn bissig lächelnd. „Robert hat das Studio heute früher dicht gemacht, weil sein Junge Geburtstag feiert. Hab ich dir gestern gesagt.“

„Ach, sorry …“, seufzte er und rieb sich die Augen, „ich bin raus.“

„Dann lass die Gnostik Gnostik sein und wir essen zusammen, okay?“, schlug sie vor und setzte gleich an: „Ich hab auch Neuigkeiten erfahren, die dich interessieren werden.“

Jules hob eine dünne Braue. „So? Worum geht es?“

„Ich erzähl es dir nach dem Essen.“

„Mist.“

3

Lichtfänger

Jules rieb sich die geschlagene Schulter. Nachdem er unachtsam Dani gestanden hatte, dass er in den fünf Stunden auch nichts getrunken hatte, ließ sie mehrere Treffer auf ihn landen.

Seine junge Freundin war hart und manchmal sehr brutal, doch er wusste, sie war nur deshalb so grob zu ihm, weil sie ihn aufrichtig liebte und sich mehr als große Sorgen um ihn machte.

Er sah ja auch vollkommen ein, dass sie recht hatte.

Bevor er sie vor zwei Jahren kennengelernt hatte, brachte ihn seine damalige Freundin unter Wut und Tränen ins Krankenhaus, nachdem er über der Arbeit zusammengebrochen war und an Unterernährung litt, die schon als lebensbedrohlich galt. Kaum, dass er wieder stehen konnte und zu Stift und Zettel griff, verließ sie ihn und die Ärzte hielten es für ratsam, ihn weiter festzuhalten – in der psychiatrischen Abteilung.

Wenn seine französische Mutter und sein englischer Erzeuger sich jemals ernsthaft für ihn interessiert hätten, statt quer durch die heile weite Welt zu irgendwelchen diplomatischen Seminarsitzungen und archäologischen Ausgrabungen zu reisen, wären sie vielleicht sogar enttäuscht gewesen, dass ihr einst vielversprechender Junge nicht an einer Hochschule lehrte, sondern in der Klapse gelandet war. Welch ein Glück, dass der Kontakt seit Jahren miserabel verlief …

Bei einer albernen Gruppensitzung war ihm dort in der weißen Hölle dieser störrische Wirbelwind begegnet und ihr unbeugsames Temperament hatte ihn schlichtweg umgehauen. Von anderen Gemeinsamkeiten ganz zu schweigen, weswegen sie auch später noch miteinander sprachen und bald glücklich zusammenlebten.

Na ja, mehr oder weniger …

Ihre felsenfeste Haltung ließ ihn öfters an seine Grenzen stoßen und er war blöderweise ein unverbesserlicher Workaholic. Seinen selbstzerstörerischen Wissensdrang konnte er nie abschalten. Er musste einfach lesen. Denken. Forschen. Fragen beantworten, die andere als unlösbaren, unerklärlichen, unbegreiflichen Humbug abspeisten. An Langeweile würde er ebenso sterben wie an einem leeren Magen. Dazu wollte er es jedoch nicht kommen lassen – und Dani auch nicht. Es war schwer, aber nötig, dass sie ständig über ihm schwebte.

Es erschien irgendwo paradox, dass er, ein Genie mit einem IQ von über hundertachtzig, nicht in der Lage war, einen normalen Tagesablauf zu führen. Magister in allen Dingen, nur nicht im Kochen, Waschen, Pflegen.

In seinem Kopf war Platz für Medizin, Theologie und sonstige Wissenschaften, die ihn jedoch nur am Rande etwas bedeuteten – und dann gab es ja noch diese verbohrten Fakultätsaffen, die ihm widerwillig zwar Auszeichnungen und Urkunden aushändigen mussten, ihn doch hinterrücks als wahnwitzigen Narren für seinen Lebensinhalt abstempelten – ah! – Jules verstand sich manchmal selber nicht. In seinem Geist herrschte eben kein Stillstand und nun kam er von den eigenen Gedanken ab.

Wo war ich gerade gewesen?

Dass Dani das ganze Theater mit ihm so gut mitmachte, war für Jules ein achtes Weltwunder. Jede andere berufstätige Frau, die nach der Arbeit noch den Haushalt für ihren nutzlosen Kerl schmeißen musste, hätte ihm schon längst den Laufpass gegeben. Ein Riesentrottel, das war er …

„Tut mir wirklich leid“, meinte er es ehrlich, als er mit hängendem Kopf auf den Esstisch zuschlappte, wogegen Dani schon die Mikrowelle auf der Küchenzeile bediente. Eine schlichte Handhabung, eine kleine Bewegung nur – er würde bestimmt das Gerät in die Luft jagen! Mit technischen Geräten stand er auf Kriegsfuß.

„Schwamm drüber“, zuckte sie die Achseln.

„Nee!“, wischte er ihren Einwand energisch fort. „Ich hatte echt vor, mir was zu machen! Ich hätte hier auch mal was tun können! Wenn ich ein Handwerker wäre, hätte ich was Sinnvolleres mit meiner Zeit angefangen, das Dach geteert, Fenster repariert oder was … aber ich pack nichts an!“

„Außerdem hast du zwei linke Hände. Lass das lieber, bevor du dir wehtust.“

Er biss auf den Zigarettenfilter.

Wieder hatte sie recht. Das letzte Mal, als er den guten Hausmann spielen wollte, hätte er sich fast den Daumen abgesägt! Und davor war er von der Leiter gefallen und hatte sich das Kreuz verrenkt! Noch weiter gedacht – aber besser nicht, er war schon ganz unten.

Missmutig nahm er zwei Teller aus dem Küchenschrank und Besteck aus der Schublade, um beides auf den Tisch zu platzieren. Immerhin ging dabei nichts zu Bruch. Wenn er es nicht vergaß – und er wettete fast, dass das abermals der Fall sein würde – wollte er morgen zumindest den Abwasch machen.

Die Mikrowelle gab einen Ton von sich und Dani kam mit der dampfenden Lasagne zu ihm an den Esstisch, wo sie ihr Werk auf die Teller aufteilte. Wenn sie sich derart häuslich gab, vergaß er beinahe, was für eine charmante Art in ihrem Sturkopf vorherrschte.

„Wie war die Arbeit?“, fragte Jules entspannt, um etwas von ihrer Fürsorge zurückzugeben. Er wollte sich auch nicht mehr über seine eigene Unfähigkeit aufregen und Stille konnte er ohnehin schwer ertragen.

„Ganz okay“, gab sie eine blasse Auskunft und schaute ihn dabei an. Irgendwas liegt dem Mädchen auf der Seele – das sagte ihm nicht seine Menschenkenntnis, sondern das Psychologiestudium, welches er mal so nebenbei abgeschlossen hatte.

Dani erzählte von einem Kunden, der ein Cover-up über ein missglücktes Tattoo haben wollte, dann von einer Zwölfjährigen, die unbedingt ein Zungenpiercing forderte – was Robert als fürsorglicher Vater und ehrbarer Ladenführer natürlich abgelehnt hatte – und berichtete davon, dass ihre Kollegin Nancy wieder auf Solopfaden unterwegs war. Ihr Musiker-Freund schien ein kompletter Vollidiot gewesen zu sein. Hatte ja nur zwei Monate gedauert, um zu dieser (ihn nicht überraschenden) Erkenntnis zu kommen. Die Frau sollte ihre Ansprüche überdenken …

Jules stocherte mit der Gabel im Essen herum. Es schmeckte, keine Frage, aber sein Appetit war schwerlich zu finden. Lieber wollte er an den Tafeln sitzen.

„Und sonst?“, keuchte er nach einem viel zu großen Bissen, der ihm schmerzhaft den Hals runterrutschte.

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