Daimon Legion - Die Stunden der Nacht

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Dani sinnt auf Rache. Zusammen mit ihrem Freund Jules, einem Forscher der Mythen und Legenden, sucht sie den Mörder ihrer Eltern: einen Wolfsdämon mit grauen Augen.
Eben dieser hat allerdings genug eigene Probleme, als dass er sich auch noch um die Vergeltungspläne einer jungen Menschenfrau den Kopf zerbrechen könnte.
Jedoch bleibt keine Zeit für alte Feindschaften – denn in der Dunkelheit lauert mehr als ein tödlicher Jäger darauf, Beute zu schlagen.

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Neben den theoretischen Überlegungen versuchte sich der Professor an kleineren Experimenten. Er stoppte die Zeit, weil er wissen wollte, wie lang ein Tropfen Blut brauchte, um Asche zu werden, und inwieweit sich dieser brennbare Umstand auf andere Stoffe auswirkte. Dass Danis Jacke Feuer gefangen hatte, war ein erster Schock gewesen, doch bei näherer Betrachtung sah er, dass wirklich nur das Blut verbrannt war und der Stoff bis auf kleine Brandspuren unangetastet blieb. Natürlich, wenn das Feuer länger gebrannt hätte, wäre auch von der Jacke bald nichts mehr übrig geblieben.

Seine Forschungen und Spekulationen, Vergleiche zu artverwandten Dämonen und die Verstrickung von Wahrheit und Legende, führten ihn durch zig Bücher der Mythologie und Monsterkunde bis die Uhr zwölf zum Mittagessen schlug und ihn daran erinnerte, nach seinem Patienten zu sehen.

Aus dem Kühlschrank nahm er eine Packung Hackfleisch, ging damit zur Lagertür und schaltete das Neonlicht ein. Durch das kleine Schaufenster bemerkte Jules keine Reaktion des Insassen darauf. Amon war noch immer nicht zu sich gekommen. Zumindest schlief der Wolfsmann ruhig.

Als der Professor eintrat, roch er einen derben, hundeartigen Geruch, der ihm unangenehm war. Dennoch hockte er sich zu dem Dämon nieder, entfernte die Stromkabel und nahm die Verbände in Augenschein.

Die kleinen Kratzer und Schwellungen schienen bereits verheilt zu sein. Mehrere der Pflaster konnte er guten Gewissens entfernen. Was die offenen Brüche an Bein, Arm und Brustkorb anbelangte, so war die Blutung gestillt und stellenweise wuchs das Fleisch schon zusammen. Am Hals trat noch Wundflüssigkeit aus, aber an der Kehle bildete sich neue Haut. In den wenigen Stunden Bettruhe hatte sich der Zustand des Lichtfängers gebessert wie bei einem Menschen nach zwei oder gar vier Tagen.

Er besitzt starke Selbstheilungskräfte , dachte Jules und fühlte den Puls, der gleichmäßig schlug. Kein Wunder. Er ist ein übermenschliches Wesen. Gesteigerte Körperkraft, gesteigerter Wille, gesteigerte Energie. Er ist ein Kämpfer. Ein unbeugsamer wilder Wolf.

Wie beneidenswert.

Ja, er war neidisch auf diese Kreatur. Gerade in ihrer menschlichen Form.

Amon war als Mann das blanke Gegenteil von ihm. Ein Hüne, ein gefährlicher, todbringender Feind der Menschheit. Ein furchteinflößender Charakter, den man besser respektieren sollte, als sich gegen ihn zu stellen. Über ihn würde niemand spotten oder den Kopf schütteln. Eine Frau wäre von seinem maskulinen Äußeren mehr als angetan. Mit dem breiten Kreuz, den durchtrainierten Muskeln und seinem Hauch der Andersartigkeit würde er die Schönheiten magisch anziehen …

Im Vergleich zu ihm war Jules eine halbe Portion. Er könnte ihn durchbrechen wie einen Strohhalm. In einem dieser amerikanischen Teenager-Filme wäre Amon einer der coolen Typen vom College, denen alles gelang und jedes Mädchen nachsah. Und Jules mimte den unscheinbaren Bücherwurm in der Ecke, der von Frauen nicht einmal realisiert wurde.

„Fast schon ironisch, dass der starke Krieger jetzt auf die Hilfe des schwachen Intellektuellen angewiesen ist,“ schmunzelte er mehr für sich selbst, „die Hausaufgaben mach ich aber nicht für dich.“

Er riss die Fleischpackung auf und nahm etwas von der kalten, wurmartigen Glibbermasse auf die Finger, rollte diese zu einer kleinen Kugel und versuchte, sie dem Lichtfänger in den schlaffen Mund zu stopfen. Der Schluckreflex setzte mit etwas Überredung ein.

„Na, bitte“, grinste Jules, „wir kriegen dich doch hin“, und nahm das nächste Klümpchen Schweinehack aus der Plastikschale.

„… farmi …“

Vor Schreck ließ er fast alles fallen.

Sein Patient träumte. Unter den Lidern rollten Amons Augen schwach hin und her. Von den leicht geöffneten dunklen Lippen schlichen sich gemurmelte Worte.

„… farmisaiǩo …“

Der Traum fiel von ihm ab und der Wolf sank zurück in die Bewusstlosigkeit. Schweiß glänzte auf der fahlen Stirn und ein Tropfen lief über die Schläfe.

Schweigend wartete Jules ab.

Er hätte zu gern alles gewusst.

10

Tief

Die Enge schnürte ihm die Kehle zu. Wasser durchnässte ihn bis auf die Haut und es war kalt. Am ganzen Körper zitternd, hatte er sich die Krallen wund gekratzt an diesen elendigen Wänden, die ihm keinen Halt boten, um dem Abgrund zu entkommen.

Angst.

Er hatte Angst.

Niemand würde ihn hier finden.

Er war verloren.

Schwach.

Keiner hörte ihn schreien.

Nun versagte ihm die Stimme.

Panisch startete er einen weiteren nutzlosen Fluchtversuch. Die Pfoten scharrten schmerzhaft am glatten Stein. Eine Kralle riss ab.

Brüllend fiel er zurück ins Wasser.

Er konnte nicht mehr klettern.

Es war dunkel. Kalt.

Seine Pfote blutete stark.

Der Puls hämmerte in der Wunde.

Die Dunkelheit sperrte ihn ein.

Angst.

So furchtbar große Angst.

Mutter!

Vater!

Hört ihr mich nicht?!

Bruder!

Hilfe!

Schwester!

Irgendjemand!

So helft mir doch!

Ich hab Angst.

Ich hab solche Angst, in diesem engen Loch zu sterben.

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