Rainer Homburger - Der Nagel

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Sommer 1943: Die deutschen Wissenschaftler Hans Friedel und Dieter Kuhn erhalten den Auftrag, eine Geheimwaffe zu entwickeln, um dem Krieg die entscheidende Wende zu geben.
Als der Leiter des britischen Geheimdienstes MI5, David Petrie, davon Wind bekommt, versucht er mit Hilfe von Carl Richert, dem Sohn des schwedischen Gesandten in Berlin, an weitere Informationen zu kommen.
Getrieben von seinem Hass auf die Deutschen, die für den Tod seiner Frau verantwortlich sind, setzt er Carl rücksichtslos als Spielball seines persönlichen Rachefeldzugs ein.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Reichsführer-SS Heinrich Himmler kam herein. »Herr von Braun.« Er ging auf den Wissenschaftler zu und nahm seine Hand. »Darf ich Ihnen nun noch persönlich gratulieren. Das war das Mindeste, was der Führer tun konnte. Sie haben es sich redlich verdient. Nochmals meinen herzlichen Glückwunsch. Das ist doch sicher Ansporn genug für die neuen Aufgaben.« Dabei schüttelte er kräftig von Brauns Hand.

Ihr habt es alle nicht begriffen, ging es von Braun durch den Kopf. »Vielen Dank, Reichsführer.«

Dornberger versuchte, Himmler auf ihre Seite zu ziehen. »Herr Reichsführer. Wir haben doch schon unzählige Gespräche geführt. Wir haben Ihnen einen Überblick gegeben über die zurückliegenden Entwicklungen, ebenso über die noch vor uns liegenden Probleme. Es muss Ihnen doch klar sein, dass wir unsere ganze Konzentration erst einmal darauf richten müssen, bevor wir an eine weit größere Aufgabe denken können. Sonst erreichen wir am Ende keins von beiden.«

»Generalmajor Dornberger«, wischte Himmler die Bedenken beiseite. »Die Rakete fliegt, die Waffe ist fertig. Und die paar Kleinigkeiten machen Sie doch nebenher. Amerika, das ist jetzt unser Ziel. Sie haben den Führer gehört, wir brauchen die A10-Rakete. Das hat jetzt die höchste Dringlichkeitsstufe. Das bedeutet, Sie bekommen mehr Geld, mehr Material und mehr Ressourcen. Und zudem noch neun Monate.« Er unterstrich seine letzten Worte mit einem Augenzwinkern. »Der Führer glaubt an Sie und wir auch. Ich bin mir sicher, dass Sie in ihrem Team die richtigen Männer für diese Aufgabe finden.« Damit klopfte er Dornberger auf die Schulter und sah Kammler an, der seinem Chef mit einem Grinsen zustimmte.

»Und jetzt folgen sie mir ins Kasino, meine Herren.« Himmler deutete mit der Hand nach draußen. »Stoßen wir auf unseren neuen Professor an.«

Zehn Monate später bei Lorient, Frankreich, Donnerstag, 25. Mai 1944

»Stimmt es, dass die Invasion bald bevorsteht und die Deutschen dann wieder aus unserem Land vertrieben werden?«

»Ich weiß auch nur, was die anderen sagen.« Bertrand sah seinen neunjährigen Sohn an. »Aber wir hoffen natürlich, dass das nicht mehr allzu lange dauern wird.«

»Weißt du etwas darüber?«

»Nein.« Bertrand zwinkerte seinem Sohn zu. »Aber darüber dürft ihr mit niemandem reden. Habt ihr das verstanden?« Er sah Daniel in die Augen, wandte sich dann Marie zu und legte den Zeigefinger auf die Lippen. »Es ist am besten, wenn ihr nichts davon wisst. Und jetzt gute Nacht.«

Er beugte sich zu Marie hinunter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. »Schlaf gut, meine Kleine.« Dann ging er zu Daniel ans Bett. »Solange die Deutschen da sind, müssen wir aufpassen, was wir sagen. Gute Nacht, mein Sohn.«

Er fuhr Daniel über die Haare und ging dann zum Tisch. Die Kerze war heruntergebrannt und das Wachs über den Ständer gelaufen. Bertrand nahm den Kerzenhalter in die Hand und ging damit langsam durch den Raum. Die Türen und Fenster waren nicht mehr dicht. Das Haus war in die Jahre gekommen und es zog überall durch die sich öffnenden Ritzen und Spalten. Bertrand hatte kein Geld für Reparaturen. Er war froh, wenn er seine Familie durchbringen konnte.

Als er sich der Tür näherte, flackerte die Flamme wild und legte sich fast waagerecht neben den schwarzen Docht. Bertrand schloss die Tür und ging über den Flur zum anderen Ende des Gangs. Die Dielenböden knarrten unter seinem Gewicht und die Kerze beleuchtete schwach die tiefe Decke, an der sich einige Holzbretter lösten. Die muss ich dringend befestigen, sonst kommen sie bald runter, dachte er. Vom Gang ging es rechts in das kleine Badezimmer und nach links in einen Raum, der immer verschlossen war.

»Schlafen sie?«, fragte Monique, als Bertrand die Schlafzimmertür hinter sich schloss. Sie lag bereits im Bett. Auf ihrem Nachttisch brannte eine Kerze, daneben lagen zwei alte Bücher. Monique las gerne und verbrachte einen großen Teil ihrer spärlichen Freizeit damit. Sie besaß sogar eins in deutscher Sprache, und da sie früher etwas Deutsch gelernt hatte, war sie es gewesen, die in der ersten Zeit der Besetzung den Verkauf ihrer angebauten Lebensmittel mit den Besatzern abgewickelt hatte.

»Sie sind beide müde. Ich denke, sie schlafen heute schnell ein.« Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. »Wir müssen aufpassen, dass Daniel nicht zu oft über die Invasion spricht. Er ist unheimlich neugierig und fühlt sich manchmal schon sehr erwachsen. Dann will er den großen Mann spielen.«

Er zog seine Kleider aus und legte sie auf den Stuhl neben dem Fenster. Monique beobachtete ihn dabei. Bertrand hatte einen muskulösen Körper, wenngleich er jetzt schmaler war als früher. Man sah ihm an, dass die täglichen Rationen auf dem Tisch kleiner wurden. Die Feldarbeit, die weitgehend von Hand ausgeführt werden musste, war reine Knochenarbeit und sehr anstrengend. Wann immer es möglich war, gab Bertrand den Kindern etwas von seinem Essen ab, damit sie halbwegs satt wurden, auch wenn er dies sehr gut selbst hätte gebrauchen können. Er zog den Schlafanzug an und legte sich zu Monique ins Bett. Er umarmte ihren warmen Körper von hinten, während sie die Kerze auf dem Nachttisch ausblies.

Am frühen Morgen wurde Bertrand von einem unheimlichen Lärm geweckt. Im ganzen Haus dröhnte es und das Gebäude schien in seinen Grundmauern zu vibrieren. Er setzte sich auf und stützte den Oberkörper auf beide Arme. Im Raum war es noch dunkel, nur um das Fenster herum zeichnete sich ein heller Rand ab.

»Was ist das?« Monique war zu ihm gerutscht und hielt seinen Unterarm fest umklammert. Ihre Stimme zitterte.

»Das kommt von der Straße.«

Bertrand stieg aus dem Bett und schob den schweren Vorhang einige Zentimeter zur Seite. Der Tag hatte bereits begonnen, der Himmel hob sich in einem hellen Grau von der noch dunklen Landschaft ab. Die Umrisse einzelner Bäume sowie des Schuppens neben dem Weg waren bereits gut zu erkennen. Ein unheimlicher Lärm gelangte durch die undichten Fenster fast ungehindert in den Raum. Bertrand schob den Stuhl heran und setzte sich auf seine Kleider, während er nach draußen spähte.

»Was ist da los?«, fragte Monique noch einmal.

Bertrand saß schweigend am Fenster und blickte gespannt in Richtung der Straße. Der Lärm schwoll weiter an.

»Bertrand!« Monique sprach jetzt lauter aber doch vorsichtig, als ob sie Angst hatte, dass man sie draußen hören konnte.

»Auf der Straße fährt eine Kolonne von schweren Militärfahrzeugen«, berichtete Bertrand, ohne sich zu ihr umzudrehen.

Die Tür ging auf. Die beiden Kinder stürmten herein. Marie rannte sofort zu ihrer Mutter und krabbelte unter die Bettdecke. Daniel hielt kurz inne, blickte zu seiner Mutter und sah dann seinen Vater am Fenster sitzen. Der hatte reflexartig den Kopf gedreht, um zu sehen, wer in den Raum kam. Daniel ging zu ihm und schob den Vorhang weiter auf. Bertrand rutschte ein Stück, damit er neben ihm Platz hatte.

Mittlerweile konnte man die Vorgänge draußen gut erkennen. Der Himmel war jetzt nicht mehr grau, er hatte ein leichtes Blau angenommen und es zeichnete sich ein sonniger Tag ab.

Auf der Straße schob sich ein Fahrzeug nach dem anderen schwerfällig über den unebenen Belag. Daneben sicherten in regelmäßigen Abständen Kradfahrer den Transport zur Seite ab. Weiter vorne war ein Panzerspähwagen zu erkennen. Der Kommandant stand im Turm und beobachtete die Kolonne.

»Bis jetzt sind vorwiegend Mannschaftstransporter durchgekommen«, berichtete Bertrand. »Dazwischen einige kleinere Wagen und viele Kradfahrer. Neben dem Baum, kurz vor der Abzweigung zu unserem Haus, steht ein Lieferwagen, daneben zwei weitere Fahrzeuge. Dort lungern Soldaten rum und rauchen. Was haben die vor?«

Marie drückte sich an ihre Mutter. In der rechten Hand hielt sie ihre Puppe. Monique strich ihr über die Haare.

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