Ben Westphal - Ich war Bulle

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Gedankenverloren sitzt der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling im Partykeller seines Hauses in Dalldorf bei Hamburg. Draußen ist inzwischen ein schwerer Sturm aufgezogen.
Die Pensionsfeier im Garten ging bis spät in die Nacht. Sie verlief genau so, wie er sich den Abschied vom Leben im Polizeidienst immer vorgestellt hatte. Langjährige Wegbegleiter waren allesamt zusammengekommen, um mit einem gebührenden Fest den wenig ersehnten Ruhestand zu begießen.
Während die ehemaligen Kollegen am nächsten Morgen bereits wieder Rauschgifthändlern nachjagen, hat Gerds Frau Dörte ganz klare Vorstellungen, wo er am ersten arbeitsfreien Tag für Ordnung sorgen soll.
Doch dann rast mit einem laut schepperndem Rumms ein Wagen in das Ortsschild von Dalldorf und lässt alles anders kommen, als erwartet. Der Ruhestand findet sein vorzeitiges Ende bevor er richtig angefangen hat…

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Bei dem Gedanken an Gerds Pensionierung wird Dombrowski gleich nachdenklich. Sie werden einen solchen Typen schwer an ihrer Dienststelle ersetzen können. So wie er kann man nicht werden. So ist man oder ist es eben meistens nicht.

Die Warterei macht Dombrowski wahnsinnig. Er verwirft schnellstmöglich die sentimentalen Gedanken, klemmt das Laptop halb geöffnet unter den Arm, schnappt sich seine Jacke und die Autoschlüssel und läuft die drei Etagen hinab bis in den Keller. Durch den Keller kommt er auf die Rückseite des Hauses, wo sein Wagen geparkt steht.

Dombrowski beugt sich vor das Laptop, um es nicht dem Wetter auszusetzen und rennt zu seinem Fahrzeug, wo er es auf dem Beifahrersitz stellt und schnellstmöglich auf der Fahrerseite von seinem kleinen Zweisitzer einsteigt.

«So ein Dreckswetter», flucht er noch, bevor er den Motor startet und rückwärts aus seiner Parklücke hinausfährt.

Er gibt Vollgas und der kleine Wagen röhrt die Walddörferstraße hinab in Richtung Hamburger Ringstraße, über die er schnellstmöglich zum Präsidium gelangen will.

In diesem Moment klingelt sein Telefon. Endlich der ersehnte Anruf von Fred. Auf dem Display erscheint dessen Name und Dombrowski streicht über die grünen Pfeile, um den Anruf entgegen zu nehmen.

«Fred, mein liebster Freund, ich akzeptiere nur gute Nachrichten», begrüßt er frohlockend seinen Hoffnungsträger.

«Ja, das habe ich nicht anders erwartet. Ich konnte bereits sechs Leute mobilisieren, vielleicht kommen noch ein, zwei hinzu, die ich bislang nicht erreichen konnte. Es kann also losgehen. Wo ist denn unser unbekannter Freund gerade?», antwortet ein spürbar motivierter Fahnder.

Dombrowski verlangsamt seine Geschwindigkeit und aktualisiert seine Übersicht auf dem Laptop. Das Handy stellt er auf Lautsprecher und steckt es in seine Schublade unterhalb des Radios.

«Er ist im Moment ungefähr 20 Kilometer vor Delmenhorst. Die bisherige Strecke ist er mit 110 bis 120 Stundenkilometern gefahren.

Ich bin in 15 Minuten im Büro und komme dann zu euch auf den Kanal. Ich rechne gleich nochmal nach, ob er die Geschwindigkeit inzwischen geändert hat. Auf gutes Gelingen, mein Bester!»

«Hör auf mir zu schmeicheln. Wir fahren ihm entgegen soweit wir kommen und versuchen dann die Nadel im Heuhaufen zu finden. Bis gleich dann.»

Fred beendet das Gespräch und Dombrowski konzentriert sich wieder voll auf die Fahrt zu seinem Arbeitsplatz.

Die Baustellen auf den Straßen in Hamburg verengen die Wege, aber um halb sechs sind sie zum Glück auch ausreichend frei. Dombrowski kommt schnell zum Polizeipräsidium durch, wo er direkt davor einen Parkplatz findet und mit dem Laptop unterm Arm in das sternförmige Gebäude rennt.

Der Polizeistern ist ein eindrucksvolles Gebäude mit seinen zehn Fingern, die von einem runden Mittelbau strahlenförmig in alle Himmelsrichtungen abgehen.

Innen drin ist das fünfstöckige Gebäude jedoch häufig eine Baustelle. Schnell merkte man, dass es eigentlich zu wenig Platz hat und die eine oder andere Sache einfach beim Bau nicht berücksichtigt wurde. Es ist ein klassischer Bau der öffentlichen Hand, nur mit dem Allernötigsten bedacht und dafür im Ergebnis wiederum viel zu teuer.

Mit seinem Dienstausweis gelangt Dombrowski schnell durch die Eingangsschleuse und zu seinem Bürotrakt des Rauschgiftdezernats.

Wie immer um diese frühe Zeit brennt nur in einem einzigen Büro auf dem Flur das Licht. Otto Kuhnert sitzt mal wieder an seinem Platz und starrt in seinen Bildschirm. Früher, als in den Büros noch geraucht werden durfte, hätte man ihn vor blauem Dunst kaum erkennen können in seinem Zimmer. Das hat sich mittlerweile jedoch geändert und so nutzt er stündlich den Gang in die offene Tiefgarage, um seinem Laster zu frönen. Seine übrigen Nahrungsmittel lauten Kekse und Kaffee und so sieht er auch aus. Mit wachem Blick und leichtem Bauchvorsprung tippt er wie wild in seinen Computer und nutzt die ruhigen Stunden des frühen Vogels, um die ersten Eintreffenden mit Ermittlungsergebnissen zu überraschen.

Erschrocken blickt Otto aus seinem Büro, als ihm gegenüber plötzlich das Licht angeht.

«Dumbo, watt willst Du denn schon hier? Aus'm Bett gefallen oder was ist da los?», begrüßt er in gewohnt freundlicher Manier den als Langschläfer verschrienen Dombrowski.

«Ich richte mich halt nach unserem Gegenüber und nicht nach meiner senilen Bettflucht», antwortet Dombrowski.

«Arschloch!», erwidert Otto fast liebevoll mit einem Grinsen auf den Lippen.

«Wir hatten doch diesen anonymen Hinweis auf einen Lieferanten von großen Mengen Kokain und Marihuana aus den Niederlanden nach Hamburg. Er soll unbeschriebene Personen als Rauschgiftkuriere nutzen, um die Betäubungsmittel hierher zu transportieren. Die vom Hinweisgeber genannte Rufnummer des Lieferanten wurde leider nicht mehr von ihm genutzt. Das hat unsere Telefonüberwachung bereits ergeben. Die Rufnummer von dem Lieferanten ist auf einen nicht real existenten Anschlussinhaber angemeldet. Somit brachten uns diese Daten nicht weiter. Aber wir haben durch einen Beschluss des Amtsgerichts die bisherigen Verkehrsdaten der Rufnummer erhalten. Der frühere Nutzer der Rufnummer hat mit zwei niederländischen Rufnummern in den vergangenen Monaten telefoniert, die ja durchaus den Rauschgiftkurieren gehören könnten. Wir konnten letzte Woche über den Staatsanwalt Beschlüsse zur Überwachung dieser Rufnummern beim Amtsgericht erwirken. Bislang lief über die Nummern nichts. Sie waren zwar eingeschaltet, aber im Ausland aufhältig. Vor gut 50 Minuten wurde ich von dem Bereichsalarm geweckt, dass die Nummer nach Deutschland eingereist ist.

Fred fährt dem Nutzer der Rufnummer gerade entgegen und dann suchen wir mit den Geodaten aus der Handyüberwachung nach dem Fahrzeug, dass im Bereich des Handys fährt.»

«Klingt doch schon einmal nach 'nem Plan. Und was wollt ihr dann machen?», fragt Otto wissbegierig, während er sich mehrfach mit der Zunge über die Lippe fährt und anschließend langsam mit der Hand über den Mund streicht.

«Erstmal müssen wir ihn finden und dann schauen wir mal, was möglich ist. Wir haben bislang keine Ahnung, wer es ist oder womit er fährt», resümiert Dombrowski. Er geht zurück in sein Büro und startet den Rechner, während er die Nummer von Fred wählt.

9

Am Dreieck Stuhr biegt ein silberner Kastenwagen auf die A1 in Richtung Hamburg. Auf seinen Seiten trägt er keinerlei Werbung oder Aufschriften, die einen Hinweis auf seine Herkunft oder den Besitzer zulassen. Lediglich die gelben Kennzeichen mit schwarzer Schrift geben Rückschluss darauf, dass der Halter aus den Niederlanden stammen dürfte.

Das Fahrzeug befindet sich in einem astreinen Zustand, es wirkt gar so, als wenn es extra vor der Fahrt und trotz des angekündigten Unwetters gewaschen wurde. Der Lack des Transporters blitzt und blinkt, wenn vorbeifahrende Fahrzeuge, die ihn auf der linken Spur überholen, mit ihren Scheinwerfern kurzzeitig anleuchten.

Der Regen ist ein bisschen weniger geworden und so schaffen es inzwischen auch die Scheibenwischer wieder, das gesamte Regenwasser mühelos von den Scheiben zu wischen. Sie müssen nicht einmal mehr in voller Geschwindigkeit agieren und die Böen sind auch nicht mehr so stark, dass der Fahrer stets Sorge haben muss, in die Böschung der Fahrbahn gedrückt zu werden.

Ruud van der Boek hat inzwischen sein Frühstück abgeschlossen und fährt wieder mit 130 Stundenkilometern, die er auch in den Niederlanden gewohnt ist zu fahren. Eine höhere Geschwindigkeit findet er nicht zweckfördernd, denn ein Kastenwagen mit hoher Geschwindigkeit empfindet er persönlich immer als auffällig. Zudem würde er nur wesentlich mehr Benzin verbrauchen und dieses Geld muss er von seinem Lohn selber tragen. Ebenso den Unterhalt für das Fahrzeug und die eingebauten Besonderheiten, die er für seinen Job benötigt.

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