Ben Westphal - Ich war Bulle

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Gedankenverloren sitzt der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling im Partykeller seines Hauses in Dalldorf bei Hamburg. Draußen ist inzwischen ein schwerer Sturm aufgezogen.
Die Pensionsfeier im Garten ging bis spät in die Nacht. Sie verlief genau so, wie er sich den Abschied vom Leben im Polizeidienst immer vorgestellt hatte. Langjährige Wegbegleiter waren allesamt zusammengekommen, um mit einem gebührenden Fest den wenig ersehnten Ruhestand zu begießen.
Während die ehemaligen Kollegen am nächsten Morgen bereits wieder Rauschgifthändlern nachjagen, hat Gerds Frau Dörte ganz klare Vorstellungen, wo er am ersten arbeitsfreien Tag für Ordnung sorgen soll.
Doch dann rast mit einem laut schepperndem Rumms ein Wagen in das Ortsschild von Dalldorf und lässt alles anders kommen, als erwartet. Der Ruhestand findet sein vorzeitiges Ende bevor er richtig angefangen hat…

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4

Auf dem Nachttisch beginnt das Diensthandy kurzzeitig zu vibrieren und hierzu erklingt ein bewundernder Pfiff aus dessen Lautsprecher. Auf dem Display blinkt fortan kaum merklich ein blaues LED als Zeichen der erhaltenen SMS-Nachricht.

Tim Dombrowski zeigt keinerlei Regung auf das pfeifende Geräusch. Sein Kopf liegt direkt auf der Matratze und drückt die vom Dreitagebart gezierte Wange in Richtung Nase, während das Kopfkissen unter dem Bauch liegt und den Hintern gen Decke schiebt. Sein Mund ist leicht geöffnet und präsentiert die leicht schiefen, aber dennoch gepflegten Schneidezähne.

Der draußen aufkommende Orkan pfeift durch den Schornstein und Regen prasselt immer stärker gegen die Fensterscheiben.

Wieder ertönt das Pfeifen des Handys und das surrende Geräusch der Vibration.

Es ist noch immer dunkel im Zimmer. Beim zweiten Pfeifen öffnet Dombrowski kurzzeitig die Augen. Das rote Licht des Radioweckers erscheint verschwommen vor den müden Augen des Kriminalkommissars. Diese schließen sich sogleich wieder, ohne Erkennbares registriert zu haben.

Erneut pfeift und brummt das Handy und Dombrowski öffnet kurzweilig das rechte Auge, welches von den davor fallenden Haaren verdeckt wird, so dass er auch das zweite Auge öffnet, um den Grund der Störung zu lokalisieren. Der Blick auf den Radiowecker klärt sich und dieser zeigt 04:52 Uhr. Dombrowski sieht keinerlei Grund sich um diese Zeit aus dem Bett zu bewegen und schließt erneut die Augen.

Das Bier von Gerds Pensionsfeier zeigt noch leichte Nachwirkung beim aufwachenden Verstand, der sich zunehmend den Grund der Störung erarbeitet. Hatte er sich nicht wegen einer Rufbereitschaft nach Hause bringen lassen?

Noch vor dem nächsten Pfeifen drückt sich Dombrowski ruckartig aus der waagerechten und ergreift mit der zweiten Hand das leuchtende Diensthandy, dessen Klingelton er nun trotz kurzer Nachtruhe und dezentem Kater zuordnen kann.

Wenn es sich um diese Zeit meldet, dann kann es sich nur um etwas Wichtiges handeln.

Mehrfach reibt er sich die Augen, um den erhaltenen Text endlich entziffern zu können. Als die verschwommenen Wörter eine Einheit bilden, wird ihm die Bedeutung sofort klar. Er schwingt die Füße aus dem Bett und läuft mit dem Handy zunächst ins Badezimmer, wo er sich mit kaltem Wasser die restliche Müdigkeit aus dem Gesicht spült.

Adrenalin macht sich in seinem Körper breit und während er schnellstmöglich seine Zähne putzt, sucht er in seinen Kontaktdaten nach der Rufnummer von seinem Observationsgruppenführer und wählt diesen an.

Auf Lautsprecher hört er das Klingelzeichen und spült sich zugleich den weißen Schaum aus dem Mund.

Immer wieder klingelt es, bis letztendlich abgenommen wird.

«Dumbo, watt willst Du?», tönt es aus der Leitung.

«Fred, er ist da! Er kommt! Wach auf und ruf die Anderen an. Ich melde mich in 15 Minuten mit Näherem», antwortet Dombrowski mit immer schneller werdenden Worten und Nachdruck in der Stimme, der kaum eine Widerrede zu dulden scheint.

«Hab's verstanden. Aber gib mir bitte 30 Minuten. Ich versuche alles, aber ich kann nichts versprechen. Ich melde mich bei Dir», zeigt sich Fred einsichtig.

Dombrowski springt unter die kalte Dusche, um auch die letzten ruhenden Zellen zu reaktivieren, rubbelt sich gleich wieder trocken und läuft ins Schlafzimmer zum Kleiderschrank.

Auf dem Weg dorthin startet er schon einmal das Dienstlaptop, welches ohnehin ein paar Minuten zum Hochfahren der Systeme benötigt.

Mit Jeans und T-Shirt bekleidet sowie einem Sockenknäuel in der Hand begibt er sich zu seinem Küchentisch, wo er das startende Laptop kurzzeitig betrachtet. Es lässt ihm offenbar noch ausreichend Zeit, um sich ein Müsli zuzubereiten und einen Kakao anzurühren.

Eigentlich wäre wohl ein starker Kaffee zur Erweckung der Lebensgeister angebracht, jedoch konnte Dombrowski sich noch nie für das dunkle Heißgetränk erwärmen.

Die Außenrollos klappern im Sturm, während die Eingangsmelodie zum Betriebssystem blechern aus den Lautsprechern des Notebooks ertönt. Dombrowski setzt sich an den Küchentisch und aktiviert einen verschlüsselten Kanal über den er sich ins Polizeinetz einwählen kann.

Er öffnet das Programm mit dem er die Telefone überwacht und wählt die Rufnummer aus, dessen Alarmierung seine Nachtruhe vor kurzem beendet hatte. «Bist Du also endlich nach Deutschland eingereist. Mal schauen wo Du bist», spricht Dombrowski zu sich selbst, während er in dem Programm herumklickt.

Ein roter, sich fortbewegender Kreis erscheint auf dem Display, der sich erstmalig an diesem Tag um 04:42 Uhr auf der A280 kurz vor Bunde an der deutsch-niederländischen Grenze eingewählt hat.

«Noch zweieinhalb Stunden, mein Freund, dann haben wir dich.» Dombrowski grinst und nimmt einen genüsslichen Schluck aus seiner Becher.

5

Der silberne Transporter von Ruud van der Boek fährt inzwischen auf der Autobahn zwischen Oldenburg und Bremen und hat den grenznahen Bereich verlassen. An der Autobahn wechseln sich die vielen braunen Äcker, auf denen sich im Sommer immer endlos gelbe Rapsfelder befinden, kurzzeitig mit grauen Industriegebieten ab. Der Verkehr ist noch sehr überschaubar. Wenige Lastkraftwagen befinden sich bereits wieder auf dem Weg zu ihrem Ziel. Gelegentlich zischen Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit, trotz der widrigen Umstände, auf der linken Fahrbahn der zweispurigen Autobahn an Ruud vorbei. Die meisten scheinen jedoch, das schlechte Wetter zu meiden und sich noch nicht auf die Schnellstraße zu begeben.

Ruud versucht, sich gerade Kaffee aus seiner silbernen Thermoskanne in einen großen Pappbecher zu gießen, der perfekt in den Getränkehalter seines Transporters passt.

Aus seinem Rucksack zieht er zusätzlich eine Tüte mit zwei backfrischen Buttercroissants heraus, die er vor jeder Fahrt bei seinem Kumpel Luuk an der Hintertür von dessen Bäckerei in Groningen rausholt. Ruud liebt es, ein Frühstück einzunehmen, sobald er auf der deutschen Autobahn angekommen ist. Mit ruhiger Geschwindigkeit begibt er sich dann auf den rechten Fahrstreifen, trinkt seinen zu Hause noch selbst gebrauten Kaffee aus Guatemala und reißt sich Stück für Stück vom Croissant ab.

Hierbei gerät er nie in Eile, denn er weiß um die bevorstehenden zweieinhalb Stunden Restzeit, die es noch mit Unterhaltung zu füllen gilt. Er hatte es ab diesem Zeitpunkt auch mal mit Hörbüchern versucht, aber das stört seine Konzentration zu sehr und macht ihn deutlich nervöser, als dass es die Aufregung vertreibt. Während sich die ersten Krümel des Croissants in seinem Schnurrbart verfangen, greift Ruud zu seinem einfachen Tastentelefon und schreibt eine Nachricht an den darin abgespeicherten Kontakt "Aaa" mit dem Inhalt "2,5h".

Er legt das Telefon wieder zurück und trinkt einen kurzen Schluck Kaffee, der ihm noch ein wenig zu heiß ist, schaut in den Spiegel und lächelt sich selbst zufrieden zu.

Zum vollendeten Glück fehlt ihm nur noch der Sonnenaufgang im Osten, der den Himmel über dem flachen, grünen Niedersachsen bis zum Horizont in die schönsten orange-roten Töne taucht. Vor allem, wenn leichte Wolken am Himmel stehen und sich von weiß in zartes rosa färben, dann fühlt er sich dem Paradies näher denn je.

Heute soll ihm der Sonnenaufgang jedoch nicht vergönnt sein. Mit peitschenden Hieben schlagen die Böen mit Regenwasser gegen seine Frontscheibe. Der Wind drückt auch weiterhin gegen seinen großflächigen Transporter, so dass er sich voll auf die Fahrt konzentrieren muss und das Frühstück eher nebenbei einnimmt.

Zusätzlich brummt und piept nun sein Handy in der Ablage. Ruud überlegt kurz, erst nach seiner Frühstückszeremonie nachzuschauen, aber er zögert lieber nicht.

Aaa hat ihm "ok" geschrieben. Mehr braucht es in diesem Moment auch nicht und so legt er das Handy zurück an seinen Platz, schnippt die Krümel von seiner hellen Discounterjeans und beißt herzhaft ins Croissant, so dass die nächsten Krümel fliegen.

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