Ben Westphal - Ich war Bulle

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Gedankenverloren sitzt der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling im Partykeller seines Hauses in Dalldorf bei Hamburg. Draußen ist inzwischen ein schwerer Sturm aufgezogen.
Die Pensionsfeier im Garten ging bis spät in die Nacht. Sie verlief genau so, wie er sich den Abschied vom Leben im Polizeidienst immer vorgestellt hatte. Langjährige Wegbegleiter waren allesamt zusammengekommen, um mit einem gebührenden Fest den wenig ersehnten Ruhestand zu begießen.
Während die ehemaligen Kollegen am nächsten Morgen bereits wieder Rauschgifthändlern nachjagen, hat Gerds Frau Dörte ganz klare Vorstellungen, wo er am ersten arbeitsfreien Tag für Ordnung sorgen soll.
Doch dann rast mit einem laut schepperndem Rumms ein Wagen in das Ortsschild von Dalldorf und lässt alles anders kommen, als erwartet. Der Ruhestand findet sein vorzeitiges Ende bevor er richtig angefangen hat…

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Selbst wenn Faruk seine Wohnung nicht vom Amt bezahlen lassen würde, wäre es problematisch, wenn er das Fahrzeug auf seinen Namen anmeldet, denn so kämen die Bullen ja auf ihn als Fahrer im Abgleich mit den zahlreichen Blitzerfotos und wenn er einen Führerschein hätte, dann wäre dieser sicherlich schon längst in Flensburg.

So spart er sich diese Sorgen und fährt gleich ohne Führerschein munter mit seinem matt-schwarzen Sportboliden durch Hamburg, ohne sich Sorgen zu machen, dass ihm oder seinem Auto was passieren könnte.

Und wenn er doch mal wegen Fahren ohne Führerschein erwischt werden sollte, dann zahlt er halt die paar hundert Euro an die Staatskasse. Als Sozialhilfeempfänger liegt der Tagessatz sowieso nur bei fünf Euro pro Tag und von Bekannten weiß er, dass bei den ersten Malen nur Geldstrafen verhängt werden. Und wann wird man heutzutage schon von den Bullen kontrolliert, die haben ganz andere Sorgen, als sich um ihn zu kümmern.

Die niedrige Geschwindigkeit auf der Wilhelmsburger Reichsstraße veranlasst Faruk sein Smartphone aus der Hosentasche zu ziehen und seine Freundin Charleen anzurufen. Zumal er gerade mitten durch ihren Stadtteil fährt.

Faruk sucht nach dem Namen "Canim" in seinen Kontakten und wählt den Anruf. Es klingelt mehrfach, bis ein leichtes Klicken in der Leitung zu vernehmen ist.

Müdes Schnaufen ist zu hören. Charleen stöhnt leicht auf und säuselt ein gequältes „Schatz“ in die Leitung.

«Baby, was machst Du?», fragt Faruk irritiert.

«Schlafen….», antwortet Charleen nüchtern ehrlich.

«Was ist los mit Dir? Du hörst Dich total fertig an.»

«Schatz, ich schlafe noch. Was willst Du?», antwortet Charleen.

«Baby, wie redest Du mit mir?», regt sich Faruk auf. «Ich wollte deine Stimme hören, dies das, und du kommst mir so, Baby.»

«Schatz, ich bin noch müde. Es ist mitten in der Nacht, Schatz. Was machst Du?»

«Scheiß mal drauf, Baby. Leg Dich hin und penn' weiter, Baby, statt mit mir zu sprechen. Tss», schnalzt Faruk, während er kräftig die Nase hochzieht. Seine Augen treten vor Wut hervor, während er verächtlich auf das Display seines Telefons blickt.

«Was ist denn? Was habe ich denn getan, Schatz. Was machst Du?», fragt Charleen irritiert, aber Faruk schreit nur noch «Halt's Maul, du dreckige Schlampe. Den ganzen Tag stalkst Du mich mit deinen Anrufen und jetzt willst Du lieber pennen, wenn ich anrufe, digger. Ich hab' zu tun. Vergiss es. Tschüss!» Er beendet das Gespräch und streicht sich anschließend mit der Hand durch die Haare und beginnt seinen Bart nach vorne zu streichen.

Charleen liegt im Bett ihrer Einzimmerwohnung im zwölften Stock eines Mehrfamilienhauses im Karl-Arnold-Ring in Hamburg-Kirchdorf. Sie versteht nicht, warum sie Faruk schon wieder so provozieren musste, dass er sein Temperament nicht mehr im Griff haben kann, aber sie nimmt sich fest vor, dass sie das nächste Mal besser gelaunt ans Telefon gehen würde, um ihn nicht wieder zu verärgern. Nun will sie sich aber noch einmal hinlegen, denn in einer Stunde muss sie aufstehen, um sich für die Arbeit in einer nahe gelegenen Kindertagesstätte fertig zu machen. Dort hat sie vor kurzem ein Ausbildung begonnen. Eventuell meldet sie sich aber auch krank, falls Faruk anruft und sich mit ihr treffen will.

Faruk selbst hat das Telefonat bereits wieder vergessen und fährt von der Wilhelmsburger Reichsstraße direkt auf die A1, um sich langsam dem eigentlichen Ziel der Fahrt zu nähern.

Er hat aber noch Zeit, viel Zeit bis zu dem Treffen, für das er vor Ort sein muss. Er beobachtet aufmerksam den Verkehr hinter sich. Seit Wilhelmsburg befindet sich ein grauer Familienwagen hinter ihm, der stets den gleichbleibenden Abstand zu ihm hält, immer ein, zwei Autos zwischen sich und der Limousine von Faruk lässt. Faruk reduziert seine Geschwindigkeit auf 80 Kilometer pro Stunde und beobachtet den Mittelklassewagen, während er sich langsam der nächsten Autobahnabfahrt nähert. Auf einer blauen Tafel steht sie mit 2000 Metern angeschlagen.

Der Verfolger reduziert zunächst die Geschwindigkeit, fährt jedoch weiterhin schneller als Faruk und der zwischen ihnen befindliche silberne Kleinwagen und wechselt auf die linke Spur. Faruk beobachtet abwechselnd den grauen Wagen und die näherkommende Abfahrt.

Als das verfolgende Fahrzeug auf seine Höhe kommt, blickt Faruk zu dem Fahrer des grauen Familienwagens hinüber. Er hat braune Haare und einen klar gekämmten Scheitel zur linken Seite. Er trägt ein Hemd und darüber eine Allwetterjacke in schwarz. Während er an dem Fahrzeug von Faruk vorbeifährt, würdigt er der auffälligen schwarz-matten Limousine keines Blickes, sondern konzentriert sich auf die nasse Fahrbahn und den seitlichen Sturm, der die Fahrzeuge immer wieder mit seinen Böen leicht aus der Spur drängt.

Im letzten Moment vor dem Ende der Ausfahrt zieht Faruk seine Limousine auf die rechte Spur der Abfahrt und schaut gleich wieder zu dem Fahrer hinüber, der dem riskanten Manöver sichtlich irritiert nachsieht, bevor er sich wieder auf die eigene Fahrbahn konzentriert.

«Hab ich dich, du Arschloch», freut sich Faruk lautstark zu seinem gelungenen Manöver, um den leidigen Verfolger los zu werden. «Dreckiger Bullenbastard!», schimpft er, streicht sich mit der rechten Hand über den Bart und beginnt ihn an der Spitze zu zwirbeln. Zufrieden und mit selbstherrlicher Miene fährt er weiter auf die Ringstraße, die ihn über den Horner Kreisel wieder auf die A24 bringen soll. um sich ohne hartnäckige Verfolger dem eigentlichen Ziel zu nähern.

8

Der Sturm peitscht mit scharfen Böen durch die Straßen in Hamburg. Die Bäume im Eichtalpark biegen sich im Wind und niemand nutzt die frühen Morgenstunden, um sich durch Walken oder Jogging körperlich zu ertüchtigen. Die Wege sind vom starken Regen aufgeweicht und in jeder Mulde sammelt sich das herabfallende Wasser zu großen Pfützen. Selbst die Enten haben sich zurückgezogen und kauern unter Bäumen und Büschen in der Hoffnung auf baldige Verbesserung der Wetterlage. Sie stecken den Kopf einfach in ihr Gefieder.

In einer Dreizimmerwohnung mit Blick auf den Eichtalpark sitzt vor einer leeren Müslischale, einer leeren Tasse und seinem dienstlichen Laptop der Kriminalkommissar Tim Dombrowski. Er verfolgt gebannt die Bewegung der überwachten Rufnummer auf dem Bildschirm.

Der Nutzer befindet sich inzwischen schon hinter Oldenburg in Richtung Delmenhorst und wird bald Bremen erreichen, wo er auf die A1 in Richtung Hamburg fahren dürfte.

Dombrowski wollte eigentlich schon längst ins Büro aufbrechen, aber noch lauert er auf den Rückruf von Fred, der ihm die Unterstützung seiner Gruppe zusagen muss.

Ohne unterstützende Kräfte braucht er gar nicht ins Büro fahren, sondern kann den Laptop gleich wieder zuklappen, denn er weiß bislang weder, wer der Nutzer ist, noch was er für ein Auto fährt.

Eine erste Weg-Zeit-Berechnung der Geschwindigkeit ergab, dass der Nutzer der Rufnummer zwischen 110 und 120 Kilometer pro Stunde fahren dürfte. Einen Lastkraftwagen konnte er somit bereits als genutztes Fahrzeug ausschließen. Ansonsten ist alles möglich.

Mehrfach nahm Dombrowski bereits sein Smartphone in die Hand und suchte in der Rufliste den Kontakt von Fred raus, aber er zügelt stets seine Ungeduld und beachtet die von Fred gewünschte Frist.

Er legt gerade wieder sein Smartphone auf den Tisch zurück, nachdem er geschaut hat, wie lange das letzte Telefonat her ist.

Vor 25 Minuten hatten die beiden miteinander telefoniert. In fünf Minuten würde er also Fred ohne schlechtes Gewissen anrufen und nachhaken können.

Er hätte schon längst die Kollegen seiner Dienststelle alarmiert. Aber die liegen vermutlich noch alle mit dickem Kopf nach dem großen Fest von Gerd am Vorabend in ihren Betten und schlafen ihren Rausch aus.

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