Günther Dümler - Mords-Kerle

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Metzgermeister Simon Bräunlein muss abnehmen. Ab und zu mal Fisch statt Fleisch hat der Hausarzt empfohlen. Und da Simon niemals halbe Sachen macht, fängt er seine Fische jetzt selber. Er hat fleißig für die Fischerprüfung gelernt und ist mittlerweile unter die Angler gegangen. Als er in der Morgendämmerung im nahen Fluss seinen Köder auswirft, rechnet er mit allem, aber nicht mit einem derart kapitalen Fang. Fredi Leipold, der Vorstand der Röthenbacher FCN-Fanclubs ewige Treue, schwimmt mit dem Bauch nach oben an ihm und seinem Begleiter, Peter Kleinlein, vorbei. Als erfolgreicher Absolvent der anspruchsvollen bayerischen Fischerprüfung weiß Simon eines ganz sicher: Ein Fisch, der mit dem Bauch nach oben schwimmt, ist tot. Das gilt natürlich auch für den Fredi.
Man kennt Röthenbachs obersten Vereinsmeier allgemein als streitbaren Mann, dessen Credo schon immer viel Feind, viel Ehr' lautete. Und da der Fredi zumindest in dieser Hinsicht zeitlebens ein wahrer Ehrenmann war, gestaltet sich die Suche nach seinem Mörder äußerst aufwändig. Intrigen innerhalb des Fanclubs, mögliche Racheaktionen von Anhängern verfeindeter Vereine führen die polizeilichen Ermittler sogar über die Stadtgrenze hinaus bis nach Fürth. Doch alle Spuren verlaufen irgendwann im Sand. Nur Hobbydetektiv Peter Kleinlein hat wieder einmal den richtigen Riecher. In diesem Fall stinkt nicht nur der Fisch, in der Fan-Szene scheint so Einiges anrüchig zu sein.

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Der Chef hatte sich offensichtlich einigermaßen erholt und war schon wieder voll in seinem Element. Es dauerte nicht länger als eine gute Viertelstunde bis sein Handy klingelte: „da-daratta, da-daratta-taaa!“ Die gute alte, reißerische Erkennungsmelodie aus der Stahlnetz-Krimiserie der sechziger Jahre übertönte das geschäftige Treiben des Ermittlungsteams.

„Havranek, was gibt’s? Sind sie fündig geworden?“

„Ja Chef, knapp einen Kilometer flussaufwärts gibt es eine Brücke, von der der Geschädigte offensichtlich gestützt ist. Sie müssen unbedingt kommen und sich das mal ansehen!“

„Klar Havranek, sehr gut! Halten sie die Stellung und lassen sie die Umgebung weiträumig absperren. Wir sind gleich bei ihnen!“

Nur wenig später traf Schindler zusammen mit den in weiße Ganzkörperanzüge gekleideten Herren der Spurensicherung ein. Ein abwechselnd rot und weiß gefärbtes Plastikband mit der aufgedruckten Aufschrift Polizeiabsperrung verhinderte, dass Unbefugte den vermeintlichen Absturzort betreten und weitere wertvolle Spuren zerstören konnten. Daher fiel es dem Kommissar erst nicht gleich auf, dass eines dieser Bänder, das direkt an den Resten des Brückengeländers angebracht und mittlerweile durchgerissen war, nicht zu den übrigen passen wollte. Erst als ihn sein Mitarbeiter Havranek darauf aufmerksam machte, dass dieser Teil der Absperrung schon vor seinem Eintreffen vorhanden gewesen sei, wurde Schindler stutzig.

„Heißt das, dass der Schaden am Geländer schon länger besteht und nur notdürftig mit diesen windigen Plastikdingern, die dann doch nichts ausgehalten haben, geflickt wurde? Was wissen wir darüber, Havranek?“

„Nicht viel, Chef, es ist halt noch sehr früh am Morgen und dazu noch Sonntag. Aber die Einsatzzentrale hat bestätigt, dass heute früh gegen zwei Uhr ein anonymer Anruf herein kam, der einen Autounfall auf der Brücke gemeldet hat. Der Mann rief aus einer öffentlichen Telefonzelle an und hat keinen Namen genannt. Er wollte nur sicherstellen, dass wegen seines Missgeschicks kein weiterer Schaden entstehen kann. Wenn sie mich fragen, dann war der Kerl besoffen oder er wollte sich nicht zu erkennen geben, weil die Brücke eigentlich für PKWs gesperrt ist und er keine Strafe riskieren wollte. Ein Streifenwagen ist dann vorbeigefahren, hat Aufnahmen vom Schaden gemacht und notdürftig die Lücke mit Absperrband zugeklebt. Um diese Zeit kommt ja keiner, um ein paar Holzbalken zu ersetzen.“

„Tja!“, meinte KHK Schindler, wobei er sich abwesend am Hinterkopf kratzte, „dann ist unser guter Sportsfreund wohl aufgrund der schlecht gesicherten Unfallstelle durch die Lücke gefahren, hat das Alibi-Absperrband durchbrochen und ist kopfüber ins Wasser gestürzt. Im Fallen hat er sich dann den Kopf an diesem Stützpfeiler hier eingeschlagen. Sehen sie das Blut hier, Havranek? Lassen sie prüfen, ob es seins ist. Wenn ja, dann ist die Sache wohl klar. Am besten wir hängen das Ganze nicht an die ganz große Glocke. Die Kollegen von der Streife werden ohnehin noch genug Probleme wegen der windigen Absicherung kriegen.“

„Klar Chef! Aber es wurde doch ein Holzsplitter in der Kopfwunde gefunden.“

„Na und! Nehmen sie halt nicht immer alles so wortwörtlich. Dann ist er eben zuerst gegen einen der lose herumhängenden Querbalken geschlagen und dann erst baden gegangen. Das ändert nichts an der grundlegenden Tatsache, dass er wegen dieses Geländerschadens abgestützt ist.“

Havranek war ebenso froh wie sein Vorgesetzter, dass sich die Sache so schnell lösen ließ und man nicht schon wieder in Konkurrenz mit diesem Kleinlein treten musste. Eine Frage musste er aber der Ordnung halber noch stellen.

„Aber eines frage ich mich die ganze Zeit schon. Wie kann man eigentlich so sehr von der Bahn abkommen, dass man fast im rechten Winkel gegen das Geländer fährt? Schon komisch, oder Chef?“

„Ja“, brummte Schindler unwillig, „schon seltsam. Aber vielleicht war der Kerl ja besoffen. Lassen sie das auf jeden Fall gleich nachprüfen. Guter Punkt, Havranek, muss ich schon sagen, sie machen sich.“

Die Annahme des Kommissars bestätigte sich wenigstens insoweit, als dass der anwesende Arzt ein enormes Maß an Atemalkohol festgestellt hatte. Die genaue Promilleangabe aber, wie sollte es auch anders sein, konnte er erst nach einer eingehenden Laboruntersuchung versprechen. Auf jeden Fall war er sich sicher, dass man eine derartige Fahne nicht von einem harmlosen Löffelchen Rum im Tee entwickeln konnte.

Fredis Moped wurde vorsichtig geborgen und sichergestellt. Es würde schwierig werden eindeutig zu klären, ob die diversen Beschädigungen durch den Aufprall auf dem steinigen Flussgrund oder durch das defekte Geländer verursacht wurden. Zumindest konnten keine schwarzen oder roten Farbreste an den losen Balken festgestellt werden, dafür aber silbergraue Lackspuren, die vermutlich von dem Pkw stammten, der nur Stunden zuvor die Brücke gerammt hatte. Schindler und Havranek hatten erst mal genug gesehen und beabsichtigten sich in ihr Büro zurück zu ziehen und über mögliche weitere Schritte nachzudenken. Eine Spur, der man nachgehen konnte, war sicher die auffällig FCN-lastige Kleidung des Toten, Schal, Mütze, sogar die Boxershorts trugen das Club-Emblem, von der Aufschrift, betreffend die lebende Legende auf seinem Mopedtank ganz zu schweigen. Das nämlich ließ den Herrn Kommissar messerscharf darauf schließen, dass man es hier offenbar mit einem eher radikalen Fan zu tun hatte, der sich wahrscheinlich aufgrund seiner einseitigen Ausrichtung den einen oder anderen Feind gemacht hatte. War da nicht erst vor einer Woche etwas von einem richtiggehenden Fankrieg in der Zeitung gestanden? Allerdings war das alles aber nur dann interessant, wenn die spätere Obduktion eine Fremdeinwirkung nahelegen würde, was beide Beamten nicht gerade herbeisehnten. Bis dahin hatten die beiden Herren nämlich auch noch jede Menge andere Aufgaben, derer sie sich widmen konnten, denn selbst im äußerlich so friedlichen Franken macht das Verbrechen niemals Pause.

Jetzt mussten erst mal die Laborratten ihre Arbeit tun, wie es Schindler so treffend formulierte. Dann würde man weitersehen.

Rückkehr

Sonntag, 27. Oktober, noch vor dem Mittagessen

Es war erst kurz nach zehn Uhr, als die beiden Angler im heimatlichen Röthenbach ankamen. Peter und Simon hatten für die letzten Kilometer wieder die Räder getauscht. Trotzdem war Peter dem Freund weit voraus, als er mit dem voll beladenen Anhänger auf den gepflasterten Hof der Bräunlein‘schen Metzgerei einbog. Gisela, die zufällig aus dem Fenster gespäht hatte, erblickte deshalb zunächst nur Peter, dazu auf dem falschen Rad und befürchtete sofort das Schlimmste. Aufgeregt kam sie ihm entgegen gestürzt, noch bevor er vollends absteigen konnte.

„Allmächd, wo iss denn der Simon. Es iss doch nix bassierd - odder?“

Das letzte Wort kam mit Verzögerung und aufkommende Panik schwang bereits in ihrer Stimme mit. Im selben Moment bog jedoch auch der schmerzlich vermisste Ehemann heftig schnaufend um die Ecke.

„Godd sei Dank, dou bisd ja, Simon. Ich hobb scho gmaand es wär der woss bassierd, wall der Beder so ganz allaans derher kommer iss.“

„Na horch amal, ich bin schließli värzg Joahr nemmer mitn Fahrrad gfahrn, wäi soll nern ich dann mit an Broffi 7wäi in Beder mithaldn? Wennsd hinder den herfährsd, nou maansd du bisd bei der Duur de Franz 8. Der dridd in die Pedale wäi a Dampfmaschiner auf Hochduurn, korz bevor der Kessl blatzd!“ bemühte Simon sich um Rechtfertigung.

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