Günther Dümler - Mords-Kerle

Здесь есть возможность читать онлайн «Günther Dümler - Mords-Kerle» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mords-Kerle: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mords-Kerle»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Metzgermeister Simon Bräunlein muss abnehmen. Ab und zu mal Fisch statt Fleisch hat der Hausarzt empfohlen. Und da Simon niemals halbe Sachen macht, fängt er seine Fische jetzt selber. Er hat fleißig für die Fischerprüfung gelernt und ist mittlerweile unter die Angler gegangen. Als er in der Morgendämmerung im nahen Fluss seinen Köder auswirft, rechnet er mit allem, aber nicht mit einem derart kapitalen Fang. Fredi Leipold, der Vorstand der Röthenbacher FCN-Fanclubs ewige Treue, schwimmt mit dem Bauch nach oben an ihm und seinem Begleiter, Peter Kleinlein, vorbei. Als erfolgreicher Absolvent der anspruchsvollen bayerischen Fischerprüfung weiß Simon eines ganz sicher: Ein Fisch, der mit dem Bauch nach oben schwimmt, ist tot. Das gilt natürlich auch für den Fredi.
Man kennt Röthenbachs obersten Vereinsmeier allgemein als streitbaren Mann, dessen Credo schon immer viel Feind, viel Ehr' lautete. Und da der Fredi zumindest in dieser Hinsicht zeitlebens ein wahrer Ehrenmann war, gestaltet sich die Suche nach seinem Mörder äußerst aufwändig. Intrigen innerhalb des Fanclubs, mögliche Racheaktionen von Anhängern verfeindeter Vereine führen die polizeilichen Ermittler sogar über die Stadtgrenze hinaus bis nach Fürth. Doch alle Spuren verlaufen irgendwann im Sand. Nur Hobbydetektiv Peter Kleinlein hat wieder einmal den richtigen Riecher. In diesem Fall stinkt nicht nur der Fisch, in der Fan-Szene scheint so Einiges anrüchig zu sein.

Mords-Kerle — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mords-Kerle», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Schaud ganz so aus, als ob der Fredi durch dee Lüggn in der Abschberrung mitsamd sein Mobbed in Fluss neigrumbld iss. Wahrscheinli hodds nern ausn Saddl ghobn und er iss mid an Saldo vorwärds zerschd auf den Pfeiler aufgschlaang und dann gor nundergrumbld ins Wasser.“

Simons Theorie hatte einiges für sich, zumal man auch mit bloßem Auge das demolierte Moped auf dem Grund des nicht allzu tiefen Flüsschens erkennen konnte. An dem kunstvoll bemalten Tank konnte man gut erkennen, dass es sich um Fredis Fahrzeug handelte. Jetzt war die lebende Legende also auch noch ersoffen, noch dazu in einer von Algen grün gefärbten Brühe, einer Farbe, die Fredi zeitlebens Bauchschmerzen verursacht hatte. Hätte der Fredi noch die Gelegenheit dazu gehabt, dann hätte er angesichts der Situation sicher bemerkt, dass ihm Absaufen immer noch lieber sei als Absteigen, was sowohl aufgrund seines zu Lebzeiten enormen Bierbedarfs, als auch angesichts der gegenwärtig schwierigen sportlichen Lage des FCN nur zu verständlich erschienen wäre. Doch dazu würde er nie mehr in der Lage sein, denn so viel war sicher, die Nachwelt würde für immer auf Fredis platte Scherze verzichten müssen.

„Auf jedn Fall war der Schadn an dem Gländer scho vurher dou, abber aa widder nunni allzu lang. Dess sichd mer schon allaans an dem zerrissner broffisorischn Abschberrband dou. Schau her Simon, dee Abschblidderung im Holz is nu ganz frisch. Dou verweddi mein Kobf, dass de beschdimmd nu kanne zwaa Dooch ald iss.“

Und nach einer kurzen Denkpause und einem letzten prüfenden Blick über das Areal fügte Peter hinzu.

„Also gud, mehr kömmer etz nimmer machen und es wird Zeid, dass mer verschwindn. Lang konns nimmer dauern bis die Bollizei kummd und dann müssd mer denne a nu erglärn, woss mir dou zu suchn homm.“

Sie überquerten die Brücke vollends, um auf der anderen Flussseite nach Röthenbach zurück zu radeln, was zwar einen kleinen Umweg bedeutete, dafür aber den großen Vorteil bot, dass dass man nicht mehr direkt am Fundort der Leiche vorbei kommen musste und Gefahr lief, von den Polizisten gesehen zu werden.

Einzug der Gladiatoren

Sonntag, 27. Oktober, wenig später

Die ersten Routinemaßnahmen waren erledigt. Der Polizeiarzt hatte den Toten, so gut dies vor Ort möglich war, untersucht und vorläufig auf Tod durch einen Bruch der Schädeldecke infolge eines heftigen Schlages oder eines Sturzes entschieden. Eine endgültige Beurteilung war ihm natürlich nicht zu entlocken. Darauf mussten die Ermittler bis nach der eingehenden Prüfung durch die Gerichtsmedizin warten, den detaillierten schriftlichen Bericht würden die Herren schon rechtzeitig erhalten. Der Doktor hatte auch schon den einen oder anderen Tatort im Fernsehen verfolgt und den Standardspruch für solche Fälle daher auswendig auf Lager.

Inzwischen war es bereits acht Uhr. Da eine Fremd-einwirkung zwar noch nicht eindeutig feststand, aber auch nicht mit der nötigen Sicherheit ausgeschlossen werden konnte, wurden die für Gewaltdelikte zuständigen Beamten zugezogen. Die beiden reichlich schläfrig wirkenden Kriminalkommissare Erwin Schindler und Heinz Havranek standen nun schon eine ganze Weile mit den Kollegen vom Kriminaldauerdienst auf der vom Tau feuchten Wiese neben dem Fundort der Leiche beisammen und ließen sich die bisherigen Erkenntnisse vortragen. Alles war jahrelang geübte Routine, bis sie an die Stelle kamen, wo erstmals die Zeugen erwähnt wurden, die den armen Toten aus dem eiskalten Wasser gezogen hatten.

„Kleinlein? Habe ich richtig gehört? Sie haben doch eben Kleinlein gesagt, oder?“

„Ja genau, Peter Kleinlein und Simon Bräunlein“, las einer der beiden Dauerdienstler aus seinen handschriftlichen Aufzeichnungen vor, „beide aus Röthenbach, das ist ungefähr dreizehn Kilometer von hier entfernt und …“

Der junge Beamte hätte den neu dazugekommenen Kollegen gerne noch mehr erzählt, wurde aber durch eine eigenartige Reaktion des erfahrenen Hauptkommissars einstweilen davon abgehalten. Verblüfft betrachtete er den Kollegen, an dem offenbar eine seltsame Veränderung stattfand. Dem schien es urplötzlich gar nicht gut zu gehen. Schindlers Kopf hatte innerhalb der letzten zehn Sekunden dreimal die Farbe gewechselt, von dunkelrot über leichenblass bis zu käseweiß und zurück, wobei der Mann so heftig nach Luft schnappte, als wäre er selbst das bedauernswerte Opfer eines Mordanschlags geworden.

„Kann ich ihnen helfen, Herr Hauptkommissar? Wollen sie sich setzen, dann wird’s vielleicht schneller wieder besser? Ja, wenn man auf nüchternen Magen so früh raus muss, das kann einen schon belasten. Das kenn ich!“

Gar nichts wusste er, der Jungspund. Schindlers Beinahekollaps hatte einen völlig anderen, geradezu traumatischen Grund.

„Danke, es geht schon“, erwiderte der immer noch sichtlich angegriffene Kommissar. „Es war nur der erste Schreck. Oh mein Gott, nicht schon wieder dieser Hobbyschnüffler!“

Die Männer von Dauerdienst zuckten unverständig mit den Schultern. Kriminalobermeister Havranek dagegen, der die letzten drei Begegnungen mit Peter Kleinlein und seinen skurrilen Helfern hautnah miterlebt oder besser gesagt zusammen mit seinem Vorgesetzten durchlitten hatte, wusste genau, weshalb dieser erfahrene Kriminaler derart geschockt auf die Nachricht reagierte. Dicker hätte es nun wirklich nicht kommen können. Schon wieder dieser Kleinlein! Der giftige Stachel der letzten Blamage saß einfach noch zu tief, um das eben Gehörte mit angemessener Fassung wegstecken zu können.

Dem Hobbydetektiv war es vor nicht einmal einem Jahr gelungen einen vermeintlichen Jagdunfall als gezielten Mordanschlag zu enttarnen und das obwohl die Profis den Fall schon längst als erledigt betrachtet hatten. Ein neuer Wettlauf Hase gegen Igel stand also bevor, wobei man bei genauer Betrachtung zugeben musste, dass der Vergleich sogar gewaltig hinkte, denn angesichts der ungleich besseren und vielfältigeren Möglichkeiten, die der Polizei zur Verfügung standen, müsste das Rennen hier schon eher Hase gegen Schnecke lauten. Trotzdem hatte es bisher jedes Mal so geendet, dass die vermeintliche Schnecke den ungleichen Wettbewerb für sich entschieden hatte. Doch dieses Mal sollte es nicht so weit kommen. Hauptkommissar Schindler war nicht gewillt, sich noch einmal geschlagen zu geben. Entsprechend entschlossen reagierte der leitende Beamte, sobald er sich wieder etwas besser im Griff hatte.

„Havranek, wir müssen so schnell wie möglich die Umgebung absuchen. Der Fundort der Leiche ist keinesfalls der Tatort, so viel ist sicher. Irgendwo müssen Spuren zu finden sein, die uns hoffentlich helfen, festzustellen, wie der Unglückliche in diesen verfluchten Fluss gekommen ist. Wir haben keinerlei Zeit zu verschenken, wer weiß, was dieser penetrante Amateur schon wieder plant.“

Das Wort Amateur hatte er ausgespuckt wie eine von Maden befallene Pflaume oder eine versehentlich verschluckte Fliege. Der angesprochene Assistent war in einem ungewohnten Anfall von Diensteifer und in vorauseilendem Gehorsam bereits dabei einen Suchtrupp aufzustellen und sich flussabwärts in Bewegung zu setzen, als ihn sein Chef zornig zurück rief.

„Mensch Havranek, wollen sie unbedingt, dass wir uns schon wieder blamieren! Denken sie doch erst mal nach, bevor sie einfach blind davonrennen! Glauben sie etwa, dass der Tote entgegen der Strömung den Fluss heraufgeschwommen kam? Also hopp, ab in die andere Richtung und achten sie peinlichst genau auf jeden niedergetrampelten Grashalm oder jedes andere Anzeichen menschlicher Anwesenheit. Müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir diesmal wieder etwas Wichtiges übersehen würden.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mords-Kerle»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mords-Kerle» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Tilman Janus - Klasse Kerle
Tilman Janus
Günther Dümler - Mords-Krach
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Urlaub
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Brand
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Zinken
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Wut
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Zirkus
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Therapie
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Fasching
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Schuss
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Brocken
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Schuld
Günther Dümler
Отзывы о книге «Mords-Kerle»

Обсуждение, отзывы о книге «Mords-Kerle» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x