Günther Dümler - Mords-Kerle

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Metzgermeister Simon Bräunlein muss abnehmen. Ab und zu mal Fisch statt Fleisch hat der Hausarzt empfohlen. Und da Simon niemals halbe Sachen macht, fängt er seine Fische jetzt selber. Er hat fleißig für die Fischerprüfung gelernt und ist mittlerweile unter die Angler gegangen. Als er in der Morgendämmerung im nahen Fluss seinen Köder auswirft, rechnet er mit allem, aber nicht mit einem derart kapitalen Fang. Fredi Leipold, der Vorstand der Röthenbacher FCN-Fanclubs ewige Treue, schwimmt mit dem Bauch nach oben an ihm und seinem Begleiter, Peter Kleinlein, vorbei. Als erfolgreicher Absolvent der anspruchsvollen bayerischen Fischerprüfung weiß Simon eines ganz sicher: Ein Fisch, der mit dem Bauch nach oben schwimmt, ist tot. Das gilt natürlich auch für den Fredi.
Man kennt Röthenbachs obersten Vereinsmeier allgemein als streitbaren Mann, dessen Credo schon immer viel Feind, viel Ehr' lautete. Und da der Fredi zumindest in dieser Hinsicht zeitlebens ein wahrer Ehrenmann war, gestaltet sich die Suche nach seinem Mörder äußerst aufwändig. Intrigen innerhalb des Fanclubs, mögliche Racheaktionen von Anhängern verfeindeter Vereine führen die polizeilichen Ermittler sogar über die Stadtgrenze hinaus bis nach Fürth. Doch alle Spuren verlaufen irgendwann im Sand. Nur Hobbydetektiv Peter Kleinlein hat wieder einmal den richtigen Riecher. In diesem Fall stinkt nicht nur der Fisch, in der Fan-Szene scheint so Einiges anrüchig zu sein.

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Ja und etz?

Sonntag, 27. Oktober, am frühen Vormittag

Die beiden Röthenbacher Hobbyangler saßen zunächst wie festgeklebt und mit offenen Mündern auf ihren Klappstühlen, geschockt und sprachlos, bis Simon als erster einen Ton herausbrachte.

„Ja und etz?“

„Etz müss mer erschd amal schauer, wie mer den Armer ausn Wasser zäing. Mir könnern doch nedd einfach asu weiderdreim lassn!“

Die Aufgabenverteilung ergab sich von selbst. Simon, der seine wasserfeste Kleidung mit den hüfthohen Stiefeln anhatte, rannte so schnell es seine mäßige Kondition zuließ flussabwärts, um den dahintreibenden Leichnam zu überholen. Was ihm in einer scharfen Biegung des Flusses dann auch gelang, allerdings nur dank eines herunterhängenden Astes, an dem sich die tote Legende kurzzeitig verfangen hatte. Der Fluss war hier nicht sehr tief und so konnte er, nicht zuletzt Dank seiner wasserdichten Anglerhose, die paar Schritte hineinwaten und den bedauernswerten Fredi an Land ziehen, wo schon Peter mit ausgestreckten Armen auf ihn wartete. Gemeinsam hievten sie die Leiche heraus und legten sie auf dem grasbewachsenen Uferrand ab. Peter schnappte mit Hilfe eines herumliegenden Astes auch noch die hinterher schwimmende Fanmütze und drapierte sie neben ihrem Besitzer. Noch immer ungläubig staunend betrachteten sie die Leiche ihres Bekannten. Endlich zückte Peter wie automatisch sein Mobiltelefon und tippte die ihm mittlerweile sehr geläufige Eins-Eins-Null in die Tastatur. Er schilderte dem diensthabenden Beamten die näheren Umstände ihres Fundes sowie ihren genauen Standort.

Es dauerte keine halbe Stunde, bis die ersten Einsatzkräfte am Fundort der Leiche erschienen, zwei Beamte des Kriminaldauerdienstes, mehrere weiß gekleidete Herren von der Spurensicherung, ein Arzt und ein paar andere, deren Funktion sich den Laien nicht so ohne weiteres aufschloss. Während sich die technische Abteilung um den Toten kümmerte, stellten die Ermittlungsbeamten die ersten Fragen. „Wie kommt es, dass sie schon so früh unterwegs sind? Wie haben sie die Leiche entdeckt? Angeln sie öfter an dieser Stelle?“ und alles, was sonst noch zur Routine bei der Auffindung einer Leiche gehört. Da die naheliegende Frage, „Kennen sie den Toten?“ in ihrem Repertoire anscheinend nicht vorgesehen war, beantwortete Peter diese ganz einfach ungefragt. Er offenbarte den Herren die Identität des Verblichenen, seinen Status in der Dorf-, sowie in der Fangemeinschaft des FCN. Er ließ auch die vermeintliche Begegnung, die sie während der Anfahrt mit dem Toten hatten und das Moped mit der aufgemalten lebenden Legende nicht unerwähnt.

„Und dann hommer auf der Herfahrd, ungefähr einen Kilomeder zurügg, abber auf der gleichn Flussseidn, a Zeld stäih seeng. Dess solldn ser si amal anschauer. Vielleichd ...“

Weiter kam Peter nicht, denn die Beamten vom Dauerdienst hatten zum Einen keine Ahnung, dass sie es hier mit dem einzigen und gleichzeitig erfolgreichsten Detektiv von Röthenbach zu tun hatten und zum Anderen den Eindruck, dass sie ganz gut ohne die laienhaften Ratschläge von zwei, zudem auf den ersten Blick sehr seltsam wirkenden, Anglern auskommen konnten.

„Danke. Wir machen das schon. Lassen sie uns nur erst mal unsere Arbeit machen. Wenn wir sie brauchen, dann kommen wir noch einmal auf sie zu.“

Kamen sie aber nicht, jedenfalls nicht im Verlauf der nächsten Stunde, was Peter veranlasste, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ihre Siebensachen hatten sie bereits zusammengepackt und so näherte er sich dem Beamten, der hier anscheinend das Sagen hatte.

„Horngs amal, Herr Kommissar, zum Angeln kommer mer ja etz sowieso nimmer und dann fraach mer uns hald, ob sie uns dou überhaubds nu brauchn. Mir könner ihner ja nedd mehr saang, als mer sowieso scho gsachd hamm.“

In Wirklichkeit war Peter sehr wohl der Meinung, dass er zur Aufklärung des Mysteriums eine ganze Menge beitragen konnte, allerdings nicht hier und jetzt. Aber davon erzählte er dem unwillig zuhörenden Beamten kein Wort.

„Gut. Das sehe ich auch so“, meinte der. Insgeheim war er froh, die beiden vertrottelten Kerle so schnell wie möglich loszuwerden. Am Ende würden sie seine Arbeit ohnehin nur behindern.

„Geben sie meinem Kollegen ihre Personalien, Name, Adresse und so weiter und halten sie sich in den nächsten Tagen zur Verfügung. Es ist möglich, dass die zuständigen Herren von der Mordkommission noch Fragen an sie beide haben.“

Damit waren die Freunde entlassen. Sie verstauten ihre Ausrüstungsgegenstände im Anhänger. Peter setzte seinen Helm auf. Dann schoben sie ihre Fahrräder auf den schmalen Uferpfad und machten sich auf den Weg. Allerdings in die falsche Richtung, entgegen der Strömung, was anscheinend keiner der ermittelnden Personen auffiel, wohl aber Simon.

„Mensch Beder, mir müssn doch in die andere Richdung, nach Rödnbach gäihds flussabwärds.“

„Wassi scho, Simon, abber ich möcherd drodsdem aweng naufwärts fahrn. Ich hobb scho mein Grund. Vielleichd find mer ja raus, wo der Fredi ins Wasser gschmissn wordn is. Wall, dass der freiwillich ins Wasser ghubfd iss, des glabbsd doch selber nedd. Hosd du dee drummer Delln an sein Hinderkubf gseeng? Des schaud scho eher aus, als ob nern anner mit Gwald derschloong und in Fluss neigschubsd hädd. Und wemmer nu woss endeggn wolln, dann müss mer etz glei schauer, weil wenn die Bolli 6erschd amal dord sinn, dann homm mir zwaa beschdimmd kann Zudridd mehr. Also hobb, steich auf, es bressierd.“

„Hobb er mers doch glei denkd, dass dou woss nedd schdimmd. Dass du dich freiwillich von Daadord endfernsd, nu derzou wo die Leiche a alder Bekannder iss.“

Doch auch eine andere Frage schien den guten Simon zu beschäftigen.

„Dass mir den Fredi nedd kennd komm, wäi der uns überhold hodd. Wenigsdns du, Beder, häddsd doch woss mergn müssn. Ich war ja vollauf mit mein mordsdrumm Husdnanfall beschäfdichd.“

Simon war immer noch nicht darüber hinweg, ja, er schien sich sogar echte Vorwürfe zu machen, weil sie den Fredi bei dessen lautstarkem Überholmanöver nicht erkannt hatten. Warum er so zerknirscht war wurde auch gleich klar.

„Wenn mern aufghaldn häddn, dann könnd er vielleichd sogar nu leben.“

„Wäi denn, der war so schnell vorbei und du sagsd ja selber du hosd haubdsächli damid zu dou ghabd, dassd widder aweng a Lufd grächd hosd. Höchsdns an sein Gemaule hädd mern kenner könner. Also hobb, fahr mer!“

Simon war einverstanden, zumindest so lange Peter bereit war, den schweren Fahrradanhänger hinter sich her zu ziehen. Es dauerte auch gar nicht lange, da erreichten beide eine romantisch anmutende, gewölbte, steinerne Brücke, die zu beiden Seiten mit einem massiven Holzgeländer abgesichert war. Die Betonung liegt dabei auf war , denn auf der linken, also der flussabwärts gewandten Seite, klaffte eine deutliche Lücke in der Absturzsicherung. Die Balken waren wohl noch vorhanden, ragten aber zum großen Teil auf den Fluss hinaus, wodurch sie eine Art Absturzschneise bildeten. Sie hingen nur noch an dem sprichwörtlichen seidenen Faden und jeden Moment konnten sie ins mehrere Meter weiter unten vorbeifließende Wasser stürzen. Die Holzbalken waren wie durch einen schweren Aufprall zersplittert, was und da war sich Peter sofort sicher, nicht von einem Moped verursacht sein konnte. Hier hatten wesentlich stärkere Kräfte gewütet. Da wo das Geländer unterbrochen war, konnte man einen deutlichen Blutfleck auf dem darunterliegenden Stützpfeiler erkennen. Der arme Fredi musste kopfüber in die Fluten gestürzt sein.

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