Markus Gleim - Der Dorfelvis

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Schon sehr früh infiziert sich Markus mit dem Virus Rock & Roll und Rockabilly. Unerwartet bekommt er die Chance bei einer Rock & Roll-Band einzusteigen, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Hobby wird zum Traum. Dann ein schwerer Unfall mit dem Motorrad. Der Aufschlag ist mörderisch. Brutal. Vollstreckend. Die Diagnose: Schwerbehindert. War es das mit der Rockstarkarriere?
Markus beißt sich durch. Bei Auftritten im Fernsehen, unter anderem bei Stefan Raab und bei Gigs mit Chuck Berry oder Fats Domino, bei der Meisterschaftfeier des 1. FC Kaiserslautern, beginnt die Band sich einen Namen in der Clubszene in Deutschland zu machen. Sie rocken Deutschland von Flensburg bis Garmisch und Europa von Dänemark bis in die Schweiz. Dabei erleben die jungen Rockmusiker saukomische und skurrile Situation. Der schwerbehinderte Musiker Markus lernt eine Menge Leute kennen und bekommt zusammen mit den Haudegen seiner Truppe einen Einblick in das «Monkey Business».

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Ich blieb also bis heute der Schlemmi. Der 45-jährige Schlemmi, der unaufhaltsam auf seine Midlife-Crisis zurast.

So rundherum um die 45 beginnt man ja mal so über das Eine oder das Andere nachzudenken. Man sieht, hört, fühlt, riecht oder schmeckt etwas und schon bricht eine Flut der Erinnerungen über einen herein, die man glaubte schon lange vergessen zu haben oder hoffte, sie erfolgreich verdrängt zu haben. In aller Regel sind das Erlebnisse aus der eigenen Vergangenheit. Logisch. Aber vielleicht reagiert man auch inzwischen sensibler auf unterschiedliche Dinge, die einem so rechts und links auf seinem Weg durch das Leben auffallen. Das ist die milde Gabe der Altersweisheit, die uns Männern im mittleren Lebensabschnitt zu Teil wird. Was uns auffällt, sind vielleicht nur Belanglosigkeiten, für den einen, für den Anderen aber eventuell durchaus wichtige Dinge. Als ich neulich an der Rewe-Kasse stand, bemerkte ich eine Packung Brausepulver und sofort kam mir das prickelnd frische Gefühl der Ahoi-Brause in Erinnerung. Haben wir uns früher immer am Kiosk im Waldschwimmbad für 10 Pfennig die Tüte gekauft. Dieses Brause-Pulver wurde in ein Glas Wasser geschüttet oder aber, was noch viel cooler war, mit dem angefeuchtetem Zeigefinger direkt aus der Tüte gestippt. Ich erinnerte mich an das Esspapier, dessen Daseinsberechtigung ich bis heute nicht verstanden habe. Esspapier. Ich meine, was sollte das und wer aß schon Papier? Das hat ja noch nicht mal nach was geschmeckt. Absolut geschmacksneutral. Das waren einfach nur bunte DINA-4 große Blätter, die man eben essen konnte. Hat das eigentlich mal irgendjemand überprüft, ob man das echt essen konnte? So Stiftung Warentest oder so? Oder war das nur eine sehr clevere Idee, Altpapier zu entsorgen? Damit die von dem Schwimmbadkiosk nicht täglich zum Container fahren mussten. Da hat doch wahrscheinlich ein Schüler hinten im stillen Kämmerlein des Schwimmbadkiosks gesessen und das anfallende Altpapier mit einer Schere auf Maß geschnitten. Ein armer Sechstklässler, der nach Weisung seines Vaters einen Ferienjob in den ersten zwei Wochen der Sommerferien machen sollte: „Sohn. Damit du jetzt nicht sieben Wochen lang hier so blöd rumhängst und du mal lernst, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, hab ich dir einen Ferienjob im Waldschwimmbad besorgt.“ Genau da, wo alle Freunde nachmittags sieben Wochen lang blöd rumhingen. Ganz toll. Und vorne an der Theke wurde das zugeschnittene Zeug dann als Esspapier an Kinder, die doof genug waren so einen Mist zu kaufen, verscheuert. Also, quasi, an uns. Na, gestorben sind wir schließlich nicht dran. Dieses bitzelnde Brause-Gefühl auf der Zunge drückte irgendwelche Knöpfe bei mir, die bestimmte Erinnerungen weckten. Die legendäre Leckmuschel fiel mir noch ein, deren Name ich damals schon irgendwie zum Totlachen fand. Leckmuschel. Hehehe. Bringt mich heute noch zum Lächeln. Dabei ist die Muschel lediglich ein Schutzzeichen der Pilger, die sich auf dem Jakobsweg in Richtung Santiago de Compostela befinden. Sie hat also keinerlei versaute Hintergedanken. Auch wenn es einen etwa 10-Jährigen gerne dazu verleiten möchte. All meine vielen Spielsachen fielen mir ein und sogar, wo genau ich sie in meinem Zimmer immer aufbewahrte. Ich war übrigens ein Play Big- und kein Playmobil-Kind. Kennt die noch wer? Im Gegensatz zu den Playmobil-Figuren, konnten die Play Big-Figuren die Hände, die Beine und die Füße bewegen. Also, die Hände konnte man drehen, die Beine konnte man einzeln bewegen, was dann so aussah, als ob sie laufen würden und die Füße konnte man drehen und kippen, womit die Figuren dann auch schräg oder an einer Steigung stehen konnten. Die Playmobil-Figuren konnten ja eigentlich nur sitzen oder stehen und die Arme, inklusive der Hände, konnte man nur nach vorne strecken. Somit waren sie genau genommen die Schwerbehinderten der Plastikspielfiguren. Wenn man da zehn Figuren, so mit nach vorne ausgestreckten Armen hinstellte, sahen die aus wie die tanzenden Zombies aus dem Michael Jackson Video „Thriller“. Die Play Big-Figuren waren also viel realistischer. Man konnte mit ihnen viel echter und besser spielen. Man konnte ihnen Waffen oder Werkzeuge richtig in die Hände drücken. Eigentlich haben wir aber nie mit den Bauarbeiter- oder den Sanitäter-Figuren und ihren Werkzeugen, sondern mit den Cowboy- und Indianer-Figuren gespielt. Da man meistens auf Seiten der „Guten“ war, was wahrscheinlich eine Art genetische Vorprägung in uns ist, richtete man die Waffen auf die „Bösen“ und knallte sie ab. Das Abknallen sah so aus, dass man „Kawumm“ sagte und den „Bösen“ mit dem Finger umstieß und ihn damit über den imaginären Jordan beförderte. Nach einem Plagiatsprozess, der zu Gunsten der Play Big-Figuren ausging, stellte der Bundesgerichtshof fest, dass die Play Big-Spielfiguren den Eindruck eines sportlichen, selbstbewussten und aggressiven Mannes vermittelten. Die Playmobil-Männchen hingegen, hätten die Wirkung von einem Kind. Nett und noch unsicher auf den Beinen. Das war 1974. Hätte der Bundesgerichtshof gewusst, dass vier Jahre später die martialisch aufgemachten Big Jim Figuren erscheinen würden, die sogar durch einen Druckknopf auf dem Rücken richtig zuschlagen konnten, hätten er seine Definition von aggressiven Spielfiguren sicherlich noch einmal überdacht. Mann, die waren so cool, diese Figuren. Es gab sie als Winnetou und Old Shatterhand, Karatekämpfer, Soldat, Pirat, Holzfäller und zig verschiedene Action-Figuren. Es gab sie als Skeletor, aus der Zeichentrickserie Master of the Universe und man konnte durch eine Bewegung des Armes, seinen Kopf in eine Knochenfratze und ein normales Gesicht verdrehen.

Natürlich spielte ich auch mit Lego. Klar. Wer spielte nicht mit Lego? War nicht Lego sogar irgendwie der kreative Einstieg in die Kindheit und damit auch der Einstieg in unsere ersten Erinnerungen? Kein Kind oder vielleicht eher Junge, hat seine früheste Kindheit ohne Lego verbracht und hat irgendwelche merkwürdigen Gebilde oder Fahrzeuge zusammen gebaut. Aber ich hatte nicht diese Fertig-Bausätze. Es gab doch immer diese kleinen Schachteln, in denen ein Flugzeug oder ein Auto oder sonst was zum Zusammenbauen drin war. Erinnern Sie sich? Die hat man dann anhand des Bildes, das vorne drauf war zusammengesetzt. Hatte man sie aber einmal zusammen gebaut, konnte man mit den Teilen nicht mehr so viel anfangen, weil man mit den Teilen eben nur dieses Auto bauen konnte. Ich hatte eine große Holzkiste, voller einzelner Lego-Teile. Die Einer-, Zweier-, Vierer- und Achter-Teile. Aber immer viel zu wenig Einer- und Zweier-Teile, weswegen an meinen Hauswänden immer Teile an den Ecken heraus ragten und ich keinen schönen Abschluss hinbekam. Meine Häuser sahen irgendwie immer aus, wie unsanierte Plattenbauten aus Jena. Der Sohn von Bekannten meiner Eltern, schenkte mir irgendwann mehrere Kisten Fischer-Technik. Auch ein Schritt vom ganz kleinen Kind zum nicht mehr ganz so kleinen Kind. Mit Fischertechnik konnte man richtig konstruieren. Man konnte graue Klötzchen miteinander verbinden und flache Querverbindungen mit kleinen roten Schräubchen verschrauben. Auch mit Fischertechnik konnte man irgendwelche Geräte und selbst entwickelte „Maschinen“ basteln. Boah, war das cool. Schätze mal, ich baute da die ersten Transformers, lange bevor sie berühmt werden sollten.

Sunkist fiel mir ein. Wer kennt es nicht mehr? Diese dreieckigen Trinktüten. Wo und wie zur Hölle sollte man sich die denn bitte in den Schulranzen stecken, hä? Mir ist so ein Teil mal in der Schultasche geplatzt. Diese ganze chemische Substanz, die wohl nach Orangensaft schmecken sollte, lief mir durch den Ranzen und versaute mir mein „Krieg der Sterne“-Mäppchen. Mein KRIEG DER STERNE MÄPPCHEN. Ok? Mit Luke, Han und Prinzessin Leia vorne drauf. Mann, was hätte ich diesem Designer der Verpackung damals gerne in den Arsch getreten. Ein großer Fan von Sunkist war ich deswegen nie.

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