Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Calista atmete schwer, in ihrem Gesicht kämpften Wut, Trauer und sonst einiges, das Augusta nicht ergründen konnte. Sie wäre über einen Angriff nicht verwundert gewesen.

‚Und wenn schon,‘kam ihr der aberwitzige Gedanke.‚Bin eben jetzt eine Alder. Prügeleien gehören wohl dazu.‘

Am Ende sackte Calista einfach nur in sich zusammen. Mindestens eine Viertelstunde saß sie da und sagte garnichts.

Doreen steckte ihren Kopf zur Tür hinein.

„Mum, darf ich …?“

„Geh nur, Doreen,“war Augusta in dem Moment froh, sie ohne Probleme wegschicken zu können,„und nimm Deinen Bruder mit zu einem Freund.“

„Da ist er doch schon bis heute Abend,“antwortete das Mädchen.

„Dann ist es gut.“Augusta gab die Lehrerin, obwohl sie sich fühlte, als hätte sie gerade eine Nacht im Saloon hinter sich gebracht. Doreen verschwand, und Augusta hörte die Tür.

„Danke,“hauchte Calista nur, sammelte Mut für die nächste Frage:„Machen das die … Professionellen etwa genauso?“

Augusta nickte, suchte die richtigen Worte.

„Mehr oder weniger,“sagte sie.„Manche Männer sind natürlich angenehmer als andere, aber am Ende muß man sich in sich zurückziehen, um nicht noch mehr Schaden zu nehmen.“

„Verzeihung,“fand Calista jetzt die Sprache wieder,„aber ich muß das wissen. Wie war es bei … Rupert?“

Augusta spannte schon die Muskeln, um aufzuspringen, aber ihre Beine versagten ihr den Dienst. Sie dachte angestrengt nach.

„Ich denke,“wieder überdeckte die Professionalität das dünne Eis und reagierte auf den flehenden Blick von Calista,„daß er der Typ Mann war, der einfach nur den inneren Druck loswerden mußte.“Calista schien nicht zu verstehen.„Er hätte mehr gekonnt, als er gekauft hat.“Augusta wurde immer leiser.„Es erschien mir immer als eine … Notlösung.“Auch Augustas Gesicht zerfloß jetzt. Ein Teil ihrer selbst betrachtete sie von außerhalb. Dieser Teil war sehr verwundert. Warum passierte das alles? Warum weinte sie jetzt? Fühlte sie wirklich mit dieser Frau, deren Ehemann sie gehabt hatte?

Augusta fand wieder zurück ins hier und jetzt. Calista saß ihr gegenüber, weinte zwar nicht mehr, aber ihr Gesicht offenbarte nur Unsicherheit.

„Sie meinen, er … er … macht das nur, weil er …“

Augusta nickte:„Wahrscheinlich hält er den Druck nicht mehr aus.“Sie atmete tief durch.„Oder er glaubt es zumindest.“Sie suchte mit den Augen eine Bibel und wünschte für einen Augenblick Valerie an ihre Seite. Endlich entdeckte sie eine Bibel im Regal und griff danach. Calista machte große Augen, während Augusta den betreffenden Vers suchte. Nie war Valerie da, wenn man sie brauchte! Endlich fand sie die Stelle und zeigte sie ihrer Gastgeberin.

„Die meisten Männer brauchen den ehelichen Verkehr, um Gott auch nur gehorsam sein zu können.“Calistas Gesicht war ein einziges Fragezeichen, und Augusta legte nach:„Was meinen Sie, wieviele katholische Priester ich in den letzten vier Jahren hatte?“

Die brutale Offenheit schockte Calista, daß konnte man sehen.

„Und, um es ganz klar zu sagen,“fuhr Augusta fort,„seine Lösung war nicht richtig, auch wenn ich einige Male davon profitiert habe.“Nun war es also endlich klar heraus. Augusta fühlte sich erleichtert.„Wahrscheinlich war ich auch nur die Notlösung der Notlösung. Normalerweise bevorzugte er …“Die Worte blieben ihr im Hals stecken.

„Bitte,“flehte Calista.„Ich werde diskret sein.“

„ … Mrs. Granger-Ford,“beendete Augusta den Satz.„Die jetzige, meine ich.“

Calista brach vor Lachen fast zusammen. Irgendwann bemerkte sie Augustas verblüfftes Gesicht und erklärte:„Verzeihung, aber sich Hermine Granger-Ford als Prostituierte vorzustellen, …“Mehr mußte sie nicht sagen. Das Bild, das dazu vor Augustas Augen aufstieg, reichte.

Nach einer halben Stunde hilflosen Gelächters nahm Augusta sich zusammen.

„Soll ich Ihnen einen Rat geben?“

„Natürlich, immer,“lächelte Calista irgendwie erleichtert.

„Stehen Sie bitte auf.“

Calista stellte sich hin. Augusta betrachtete sie von allen Seiten, nickte mehrmals.

„Dachte es mir,“lächelte sie.„Wissen Sie eigentlich, wie ähnlich Sie Mrs. Granger-Ford sind?“Sie mußte wieder einen Lachanfall unterdrücken.„Figur, Haarfarbe, Gesichtsform, alles stimmt.“

„Sie meinen …?“fragte Calista jetzt erstaunt.

„Er hat vielleicht immer nur Sie gesucht.“

Calista nickte. Sie weinte zwar nicht mehr, begriff aber offenbar immer mehr.

„Das heißt aber auch,“wurde Augusta jetzt deutlich,„daß Sie Rupert eigentlich so leicht zurückbekommen können,“sie schnippte mit den Fingern,„wenn Sie es wollen.“Sie zögerte noch einmal, gab sich einen Ruck.„Im Saloon gibt es nämlich im Moment keine, die es auch nur ansatzweise mit Ihnen aufnehmen könnte.“

Calista brachte ein schiefes Lächeln zustande, daß sofort einem besorgten Gesicht wich.

„Wenn ich doch nur so könnte, wie ich wollte.“Keine Klage, keine Frage. Irgendetwas zwischen Feststellung und Hilflosigkeit.

„Was hält Sie denn zurück?“fragte Augusta jetzt direkt.

Calista ließ sich Zeit mit der Antwort.

„Immer, wenn wir …“

Augusta nickte nur.

„ … stieg in mir das Bild meiner Mutter auf.“

„Warum?“

Calista atmete tief durch:„Ich bin das letzte von vier Kindern. Zwei Schwestern und ein Bruder, in dieser Reihenfolge.“

Augusta:„Ist das von Bedeutung?“

Calista überhörte die Frage, sprach einfach weiter:„Meine Mutter vertrat immer die Ansicht, daß der eheliche Verkehr nur der Zeugung von Kindern dienen dürfe.“Sie machte eine Pause.„Auch gegenüber mir.“

„War sie der Überzeugung, eine Frau hätte ihrem Mann Söhne zu schenken?“

Calista nickte:„Und ich war wohl ein Unfall. Jedenfalls ließ sie mich das spüren.“

„Und Ihr Vater?“

„Hat wohl irgendwann resigniert.“Calista schluchzte.„Er war keine Hilfe.“Das Heulen ging wieder los.„Und ich hatte so gehofft, mit Rupert würde das Leben anders werden.“

Augusta nahm sie wieder in den Arm, hielt ihre Hand und wünschte sich jetzt Ethel Merman herbei. Sie dachte dabei an Wilma Perkins und Dorothy Montgomery: Wieviele davon gab es noch, um Himmels willen?

„Ganz egal, was Ihre Mutter gesagt hat,“hörte sie sich jetzt sagen,„in der Bibel steht, daß Gott uns liebt.“Sie atmete tief durch.„Und daß wir einander lieben dürfen.“Augusta dachte an ihren Vater und seine Lehren, war zum ersten Mal dankbar, daß er ihr eine Grundlage gelegt hatte, auch wenn er jetzt wahrscheinlich schockiert gewesen wäre.„Die Bibel beschreibt die Ehe als ‚ein Fleisch sein‘,“lächelte sie,„und Untreue ist der einzige Grund zur Scheidung.“

Calista blickte auf.

„Sie haben jedes Recht, Ihren Mann 'rauszuschmeißen,“fuhr Augusta fort,„aber es wird Ihnen mit jedem anderen Mann genauso ergehen.“

Calista erkannte die schmerzhafte Wahrheit dieser Worte.

„Wollen Sie, daß sich etwas ändert?“

„Ich … ich will, daß sich alles ändert,“brach es aus Calista hervor.

„Dann lasse ich Ihnen jetzt Zeit zum Gebet, während ich ein paar Dinge besorge.“Augusta stand auf, bemerkte den flehenden Blick.

„Keine Angst,“lächelte sie,„Mrs. Granger-Ford ist Diskretion genauso gewohnt wie ich. Und ich werde keine Namen nennen.“

Calista zwang sich zu einem Lächeln, während Augusta zur Tür strebte.

Das Schminkzeug im Laden war noch das kleinste Problem. Valeries Bedarf war Joe bestens bekannt. Augusta packte alles in ihren Einkaufskorb und verließ den Laden in Richtung Jacqueline.

Dort mußte sie allerdings einige Male klopfen, bis sich die Tür einen Spalt breit öffnete.

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