Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Jacqueline verzog das Gesicht:„Ich will aber nicht, …“

„ …, daß sie über Dich sagen:‚Sie hat’s nicht mehr nötig.‘“

„Auch, aber ich möchte noch weniger, daß Du …“

„Daß ich denke, Du hättest mich des Geldes wegen geheiratet?“Er atmete tief durch.„Jetzt hör mir 'mal zu.“Sie war ganz Ohr.„Früher kam ich nach Hause, es war perfekt gekocht, aber es hat mir nichts geschmeckt. Die Bettwäsche wurde alle zwei Tage gewechselt, und ich habe trotzdem selbst im Hochsommer vor Kälte fast nicht schlafen können. Meine Hemden waren perfekt gebügelt und gestärkt, und ich habe mich nie in meiner Haut wohlgefühlt. Sie war die perfekte Haushälterin.“Er ließ alle Luft entweichen.„Aber eben nicht mehr. Nie Kerzen auf dem Tisch, nie sich hübsch machen für mich und keinen … Du weißt schon.“Sie verzichtete auf einen drastischen Kommentar, ließ ihn weiterreden.„Jede Nacht mit Dir war warm, von Anfang an. Beim Frühstück war der Toast angekokelt und der Kaffee, na ja.“Er verzog das Gesicht.„Aber es hat mir trotzdem geschmeckt, damals im Saloon.“Er blickte ihr direkt in die Augen.„Und jetzt machst Du mein Dasein zu einem Leben.“

Mit einer einzigen fließenden Bewegung stand er auf, trug sie ins Eßzimmer. Jacqueline war immer wieder erstaunt, wie leicht es dieser schmächtige Mann schaffte, sie durch die Gegend zu tragen. Er setzte sie ab, zog ihren Stuhl zurück, war immer der perfekte Gentleman und kniff sie beim Setzen in den Po.

Julius aß mit einem Appetit, daß seine Frau sich fragte, wo er diese Mengen ließ. Vom Wein tranken sie nur mäßig. Nach dem Essen war immernoch die Hälfte der Flasche übrig, und Jacqueline stand auf und trat von hinten an ihren Mann heran, umarmte ihn. Julius entspannte sich.

„Weißt Du, Schatz,“fing sie an,„ich habe ja schon in einigen Städten gearbeitet.“

„Und?“fragte er, neugierig auf den Grund dieses heiklen Themas, das sie sonst nicht anschnitt.

„Weißt Du, was in den größeren Städten das Schlimmste war?“

„Die Männer?“

„Auch,“wehrte sie ab.„In Kleinstädten sind die Männer meist besser erzogen und nicht so roh wie Fabrikarbeiter oder Matrosen.“Sie machte eine Pause.„Das eigentlich Schlimmste war die Zeit zwischen den Männern, wenn ich abends von meinem Fenster auf die Straße gesehen habe.“Sie machte eine längere Pause.„Unten auf der Straße flanierten die Ehepaare. Die wohlhabenden auf dem Weg ins Theater oder die Oper, die ärmeren auf dem Weg in den Zirkus oder einfach nur auf einem Abendspaziergang, aber immer gemeinsam, während ich wußte, daß auch der nächste Mann wieder gehen würde.“

Julius stand auf, küßte seine Frau.

„Du möchtest, daß wir mehr gemeinsam unternehmen?“

Sie nickte.

Er machte ein betretenes Gesicht:„Ich fürchte, daß ich da sehr wenig Erfahrung habe. Entschuldige bitte, ich habe so etwas nie gelernt, und meine Eltern waren mir auch kein Vorbild, wie Du weißt.“Sie sah, daß er sich schämte.„Mit Du-weißt-schon-wem …“

‚Nicht 'mal ihren Namen nimmt er noch den Mund,‘fiel Jacqueline auf.

„… wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, etwas zu unternehmen, was uns beiden hätte Freude machen können.“Er breitete die Hände aus.„Es gab einfach nichts.“Sein Blick wurde grimmig.„Und ich hätte ihr auch nichts gegönnt.“

Sie wischte ihm mit der Hand übers Gesicht.

„Vergiß Sie,“befahl sie scherzhaft,„und zwar endgültig.“

„Du machst mich vergessen,“lächelte er.„Was möchtest Du denn gerne unternehmen?“

„Könnten wir heute Abend gemeinsam zum Pokern gehen?“Unsicherheit lag in Ihrer Stimme.„Oder meinst Du, Mike hat was dagegen?“

„Hältst Du denn den Saloon schon wieder aus?“fragte er besorgt.

„Mit Dir,“antwortete sie und nickte.

„Nun,“dozierte er wie vom Katheter,„haben Dreizehn und Einunddreißig die gleichen Ziffern. Ich sehe also keine Probleme.“Er lächelte.„Deshalb dieser ganze Aufwand?“

„Vielleicht habe ich etwas zuviel Angst gehabt,“gestand sie.

„Aber wovor denn?“

„Ich komme nicht aus so einer gebildeten Familie wie Du.“

„Und?“

„Ich hab‘ Angst davor, Dich zu blamieren.“

Julius nahm seine Frau in den Arm.

„Bildung ist nichts ohne Herz,“sagte er.„Bildung kannst Du Dir erwerben, durch Arbeit, und doch kein Leben haben.“

„Du meinst, ich bin vorzeigbar genug?“

„Jeder, der etwas anderes denkt, lernt mich kennen,“lächelte er.

„Aber Du hast doch nich‘ 'mal eine Waffe, Schatz.“

Julius zuckte mit den Schultern:„Ich ruiniere ihn einfach, mache ihn bettelarm.“Er dachte nach.„Warum bringst Du nicht einfach die Wäsche morgen in die Wäscherei und gehst zu Valerie in den Kurs? Soweit ich weiß, steht der auch Erwachsenen offen.“Er schaute sie verliebt an.„Dann könntest Du ganz sicher sein.“

„Vielleicht hast Du Recht,“gab sie zu,„aber mir kommt das so vor wie …“

„ … Kapitulation?“

Jacqueline nickte.

„Niemand kann alles,“erinnerte Julius sie ohne Vorwurf.„Ich kann zum Beispiel nicht Pokern. Ich verliere regelmäßig.“Er lächelte.„Manchmal nimmt Mary-Rose mich aus wie eine Weihnachtsgans.“

„Bevor oder nachdem der Japaner Dich gerupft hat?“lachte Jacqueline.

„Meist gleichzeitig,“grinste ihr Mann.„Aber ich treffe meine Freunde dort. Ich bin nicht mehr allein, verstehst Du.“

„Bist Du doch sowieso nicht,“erinnerte sie ihn.

Er kuschelte noch stärker, schloß die Augen.

„Das spüre ich jeden Tag,“bekannte er.

„Dann darf ich Dich heute Abend vorm Ausgenommenwerden beschützen?“

„Ja,“antwortete er.„Ich freu‘ mich schon drauf.“

„Aber vorher gibt’s noch was Anderes,“schnurrte sie.

Mary-Rose hatte Tante Ethel auf dem Weg zum Office getroffen, ging mit ihr ein Stück des Wegs. Als die beiden vor dem Haus der Granger-Fords vorbeigingen und die eindeutigen Geräusche aus dem Wohnzimmer hörten, verzogen beide das Gesicht.

„Mist,“kommentierte Mary-Rose.

„Sie sollten sich wirklich etwas leiser vergnügen,“meinte Tante Ethel.

„Das meinte ich nicht,“maulte Mary-Rose.

„Sondern?“fragte Tante Ethel erstaunt.

„Wenn Onkel Julius entspannt ist, spielt er besser Poker,“grinste der Sheriff,„und ich gewinne nicht so hoch.“

Tante Ethel lachte laut auf:„Nachher wär Dir also egal gewesen?“

„Absolut! Aber …“Mary-Rose breitete die Hände aus,„man kann sie nun 'mal nicht anbinden, oder?“

Es gab Momente, da fragte Ethel Merman, knapp 86 Jahre, sich, ob der Sheriff wirklich erst dreizehn Jahre alt war.

„Und weil ich nun 'mal für die öffentliche Ordnung zuständig bin,“schloß Mary-Rose die Debatte,„werde ich Onkel Julius heute Abend einen diskreten Wink geben.“Sie zeigte wieder ihr Honigkuchenpferdgrinsen.„Wenn ich das mache, wirkt es besser.“

Ethel lachte. Sie hatte Recht. Julius würde vor Scham im Boden versinken.

Feodora lenkte den Wagen zurück zur Ranch, nachdem sie Augusta die Zügel aus der Hand genommen hatte. Immer wieder sah sie zu ihrer Schwägerin hinüber, die mit einem versonnenen Blick dasaß, in Gedanken offensichtlich meilenweit entfernt, wenn das reichte.

„Was hast Du?“fragte sie schließlich.

Augusta bemerkte es nicht einmal. Feodora wiederholte die Frage etwas lauter.

„Hattest Du was gesagt?“

Feodora verzichtete auf eine verärgerte Bemerkung und fragte zum dritten Mal.

„Wann, glaubst Du, wird man seine Vergangenheit wirklich los?“fragte Augusta.

„Weiß nicht,“antwortete ihre Schwägerin ehrlich.„Hab‘ allerdings auch nicht so viel davon. Hat’s vielleicht leichter gemacht.“

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