Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Das Knallen der Tür verlieh seinen Worten einen gewissen Nachdruck.

Die Zurückgebliebenen blickten bestürzt vor sich auf den Tisch. Jack führte mit dem Löffel eine ziemlich komplizierte Operation auf dem Boden seiner Kaffeetasse durch.

„Würde mir wahrscheinlich genauso gehen,“meinte Mike und erntete zustimmendes Nicken und Gemurmel.

Jack richtete sich auf:„Es muß was passieren.“

„Könntest Du das Zimmer nicht auch schalldicht machen, Schatz?“fragte Feodora.

„Die Decke trägt das Gewicht nicht,“schüttelte Ron den Kopf.

„Außerdem ist das nicht das Problem,“stellte Augusta fest.„Doug braucht jemanden, um selber laut zu werden.“

„Eben,“sekundierte Valerie.„Aber wen?“

Für eine Viertelstunde war es am Frühstückstisch absolut still. Dann brachen alle auf in den Tag.

Augusta wollte eben die Tür ihres Klassenraumes öffnen, als Doreen herauskam und ihr einen Brief reichte.

„Von meiner Mum,“sagte sie nur.

Augusta öffnete den Brief und las ihn.

„Sag, Deiner Mum: Ja,“beschied sie Doreen. Doreen nickte und ging zurück ins Klassenzimmer. Ihre Lehrerin atmete tief durch und folgte ihr.

Arthur Robinson saß neben seiner Tochter in der Bank und wunderte sich einmal mehr über zweierlei. Die schöne Handschrift seiner Tochter, während sie in aller Eile mitschrieb, während seine eigene Sauklaue außer ihm wohl keiner lesen konnte, und wie interessant Mike unterrichten konnte. Die Kinder waren von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Mike hatte einen kleinen Ball, den er immer dem Kind zuwarf, das antworten sollte. Arthur fühlte dabei häufig neben sich eine Hand zucken und lächelte. Der Ball würde wohl noch eine Weile heil bleiben.

Als die Uhr zwölf schlug, hatte Augusta ihren Unterricht beendet, hinterließ ihrer Schwägerin einen Zettel, daß sie sie später abholen würde, stieg in den hübschen Einspänner und fuhr los.

Vor dem Haus von Doreens Eltern hielt sie an und stieg aus. Doreens Mutter öffnete ihr die Tür und ließ sie hinein. Ihr Gesicht sah aus, … ja, es sah aus wie Valeries Gesicht, wenn sie es nach einem Heulkrampf notdürftig wieder hergerichtet hatte.

„Ich danke Ihnen sehr, daß sie gekommen sind,“begrüßte Calista Summer ihren Gast.

„Ihr Brief war sehr drängend,“antwortete Augusta.

„Bitte setzen sie sich doch.“

Augusta setzte sich, während ihre Gastgeberin den Kaffee servierte. Danach schlürften sie beide an ihren Tassen, bis Calista wieder das Wort ergriff.

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll,“gestand sie.

„Am besten mit dem unmittelbaren Grund für Ihren Brief,“riet Augusta ruhiger, als sie innerlich war.

„Das war ein heftiger Streit zwischen meinem Mann und mir,“eröffnete Calista.

„Worüber?“

„Das fällt mir schon schwerer,“lächelte Calista tapfer, aber in ihren Augen sammelte sich das Wasser. Augusta wartete einfach.

„Wie Sie sich sicher denken können, Mrs. Alder,“versteckte Calista sich hinter Formalismen,„hat es etwas mit Ihren … ähm …“Sie verstummte.

„…professionellen Erfahrungen zu tun,“half Augusta ihr.

„Äh … richtig,“bestätigte Calista erleichtert.

„Und ich nehme an, es hat nichts mit meinen Erfahrungen als Lehrerin zu tun,“umschrieb Augusta vorsichtig.

Wieder stille Tränen von ihrem Gegenüber. Augusta wartete weiter, aber es half nichts.

„Er ist ein häufiger Gast im Saloon,“stellte sie schlichtweg fest.

Calista nickte. Sie nahm eine Photographie vom Sideboard. Offensichtlich ihr Hochzeitsphoto.

„Das ist Rupert,“sagte sie, und Augustas Herz setzte für einen Moment buchstäblich aus. Den kannte sie! Augusta hatte ihr Gesicht zwar schnell wieder im Griff, aber Calista mußte etwas gesehen haben.

„Genau … deshalb … bat … ich … Sie …“Sie kam nicht weiter. Die Tränen erstickten alles.

Augusta gingen hundert Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Am liebsten wäre sie geflüchtet, brachte es aber nicht fertig. Ihr Mann sollte einmal den Satz „Wir Alders laufen nicht mehr weg!“ geprägt haben. Nun gut, sie war eine Alder.

„Wie oft ist er dort?“fragte sie. Entweder wollte Mrs. Summer wirklich Hilfe, oder sie schmiß sie jetzt 'raus.

„Dreimal die Woche,“schluchzte Calista.„Das ist es ja. Zwölf Dollar im Monat!“Wieder Tränen.„Dazu die Demütigung!“

Augusta pfiff leise durch die Zähne. Zwölf Dollar im Monat konnten einer Durchschnittsfamilie das Genick brechen.

„Wir stehen kurz vor der Pleite, weil ich … weil ich,“suchte Calista nach Worten, faßte dann einen Entschluß,„ … die Beine nicht auseinanderkriege.“

Von ihren ehemaligen Kolleginnen wäre Augusta wohl nicht geschockt gewesen, hier war sie es. Trotzdem nahm sie ihre Gastgeberin ersteinmal in den Arm, ließ sie sich ausweinen.

„Aber Sie haben doch Kinder,“bemerkte Augusta nach einer Weile.

„Und die sind auch nicht adoptiert,“lachte Calista bitter.

„Aber wieso …?“Augusta war jetzt etwas verwirrt.

„Ich … ich… konnte einfach nicht mehr.“Wieder Tränen.

„Was lief schief?“

„Ich weiß nicht,“schniefte Calista,„jedenfalls nicht so richtig. Nach der Geburt meines Sohnes fiel es mir einfach immer schwerer.“

„Verzeihen Sie mir,“bat Augusta,„aber ich muß diese Frage stellen.“

„Ich hätte Sie ja sonst kaum hergebeten,“lächelte Calista schwach.„Ich hatte eher Angst, Sie würden nicht kommen.“

„Ich bin kurz davor, wegzulaufen,“gab Augusta ehrlich zu,„vor mir selbst.“

Das entlockte Calista ein breiteres Lächeln. Sie entspannte sich etwas.

„War Ihr Mann grob oder lieblos, oder …?“Ihr fiel nicht mehr ein.

„Nein,“antwortete Calista halb empört, halb beschämt.„Rupert war immer sanft und liebevoll, ein guter Ehemann.“

Augusta hörte einfach zu.

„Mein Mädchenname ist Winter,“fuhr Calista fort,„und Rupert zog mich immer damit auf, daß er mich schon auftauen würde.“Die letzten Worte wären beinahe in Tränen erstickt worden.„Wie Recht er hatte!“

„Fiel es ihnen vorher leichter, sich … hinzugeben?“

„Hingegeben habe ich mich eigentlich nie,“antwortete Calista.„Ich wollte es vielleicht, aber mich mit Freuden den Freuden hinzugeben, habe ich nie geschafft.“

„Das klingt so nach …,“Augusta war vorsichtig. Sie wußte, daß sie sich auf dünnes Eis begab.

„ … Arbeit?“begriff Calista und lachte bitter.„Von dieser Seite betrachtet, haben Sie Recht. Es war jedesmal eine Riesenanstrengung, Rupert überhaupt 'ranzulassen. Nichts von Freude oder Entspannung.“Wieder Tränen.„Und wenn es so aussah, dann war es nur gespielt.“Bitteres Lachen.„Zumindest die ersten Jahre hat er‘s nicht 'mal gemerkt.“

„Das kenne ich irgendwoher,“bemerkte Augusta trocken und erschrak. Sie hatte es eigentlich zurückhalten wollen. Calistas Gesicht war ein einziges Fragezeichen. Augusta kämpfte mit sich selbst. Der Drang, wegzulaufen, wurde immer stärker. Calista erwartete eine Antwort, verdiente sie sogar, aber Augusta hatte Angst vor der Reaktion.

„Sehen Sie,“begann sie vorsichtig,„genauso habe ich es jahrelang gemacht, in … meinem …“

„ … früheren Leben?“vollendete Calista den Satz, plötzlich wohl verstehend.

„Haben Sie sich die Lust verboten, wenn sie sich zeigte?“fragte Augusta vorsichtig.

Calista nickte nur.

„War es wie die Erfüllung einer lästigen Pflicht?“

Sie nickte wieder. In ihren Augen sah Augusta Verstehen.

„Aber warum, verd…?“fuhr Augusta aus der Haut.„Ich hab’s gemacht, weil ich professionell sein mußte, weil ich mir nicht erlauben durfte, die Männer, die bei mir waren, zu lieben, ohne kaputtzugehen.“Jetzt liefen auch bei Augusta die Tränen.„Aber Sie sind die Ehefrau. Das ist der Mann, den sie lieben. Warum, zum T… reagieren sie wie eine gottverd… Nutte, die nur ihren Job macht?“Sie hatte nicht geschrien, war sogar immer leiser geworden und sah Calista jetzt durch einen Tränenvorhang an.„Ich,“sie zeigte mit dem Finger auf sich selbst,„muß jetzt lernen, meine Gefühle zuzulassen, und ich bin froh, daß ich das darf, auch wenn …“Das war jetzt harte Währung, aber die andere hatte sich geöffnet und verdiente Ehrlichkeit.„ … diese Sexplosionen meinen Mann manchmal überfordern.“

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