Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Auf einen Wink Augustas senkte Valerie das Gewehr.

„Bitte kommen Sie ins Haus,“bat sie.

„Ich mache Kaffee,“bot Valerie an und verschwand in der Küche. Augusta setzte sich mit dem Besuch in die Stube. Anerkennung leuchtete in den Augen der Besucherinnen auf.

„Vieles davon ist noch von meiner Schwiegermutter,“gab Augusta auf die fragenden Blicke zu,„die ich leider nie kennengelernt habe.“

„Sie war eine große Frau hier in Clearwater,“stimmte Dorothy zu. Wilma nickte nur.„Und sie hat es besser als wir verstanden, Ehefrau und Mutter zu sein.“

Augusta machte große Augen. Valerie, die bei diesen Worten hereingekommen war, versteckte sich hinter ihrem „Pufflächeln“, wie sie es nannte.

„Wir hoffen beide, wir werden ihr irgendwann gerecht,“antwortete Valerie bescheiden.

„Sie werden es schon,“nickte Dorothy.

„Alle vier Alders, aber ganz besonders Jack und Mike, haben sehr viel von ihrem Vater,“erklärte Wilma.„Ich denke ‚normale‘ Frauen kämen mit ihnen nicht zurecht.“

Valeries Züge verfinsterten sich.

„Was meinen Sie damit?“fing Augusta eventuelle Verbalinjurien ab.

„Wir haben nie verstanden, wie Cassandra Alder es mit ihrem Mann aushalten konnte,“erzählte Dorothy.„Niemand hat das.“

„Sie muß ihn sehr geliebt haben.“Wilma.„Auch mit ihren Söhnen hatte sie ihre liebe Not.“

„Um denen gerecht zu werden,“erklärte Dorothy jetzt vorsichtig,„verlangt es eine gewisse Robustheit.“

Augusta hörte einfach nur zu und hielt Valeries Hand.

„Der Sheriff hatte Recht,“bekannte Wilma.

„Und wir sind hier, um Sie beide für unsere Hartherzigkeit und Lieblosigkeit um Verzeihung zu bitten,“setzte Dorothy hinzu.

„Es ist genauso gekommen, wie sie es vorhergesagt hat.“Wilma standen die Tränen in den Augen, als sie auf das Bild von Cassandra Alder über dem Kamin zeigte.„Wir haben keine Kinder, unsere Männer sind uns untreu und krank, und Freunde haben wir auch keine mehr.“

Valerie stand auf und brachte kurz darauf den Kaffee und Dougs Whisky. Beide Frauen nahmen – ganz gegen ihre sonstige Gewohnheit – ein großes Glas.

„Wie könnten wir über irgendjemand urteilen?“fragte Valerie.„Wir haben mindestens ebenso schwer gesündigt.“Eine Pause.„Wenn überhaupt, dann gilt Hesekiel 18, 27 für uns alle.“

Augusta mußte sich eine Bibel nehmen und nachschlagen:„Wenn aber der Gottlose abläßt von seiner Gottlosigkeit und hinfort Gutes tut und rechtschaffen handelt, dann wird er seine Seele lebendig erhalten.“Sie warf ihrer Schwägerin einen fragenden Blick zu.

„Mein Vater,“erklärte Valerie,„hatte immer die Bibel dabei, als Schwert des Glaubens.“

„Vermutlich nur, um andere damit zu schlagen,“kommentierte Dorothy,„genauso wie wir.“Auch ihr standen die Tränen in den Augen.„Es haben damals noch mehr Leute ihre Geschichte gehört, Mrs. Alder.“

„Und wir verbohrten alten Hexen brauchten erst die Aufforderung des Sheriffs, um hierher zu kommen.“Wilma schien mehr als bestürzt über sich zu sein, während Valerie, die Augen voller Tränen, sich sehr bemühen mußte, den Kaffee nicht daneben zu schütten.

„Doug hat doch vorgestern Kekse gebacken,“murmelte sie und verschwand noch einmal in der Küche. Augusta verteilte Taschentücher.

Als Valerie zurückkam, hatte sie nicht nur einen Teller Kekse dabei, sondern auch ihr Gesicht wieder hergerichtet. Augusta verdrehte leicht die Augen, was aber von den anderen nicht bemerkt wurde.

Am Ende machten sich die beiden Frauen zurück auf den Weg in die Stadt – zu Fuß! – und hinterließen zwei ziemlich ratlose ehemalige Prostituierte, die sich wieder einmal über ihr neues Leben wunderten.

Beddowes blickte nur kurz auf, als der Japaner die Bank betrat. Jeder Kunde war willkommen.

„Guten Tag, Sir,“begrüßte er den Fremden.

„Guten Tag,“antwortete der in gutem Englisch.

„Was kann ich für Sie tun?“

Der andere sah zuerst zu Boden, sammelte wohl seinen Mut, und fragte:„Finanzieren Sie auch Schneider?“

„Sind Sie denn einer?“

„Meine Gemahlin wird die Arbeit machen,“gab der Japaner ehrlich zu.

Beddowes lächelte:„Kein Geschäft ohne Risiko.“

Sein Gegenüber verneigte sich.

„Kommen Sie bitte mit nach hinten,“lud Beddowes seinen Kunden ein und rief seinen Sohn. Der hatte alles mitbekommen und verdrehte kurz die Augen. Dann schloß sich die Tür zum Besprechungszimmer.

Mary-Rose wollte gerade ihr Office aufschließen, als sich die Tür auch ohne Schlüssel öffnen ließ. Sie zog eine Waffe und stieß die Tür mit einem Schwung auf.

„Huch!“machte Tante Dorothy, als sie in die Mündung des Colts blickte.

„Was machst Du denn hier?“Mary-Rose war gleichzeitig erleichtert und verärgert.

„Sauber,“antwortete Tante Dorothy.„Hier vorne bin ich durch. Der Zellentrakt muß noch.“Sie zeigte ihren Schlüssel.„Der Bürgermeister war sehr erfreut über mein Angebot.“

„Hätte mir auch was sagen können,“brummte Mary-Rose und setzte sich an ihren sauberen Schreibtisch.„Hab‘ ihn gerade noch gesehen.“

„Wilma bringt gleich das Essen.“

„Gut.“Mary-Rose hatte den Plan sowieso nicht im Kopf.„Wie geht’s Onkel Wilbur?“

„Er wird wieder gesund, sagt der Arzt.“

„Ich wünsche ihm alles Gute.“Mary-Rose fing an, ihre Hausaufgaben zu machen.

„Wir waren gestern bei den Alders.“

„Und?“fragte der Sheriff gespannt.

„Du hattest Recht. Wir mußten diesen Gang machen.“Tante Dorothy verzog das Gesicht.„Auch wenn mir heute die Füße wehtun.“

Mary-Rose gab sich Mühe, nicht zu grinsen.

„Und sie sind viel großherziger, als ich jemals war.“

„Mein Reden.“

„Schließt Du mir den Zellentrakt auf?“

Mary-Rose tat es. Der Zellentrakt hatte es wirklich nötig. Im Moment gab es nur einen Insassen. Der Sheriff schloß die Zelle auf und wachte mit der Hand am Colt.

„Aufstehen,“schnauzte Tante Dorothy. Der Kerl sprang erschrocken auf. Sie wechselte das Bettzeug und jagte ihn mit dem Schrubber durch die Zelle. Danach kamen die anderen Zellen dran.

Mary-Rose machte sich derweil Kaffee.

Eheprobleme

Frühstück bei den Alders. Sie besprachen den Tag, und – wie üblich – redeten die vier Brüder alle gleichzeitig, bzw. drei redeten gleichzeitig, während Doug, schon sonst kein großer Redner, sich in allen Tonarten ausschwieg.

„Ich hab‘ gehört, Du hast das Schlafzimmer der Robinsons schalldicht gekriegt, Ron,“sagte er endlich.

„War nicht leicht, aber Marge wollte es unbedingt,“erklärte Ron.„Warum?“

„Hey, Du hast einen Strohhalm im Haar,“fiel Mike jetzt auf.

„Hab‘ in der Scheune geschlafen,“brummte Doug.

„Und warum?“fragte Jack mit der ihm eigenen Feinfühligkeit.„Hattest wohl ’n Schäferstündchen, was?“

Feodora gab sich alle Mühe, diesmal nicht zu erröten, wurde aber gleich sabotiert.

„Ganz im Gegenteil, ihr Männer, liebe Brüder,“bellte Doug.„Ich hab‘ in der Scheune geschlafen, weil ihr alle sehr viel lauter wart, als es die Robinsons je gewesen sein können!“

Stille! Feodora fühlte, wie sie knallrot wurde, und sah mit Genugtuung, daß ihren Schwägerinnen das gleiche passierte.

„Ts, ts,“machte sie, indem sie Augusta und Valerie direkt anblickte.

„Und die lauteste von allen war komischerweise Feodora!“

„Ts, ts,“machten jetzt Augusta und Valerie.

„Nicht, daß die anderen viel leiser gewesen wären,“knatschte Doug lauthals weiter,„und wenn die einen gerade fertig waren, fingen die nächsten an.“Er stand auf und warf seine Serviette auf den Tisch.„Ich bin in der Stadt.“Er stapfte zur Tür, drehte sich nochmal um:„Und tut Euch keinen Zwang an, weil ich nämlich demnächst immer im Heu schlafen werde.“

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