Christoph Hoenings - DAS GESCHÄFT - TEIL 2

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DAS GESCHÄFT - TEIL 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Verträge sind unterschrieben, aber noch nicht in Kraft. Die Bereitstellung der Kredite für das bankrotte Land gestaltet sich schwierig. Politische Zusagen werden nicht eingehalten. Mordtaten und Nichteinhaltung von Menschenrechten müssen als Begründungen herhalten. Erste Korruptionsvorwürfe werden laut. In den Medien wird Stimmung gegen das Vorhaben gemacht.
Eifersucht, Gier, verletzte Eitelkeit und Scheinheiligkeiten bilden den Hintergrund für eine Geschichte brutaler Machtkämpfe und zarter Liebesbeziehungen, mit zumeist tragischem Ausgang....

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Rupert Graf war erschöpft, als Rosita schließlich mit ernüchternder Sachlichkeit ihren Schlüpfer über die Hüften zog und sagte:

„Ich muss zurück. Mein Mann wartet draußen.“

„Der Kerl ist ein Glückspilz,“ antwortete Graf.

„Der Kerl ist ein entsetzlicher Langweiler,“ sagte Rosita. Mit einem kleinen Kuss auf Grafs Nasenspitze verabschiedete sie sich.

„Warte noch ein paar Minuten, ich möchte nicht mit dir zusammen auf die Bildfläche treten.“

„Sehe ich dich wieder?“ fragte Graf.

„Das kann ich nicht sagen. Mein Mann hat eine exponierte Stellung. Ich rufe dich an.“

Während Rupert Graf seine Kleidung ordnete, sann er darüber nach, was ihn an dieser kleinen Frau fesselte.

Sie war nicht schön, aber lebhaft und wach.

Sie entsprach keineswegs dem Idealbild, das er von Frauen hatte, schlank und langbeinig. Sie hatte kurze Beine und neigte, wie er sich hatte überzeugen können, zur Üppigkeit.

Aber sie hatte alles getan, was Graf sich von einer perfekten Sexualpartnerin hätte wünschen können. Und, so hatte es den Anschein, hatte sie ihren Spaß daran.

Ihre Geilheit hatte etwas sehr natürliches.

In der Toilette des Clubhauses wusch er sich ausgiebig die Hände und spülte sich auch mit Wasser das Gesicht. Den Geschmack, den Rositas Geschlecht in seinem Mund hinterlassen hatte, konnte er nicht wegspülen.

Enrique Pato hatte versucht, Rupert Graf im Auge zu behalten.

Er hatte Graf nicht begrüßt, weil Graf ständig von anderen Menschen umgeben war.

Plötzlich war Graf verschwunden.

Pato hatte Graf zuletzt gesehen, wie er nach der Ansprache des deutschen Botschafters mit einer Frau etwas trank und dann allein zum Clubhaus schlenderte.

Enrique Pato wechselte hier und da ein paar Worte mit Leuten, die er kannte. Dadurch, dass er einen Teil seiner Jugend in Deutschland verbracht hatte und fließend Deutsch sprach, war er häufiger und regelmäßiger Gast im Deutschen Club. Er kam hierher, gelegentlich, um im Restaurant zu essen, aber öfter noch zu kulturellen Veranstaltungen, wenn Ensembles aus mittleren deutschen Städten als Gäste des Goethe-Institutes in Lima waren und es Aufführungen deutscher Theaterstücke oder Autorenlesungen gab.

Seine Eltern waren schon zeitig Mitglieder des Clubs geworden, und nach der Rückkehr aus Hamburg hatte Pato an der um die Ecke gelegenen Humboldtschule das letzte Jahr bis zum Abitur verbracht.

Während er an verschiedenen Stehtischen mit Bekannten plauderte, wanderte sein Blick umher, auf der Ausschau nach Graf. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Graf schon zu seinem Hotel gefahren sein könnte, denn die Ehepaare Fernandez und Kinzel waren noch hier, und Graf würde kaum ohne sie die Veranstaltung verlassen haben.

Plötzlich sah er, wie Präsident Maximo Nasini, begleitet von dem deutschen Botschafter und von einer größeren Menschengruppe ein paar Schritte hinter ihnen das Clubhaus verließ und wieder in den parkähnlichen Garten trat.

Nasini wandte sich zu dieser Gruppe, die aus rund acht bis zehn Personen bestand, um, und winkte jemanden zu sich, dem er freundschaftlich den Arm um die Schulter legte und den er offensichtlich dem Botschafter vorstellte.

Enrique Pato durchfuhr es eisig.

Das war sein Vater!

Klar, als ehemaliger diplomatischer Vertreter Perus in Deutschland stand sein Vater sicherlich auf der Gästeliste zur Feier des deutschen Nationalfeiertages ziemlich weit oben, und die Anwesenheit des alten Herrn war alles andere als überraschend. Aber das freundschaftliche, schon beinahe intime Getue Nasinis verblüffte Enrique Pato. Schließlich war es nur wenige Wochen her, dass Nasini gedroht hatte, Patos Vater hochgehen zu lassen!

Enrique Pato verließ den Tisch, an dem er gestanden hatte, und ging gemächlich mit seinem Glas in der Hand auf die Gruppe um Nasini zu.

Es war auch Nasini, der Enrique Pato im Halbdunkel erkannte. Pato hörte Nasinis schnarrende Stimme, die rief:

„Hola, Alfredo, da ist ja noch ein Mitglied der Familie! Herr Botschafter, darf ich Ihnen den Sohn meines ältesten Freundes vorstellen?! Der junge Mann leistet mir als Adlatus in meinem Amt unbezahlbare Dienste!“

Auf einmal befand Enrique Pato sich inmitten der Gruppe. Sein Vater umarmte ihn herzlich aber kurz, um seine Aufmerksamkeit gleich wieder Nasini zuzuwenden. Der Botschafter schüttelte ihm kräftig die Hand, und Enrique Pato begrüßte ihn auf Deutsch. Das allgemeine Interesse am Tisch wandte sich sehr schnell von Enrique Pato ab.

In der sich anschließenden Unterhaltung spielte Enriques Vater den Dolmetscher für das Gespräch zwischen Nasini und von Heuklum, der zwar Spanisch sprach, aber nicht sehr flüssig. Das Deutsch von Enriques Vater war immer noch vorzüglich.

Enrique Pato beobachtete seinen Vater wie einen Fremden. Der Kontakt zu seinen Eltern war in den letzten Jahren nicht besonders innig gewesen, und nach der Lektüre von Nasinis Dossier hatte Enrique noch mehr innere Distanz zu seinem Erzeuger empfunden. Trotz seiner inzwischen mehr als sechzig Jahre hatte der Alte sich gut gehalten, wirkte sehr gepflegt und war elegant und teuer gekleidet, allerdings nach einer Mode, die ihre besten Zeiten schon hinter sich hatte. Sein mittlerweile graues aber immer noch volles Haar war ölig am Kopf festgeklebt und endete im Genick in einer kleinen Locke, die sich über dem weißen Kragen seines gestreiften Hemdes nach außen wellte.

Das Gesicht seines Vaters glänzte vor Stolz über die Rolle, die er in dieser Gesellschaft spielen durfte.

Und Nasini hatte wieder den Arm um die Schulter seines Vaters gelegt!

Auf einmal fiel Enrique Pato eine Frage ein, die Graf ihm während des Treffens in London gestellt hatte:

„Zu wem hat Nasini genügend Vertrauen und wer spricht genügend gut Deutsch?“

Und hier hatte er die Antwort!

Sein eigener Vater!

Enrique Pato war plötzlich speiübel.

Er entschuldigte sich mit ein paar gemurmelten Erklärungen und eilte zum Clubhaus, wo er sofort in einer Kabine der Herrentoilette verschwand. Dort kotzte er alles, was er an Häppchen und Kanapees am Abend vertilgt hatte, in die Kloschüssel. Während er sich erbrach, war er verwundert über die Mengen, die da aus ihm herauskamen. Er betätigte die Spülung, klappte den Klodeckel herunter und setzte sich darauf.

Nasini hatte ihn geleimt!

Und der Alte war Teil der Intrige!

Beide hatten ihn benutzt und sich wahrscheinlich noch schiefgelacht über seine Naivität!

Sein Vater selbst war es gewesen, der Nasini dazu gebracht hatte, ihm den Abbruch der Erpressung von Liliana de Fernandez zu befehlen!

Inzwischen schloss Enrique Pato nicht einmal mehr aus, dass auch das Dossier über seinen Vater, das Nasini ihm gezeigt hatte, eine Fälschung war.

Sein Vater würde an dem Geschäft mitverdienen. Nasini würde dem Alten einen Anteil abgeben.

Enrique Pato fragte sich, wer hier wen in der Hand hatte. Zumindest wusste der Alte Bescheid über die Wege, die Nasinis Schmiergeld nehmen würde, wahrscheinlich hatte er Nasini noch Tipps gegeben.

Und ihn selbst hatten die zwei ausgetrickst, in der Gewissheit, dass Enrique alles tun würde, seinen Vater nicht zu gefährden.

Wut stieg in Enrique Pato auf. Er dachte an Charo, deren Körper in einem Fach auf dem Friedhof verweste, und an die Trauer ihrer Eltern. Er dachte an die Trauer der Verwandten von Oscar Martinez´, denn auch um ihn würde jemand trauern. Er dachte an Ramon Escuenaga und den anderen Soldaten, dessen Namen er nicht wusste. Er dachte an Garcia, der da draußen herumstolzierte, und an seinen Vater und Nasini, die sich angesichts des auf sie zukommenden unermesslichen Reichtums vor Wonne Blasen an die Hände rieben.

Es musste für Maximo Nasini ein enormer Glücksfall gewesen sein, dass Eugenio Scaloni so plötzlich und im richtigen Augenblick einem Attentat zum Opfer gefallen war, sonst wäre er nie in die Situation gekommen, an dem Geschäft dermaßen viel zu verdienen. Und wahrscheinlich hatte er sein Wissen dazu benutzt, den anderen Empfängern Teile von deren Anteilen abzupressen.

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