Tessa Koch - Liebe ist tödlich

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Alles, was er immer wollte, ist Liebe. Glück. Eine Familie. Mit einer schönen, liebevollen Frau an seiner Seite.
Alles, was er immer wollte, ist das, was wir doch letztlich alle wollen.
Und wenn er es nicht bekommen kann, dann wird er es sich eben nehmen. Er wird es bekommen. Und wer sich ihm in den Weg stellt, wird sterben.

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Lela zumindest weiß, auf was die anderen Frauen eifersüchtig sein können.

Auf einen liebevollen, humorvollen, kreativen Mann, der sie auf Händen trägt, alles für sie tut, sich keiner Mühen scheut, nur um sie lächeln zu sehen. Auf einen leidenschaftlichen, feurigen Liebhaber, der ebenso romantisch und sanft sein kann. Auf einen begnadeten Koch und Hobby-Fotografen, der es liebt, in der Natur zu sein und Zeit mit ihr zu verbringen, auch wenn sie nur schweigend nebeneinander sitzen. Auf ihren Traumprinzen. Sie hat so ein festgefahrenes, durch und durch positives Bild von ihm, dass sie sich niemals habe träumen lassen, dass es mit einem Mal kleine Flecken bekommen soll, dunkle Flecken, die das Gute an ihm verdunkeln und zum Bösen werden lassen. Denn er ist doch nun mal ihr Traumprinz.

Als sie eines Abends zusammen (natürlich zusammen) einkaufen fahren, um Zutaten für ein leckeres Abendessen zu holen, etwas Sekt und ein paar Leckerlis für Buster, scheint alles noch vollkommen in Ordnung zu sein. Natürlich ist es das. Lela ist mit Leon zusammen, Leon mit Lela, und sie sind beide glücklich über die Nähe zum jeweils anderen. So, wie es immer ist.

Leon trägt die Sekt- und Weinflaschen und die schwereren Sachen, wie etwa den Kartoffelsack, während Lela mit einer etwas leichteren Tüte hinter ihm hergeht. Sie ist nicht viel leichter – auch wenn sie Leon gegenüber behauptet hat, kein Problem mit dem Gewicht zu haben –, doch sie will sich nicht beschweren. Sie weiß, dass Leon, hätte er einen dritten Arm gehabt, ihr die Last sofort abgenommen hätte, doch sie weiß auch, dass das Gewicht sie nicht umbringen wird. Dennoch, sie fällt schnell hinter Leon zurück, der zielstrebig auf sein Auto zugeht, das etwas abseits von den anderen im Parkhaus steht, ohne weiter auf Lela zu achten. Vermutlich glaubt er, dass sie direkt hinter ihm ist. Sie hat das Gefühl, als würden ihre Arme langsam ausleiern, doch sie sagt noch immer kein Wort. Sie schafft das schon. Es sind ja immerhin keine zehn Meter mehr.

Doch irgendwer möchte ihr einen Strich durch die Rechnung machen.

Sie hat keine drei weiteren Schritte geschafft, als die Papiertüte plötzlich reißt. Lela erschreckt und tritt im nächsten Moment auf eine der Konserven. Die Dose rollt unter ihrem Fuß weg, lässt sie das Gleichgewicht verlieren und im nächsten Moment fällt sie hin, direkt in die Scherben eines zerbrochenen Gurkenglases. Die Scherben schneiden in ihre Handflächen und sie schreit auf.

Bereits im nächsten Moment ist ein Mann bei ihr, die Hände fest auf ihre Schultern gelegt. Lela sieht zu ihm auf, sieht sein freundliches, hilfsbereites Lächeln und die dunklen Augen, in denen dennoch eine Spur Besorgnis zu lesen ist. Er muss direkt hinter ihr gegangen sein, um nun so schnell bei ihr sein zu können. Er will ihr aufhelfen und greift ihr unter die Arme. Doch binnen weniger Sekunden zieht er so abrupt seine Hände zurück, dass sie wieder direkt in die Scherben stürzt. Während sie selbst schreit, hört sie auch die Schreie des Mannes.

Ihr Blick löst sich von ihren Blut überströmten Händen und sucht den Mann, der ihr soeben noch helfen wollte. Er liegt auf dem Boden, aus seiner Nase strömt Blut. Angstvoll sieht er zu der Gestalt auf, die über ihn gebeugt ist, und es dauert, bis Lela in dem Mann, der sich hoch aufgebaut und seine Muskeln angespannt hat, Leon erkennt. Er sieht böse aus, aggressiv, gefährlich wie ein wilder Grizzly, den man zu sehr gereizt hat. „Lass meine Freundin in Ruhe!“, faucht er den Mann an, der ihn entsetzt anstarrt.

„Ich – ich habe sie doch gar nicht belästigt oder -“ Leon tritt ihm mitten ins Gesicht. Lela glaubt, das Splittern von Knochen zu hören, als sein Unterkiefer auf Leons Fuß trifft. Der Kopf des Mannes wird nach hinten geschleudert. Er schlägt mit dem Hinterkopf auf dem Boden auf.

Lügner! “, schreit Leon und tritt den Mann wieder, dieses Mal in den Unterbauch.

Er keucht auf und hält schützend seine Arme vor seinen Körper, doch er hat keine Chance gegen Leon, seine Kraft und seine unbändige Wut. Wieder tritt Leon zu, trifft dieses Mal den Brustkorb des Mannes. Dann beugt er sich zu ihm hinab, packt ihn an der Jacke, und zerrt ihn auf die Beine. Der Mann hängt halb bewusstlos da, sein Unterkiefer hängt grotesk herab. Seine Augen sind weit aufgerissen und blicken Leon angstvoll und verständnislos zugleich an. Seine Hände hat er in die Seite gestützt, dort, wo Leons Fuß ihn zuletzt getroffen hat.

Leon nähert sein Gesicht dem des Mannes. „Ich habe gesehen , wie du sie angefasst hast!“

Noch ehe der Mann etwas erwidern kann, stößt Leon ihn fest von sich. Er stürzt, knallt wieder mit dem Hinterkopf hart auf dem Boden auf. Lela sieht, wie seine Augen sich in die Höhlen drehen und wie sein Kopf benommen von der einen Seite auf die andere fällt. Das Blut strömt sein Gesicht hinab, bildet langsam eine Lache neben seinem Kopf und durchtränkt seine Klamotten. Er sieht halbtot aus. Doch Leon sieht es nicht. Er scheint nur noch Rot zu sehen, wie ein wütender Stier.

Als Lela realisiert, dass er wieder auf den Mann losgehen, ihn noch mehr zurichten, ihm noch mehr Schmerz beibringen will, erwacht sie endlich aus der Starre, in die sie gefallen ist. Trotz der Schmerzen, die durch ihre Hände fahren, stemmt sie sich hoch und beeilt sich, wieder auf die Beine zu kommen. Sie muss ihn aufhalten. Denn wenn sie es nicht kann, dann kann es niemand. „Leon!“, ruft sie. Er scheint sie nicht zu hören. „Leon, nicht! “ Sie packt ihn am Oberarm und Schmerz fährt durch ihre Hände.

Er bleibt stehen und dreht sich langsam zu ihr um. Der Ausdruck in seinen Augen lässt sie ein Stück vor ihm zurückweichen. Das ist nicht der Leon, den sie kennt. Das ist nicht der Leon, den sie liebt . Nein, das ist ein Monster.

Es scheint etwas zu dauern, ehe Leon sie erkennt. Solange blickt er sie an, mit diesen leeren, beinahe toten Augen, die ihr kalte Schauer den Rücken hinab jagen. Doch dann schüttelt er mit einem Mal schnell den Kopf und der Ausdruck ist verschwunden. Er dreht sich zu dem Mann um, der leise stöhnend da liegt, und blickt dann wieder zu Lela. Kurz glaubt sie, dass er etwas zu ihr sagen möchte. Doch dann fasst er sie unerwartet kräftig bei den Handgelenken und dreht ihre Handflächen schmerzhaft nach oben, um sie sich zu besehen. Kleinere Scherben stecken in ihrem Fleisch und Blut rinnt ihre Handgelenke hinab. Doch im Grunde sieht es schlimmer aus als es ist. Es ist fast nichts im Vergleich zu dem Mann.

Es ist fast nichts im Vergleich zu ihrem plötzlich versteinerten Herzen.

Der Beamte sieht zu, wie der Arzt die Scherben aus Lelas Händen zieht, die Wunden desinfiziert und dann zu Nadel und Faden greift, um einen der Schnitte zu vernähen. Lela sieht im ausdruckslos dabei zu und Leon hat einen seiner Arme fest um ihre Schultern geschlungen, als wolle er sie nie wieder gehen lassen. Nie wieder.

„Sie sagen also, dass er sie belästigt hat?“, hakt der Beamte noch einmal nach.

„Ja.“ Leon nickt. „Dabei ist ihr die Tüte aus der Hand gefallen. Die Gläser sind zersprungen und dann ist sie gestürzt.“ Mit einem Mal spannen sich seine Muskeln wieder an. Bei der bloßen Erinnerung wird er wieder wütend.

„Nun“, setzt der Polizist an, „Herr Wegers hat behauptet, dass die Tüte der Dame …“ Er deutet auf Lela, die sich teilnahmslos verarzten lässt „… gerissen ist, sie dann über die Einkäufe stolperte und hinfiel. Er wollte ihr nur aufhelfen. Zumindest glaube ich, dass er das gesagt hat. Sie haben ihn übel zugerichtet, Herr Berger.“

„Weil er gelogen hat“, antwortet Leon knapp, die Lippen fest aufeinander gepresst. „Ich weiß , was ich gesehen habe! Ich prügel nicht einfach so auf fremde Männer ein, nur weil sie meiner Freundin helfen wollten! Er ist an alldem hier …“ Er deutet auf Lelas Hände „… überhaupt erst Schuld, verdammt nochmal!“

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