Tessa Koch - Liebe ist tödlich

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Alles, was er immer wollte, ist Liebe. Glück. Eine Familie. Mit einer schönen, liebevollen Frau an seiner Seite.
Alles, was er immer wollte, ist das, was wir doch letztlich alle wollen.
Und wenn er es nicht bekommen kann, dann wird er es sich eben nehmen. Er wird es bekommen. Und wer sich ihm in den Weg stellt, wird sterben.

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Der Polizist nickt. „Frau Foster.“ Lela sieht leicht abwesend zu ihm auf. Es scheint beinahe so, als nehme sie ihn nun zum ersten Mal richtig wahr. „Können Sie mir vielleicht erzählen, was geschehen ist? Hat Herr Wegers sie belästigt?“

„Wer?“ Lela ist benommen und erschöpft.

„ Der Mann, der von ihrem Freund zusammengeschlagen worden ist.“

Lelas Blick huscht zu Leon, der sie aufmerksam mustert. „Wieso wollen Sie das wissen?“

„Naja.“ Der Beamte kratzt sich an der Nase. „Wenn die Geschichte, die mir Ihr Freund soeben erzählt hat, stimmt und Sie von Herrn Wegers tatsächlich belästigt worden sind, dann wirkt sich das positiv auf die Anzeige gegen Herrn Berger aus. Immerhin hat er dann in Notwehr gehandelt, um Sie zu beschützen. Vielleicht hat er es etwas übertrieben“, fügt er leicht spitz hinzu, „doch es wird sich immer noch mildernd für ihn auswirken. Doch sollte Herr Wegers Sie nicht belästigt haben, so kann dies eine Gefängnisstrafe für Ihren Freund bedeuten. Deswegen ist es wichtig, dass Sie mir jetzt sagen – und zwar die Wahrheit –, was geschehen ist.“

Lelas Blick wird leer, als sie an den freundlichen Ausdruck in den Augen des Mannes denkt, als er ihr aufhelfen wollte. Er hat ihr nichts Böses gewollt. Er hat ihr helfen wollen, weil die verdammte Tüte unter der Last gerissen und sie unglücklich gestürzt ist. Und nun liegt er auf einem der Zimmer dieses Krankenhauses, um seinen gebrochenen Kiefer heilen zu lassen, der sofort gerichtet worden ist, sobald sie eingetroffen sind. Außerdem hat er mehrere Prellungen und eine Gehirnerschütterung. Und trotz alledem auch noch die Kraft, um gegen Leon auszusagen.

Lela hingegen hat fast zwei Stunden warten müssen, ehe sie behandelt worden ist, da heute die <> im Krankenhaus los sei, wie der Arzt, der sie nun behandelt, ihr erklärt hat. Leon hat sich dennoch beschwert, weil sie so lange hat warten müssen. Doch nun wird sie ja behandelt. Während sie dasitzt und vor sich hin starrt, vernäht er ihre Hand, in stiller Neugier an dem Gespräch zwischen Lela, Leon und dem Polizisten beteiligt.

Diese freundlichen, ehrlichen Augen wollen ihr einfach nicht mehr aus dem Sinn gehen. Sie sieht wieder zu dem Beamten auf. „Ich wollte nicht, dass er mich anfasst“, sagt sie dann und wieder wird ihr Blick leer. „Ich habe mich fast zu Tode erschrocken. Und als ich dann herum fahren wollte, ist diese verdammte Tüte gerissen. Er hat mich losgelassen und als ich los laufen wollte, bin ich ausgerutscht und in die Scherben gefallen. Dann hat er mich einfach wieder angefasst.“ Tränen steigen in ihren Augen auf.

„Also hat er sie belästigt?“

Das Bild der freundlichen Augen verblasst langsam. „Ja, hat er.“

„Würden Sie das auch unter Eid aussagen?“

„Natürlich.“

Der Beamte nickt. Er ist sich sicher, dass Lela die Wahrheit sagt. Der Blick aus diesen entsetzten braunen Augen kann nicht lügen, dass spürt er. Diese Frau hat einen schrecklichen Abend hinter sich. Einen sehr schrecklichen. Sie würde nicht lügen. Niemals.

Doch genau das hat Lela getan.

Kapitel 10

Seit Tagen hat sie Leon nicht mehr gesehen.

Seit sie ihre Aussage zu seinen Gunsten bei der Polizei gemacht hat. Ja, der Mann hat sie belästigt. Ja, Leon wollte ihr nur helfen. Nein, sie sagt das nicht, um ihren Lebensgefährten zu schützen. Ja, sie würde dies sogar unter Eid bestätigen. Nein, sie braucht niemanden, der sie nach Hause fährt. Ja, für weitere Nachfragen ist sie jederzeit offen.

An dem Tag hat sie Leon das letzte Mal in die Augen gesehen. An dem Tag, an dem sie einen unschuldigen Mann bezichtigt hat, sie sexuell belästigt zu haben, nur um ihren Freund zu schützen, ihre große Liebe, ihren ach so perfekten Traumprinzen. An dem Tag hat sie sich das letzte Mal von Angesicht zu Angesicht mit ihm befunden. Im Grunde ist Lela über diese Tatsache nicht einmal bestürzt. Im Gegenteil sogar, sie ist erleichtert ihn nach der Sache im Parkhaus erst einmal nicht mehr sehen zu müssen. Sie weiß, dass sie nun erst einmal etwas Zeit braucht, um das alles irgendwie zu verarbeiten. Um ihre eigenen Schlüsse aus dem zu ziehen, was geschehen ist und was sie selbst getan hat.

Sie weiß, dass er sie sehen möchte. Seine Anrufe, die sie nie entgegen nimmt, die SMS, die sie nicht beantwortet, die Blumensträuße, die sie einfach wegwirft, und die Briefe, die sie ungelesen zerreißt, sprechen für sich. Doch sie kann es einfach noch nicht. Sie will es einfach noch nicht. Und obwohl er sie in jeder einzelnen seiner Nachrichten anfleht, wieder mit ihm zu sprechen, sich mit ihm zu treffen , versucht er dennoch nicht, sie zu einer direkten Konfrontation zu zwingen. Bis jetzt zumindest.

Stella ist die einzige, die weiß, was in dem Parkhaus tatsächlich geschehen ist. Sie weiß auch, dass Lela die Polizei belogen hat. Zuerst hat sie versucht, sie dazu zu bewegen, ihre Aussage zurück zu nehmen, doch sie hat es nicht geschafft, Lela umzustimmen. Sie hat zu große Angst. Dabei weiß sie nicht einmal genau, ob sie diese vor ihrer Strafe für die Falschaussage oder vor Leon hat. Doch sie glaubt, dass es eher an ihm liegt. Sie ist einfach zu geschockt von dem, was sie in dem Parkhaus gesehen hat. Von dem Leon, der sich ihr dort offenbart hat. Es war nicht der, den sie zuvor gekannt hat. Nein, es war ein Monster . Ein unaufhaltsames Wesen, das sich in ihm Bahn gebrochen, die Kontrolle über ihn genommen und einfach nur noch zugeschlagen hat. Sie kann sich nicht erinnern, jemals jemanden zuvor so die Kontrolle verlieren gesehen zu haben.

„Und was willst du jetzt machen?“ Stella knabbert an ihrem Daumennagel.

Lela zuckt mit den Schultern. „Ihn ignorieren?“

Die Antwort scheint Stella nicht zufrieden zu stellen. „Wird schwer, oder?“

„Wie meinst du das?“ Lela haut ihr auf die Hand, damit sie aufhört, an dem Nagel zu kauen.

„Naja“, sagt Stella, nachdem sie ihre Hände unter den Oberschenkeln versteckt hat, „er will unbedingt Kontakt zu dir. Wie willst du ihn dann auf Dauer ignorieren? Er scheint es echt zu bereuen, findest du nicht?“

„Schlägst du dich jetzt etwa auf seine Seite?“

„So wie du dich auch?“

Für einen Augenblick sehen sie sich herausfordernd an. Dann seufzt Lela schließlich auf. Immerhin hat Stella Recht. Sie hat etwas weitaus Schlimmeres getan. Statt ihm nur eine Chance geben zu wollen, so wie Elli, hat sie ihm ein Alibi gegeben. Sie hat dafür gesorgt, dass er nicht ins Gefängnis muss. Sie hat für ihn gelogen. Sie seufzt erneut. „Findest du, dass ich ihm verzeihen sollte?“

Stella überlegt lange, ehe sie antwortet. „Ich finde, dass du ihn fragen solltest, was er sich dabei gedacht hat. Wieso er das gemacht hat. Ich meine, vielleicht glaubt er ja wirklich , dass der Typ da dich angefasst hat. Und falls er es doch besser weiß, dann sollte er eine gute Ausrede parat haben. Eine verdammt gute. Wenn nicht, dann schieß ihn ab.“ Sie sagt es kurz und schmerzlos.

Dennoch behagt Lela der Gedanke nicht. Ist es etwa doch Liebe? Das, was sie für Leon empfindet? Geht es soweit? Trotz dem, was geschehen ist? Obwohl er einen unschuldigen Mann zusammen geschlagen hat? Sie kann es nicht sagen. Und vermutlich möchte sie die Antwort selbst gar nicht erst wissen. Sie nickt langsam. Sir Wingston hoppelt währenddessen munter auf dem Bett herum und beginnt an ihrem Kopfkissenbezug zu nagen. Stella scheucht ihn weiter, doch Lela beachtet die beiden gar nicht. Sie ist mit ihren Gedanken noch immer ganz woanders. Bei Leon. Letztendlich muss sie wieder seufzen. „Du hast Recht.“

Und obwohl sie weiß, irgendwo, dass Stella es tatsächlich hat, behagt ihr der Gedanke nicht, Leon wieder unter die Augen zu treten. Irgendetwas in ihr scheint sich verändert zu haben. Irgendetwas in ihr scheint mit einem Mal Alarm zu schlagen, bei dem bloßen Gedanken an ihn. Ein kleiner, dennoch lauter Teil.

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