Claudia Rimkus - Mondlicht auf kalter Haut

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Mondlicht auf kalter Haut: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Orchideenzweig schmückt die Leichen der jungen, nackten Frauen.
Keine Zeugen, keine verwertbaren Spuren. Die Polizei tappt im Dunkeln. Gerichtsmedizinerin Antonia hat viel zu tun. Sie muss die brutal zugerichteten Opfer des Orchideenmörders obduzieren, steckt mitten im Umzug aufs Land und lernt Leo, die Liebe ihres Lebens kennen. Für kurze Zeit ist sie glücklich – bis Leo in den Fokus der Ermittlungen gerät. Plötzlich deutet alles darauf hin, dass er der Täter ist. Hat Antonia wochenlang mit einem sadistischen Killer zusammengelebt?

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„Jura. Mam hatte das Studium kurz vor dem Examen abgebrochen, als sie schwanger wurde. Trotzdem waren Recht und Gesetz immer ihre Leidenschaft. Ich kann mich nicht erinnern, dass mal keine juristischen Fachbücher in ihrem Zimmer rumlagen. Während ihrer Ehe hat sie sich eine Menge Wissen angeeignet. Dadurch ist ihr das Studium relativ leichtgefallen.“

„Hat Ihre Mutter danach einen Job gefunden?“

„Sie promovierte sogar. Bis zu ihrer Pensionierung war sie Richterin.“

„Sie muss ein außergewöhnlicher Mensch sein“, sagte Leo beeindruckt. „Meine Mutter starb, als ich noch ein Kind war.“

„Hat Ihr Vater nicht wieder geheiratet?“

„Seinen hohen Ansprüchen konnte nie wieder eine Frau genügen. Außerdem hat er wenig Zeit. Er besitzt ein großes Landgut. Dort züchtet er Pferde, baut aber auch seinen eigenen, sehr guten Wein an.“

„Stammt Ihre Familie ursprünglich aus Italien? Oder was hat ihn dorthin verschlagen?“

„Mein Vater hatte ein gut gehendes Architekturbüro in Hamburg“, erzählte Leo genauso offen, wie Antonia über ihre Mutter gesprochen hatte. „Mit sechzig hat er beschlossen, sich zur Ruhe zu setzen. Seinen Lebensabend wollte er in einem wärmeren Klima verbringen. Für ihn kam nur die Toskana infrage, weil er dort schon häufiger Urlaub gemacht hatte und von der Landschaft fasziniert war. Ein Geschäftsfreund hat ihm geraten, sich nach Objekten umzusehen, die versteigert werden sollten. Dadurch konnte er dieses traumhafte Anwesen relativ günstig erstehen. Das ist jetzt acht Jahre her, in denen er das Haus liebevoll restauriert und den Wert erheblich gesteigert hat. Vielleicht fürchtet er auch, dass eine Frau mehr an dem Landgut als an dessen Besitzer interessiert sein könnte und lebt deshalb allein.“

„Sie scheinen ja keine gute Meinung vom schwachen Geschlecht zu haben.“

„Für viele Frauen stehen materielle Werte an erster Stelle.“ Er sagte das so ernst, fast bitter, dass Antonia aufhorchte.

„Schließen Sie das aus Ihren eigenen Erfahrungen oder aus denen Ihres Vaters?“

„Bei mir gibt es nichts zu holen. Würden Sie nicht auch einen reichen Mann einem armen Schlucker vorziehen? Oder könnten Sie sich vorstellen, einen Habenichts zu heiraten?“

„Davon abgesehen, dass ich eine Ehe – mit wem auch immer –noch nicht mal in Erwägung ziehe, steht für mich der Mensch im Vordergrund“, erwiderte sie völlig gelassen. „Egal ob er Millionär ist oder seine Brötchen in einer Fußgängerzone verdient. Für mich sind Schwielen an den Händen genauso viel wert wie ein Doktortitel auf der Visitenkarte.“

„Was Sie nicht sagen“, spottete er. „Dann erzählen Sie mir doch mal, was Ihre Freundinnen beruflich tun.“

„Meine beste Freundin Elke ist Friseurin“, entgegnete sie ohne zu zögern. „Außerdem gibt es in meinem Freundeskreis noch einen Bäcker, einen Hausmeister – und bald vielleicht sogar einen Gärtner.“

Erwartungsvoll beugte sich Leo etwas vor, während ein weicher Ausdruck in seine Augen trat.

„Glauben Sie wirklich, dass wir Freunde werden können?“

„Erfüllen wir nicht die besten Voraussetzungen dafür? Ich mag Sie – und Sie mögen mich.“

„Tue ich das?“

„Sonst würden Sie kaum wie ein Maulwurf in meinem Garten buddeln. Sie würden sich hinter Ihrem meterhohen Zaun verschanzen und zusätzlich die Tür verriegeln, wenn ich auch nur in den Dunstkreis Ihrer Überwachungskamera käme.“

„Stimmt.“ Er griff nach seinem Weinglas und trank ihr zu. „Ich nehme alles zurück, was ich Ihnen unterstellt habe. Allerdings würde mich interessieren, weshalb eine Ehe für Sie nicht in Frage kommt. Schlechte Erfahrungen mit meinen Geschlechtsgenossen?“

„Nur mit einigen. Mit dem Rest verstehe ich mich prächtig.“

„Tatsächlich?“

Lächelnd nickte sie.

„Die meisten Männer sind gar nicht so schlecht wie ihr Ruf.“

„Die meisten Frauen wahrscheinlich auch nicht.“

„Sie lernen schnell“, neckte sie ihn, doch dann stutzte sie. Weshalb schaute Leo sie plötzlich so nachdenklich an? „Gibt es ein Problem?“

„Keins, das man nicht lösen könnte. Ich dachte eben darüber nach, wie man Ihnen möglichst kostengünstig zu einem neuen Herd verhelfen könnte.“

„Das ist nicht nötig. Meine Einbauküche zieht mit mir um. Und da sie das schon am nächsten Wochenende tut, muss ich mit der Renovierung fertig werden. Deshalb sollte ich mich jetzt verabschieden. Morgen muss ich wieder früh raus.“

„Wo schlafen Sie eigentlich, wenn Ihr Mobiliar bislang nur aus einem Klapptisch und zwei Campingstühlen besteht?“

„Auf einer Luftmatratze.“

„Das ist doch viel zu unbequem für ein handwerkliches Allroundtalent“, wandte er ein. „Sie können gern hier in einem der Gästezimmer in einem richtigen Bett schlafen.“

„So ein Angebot kann ich leider erst annehmen, wenn wir wirklich Freunde geworden sind“, erwiderte Antonia und erhob sich.

Als sie gegangen war, räumte Leo den Tisch ab, bevor er sich mit einem Glas Wein ins Wohnzimmer setzte. Er hatte plötzlich das Bedürfnis, mit seinem Vater zu sprechen und griff zum Telefon.

„Pronto!?“

„Hallo, Paps. – Wie geht es dir?“

„Ausgezeichnet, mein Junge. – Und wie sieht es bei dir aus?“

„Alles im grünen Bereich. Ich fühle mich hier immer noch sehr wohl. Die Gartenarbeit tut mir gut.“

„Das freut mich. Gibt es sonst was Neues?“

„Ich wollte dich was fragen: Fährst du eigentlich montags immer noch in die Stadt?“

„Ja – warum?“

„Kannst du mir einen Gefallen tun? Meine neue Nachbarin sorgt sich um ihre Mutter. Sie ist allein in Florenz, wo sie früher schon mal mit ihrem verstorbenen Mann war. Die Konfrontation mit der Vergangenheit scheint ihr zu schaffen zu machen. Könntest du mal nach ihr sehen?“

„Du erwartest doch nicht etwa, dass ich mich um eine fremde alte Dame kümmere?“

„Natürlich nicht. Aber vielleicht könntest du dich unauffällig erkundigen, ob es ihr gut geht. Das würde meine Nachbarin beruhigen.“

„Du magst sie wohl – deine Nachbarin?“

„Ja – sie ist sehr nett.“

„Tja dann. Wie heißt denn die Mutter?“

„Da die Tochter nicht verheiratet ist, müsste der Name der Mutter auch Bredow sein. Sie wohnt im Portofino.“

„Also gut“, sagte sein Vater mit einem Seufzer. „Ich fahre am Montag zum Hotel und versuche, etwas über sie in Erfahrung zu bringen.“

„Danke, Paps.“

„Schon gut. Ich melde mich, wenn ich was weiß. – Gute Nacht, mein Junge.“

Kapitel 5

Für ihren Umzug an den Deister hatte Antonia vier Studenten angeheuert. Die jungen Männer beluden am Freitagnachmittag zwei geleaste Lastwagen mit dem Hausrat der Gerichtsmedizinerin. Zeitig am Samstagmorgen trafen sie damit am Häuschen am Waldrand ein. Während zwei der Männer die Möbel ins Haus schleppten, widmeten sich die anderen beiden dem Aufbau der Küchenzeile. Antonia dirigierte ihre Helfer in die verschiedenen Räume. Zwischendurch bereitete sie eine große Schüssel Kartoffelsalat zu. Gegen Mittag stellte sie Getränke auf die Terrasse und legte Bratwürstchen auf den Grill. Nachdem sich die Studenten gestärkt hatten, arbeiteten sie bis zum Abend. Dann fuhren sie mit den Lastwagen nach Hannover zurück.

Nun war Antonia mit Quincy allein. Zwar standen in allen Räumen noch unausgepackte Kartons herum, aber damit würde sie sich am Sonntag beschäftigen. Sie war froh, schon in dieser Nacht im eigenen Bett schlafen zu können.

Den Sonntag verbrachte Antonia, abgesehen von kurzen Spaziergängen mit Quincy, mit dem Auspacken und Einräumen. Leo bekam sie an diesem Wochenende nicht zu Gesicht. Dafür waren die insgesamt 400 Quadratmeter ihres Grundstücks in einem geradezu vorbildlichen Zustand. Antonia plante, sich etwas einfallen zu lassen, um sich bei Leo für seinen unermüdlichen Einsatz erkenntlich zu zeigen.

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