Claudia Rimkus - Mondlicht auf kalter Haut

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Mondlicht auf kalter Haut: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Orchideenzweig schmückt die Leichen der jungen, nackten Frauen.
Keine Zeugen, keine verwertbaren Spuren. Die Polizei tappt im Dunkeln. Gerichtsmedizinerin Antonia hat viel zu tun. Sie muss die brutal zugerichteten Opfer des Orchideenmörders obduzieren, steckt mitten im Umzug aufs Land und lernt Leo, die Liebe ihres Lebens kennen. Für kurze Zeit ist sie glücklich – bis Leo in den Fokus der Ermittlungen gerät. Plötzlich deutet alles darauf hin, dass er der Täter ist. Hat Antonia wochenlang mit einem sadistischen Killer zusammengelebt?

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Kapitel 3

In der nächsten Woche verließ Antonia an der Seite ihrer Schwester einen Gerichtssaal, in dem sie bei einem Prozess als Gutachterin aufgetreten war. Noch auf dem Flur schaltete sie ihr Handy wieder ein. Das Display zeigte zwei entgangene Anrufe. Der erste kam aus dem Institut, der zweite von Leo. War in ihrem Häuschen irgendetwas passiert? Beunruhigt drückte sie die Antworttaste.

„Hallo, Antonia. Ich habe nur eine kurze Frage: Mögen Sie Rosen in Ihrem Garten?“

„Was?“

„Bei mir stehen noch ein paar Ableger herum, die dringend in den Boden müssen. Würden Ihnen duftende Englische Rosen im Garten gefallen?“

„Sehr sogar“, gab sie zu. „Aber ...“

„Danke, das war es schon“, fiel Leo ihr ins Wort. „Wir sehen uns am Wochenende.“

Ehe Antonia noch etwas sagen konnte, unterbrach er die Verbindung.

„Was war das denn?“, fragte Franziska, als ihre Schwester das kleine Telefon in der Tasche verschwinden ließ. „Ein Vier-Worte-Gespräch?“

„Das war Leo.“

„Dein Gärtner?“

„Er ist nicht mein Gärtner“, betonte sie. „Obwohl ... Zu Zeit arbeitet er tatsächlich in meinem Garten.“

„Schon die zweite große Hilfsaktion? Als nächstes bringt er wahrscheinlich dein Liebesleben in Ordnung. Dann kannst du endlich auf diese Blitzaffären mit dem Akademikernachwuchs verzichten.“

„Mir ist schleierhaft, wovon du sprichst“, behauptete Antonia,

worauf Franziska behutsam die Hand auf den Arm ihrer Schwester legte.

„Wir wissen beide, weshalb du dir nur hin und wieder einen jungen Liebhaber leistest, Toni“, sagte sie ernst. „Weil dabei nicht die Gefahr besteht, dass mehr daraus werden könnte. Ihr Mediziner nennt das, glaube ich, Präventivverhalten.“

„Ach, ja?“

„Antonia“, sagte Franziska sanft. „Dich hatte es zweimal ernsthaft erwischt. Beide Male ist es schiefgegangen. Seitdem vertreibst du gnadenlos alle Männer, die vielleicht als Partner für dich in Frage kämen nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als hinterher zu leiden.“

„Du hättest nicht Jura, sondern Psychologie studieren sollen“, entgegnete Antonia ebenso ernst. „Wahrscheinlich hast du gar nicht so unrecht“, fügte sie nach kurzem Schweigen hinzu. „Allerdings ist der Marktanteil an altersmäßig passenden Kandidaten stark begrenzt. Mir ist jedenfalls schon lange keiner begegnet, der meinen Herzschlag beschleunigt, meinen Puls zum Rasen gebracht oder mir feuchte Hände beschert hätte.“

„Vielleicht solltest du deine Ansprüche etwas runterschrauben?“, riet Franziska ihr augenzwinkernd. „Fang mit den feuchten Händen an. Ist es erst mal so weit, melden sich erhöhter Herz- und Pulsschlag schon von selbst. Der Auslöser muss ja nicht unbedingt ein Gärtner sein.“

„Was hast du gegen Gärtner?“, fragte Antonia mit Unschuldsblick. „Nicht standesgemäß? Bei der Schnäppchenjagd auf dem Beziehungsmarkt darf man nicht wählerisch sein, Franzi. Ein einfacher Handwerker kann seine ehelichen Pflichten genauso gut erfüllen wie ein Professor.“

„Wenn man ausschließlich Wert auf nonverbale Kommunikation legt, trifft das wahrscheinlich zu“, konterte Franziska. „Ansonsten würde ich doch eher nach einem Ausschau halten, der abends nicht nur sein Bierchen vor dem Fernseher trinkt und dessen Gesprächsstoff sich auf Fußball beschränkt.“

„Wer von uns beiden ist denn nun anspruchsvoll?“, lachte Antonia, während sie ihr läutendes Handy aus der Tasche zog. „Ja!?“, meldete sie sich. „Wo? .... Ja, das kenne ich. In zehn Minuten bin ich vor Ort.“

„Etwa schon wieder ein Opfer des Orchideenmörders?“, fragte Franziska alarmiert, als ihre Schwester das Telefon abschaltete.

„Normalerweise schlägt der doch im Vollmondrhythmus zu“, erinnerte Antonia sie. „Heute haben wir zur Abwechslung eine männliche Leiche mit einer Kugel im Kopf.“ Flüchtig küsste sie ihre Schwester auf die Wange. „Ich muss los.“ Schon eilte sie davon.

Kapitel 4

Nach einer arbeitsreichen Woche startete Antonia am Freitagnachmittag wieder in Richtung Deister. Fast wäre sie an ihrem Grundstück vorbeigefahren, denn es wirkte schon von der Straße her völlig verändert. Die Hecke war in Mannshöhe kerzengerade gestutzt; das vorher vom Rost befallene Gartentor leuchtete in sattem Grün. Die vom Unkraut befreite Einfahrt wirkte ungewohnt gepflegt.

„Sieh dir das an, Quincy“, sagte Antonia nach dem Aussteigen überwältigt zu ihrem Hund. „Jetzt haben wir einen richtig schönen Vorzeigevorgarten.“

Das Tier schien davon wenig beeindruckt. Quincy lief etwas irritiert über den kurzgeschnittenen Rasen, schnüffelte an den Blumen und kehrte zu Antonia zurück. Abwartend schaute der Hund zu seinem Frauchen auf.

„Nun tu bloß nicht so, als hätte dir diese Unkrautplantage besser gefallen“, tadelte sie ihn. „Dort hättest du allenfalls buddeln können, ohne dass ich es merke. Aber das kannst du genauso gut im Wald. Der liegt schließlich direkt vor der Haustür.“

Als hätte er jedes Wort verstanden, wedelte Quincy freudig mit seinem buschigen Schwanz.

„Einen Spaziergang unternehmen wir später“, versetzte sie ihm einen Dämpfer. „Zuerst die Arbeit – dann das Vergnügen.“

Nachdem sie den Inhalt des Kofferraums ins Haus geschleppt hatte, betrat Antonia das Wohnzimmer und öffnete die Terrassentür. Erst dadurch bemerkte sie den Mann, der im hinteren Garten arbeitete. Er war gerade dabei, einen verdorrten Busch aus der Erde zu holen. Quincy erreichte den Gärtner zuerst, so dass er seine Arbeit unterbrach. Auf den Spaten gestützt blickte er Antonia entgegen.

„Hallo, Leo“, begrüßte sie ihn freundlich. „Sie haben in meinem Vorgarten ein wahres Wunder bewirkt. Haben Sie hier etwa von morgens bis abends geschuftet?“

„Gefällt Ihnen das Resultat?“

„Sehr. Allerdings plagt mich jetzt mein Gewissen, weil Sie ...“

„Dazu besteht überhaupt kein Grund“, winkte er ab. „Immerhin habe ich förmlich darum gebettelt, dass ich mich hier nützlich machen darf.“

„Inzwischen haben Sie das sicher bereut.“

„Keineswegs. - Und Sie?“, wechselte er das Thema. „Hatten Sie in der vergangenen Woche viel zu tun?“

„Es war zu schaffen. Neben der Arbeit im Institut musste ich zweimal als Gutachterin bei Gericht erscheinen. Das war sehr zeitaufwändig, kam aber der Gerechtigkeit zugute. Der Angeklagte muss zwanzig Jahre hinter Gitter.“

„Der Gattenmörder“, überlegte Leo. „In der HAZ stand, dass er aufgrund Ihrer forensischen Untersuchungen überführt wurde.“

„So manch einer glaubt, er hätte das perfekte Verbrechen begangen – bis wir ins Spiel kommen“, sagte sie nicht ohne Stolz. „Winzige Faserreste oder kleinste Hautpartikel unter den Fingernägeln des Opfers genügen oft schon, ihn zu überführen.“

„Demnach gibt es also doch keinen perfekten Mord?“

„Der perfekteste Mord ist der von einem Gerichtsmediziner verübte, wenn er dafür sorgt, dass er selbst die Obduktion der Leiche durchführt.“

„Manche schaffen es aber auch ohne diese optimalen Voraussetzungen“, wandte Leo schmunzelnd ein. „Bezahlte Killer beispielsweise. Sie lauern dem Opfer auf, erschießen es vorzugsweise und verschwinden unerkannt.“

„Dann ermittelt die Polizei, wem der Tod des Opfers einen Nutzen bringt oder wer es aus anderen Motiven loswerden wollte. Ist der Auftraggeber überführt, wird er oft genauso hart bestraft, als hätte er selbst den Finger am Abzug gehabt.“

„Sie wissen gut Bescheid.“

„Gerichtsmediziner arbeiten eng mit den Ermittlungsbeamten zusammen.“ Rasch warf sie einen Blick auf ihre Armbanduhr. „Ich möchte heute noch mit der Renovierung weitermachen. Haben Sie Lust, später zum Abendessen rüberzukommen?“

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