Claudia Rimkus - Mondlicht auf kalter Haut

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Mondlicht auf kalter Haut: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Orchideenzweig schmückt die Leichen der jungen, nackten Frauen.
Keine Zeugen, keine verwertbaren Spuren. Die Polizei tappt im Dunkeln. Gerichtsmedizinerin Antonia hat viel zu tun. Sie muss die brutal zugerichteten Opfer des Orchideenmörders obduzieren, steckt mitten im Umzug aufs Land und lernt Leo, die Liebe ihres Lebens kennen. Für kurze Zeit ist sie glücklich – bis Leo in den Fokus der Ermittlungen gerät. Plötzlich deutet alles darauf hin, dass er der Täter ist. Hat Antonia wochenlang mit einem sadistischen Killer zusammengelebt?

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„Habt ihr noch nichts über die Herkunft der Orchideenzweige rausbekommen, die er bei seinen Opfern hinterlässt?“

„Das ist so gut wie unmöglich“, beantwortete der Kommissar die Frage der Gerichtsmedizinerin. „Diese Orchideenart kann man heutzutage fast in jedem Supermarkt kaufen. Sogar zu Schnäppchenpreisen.“ Seufzend steckte er sein Notizbuch ein. „Wir werden uns jetzt erst mal um die Vermisstenmeldungen kümmern, um die Tote möglichst schnell zu identifizieren. Da wir aber zwischen dem ersten und dem zweiten Opfer keine Verbindung herstellen konnten, bringt uns das wohl auch nicht weiter.“

„Dafür sitzt uns die Presse im Nacken“, stöhnte Franziska. „Wüsste die Öffentlichkeit inzwischen auch von den Buchstaben, gäbe das nur Anlass zu Spekulationen. Deshalb werden wir das weiterhin geheim halten. Trotzdem müssen wir uns was einfallen lassen, damit die Presse uns nicht noch mehr in der Luft zerreißt.“

„Das ist Gott sei Dank nicht mein Problem“, meinte Antonia. „Wenn ihr mich nun entschuldigt? Das war ein langer Tag.“

Kapitel 2

Am Samstag traf Antonia gegen Mittag mit ihrem Hund Quincy am Deister ein. Seit sie das kleine Haus gekauft hatte, nutzte sie jedes Wochenende für Renovierungsarbeiten, die sie aus Kostengründen selbst durchführte.

Sie ließ das Tier noch im Wagen, überquerte die Straße und läutete bei ihrem Nachbarn. Er reagierte jedoch nicht darauf. Nur das Summen der Kamera über dem Tor verriet, dass jemand die Besucherin im Visier hatte.

„Leo?“, sagte Antonia aufs Geratewohl in die Richtung der Gegensprechanlage. „Ich weiß, dass Sie da sind.“ Keine Reaktion. „Nun seien Sie nicht beleidigt, weil ich Sie gestern versetzt habe. Ich kann Ihnen das erklären.“

Unvermittelt wurde das Gartentor geöffnet. Der Blick, mit dem der Gärtner Antonia musterte, war abweisend.

„Offenbar legen Sie keinen Wert auf gute Nachbarschaft“, sagte er kühl und drückte ihr ihren Hausschlüssel in die Hand. „Sonst hätten Sie Wort gehalten.“

„Es tut mir Leid, Leo. Ich war schon fast unterwegs, als die Meldung über einen neuen Leichenfund kam. Vielleicht haben Sie heute davon in der Zeitung gelesen?“

„In der HAZ stand ein Artikel darüber. Mussten Sie deshalb länger arbeiten?“

„Ich bin erst nach Mitternacht aus dem Institut gekommen“, bestätigte sie. „Leider konnte ich Ihnen nicht Bescheid geben, weil ich Ihre Telefonnummer nicht habe.“

„Sie besitzen doch sicher ein Handy?“

Irritiert hob sie die Brauen.

„Natürlich.“

„Darf ich es sehen?“

Obwohl sie nicht wusste, worauf er hinauswollte, zog sie das kleine Telefon aus der Hosentasche. Leo nahm es ihr aus der Hand. Mit flinken Fingern tippte er seine Nummer und seinen Namen ein, speicherte beides und zog sein eigenes Handy aus der Brusttasche seines Hemdes. Von Antonias Telefon wählte er seine Rufnummer und übernahm sie in seine Kontaktliste.

„Problem gelöst“, kommentierte er, wobei er Antonia ihr Handy zurückgab. „Nachdem Sie gestern nicht gekommen sind, war ich versucht, die Weinflasche allein zu leeren. Dann hat aber die Vernunft über die Enttäuschung gesiegt. Was halten Sie davon, den Abend heute nachzuholen? Gleicher Ort, gleiche Zeit?“

„Gern“, stimmte sie zu. „Bis dahin muss ich aber noch was tun. Funktioniert das heiße Wasser eigentlich wieder?“

„Die Therme war leider nicht mehr zu retten“, erklärte Leo, der sich bereit erklärt hatte, den Klempner in ihr Haus zu lassen. „Ein Nachkriegsmodell: völlig veraltet und noch dazu lebensgefährlich.“

„Das hat mir gerade noch gefehlt. Was mache ich denn jetzt?“

„Freuen Sie sich doch einfach darüber, dass Sie nun stolze Besitzerin einer funkelnagelneuen Therme sind.“

„Was?“ Entsetzt weiteten sich ihre Augen. „Sie haben sich von diesem Klempner ein neues Gerät aufschwatzen lassen?“ Vor ihrem geistigen Auge tauchte ihr bis auf wenige Euro geschrumpfter Kontostand auf. „Mit Einbau kostet das doch ein kleines Vermögen! Wovon soll ich das bloß bezahlen?“

Innerlich amüsiert schaute er ihr in die Augen.

„Gehe ich recht in der Annahme, dass es um Ihre Finanzen nicht gerade rosig bestellt ist?“

„Da sagen Sie was! Meine gesamten Ersparnisse habe ich in den Hauskauf gesteckt.“

„Etwas Ähnliches dachte ich mir, weil Sie die Renovierung selbst durchführen“, entgegnete Leo. Er hatte sich auch schon eine plausible Erklärung für die Neuanschaffung ausgedacht. „Zum Glück haben Sie die große Installationsfirma hier im Ort beauftragt. Der Chef schuldete mir noch einen Gefallen. Ich habe ihn gefragt, ob er nicht noch irgendwo im Lager eine übriggebliebene Therme von einem Großauftrag hat. Das ist zwar nicht das neuste Modell auf dem Markt, aber immerhin mit vollelektronischer Steuerung. Noch dazu völlig kostenlos.“

„Das glaube ich jetzt nicht“, erwiderte sie perplex. „Warum haben Sie das getan? Sie kennen mich doch gar nicht.“

„Hätte ich tatenlos zusehen sollen, wie Ihnen das alte Schrottteil bei nächster Gelegenheit um die Ohren fliegt? Außerdem verstehe ich unter Nachbarschaftshilfe, dass man zupackt, wenn es nötig ist.“

Seine Worte rührten Antonia.

„Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.“

„Seien Sie heute Abend pünktlich“, schlug er vergnügt vor. „Ich rechne fest mit Ihnen.“

„Darf ich einen Anstandswauwau mitbringen?“

Für einen Sekundenbruchteil erschien Misstrauen in seinen Augen. Oder war es Enttäuschung? Genauso rasch hatte er sich wieder unter Kontrolle.

„Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass Sie nicht allein drüben einziehen. Als was soll ich Ihren Begleiter einordnen? Als Freund? Lebensgefährten? Oder als Ehemann?“

„Als das, was ich gesagt habe“, entgegnete sie mit schelmischem Lächeln. „Wenn es Sie nicht stört, käme ich gern mit meinem Hund. In der ersten Zeit möchte ich ihn in der neuen Umgebung noch nicht allein lassen.“

„Bringen Sie ihn mit“, stimmte Leo erleichtert zu. „Ich werde mich auf Ihren vierbeinigen Freund einstellen.“

„Okay“, nickte sie. „Dann bis später.“

In ihrem Haus begutachtete sie als erstes die Therme. Das Gerät wirkte tatsächlich hypermodern im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Probeweise drehte sie den Warmwasserhahn über der Spüle auf. Im Nu floss heißes Wasser in das Becken.

„Herrlich“, murmelte Antonia. Obgleich sie noch nicht so recht wusste, wie sie Leo einschätzen sollte, freute sie sich darüber, wie effektiv er ihr geholfen hatte. Sie kam gar nicht auf den Gedanken, an seiner Geschichte könne etwas nicht stimmen.

In den nächsten Stunden beschäftigte sich Antonia mit dem Lackieren der Fensterrahmen im Obergeschoss. Danach blieb ihr noch Zeit, die Tapeten für das Wohnzimmer zuzuschneiden. Ein Blick zur Uhr mahnte sie zur Eile. Dennoch gönnte sie sich eine heiße Dusche, bevor sie das Haus mit ihrem Hund verließ.

Pünktlich auf die Minute läutete sie beim Nachbarn. Leo empfing sie am Gartentor.

„Schön, dass Sie da sind“, sagte er und betrachtete den Hund, der ihn neugierig beschnüffelte. „Ein hübscher Kerl. Was ist das für eine Rasse?“

„Das ist ein Pyrenäen-Schäferhund. Solche kleinen Hirtenhunde wurden in ländlichen Gegenden zum Hüten großer Schafherden gezüchtet. Er besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ist sehr intelligent.“

Verstehend nickte Leo, bevor er in die Hocke ging und über das halblange rehbraune Fell strich. Protestlos ließ sich das Tier die Streicheleinheiten gefallen.

„Ein Genießer“, stellte Leo fest. „Hat er auch einen Namen?“

„Quincy.“

„Quincy?“, wiederholte er, wobei er sich wieder aufrichtete. „So wie der Fernsehpathologe, bei dem die Studenten beim Anblick einer Leiche reihenweise ins Koma fallen?“

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