Levi Krongold - Der Tanz der Bienen

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Der triste Praxisalltag des Arztes Levi Krongold, wird plötzlich durch das Auftauchen eines schizophrenen Patienten, Herrn Maus, auf den Kopf gestellt. Dieser kündigt den baldigen Weltuntergang an, was er aus dem Verhalten eines Bienenschwarmes erkannt haben möchte. Krongold schickt den lästigen Patienten umgehend weiter in die Psychiatrie, zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Klinikchef Prof. Herold. Doch wenig später wird Herold ermordet im Garten der Psychiatrie aufgefunden mit einem Brandmal auf der Stirn. Ein Mord, der nicht nur für Krongold ohne Folgen bleiben wird. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf!

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Die anderen schwiegen betroffen. In der Tat war dies wohl mehr als ein Zufall.

Das Siegel hatte inzwischen bei Lichte betrachtet durch seine bloße Existenz mehr Schaden angerichtet als jedes andere Symbol vorher. Es hatte genau genommen die Bruderschaft zersetzt, das Denken verwirrt, den Zusammenhalt, geschmiedet aus gemeinsamen Studien alter Traditionen und Riten, zerrüttet.

Der Streit hatte schon begonnen, als es zum ersten Mal aufgetaucht war.

Der Großmeister versuchte, sich zu erinnern.

Es war kurz vor dem spanischen Osterfest, der Semana Santa, nahe Alozaina in einem versteckten Ort Namen Jorox, auf der Hochebene "La Mesa".

Ostern versammeln sich dort im Laufe des Nachmittags am Samstag die Einwohner, schmücken Kreuze mit Altären, Dekorationen und Blumen, die dann in den Straßen von Alozaina gezeigt werden. Die Wallfahrt wird am Sonntag gefeiert, wenn das Heilige Kreuz mit Spiegeln und Glas versehen und geschmückt mit Blumen nach Jorox getragen wird. Nach Tanz und Gebeten genießen die Pilger einen Tag auf dem Land mit Lebensmitteln und traditionellem Fandango.

Allerdings hatte der Ort auch eine ältere maurische Tradition und noch davor war die La Mesa eine heilige Stätte archaischer Religionen mit so manchem Blutopfer gewesen.

In Anbetracht der kultischen Bedeutung dieses Ortes und dessen großer spirituellen Energie, genährt auch durch die Kraft kleinerer kalter Gebirgsbäche, die früher einmal verschiedene Mühlen antrieben, begab man sich jährlich zum Treffen der europäischen Bruderschaften am Tage vor dem eigentlichen Fest, um geheime mystische Kulte zu zelebrieren, die in die graue Urzeit zurückreichen mussten.

Einer der älteren spanischen Brüder blieb mit dem Fuß an einem flachen lockeren Stein hängen, so dass er unweigerlich gefallen wäre, hätte man ihn nicht umgehend gestützt.

Ein Mitbruder hob die kleine Steinplatte auf, um das Hindernis aus dem Weg zu räumen, ... da lag das Siegel darunter. Eine mattgrau glänzende Medaille mit diesem merkwürdigen Zeichen, mit diesen Schriftzeichen und Zahlen auf beiden Seiten. Hebräische und griechische Schriftzeichen und römische Zahlen, I, V, VI und XV. Im Zentrum des Siegels, einem kleinen Kreis, glitzerte ein kleiner Diamant, wie man damals glaubte. Am oberen Ende der Medaille war ein Loch angebracht, ganz offensichtlich, um eine Kette oder Ähnliches befestigen zu können.

Doch als der Bruder es aufheben wollte, da verbrannte es ihm die Handfläche. Es war so heiß, dass niemand der Anwesenden es ohne Schutz anfassen konnte.

Und nicht nur dass, nachdem es endlich heimlich und schnell geborgen war, eingepackt in schützendes Asbest, so stellte sich heraus, dass es radioaktiv strahlte und tödlich für jeden war, der sich längere Zeit in seiner Nähe aufhielt.

Damals war es äußerst schwierig, den Fund geheim zu halten, um ihn vor der Welt und auch den anderen Bruderschaften zu verbergen, bis man das Rätsel um seine Herkunft und Bedeutung gelöst hatte.

Welche Hoffnung auf unsterblichen Ruhm war für den Großmeister damit verbunden gewesen, nur getrübt durch den Tod der Brüder, die das Siegel gefunden und berührt hatten!

Seitdem ruhte es tief in den Bleikammern des Ordens. Aufgrund der radioaktiven Strahlung war es äußerst gefährlich, ungeschützt die Bleikammer nochmals zu betreten.

Nur ein Foto beider Seiten durfte einem engeren Kreis der wissenschaftlich tätigen Brüder zur Grundlage der Studien über die Bedeutung der Symbolik dienen. Und jetzt schien das gut geschützte Geheimnis durch einen heimtückischen Mord verraten, an die Öffentlichkeit gezerrt.

"Ist ... es ... denn noch dort?", fragte der Bruder mit der sonoren Stimme in die schweigende Runde.

Ratlos blickten die Anwesenden einander an. Niemand würde es wagen, in die Gruft zu steigen, um nachzuschauen. Niemand, dem das Leben noch lieb war!

5. Herr Maus

Flucht

Seine schmerzende, verbrannte Hand zitterte vor Angst, als er sie vorsichtig aus der Mülltonne mit den Essensabfällen wieder herauszog. Was er für eine tote Ratte gehalten hatte, entpuppte sich im fahlen Licht der Hoflaterne glücklicherweise als die Reste einer alten, bräunlichen Banane, die er mit Heißhunger verzehrte.

Beim Kauen bemühte er sich, kein unbedachtes Geräusch zu machen, was IHN anlocken könnte. ER suchte nach ihm, das war ihm klar.

ER, von dem nur die Augen zu spüren waren. Neugierige Augen, böse Augen, die ihn verfolgten, bei jeder Bewegung, bei jedem Gedanken. Augen die ihn durchdrangen, bis er glaubte, ganz nackt zu sein.

Jetzt suchte ER nach ihm, weil ER auf ihn aufmerksam geworden war, weil ER ihn bemerkt hatte.

Was sollte er nur tun? Er wagte nicht, aus dem Schatten der Mülltonne hervorzukriechen. Der Hof war zwar nur wenig erhellt, dennoch konnte ein geübtes Auge jede Bewegung erkennen.

Er beobachtete die Lichter in den wenigen hofseitigen Fenstern des Wohnblockes, in dem er sich in seiner Not versteckt hielt. Glücklicherweise war die größere Gemeinschaftstonne heute früh geleert worden, so hätte er einen sicheren Schlafplatz heute Nacht.

Er stank nach Schmutz und Urin, aber das störte ihn nicht. Ihn störte der Rhythmus, in dem die Treppenhausbeleuchtung aufflammte und wieder erlosch, wenn jemand den Hausflur betrat. Gewiss wurde er beobachtet und wahrscheinlich gab ER geheime Botschaften zu anderen über die Treppenhauslichter. An - Aus, Pause, Pause, An..., Aus..., An..., Aus..., Pause..., Pause..., Pause..., ein Morsecode, gewiss. Dann flammte in unregelmäßigen Abständen ein Licht in einem höher gelegenen kleinen Toilettenfenster auf, um sich mit den Treppenhauslichtern zu einem weiteren Code zu verbinden.

Er durfte sich nicht verraten!

Vorsichtig suchte er tastend mit den Fingern seiner rechten Hand nach den Knöpfen, die er sorgfältig vor sich aufgereiht hatte, um seine Verfolger abzulenken und nahm sie einer nach dem anderen geräuschlos auf, um sie in die Manteltasche seines verschlissenen Mantels zurückzustecken. Vielleicht würde er sie noch brauchen, wer weiß?

Er lächelte in sich hinein. ER war gewitzt, sein Verfolger, aber er selbst war auch nicht dumm. Er würde IHN mit verschiedenen Maßnahmen in die Irre leiten.

Als Erstes würde er IHN mit einer Geheimbotschaft verwirren. Seine Knöpfe waren ein Teil davon, doch offenbar waren sie nicht gesehen worden.

Das machte aber nichts, besser eine unnötige Maßnahme, als sich überraschen lassen.

ER hatte ihn gesehen! Nur kurz hatte er sich umgewandt, weil die Stimme ihn wieder und wieder beleidigt hatte. Warum ließ die Stimme ihn nicht ihn Ruhe, warum tat sie ihm das an? Er fürchtete die Stimme, er verfluchte sie, es half nichts. Sie verspottete und beschimpfte ihn, sie verfluchte ihn wieder und wieder. Wie oft hatte er vor Verzweiflung geweint?

Zuletzt hatte sie ihn gewarnt, ihn angefleht, ihm zugeflüstert. Im Gespräch mit dem Professor hatte sie ihm befohlen. "Töte ihn, töte ihn oder er wird dich töten!" Er weigerte sich mit aller Kraft, er wollte nicht töten, hatte noch nie getötet. Er war noch immer stark, konnte sich noch immer widersetzen. Wenn sie ihn nur schlafen ließe!

Dann war ER gekommen, von dem er nur den Blick spürte und hatte ihn gesehen. Er war gerannt und gerannt, ohne sich umzusehen. Auch als er über den Zaun stieg, sah er sich nicht um, denn er wusste, dass er IHN anlocken würde mit seinen Blicken. ER war ihm nicht gefolgt, soweit er wusste. Aber sicher würde ER ihn suchen.

Er spürte diese Augen ständig auf sich ruhen, wesenlose Augen, boshafte Augen, verwirrte Augen.

So blieb er, wo er war, hinter der Mülltonne im Schutz der Dunkelheit des Hinterhofes.

Vorsichtig kletterte er in die große Mülltonne, nachdem er den Deckel zurückgeschoben hatte, und legte sich zurecht. Seine geröteten, brandigen Handflächen schmerzten so sehr, dass er sie nicht zu schließen wagte. Dennoch musste er vor Erschöpfung sofort eingeschlafen sein.

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