Levi Krongold - Der Tanz der Bienen

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Der triste Praxisalltag des Arztes Levi Krongold, wird plötzlich durch das Auftauchen eines schizophrenen Patienten, Herrn Maus, auf den Kopf gestellt. Dieser kündigt den baldigen Weltuntergang an, was er aus dem Verhalten eines Bienenschwarmes erkannt haben möchte. Krongold schickt den lästigen Patienten umgehend weiter in die Psychiatrie, zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Klinikchef Prof. Herold. Doch wenig später wird Herold ermordet im Garten der Psychiatrie aufgefunden mit einem Brandmal auf der Stirn. Ein Mord, der nicht nur für Krongold ohne Folgen bleiben wird. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf!

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Ja, ich fragte mich tatsächlich manchmal, ob ich eigentlich nur weiter träumte, dass ich arbeite oder nicht, zwickte mich ungeduldig in den Arm, ohne wirklich Schmerz zu empfinden, oder bohrte mir mit dem Kugelschreiber Löcher in die Haut.

Es half nichts. Der Zustand blieb.

Schließlich gab ich es auf, auch weil mir von meiner Umgebung deutlich gemacht wurde, dass ich wohl urlaubsreif sei und man mir nahelegte, einige Tage auszuspannen.

Ganz gegen meine Gewohnheiten lief ich zu Fuß nach Hause. Das ist an sich nicht weit, sondern nur etwa 2 Kilometer, aber normalerweise bin ich zu faul dazu und nehme das Auto. Dann sah ich sie plötzlich, die Bienen. Die schwirrten im Gebüsch hinter einer beschmierten, wohl ehemals rot gestrichenen Parkbank, auf der zwei Penner saßen. Der eine, mit einer Flasche Bier in der Rechten, die halb leergetrunken zwischen seinen Beinen baumelte, beim Versuch aufrecht sitzen zu bleiben und nicht hinunter zu rutschen, während in der anderen Hand ein noch glimmender abgelutschter Zigarettenstummel das Nikotinbraun der Fingerkuppen vermehrte und ein zweiter Pennbruder, etwas beleibt, gleichwohl ebenso stinkend und verlumpt, der sich gemütlich zurückgelehnt hatte und eine dicke Zigarre rauchte.

Ich hätte wohl beide nicht bemerkt, während ich an der Ampel auf Grün wartete, weil sich die Parkbank in meinem Rücken befand, hätte der dickere nicht folgenden Satz gesagt: "Ich hab früher auch Kippen geraucht, mach ich aber nicht mehr. Und weißt du warum nicht? Weil ich mich so viel mehr darauf freuen kann, gemütlich eine schöne Zigarre zu rauchen!" Der andere rülpst und murmelt etwas Unverständliches. "Das ist mir wie Weihnachten und Geburtstag in einem", fährt der beleibtere fort, der dicke rote Wangen hat und Wurstfinger, in denen eine halb abgerauchte Zigarre klemmt, die er genüsslich inhaliert.

"Das heißt für mich Leben. Sich auf was freuen können! Auf meine Zigarre!"

Der andere rutscht jetzt doch von der Parkbank, indem er kopfüber nach vorne sinkt und böse aufschlägt. Die Ampel ist jedoch gerade Grün geworden und alle anderen Passanten haben es sehr eilig, rüber zu kommen.

Ich weiß nicht, ob es antrainierter Reflex war oder die Art, wie der Dicke den Satz formuliert hat, der mich bewog, mich umzudrehen und die beiden anzuschauen. Es war ein deutlich ausgesprochener, ganzer, zusammenhängender Satz mit so viel Zufriedenheit darin, wie ich sie selten in letzter Zeit vernommen habe.

Einen kurzen Moment betrachte ich die beiden zerlumpten Gestalten, den Runtergesunkenen und den anderen, den Zigarre rauchenden, da sehe ich diesen merkwürdigen Bienenschwarm über ihnen im Gebüsch, die zwischen den unscheinbaren, kleinen Blüten hin und her schwirren und merkwürdige Muster bilden, die kurz Bestand haben, um sich dann wieder aufzulösen und sich von Neuem zu bilden. Unbestimmte Muster von großer Schönheit und Zartheit.

Herr Maus fällt mir wieder ein und ich beginne zu ahnen, dass er vielleicht recht haben könnte.

4. Bruderschaft Erasmus von Rotterdam

Das Geheimnis

"Herrschaften, fassen wir einmal zusammen, was wir bislang an Fakten vorliegen haben!" Die knarrige Stimme des Großmeisters durchschnitt die betretene Stille im Raum. Nur das Scharren unruhiger Füße auf dem Eichenparkett wies auf die nervöse Spannung der Anwesenden hin, die sich hier versammelt hatten, in aller Eile und zu ungewöhnlicher Stunde, es war kurz vor 2 Uhr morgens. Schlaftrunken die einen, die der Ruf des Großmeisters aus dem Bett befohlen hatte, mürrisch die anderen, die sich gerade bereit machten, sich nach durchgearbeitetem Abend endlich zur Ruhe zu begeben.

Aus antiken Eichenmobiliar, liebevoll und aufwändig restauriert, stieg der Geruch vieler Jahrhunderte auf und vermischte sich mit dem essigsauren Duft alter Steinsäulen. Das heisere Räuspern einiger Anwesender warf ein trockenes Echo von den holzvertäfelten Wänden zurück, an denen alte Porträts ehrwürdiger Meister in ersterbenden Farben hingen, die ausdruckslos aus toten Augen die Runde der Anwesenden prüfend und ernst zu durchdringen schienen.

Nein, wohl war den Anwesenden nicht zumute, denn der ungewöhnliche Tot eines ihrer Mitglieder, des Berliner Psychiatrieprofessors Herold warf Fragen auf, unangenehme Fragen, die durch bittere Vermutungen und Verdächtigungen genährt wurden.

Noch nie in der langen, nahezu 500-jährigen Geschichte des Ordens "Erasmus von Rotterdam" war einer der Meister auf diese Weise hingerichtet worden.

Noch niemals!

"Was wissen wir schon?", räusperte sich säuerlich einer der Anwesenden mit schütterem grauen Haar.

"Ich habe gleich davor gewarnt, das Siegel zu benutzen!", fiel ihm ein anderer ins Wort, dessen blasses faltiges Gesicht, eingefallen durch die Entbehrungen freiwilliger Askese oder aber fanatischer Studiersucht, eine bogenförmig gekrümmte Nase aufwies.

Ein unwilliges Raunen ging durch die Runde.

"Ach was!", empörte sich ein Dritter, "Wir sind alle nur zum Narren gehalten worden. Da ist nichts dran, gar nichts!"

"Mäßigen Sie sich!", hob der Großmeister beschwörend die Hände, da der Disput in einen offenen Streit auszuarten drohte.

"Brüder!", meldete sich nun eine kräftige sonore Bassstimme, die einem Mitglied des Ordens gehörte, dessen stämmige, beleibte Gestalt sich nur unwillig in die engen, hölzernen, kunstvoll geschwungenen Stuhllehnen einfügen wollte, "Brüder, ich bitte Euch, wir wissen rein gar nichts! Es muss unsere heilige Aufgabe sein, nun endlich Wissen und Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, anstatt mit unnützen Spekulationen die späte Stunde zu verbringen."

Zustimmendes Brummen von der ein oder anderen Seite war zu vernehmen, was der Großmeister mit einem unwilligen Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. War er im Begriff seine Autorität über die hier Versammelten einzubüßen?

"Nun, danke Bruder Pankratius", hob er denn auch sofort an, um dem anderen keine Chance für einen weiteren Satz zu lassen, " Es ist eine gewisse Eile geboten! Und ...", er verharrte einen Moment, um zu prüfen, dass auch wirklich jeder ihm genügend Aufmerksamkeit schenkte, "und ... es ist nicht ausgeschlossen, dass dies nicht der letzte Mord sein könnte, der unsere Bruderschaft betrifft." Entsetztes Murmeln ging durch den Raum, was der Großmeister mit selbstgefälligem Wohlwollen quittierte. Allerdings musste er sich eingestehen, dass genau dies die Angst gewesen war, die ihn veranlasst hatte, alle anderen Verschworenen der Gemeinschaft zu so später Stunde noch zusammen zu rufen, dass es die Angst war, es könne als Nächsten ihn selbst treffen!

Genau genommen hatte er seit dem Erscheinen der Zeitungsmeldung über den mysteriösen Mord kein Auge mehr zugetan, war übermüdet und voller verzweifelter Grübeleien.

"Wieso meint Ihr, verehrter Großmeister", war nun die zittrige Stimme des Ordensältesten zu vernehmen, "dass sich eine derartige Tragödie wiederholen könnte?"

"Malt nicht den Teufel an die Wand!", brummte ein anderer unwohl.

"Ja, erklärt Euch!", rief es aus der Runde.

"Herrschaften", hob nun der Großmeister an und merkte, dass ihm die Angst die Kehle zuzuschnüren begann. Er zwang sich zur Ruhe. Es stand nicht nur seine Autorität, sein Status auf dem Spiel, nein, er fürchtete zum ersten Mal um sein Leben.

"Herrschaften, ist denn nicht offensichtlich, dass es sich um eine finstere Intrige handelt? Ein mörderischer Machtkampf?"

Die anderen schauten ihren Großmeister sprachlos an. Hatte er den Verstand verloren? Sicher, es gab Konkurrenz unter den Orden vor allem um die Besetzung wichtiger Positionen in Wirtschaft und Politik, aber auch die Wahl des Hierophanten und Leiters aller vereinigten Bruderschaften Europas stand bevor, aber Mord?

Der Großmeister räusperte sich, um seinen Hals frei zu bekommen. "Es ist das Siegel, Herrschaften, was mir Sorgen macht. Das Siegel, welches uns durch dunkle Kanäle offenbart wurde und welches jetzt als zynisches Zeichen auf die Stirn unseres geliebten Vizegroßmeisters gebrannt wurde. Herrschaften, ist das nicht Warnung genug?"

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