Am Abend saßen sie zusammen im Essensraum und dann sagte Peter:
„Ich hole jetzt meine Gewi-Unterlagen.“ Gewi war die Abkürzung für Gesellschaftswissenschaft. Die anderen wollten das Gleiche machen. Auch Florian holte den Hefter mit seinen Unterlagen. Er wusste nicht, was die anderen vorhatten. Sie gingen die Wege unter den alten hohen Bäumen entlang und kamen schließlich an ein freies Feld. Es war schon abgeerntet. Von hier aus konnte man die Gebäude nicht sehen. Peter begann Zweige zusammenzutragen und legte sie auf einen Haufen. Schließlich holt er ein Feuerzeug heraus und zündete den trockenen Haufen an. Er begann sofort zu brennen. Peter nahm seine Gewi-Unterlagen und warf sie ins Feuer. Hans-Dieter folgte ihm und dann Thomas. Alle sahen Florian an. Er lachte als er seinen Hefter in die Flamme warf. Er sah sich verstohlen um. Niemand war zu sehen außer den vier Studenten. Peter stimmte das Lied an, das 1841 von Hoffmann von Fallersleben gedichtet wurde und zu einer Melodie von Haydn gesungen wurde, das von Friedrich Ebert 1922 zur Nationalhymne erklärt wurde, dessen erste Strophe zusammen mit dem Horst-Wessel-Lied 1933 bis 1945 gesungen wurde und dessen dritte Strophe im Westen dieses Landes zur Nationalhymne wurde. Sie waren aber nicht im Westen, sie waren im kleineren Osten dieses Landes. Florian liebte dieses Lied, besonders seine Melodie. Und natürlich sangen sie die erste Strophe. Eigentlich nur die ersten Zeilen, die anderen kannten sie nicht. Das Lied vereinte sie und noch mehr das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, etwas das ihnen das Gefühl gab in diesem traurigen Land einen hellen Strahl am Himmel zu sehen.
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