Nicolas Bjausch - Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq

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Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq: краткое содержание, описание и аннотация

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Wegen ihrer rätselhaften Lichtallergie lebt die elfjährige Lila im dunklen Tobanja-Wald bei der alten Frau Spitzhak. Als eines Tages zwei furchterregende Kreaturen auftauchen, muss Lila fliehen und schlittert in einen Strudel von Abenteuern: Warum kann sie plötzlich an den Wänden entlanglaufen? Und wie konnte sie den großen Sturm überleben, bei dem sie von dem Piratenschiff ins Meer stürzte? Hat es vielleicht was mit dem Sonnenlicht zu tun, dem Lila auf ihrer Flucht nur schwer entkommen kann? Als Lila schließlich auf einer düsteren Insel strandet, gerät sie mitten in die Jagd nach den unheimlichen Außerirdischen, die die Erde wegen der Sonnenstrahlen erobern wollen. Schon bald muss Lila erkennen, dass sie mit den «Snirq» mehr zu tun hat, als ihr lieb ist… Ein Science-Fiction-Abenteuer für Leser ab 10 Jahren.

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Lila merkte, wie Erwin auf ihrer Schulter unruhig wurde, je mehr sie sich der Stelle näherte, an der Frau Spitzhak immer mit ihrem Krebsnetz gesessen hatte. Kurz bevor sich Lila den Weg durch das Schilf gebahnt hatte, stieß Erwin einen ohrenbetäubenden Schrei aus. Aus heiterem Himmel raste er steil in die Höhe, drehte eine kleine Runde über dem Schilf und ließ sich dann wieder auf Lilas Schulter nieder.

„Ruhig, Erwin!“ flüsterte Lila dem Uhu zu. Sie streichelte ihm behutsam über die braun gescheckten Federn. Aber Erwins Aufregung ließ nicht nach. Was war nur los mit ihm?

Nun hatte Lila Frau Spitzhaks Platz erreicht. Hier war das Schilf abgeknickt. Ein Schachtelhalm war völlig zerfetzt. Auf der Erde konnte Lila Fußspuren entdecken. Die Abdrücke in der feuchten Erde – Lila war sich nicht sicher, ob die nur von Frau Spitzhaks kleinen Wanderschuhen hinterlassen worden waren - oder ob da nicht noch andere Abdrücke waren. Abdrücke, die größer schienen und vorne spitz zusammen liefen.

Das, was Lila erschrecken ließ, war allerdings die Entdeckung, die sie neben dem zerfetzten Schachtelhalm machte: Frau Spitzhaks Krebsnetz lag zerrissen daneben. Halb hatte es sich in den Pflanzen verfangen, halb lag es im Wasser. Daneben lag ihr Buckelkorb. Den hatte Lila nicht gleich sehen können, weil er ins Schilf gestürzt war.

Ein Schauer überkam Lila. Jetzt war sie absolut sicher, dass Frau Spitzhak etwas schlimmes zugestoßen war. Und darum Lila begann zu weinen.

3. Kapitel: „Die Gestalten“

Als Lila sich diesen Moment wieder aus ihrer Erinnerung hervorholte, füllten sich ihre Augen mit Tränen – ganz genau wie damals. Sie blickte sich wieder um. Aber außer der dunkelgrauen See, dem trüben Strand und den finsteren Kreidefelsen war nichts weiter zu sehen. Jetzt fühlte Lila sich genauso verlassen wie damals. Dazu spürte sie die Angst, die sie immer enger einzuschnüren schien.

„Du darfst nicht aufgeben, kleiner Vampir“, hörte Lila Frau Spitzhak sagen. „Von alleine geschieht nämlich nichts. Das ist nun mal so im Leben.“

Wie recht Frau Spitzhak damit gehabt hatte, dachte Lila. Sie atmete tief durch. Dann sprang sie in die Luft und stieß einen lauten Schrei aus. Das Tosen des Meeres hatte den Schrei schnell verschluckt. Aber es tat trotzdem gut – so konnte Lila das Gefühl der Einsamkeit und ihre Angst abschütteln. Und sie konnte beschließen, dass sie selbst doch viel stärker war als all die blöden Gefühle, die sie nur aufhielten.

„Von alleine geschieht nämlich nichts“, sagte Lila vor sich hin.

Das hatte sie auch damals vor sich hin gesagt, als sie am See weinend im Schilf kauerte. Denn Weinen und Kauern brachte Frau Spitzhak auch nicht zurück zu Lila. Sie musste etwas sinnvolles unternehmen.

Doch - was machte Sinn? Frau Spitzhak im endlosen Tobanja-Wald zu suchen? Und was, wenn Frau Spitzhak gar nicht mehr im Tobanja-Wald war? Vielleicht hatte man sie verschleppt und an einen fernen Ort gebracht.

Bei allem, was Lila sich überlegte, musste sie stets im Hinterkopf behalten, dass sie sich vor dem Morgengrauen vor dem Sonnenlicht in Sicherheit gebracht haben musste. Jetzt war die Nacht schon zu weit fortgeschritten, als dass Lila noch große Unternehmungen machen konnte. Wahrscheinlich war es das Klügste, erst mal nach Hause zurückzulaufen.

Erwin hatte sich derweil ebenfalls wieder ein wenig beruhigt. Er zitterte noch sachte. Lila strich ihm sanft über das Gefieder, während sie ihre letzten Tränen herunterschluckte. „Komm, Erwin“, flüsterte sie. „Ich bringe dich nach Hause.“

Auf dem Weg durch den Nachtwald aß Lila die Brote, die sie sich als Proviant mitgenommen hatte. Bisher war sie viel zu aufgeregt zum essen gewesen, aber sie musste sich ja irgendwann in dieser Nacht noch stärken. Außerdem hatte sie so das Gefühl, dass die Zeit auf dem langen Nachhauseweg schneller verstrich.

Mit dem Blick auf den Mond stellte Lila fest, dass die Nacht sich bald ihrem Ende zuneigen würde. Glücklicherweise konnte der Weg nach Haus nicht mehr allzu weit sein. Es war allerhöchste Zeit, sich vor dem drohenden Sonnenlicht zu verstecken.

Tatsächlich sah Lila nur kurze Zeit später in der Ferne zwischen den Bäumen die Schemen des großen, alten Hauses auftauchen. Das fahle Licht des Mondes wurde immer schwächer. Nun würde es nicht mehr lang dauern, bis die ersten Sonnenstrahlen sich den Weg durch das Blattwerk bahnen würden.

„Da sind wir wieder, Erwin“, flüsterte Lila dem Uhu zu.

Ein Hoffnungsfunken, dass Frau Spitzhak vielleicht mittlerweile nach Hause gekehrt war, überkam Lila. Doch gerade, als sie diesen Gedanken zuende gedacht hatte, hörte sie plötzlich das laute Knacken von Ästen. Gleich darauf erklangen zwei dunkle, merkwürdig verzerrte Stimmen, die in einem scharfen Ton miteinander stritten.

Fast wäre Lila zu Tode erschrocken. Fremde Menschen so tief im Tobanja-Wald? Das war noch nie vorgekommen, solange Lila sich erinnern konnte. Sie war außer Frau Spitzhak, Alexander, und Herrn Taubenblau mit seinen Neffen noch nie anderen Menschen hier begegnet. Waren sie freundlich? Oder waren sie böse?

Als Lila zwei Schatten aus dem Dickicht heraustreten sah, schlüpfte sie schnell hinter einen Strauch, um sich zu verbergen. Ihr stockte der Atem. Durch das dichte Geäst konnte sie nicht ganz genau erkennen, was das für Gestalten waren, die da nur wenige Meter von ihr entfernt aus den Büschen traten.

„Da ist das Haus!“ zischte eine Stimme.

„Dann haben wir das Kind ja gleich in den Fingern“, antwortete die andere Stimme, gefolgt von einem gehässigen Kichern.

Lila zuckte zusammen. Sprachen die beiden Stimmen über sie? Sie merkte, wie Erwin auf ihrer Schulter immer aufgeregter wurde. Sie merkte, wie er den Schnabel öffnete, um zu rufen. Aber es gelang Lila, ihm den Schnabel zuzuhalten. Auch wenn Erwin sich heftig wehrte.

„Komm schon“, dröhnte die erste Stimme wieder. „Liefern wir das Balg ab. Dann herrscht endlich wieder Ruhe.“

„Und dann sind wir die Größten!“ fügte die zweite Stimme hinzu. „Das riecht nach einer wunderbaren Belohnung!“

Unter großem Gelächter entfernten sich die beiden Gestalten Richtung Haus. Lila wagte vor Angst nicht, aus ihrem Versteck auch nur einen kleinen Schritt hervorzutreten. Aber durch die Zweige hindurch sah sie die Silhouetten der beiden Figuren. Obwohl Lila leibhaftige andere Menschen ja fast nur aus dem Fernsehen oder von Bildern kannte, so hatte sie sich andere Menschen nicht so vorgestellt. Nein, dachte Lila. Menschen waren das ganz sicher nicht. Die beiden Kreaturen waren viel größer als sie selbst oder Frau Spitzhak. Sie hatten unheimlich breite, oben spitz zusammenlaufende Schultern. Aus den Schultern ragten lange Arme mit dürren spitzen Fingern daran. Außerdem waren die Gestalten irgendwie... bucklig. Lila sah die Kreaturen nur von hinten, so dass die Köpfe beinahe ein bisschen hinter dem Rücken verschwanden. Zumindest der obere Teil ihrer Köpfe hatte eine ganz andere Form als menschliche Köpfe.

Mit einem angsterfüllten Blick zum Himmel musste Lila feststellen, dass die Morgendämmerung nicht mehr lange auf sich warten ließ. Was sollte sie nur tun? Zwei merkwürdige Geschöpfe, die nichts Gutes im Sinn hatten, steuerten schnurstracks auf ihr Haus zu. Und bald würde die Sonne ihr erstes Tageslicht durch den Wald schicken.

Erwin gelang ein kleiner Schrei. Dann drückte Lila ihm wieder den Schnabel zu.

Die Gestalten blieben stehen. „Was war das?“ kreischte die eine.

„Nur eine Eule!“ zischte die andere. „Komm schon!“

Welche Eule?“

„Irgendeine Eule!“

„Aber –"

„Komm schon, das Haus! Schnappen wir das Menschlein und dann nix wie weg!“

Panisch hielt Lila dem Uhu den Schnabel zu. Erwin versuchte, ihre Hand mit einem seiner Füße zu lösen. „Bitte, sei still!“ wisperte Lila dem Nachtvogel energisch entgegen. „Es tut mir leid, wenn ich dir wehtue, aber sie dürfen uns nicht erwischen!“

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