Nicolas Bjausch - Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq

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Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq: краткое содержание, описание и аннотация

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Wegen ihrer rätselhaften Lichtallergie lebt die elfjährige Lila im dunklen Tobanja-Wald bei der alten Frau Spitzhak. Als eines Tages zwei furchterregende Kreaturen auftauchen, muss Lila fliehen und schlittert in einen Strudel von Abenteuern: Warum kann sie plötzlich an den Wänden entlanglaufen? Und wie konnte sie den großen Sturm überleben, bei dem sie von dem Piratenschiff ins Meer stürzte? Hat es vielleicht was mit dem Sonnenlicht zu tun, dem Lila auf ihrer Flucht nur schwer entkommen kann? Als Lila schließlich auf einer düsteren Insel strandet, gerät sie mitten in die Jagd nach den unheimlichen Außerirdischen, die die Erde wegen der Sonnenstrahlen erobern wollen. Schon bald muss Lila erkennen, dass sie mit den «Snirq» mehr zu tun hat, als ihr lieb ist… Ein Science-Fiction-Abenteuer für Leser ab 10 Jahren.

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Lila hatte den Winter immer lieber gehabt als den Sommer. Nämlich aus dem Grund, dass die Nächte im Winter viel länger waren als im Sommer. So konnte Lila das alte Haus verlassen, durch die Wälder streifen und die Gegend erkunden. Oft fragte sie sich, wie das ganze bei Licht aussehen würde. Aber davon hatte sie nur eine vage Vorstellung. Wie kräftige Farben und Helligkeit aussahen, das wusste Lila nicht. Alles, was Lila über die Welt draußen wusste, kannte sie nur aus Büchern und aus dem Fernsehen. Ja, Frau Spitzhak hatte einen kleinen Fernseher, mit dem man zwei Programme empfangen konnte. Da das Haus hier draußen im Tobanja-Wald nicht an das Stromnetz angeschlossen war, hatte Frau Spitzhak einen kleinen Generator gebaut. Um fernzusehen oder ein anderes elektrisches Gerät zu benutzen, musste man erst auf einem Fitness-Fahrrad so lange in die Pedale treten, bis genug Strom geladen war.

Wenn Lila traurig war, weil sie die ganze Welt nur aus Büchern und vom Bildschirm kannte, strich Frau Spitzhak ihr über das violette Haar und sagte: „Mein lieber kleiner Vampir, sei nicht traurig. Denk an all die Dinge, die du zu sehen bekommst, aber kein anderer.“

Dass Frau Spitzhak so gut mit Lila umgehen konnte, lag vielleicht daran, dass Lila nicht das erste Kind war, um das sie sich kümmerte. Schon damals, als Frau Spitzhak noch eine junge Frau gewesen war, hatte sie sich um einen kleinen Waisenjungen gekümmert. Zu der Zeit hatte sie noch in der Stadt unter anderen Menschen gelebt. Aber als der kleine Junge erwachsen geworden war und sein Zuhause verließ, zog Frau Spitzhak sich in die Wälder zurück. Mit Lila sprach sie nie viel über das Kind. Lila wusste noch nicht einmal den Namen von Frau Spitzhaks Ziehsohn. In den ersten Jahren hatte er ihr noch regelmäßig geschrieben. Aber dann hatte Frau Spitzhak nichts mehr von ihm gehört. Das machte sie wohl sehr traurig, dachte Lila. Aber jetzt hatte sie Lila, den Uhu Erwin und all die anderen Tiere.

2. Kapitel: „Als Frau Spitzhak verschwand“

Lila kauerte an der Felswand und hatte ihr Gesicht zwischen ihren Knien vergraben. Noch immer wusste sie nicht, was sie tun sollte. Besorgt blickte sie zum Himmel. Er war noch ebenso grauschwarz wie vorher. Die Sonne machte keine Anstalten, sich zu zeigen. Solange sich das nicht änderte, war Lila wenigstens vor dem Licht in Sicherheit.

Hier konnte sie nicht bleiben, das wusste sie. Lila konnte nicht darauf warten, dass vielleicht jemand vorbeikommen würde und sich um sie kümmerte. Außerdem war sie viel zu durstig. Das Wasser in den Prielen im Schlick war Salzwasser, das konnte sie nicht trinken.

Lila richtete sich auf und stellte sich auf ihre Füße. Sie fühlte sich immer noch etwas benommen, aber nicht mehr ganz so wie vorher.

Was hätte Frau Spitzhak ihr geraten? Lila hörte die Stimme der alten Frau regelrecht in ihren Ohren: „Mein kleiner Vampir, du bist elf Jahre alt. Alt genug zu entscheiden, ob du dich auf deinen Kopf oder auf deinen Bauch verlassen willst.“

Sich auf ihren Kopf zu verlassen, das hatte keinen Zweck, das wusste Lila. Denn sie hatte ja keine Ahnung, was hier überhaupt vor sich ging. Also musste der Bauch die Antwort liefern. Lila schaute nach rechts. Dann blickte sie nach links. Eigentlich sahen beide Seiten gleich aus: Es gab nur den finsteren Strand, der irgendwo in absoluter Finsternis verschwand. Hin und wieder ragten hohe, scharfe Felsen aus dem Sand.

Lila schloss die Augen und stellte sich die Frage: „Rechts oder links?“. Dann horchte sie tief in sich hinein. Plötzlich fiel ihr ein, dass sie in ihrem wunderschönen gemütlichen Bett bei Frau Spitzhak immer nach links gedreht lag. Das war einerseits sehr bequem, andererseits weg vom Fenster, durch das ja immer ein wenig Licht dringen konnte.

„Links!“ schoss es Lila durch den Kopf. Sie wandte ihren Körper nach links und begann zu laufen. Sicherheitshalber blieb sie immer in der Nähe der Felswand – falls sie schnellen Schutz vor den Sonnenstrahlen suchen musste.

„Frau Spitzhak hat recht“, dachte Lila. „Es war richtig, sich auf meinen Bauch zu verlassen. Was würde sie mir noch raten?“

Da fiel Lila schlagartig wieder ein, dass Frau Spitzhak ihr gar nichts raten konnte. Nicht nur, weil sie nicht in der Nähe war, nein... Waren es Tage? Oder waren es Wochen, in denen sie Frau Spitzhak nicht gesehen hatte? Richtig, es war ja etwas passiert...

Frau Spitzhak liebte es zu kochen. Mit dem Motorrad brachte Alexander ja jede Woche einen Korb voller Lebensmittel, aber Frau Spitzhak bediente sich auch an dem, was der Wald bot. Zum Beispiel sammelte sie Pilze. Sie konnte jeden Giftpilz von einem leckeren, genießbaren Pilz unterscheiden. Außerdem kochte sie herrliche Gerichte aus gesammelten Wurzeln und Beeren.

Was Frau Spitzhak außerdem sehr liebte, waren Krebse. Einige Meilen entfernt vom Haus gab es einen See. Ab und zu wanderte Frau Spitzhak dorthin, um Krebse zu fangen. Lila begleitete sie nur selten, denn der See war zu weit entfernt. Die Gefahr, dass sie es nicht vor Sonnenaufgang nach Hause schafften, war zu groß.

Wenn der Nachtnebel bei Vollmond über dem See schwebte, dann war für Frau Spitzhak die beste Zeit, Krebse zu fangen. Daraus kochte sie dann zu Hause ein leckeres Gericht, verfeinert mit edlen Kräutern, die sie ebenfalls im Wald gesammelt hatte.

Während Frau Spitzhak unterwegs war, vertrieb sich Lila die Zeit alleine. Entweder spielte sie im Haus oder kletterte in den hohen Bäumen herum. Darin war Lila unschlagbar, sie konnte klettern wie ein Affe – und Höhe machte ihr gar nichts aus.

Das letzte Mal, als Frau Spitzhak Krebse fangen ging, war, als die Tage wieder länger und die Nächte kürzer wurden. Ja, es musste kurz nach Frühlingsanfang gewesen sein. Denn Lila spürte, wie sich die Luft im Wald veränderte. Außerdem sah sie im Nachtlicht, wie sich tagsüber Knospen an den Sträuchern geöffnet hatten. Das war zwar sehr schön. Aber für Lila bedeutete es auch, dass die Nächte mit jedem Tag, bis zur Sommersonnenwende, kürzer wurden. Und je länger ein Tag dauerte, desto mehr Gefahr bestand, dass das Sonnenlicht Lila erreichte.

Lila winkte Frau Spitzhak nach, als sie an diesem Abend auf Krebsfang ging. Der Uhu Erwin saß auf Frau Spitzhaks Buckelkorb, der über ihren Schultern hing. Aber dann entschied Erwin sich noch einmal um und flog zu Lila zurück. Wahrscheinlich würde Frau Spitzhak erst gegen Morgen wiederkommen. Es war also noch ungewiss, ob Lila und Frau Spitzhak sich in dieser Nacht noch begegnen würden.

Lila schaute nach den Fledermäusen, nach den Hamstern und nach den Glühwürmchen. Außerdem war in der Stube gerade ein Hermelin zu Gast, das sich an seiner Brust verletzt hatte. Aber es war nach Frau Spitzhaks Behandlung auf dem Weg der Besserung.

Tatsächlich ging es dem Hermelin heute Nacht wieder richtig gut. Nachdem es anfänglich etwas schüchtern war, fraß es Lila nach einiger Zeit sogar aus der Hand. Dann spielte Lila mit dem Hermelin. Es war kitzlig, wie Lila beim Herumtoben feststellte: Als sie ihm den Bauch kraulte, fiepste das weiße Tier vor Vergnügen.

Zweifellos ging es dem Hermelin wieder prächtig. Also entschloss sich Lila schweren Herzens, dem Tier seine Freiheit zurückzugeben. Sie brachte es auf eine Lichtung, die nur wenige hundert Meter vom Haus entfernt war. Dort setzte sie es in den Schein des Mondlichts auf den Boden. Das Hermelin legte den Kopf schief und schaute Lila fragend an. Als Lila dem Tier freundlich und aufmunternd zunickte, fiepste es noch einmal und sprang mit großen Sprüngen zwischen den Büschen hindurch in den Wald. Lila winkte dem kleinen Kerl noch ein wenig nach, selbst wenn er längst schon über alle Berge war. Erwin kreiste noch einige Runden über den Baumkronen, um festzustellen, dass das Hermelin auch wirklich seinen Weg fand.

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