Nicolas Bjausch - Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq

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Lila Blitz - Das Geheimnis der Snirq: краткое содержание, описание и аннотация

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Wegen ihrer rätselhaften Lichtallergie lebt die elfjährige Lila im dunklen Tobanja-Wald bei der alten Frau Spitzhak. Als eines Tages zwei furchterregende Kreaturen auftauchen, muss Lila fliehen und schlittert in einen Strudel von Abenteuern: Warum kann sie plötzlich an den Wänden entlanglaufen? Und wie konnte sie den großen Sturm überleben, bei dem sie von dem Piratenschiff ins Meer stürzte? Hat es vielleicht was mit dem Sonnenlicht zu tun, dem Lila auf ihrer Flucht nur schwer entkommen kann? Als Lila schließlich auf einer düsteren Insel strandet, gerät sie mitten in die Jagd nach den unheimlichen Außerirdischen, die die Erde wegen der Sonnenstrahlen erobern wollen. Schon bald muss Lila erkennen, dass sie mit den «Snirq» mehr zu tun hat, als ihr lieb ist… Ein Science-Fiction-Abenteuer für Leser ab 10 Jahren.

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Die beiden Piraten stiegen die Strickleiter wieder herunter. Dann verschwanden sie hinter den anderen Männer durch die Tür ins Unterdeck. Lila hörte die Stimmen der Mannschaft noch dumpf reden und lachen, bevor sie völlig verstummten.

Der Wind blies Lila eiskalt ins Gesicht. Sie blickte hinab auf das Schiff. Das Wasser rings um die „Treipan“ war ein unruhiger geworden. Um den fast vollen Mond wirbelten die Wolken bedrohlich umeinander. Wieder blitzte es. Jetzt folgte der Donner bereits etwas schneller. Erste Regentropfen fielen vom Himmel und benetzten Lilas Gesicht. Der Sturm nahm volle Fahrt auf.

Der Sturm machte Lila jedoch nicht so viele Sorgen wie die Tatsache, dass sie hier oben auf dem Ausguck festsaß und sich nicht rühren konnte. Denn allzu viele Stunden würden es nicht dauern, ehe die Sonne aufging. Und wenn Lila dem Sonnenlicht ausgesetzt wurde, dann war es um sie geschehen.

Die Tränen liefen an Lilas Wangen hinab und vermischten sich mit den Regentropfen. Die einzige Frage, die sie jetzt noch beschäftigte war, was ihrem Leben zuerst ein Ende setzen würde: die bösen Piraten, der Sturm oder das unaufhaltsame Sonnenlicht.

Die Zeit verstrich. Lila spürte ihre Hände nicht mehr, weil die Fesseln um ihre Handgelenke so festgeschnürt waren. Die „Treipan“ schaukelte auf den tobenden Wellen auf und ab. Der aufziehende Sturm tobte ausgelassen über ihr. Der Mond hatte er vollständig verschluckt. Ein paar Mal war Lila beinahe eingenickt, aber da sie ja mehr am Mast stand als saß, schreckte sie immer wieder hoch. Die Piratenflagge über ihr flatterte laut im kräftigen Wind.

In der Ferne zeichnete sich über dem schwarzgrauen Meer das erste Licht der Morgendämmerung am Horizont ab. Das hatte Lila noch niemals so gesehen. Aber lange konnte es nicht mehr dauern, bis sich der Tag komplett zeigte. Ob sie große Schmerzen haben würde, wenn die Sonnenstrahlen sie trafen? Vielleicht hatte Lila Glück und sie würde schnell bewusstlos, so dass sie die Qualen nicht mehr mitbekommen würde. Lila schluchzte bei dem Gedanken, dass ihr nur noch wenig Zeit blieb, bis es aus mit ihr war.

Drei Piraten tauchten plötzlich an Deck auf. Auch der Kapitän war dabei. Jetzt waren die Männer allerdings nicht mehr in ihrer zerschlissenen, dreckigen Piratentracht gekleidet, sondern sie trugen Ölzeug und große Hüte gegen den Regen.

„Mir gefällt das nicht! Startet die Motoren, wir müssen den Kurs ändern“, bestimmte der Kapitän. Seine Untergebenen begaben sich sofort an ihre Aufgaben.

Lila versuchte noch einmal, um Gnade zu flehen. „Bitte!“ bettelte sie. „Ich darf nicht hier oben sein, die Sonne darf mich nicht treffen! Ich habe eine Lichtallergie, die Sonne ist tödlich für mich!“

Der Kapitän warf ihr einen hämischen Blick zu. „Dann trifft uns die Schuld wenigstens nicht.“ Das Heulen des Windes erstickte seine Worte beinahe.

„Ich verrate niemandem ein Wort“, versicherte Lila. „Wirklich! Wenn Sie anlegen, gehe ich von Bord und niemand wird irgendwas erfahren.“

Eine heftige Woge erfasste die „Treipan“. Lila wurde am Mast hin- und hergerissen. „Bitte!“ brüllte sie unter Tränen. „Helfen Sie mir!“

Doch der Kapitän antwortete nicht mehr. Er und seine Männer waren nur noch damit beschäftigt, die „Treipan“ für den wütenden Sturm zu sichern.

Das kräftige Schaukeln brachte Lilas Magen durcheinander. Der Regen peitschte ihr ins Gesicht. Lila schloss die Augen und hoffte, dass alles schnell zu Ende ging.

Mittlerweile hatte sich der Kapitän ans Steuerruder begeben. Der Donner des Gewitters war ohrenbetäubend laut. Lila öffnete die Augen. Es war schon wieder ein Stück heller geworden. Das Tageslicht und der Sturm schienen sich um die Wette über die „Treipan“ werfen zu wollen.

Lila kniff die Augen zusammen. „Alles wird gut, alles wird gut!“ sagte sie zu sich selbst mit tränenerstickter Stimme. „Ich muss nur auf meine innere Stimme hören! Auf meine innere Stimme!“

Mittlerweile war die ganze Piratenmannschaft wach und kümmerte sich darum, dass sie den Sturm gut überstehen würden. Um Lila kümmerte sich allerdings niemand. Sie saß auf dem Ausguck fest und bewegte sich nicht. Der Horizont war nun von gelbrotem Licht gesäumt. Kurz darüber begannen die Sturmwolken zu brodeln, die sich über den Ozean bis hierher erstreckten. Blitze zuckten, der Wind und die Wellen spielten mit dem Schiff und warfen es hin und her.

Lila spürte nur noch den Druck des Sturmes und hörte das Heulen des Windes und das Toben des Meeres. Sie wunderte sich, dass sie noch am Leben war. „Ein letztes Mal“, dachte sie, „jetzt öffne ich ein letztes Mal meine Augen.“

Lila blinzelte durch ihre Augenlider durch und sah zum Himmel. Dort, mitten aus den schwarzen Sturmwolken, brach mit einem Mal die Sonne hervor. Gigantisch, riesige, grelle Strahlen bahnten sich ein Loch durch das tobende Gewitter. Das goldene Licht wirkte im grauschwarzen Getöse geradezu unheimlich. Und Lila blickte direkt hinein, das Sonnenlicht traf sie mitten ins Gesicht. Die Sonne übergoss die komplette „Treipan“ mit ihren wärmenden Strahlen, nur für einen Augenblick. Lila kniff die Augen vor Schmerz wieder zusammen. Es war aber nicht ein solcher Schmerz, wie sie erwartet hatte. Auf ihrer Haut brannte die Sonne, die sie nun zum ersten Mal im Leben getroffen hatte, nicht. Aber ihre Augen hatten solche Helligkeit noch nie wahrgenommen. Was geschah nun mit ihr, da sie in das Sonnenlicht geraten war?

Urplötzlich schloss sich die Wolkendecke wieder. Lila wurde erneut am Mast herumgewirbelt. Ein greller Blitz schoss aus einer schwarzen Wolke und schlug direkt in den Mast ein. Lila schrie. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie sich befand und wo welche Himmelsrichtung war, als der Mast umknickte und den Ausguck mitsamt Lila viele Meter in die Tiefe riss.

Lila stürzte ins Wasser. Die Wellen zerbrachen den Mast ein weiteres Mal. Lila spürte, wie die Fesseln am Holz entlangglitten, sich lösten und ihre Handgelenke freigaben. Endlich konnte sie ihre Arme wieder bewegen. Aber die wütenden Wogen schleuderten Lila hin und her und schlugen sie von allen Seiten. Eine kräftige Strömung erfasste Lila. Wie durch einen Schleier sah Lila ein letztes Mal die „Treipan“, die immer schneller, immer weiter von ihr wegtrieb.

„Jetzt werde ich ertrinken“, dachte Lila. Nachdem sie das erste und einzige Mal die Sonne gesehen hatte, würde sie ertrinken. Lila spürte, wie die Kräfte sie verließen. Wenn es ihr gelang, noch einmal aus dem brausenden Wasser aufzutauchen, schnappte sie nach Luft. Aber es wurde immer schwieriger.

„Ich müsste ein Fisch sein“, dachte Lila. „Ein Fisch. Wenn ich ein Fisch wäre, dann könnte ich jetzt in die Tiefe tauchen und unter den Wellen hindurch schwimmen.“

Zwei Wellen türmten sich haushoch auf und klatschen hoch über dem Meeresspiegel zusammen. Von dort oben stürzte das Meerwasser auf Lila hinab und riss sie in die Tiefe.

„Ich müsste ein Fisch sein“, dachte Lila ein letztes Mal. Während sie immer tiefer und tiefer in den Abgrund gezogen wurde, stellte sie sich vor, wie ein Fisch zu schwimmen und wie ein Fisch unter Wasser atmen zu können. Und sogleich fühlte sie sich viel besser.

Jetzt hatte Lila sich wieder an alles erinnert. Wie sie von dem schlafwandelnden Piraten entdeckt worden war. Wie man sie auf den Ausguck gefesselt hatte und wie der Mast mit ihr in dem fürchterlichen Sturm abgeknickt war. Wahrscheinlich war das sogar ihre Rettung gewesen. Lila wusste auch noch, wie sie sich, vorgestellt hatte, ein Fisch zu sein, als sie im stürmischen Ozean trieb. Aber wie sie es geschafft hatte, nicht zu ertrinken, und wie sie dann hier an diesem Strand angespült worden war – das wusste sie nicht mehr.

Immer noch hatte Lila keine Ahnung, was hier aus ihr werden sollte. Es war ein Fehler gewesen, der alten Kassandra zu glauben. Oder? „Nur dieses Schiff wird dich leiten“, hatte sie gesagt. Von wegen - dieses Schiff hatte Lila ins Verderben geführt! Um ein Haar wäre sie von den Piraten gelyncht worde! Oder wäre in den Tiefen des Meeres versunken. Das konnte Kassandra doch wohl unmöglich gemeint haben. Wie durch ein Wunder stand sie jetzt hier mitten im Nirgendwo. Aber auch das konnte unmöglich der Plan gewesen sein.

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