Axel Birkmann - Tödlicher Aufguss

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Im Sauna-Paradies überlebt ein Saunagast den allseits beliebten Salzaufguss nicht. Er stirbt im Salzstollen. Sein Name ist Markus Backhaus, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt Gruselromane über Zombies, Hexen und Geister und war damit mehr oder weniger
erfolgreich. Was zunächst wie ein ganz normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als kaltblütiger Mord. Die beiden Kommissare Alois Kreithmeier und Melanie Schütz werden mit dem Fall beauftragt und stoßen dabei an Dinge, die mit sie mit ihrem normalen Menschenverstand nicht deuten können. Sie bewegen sich in einer Welt, die sich zwischen Realität, Mythologie und Volksglauben befindet. Oftmals wissen sie nicht, was sie glauben sollen, und was nicht. Sie kämpfen gegen Mächte, die sie glauben lassen, sie seien mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, und sie behaupten sich gegen Aberglauben und
religiöse Versessenheit. Ihre Hauptsorge in diesem Fall ist, dass sie ganz allein auf sich gestellt sind, denn niemand glaubt ihnen so richtig. Ihre Recherchen und Entdeckungen sind für ihre Kollegen nur Hirngespinste und Fantastereien. Nur durch ihre gute Zusammenarbeit, das Vertrauen ineinander und ihre Zuversicht, dass das Gute im Menschen letztendlich doch überwiegen kann, schaffen sie es, diesen unheimlichen Fall zu lösen.

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»Weil bei dieser Art von Aufguss, sich immer wieder auch mal fremde Saunagäste gegenseitig einreiben.«

Kreithmeier mischte sich wieder ein: »Sie kennen sich da wohl aus?«

Doktor Wahlmeier nickte: »Ja, ich bin ab und zu in der Therme, ich weiß, wie es da zugeht.«

»Na schön«, meldete sich Kreithmeier weiter zu Wort, »erstens, wie soll das funktionieren, wenn Ihr Unbekannter diese giftige Mixtur aus Salz und Curare auf Herrn Backhaus Körper schmiert, kann er sich denn da nicht selbst vergiften? Und zweitens wie kommt er an das Ganze heran?«

Der Arzt runzelte die Stirn und dachte nach. Er schaute an den beiden Polizeibeamten vorbei, starrte an die kahle Wand und antwortete ihnen: »Nun, wie kann er sich selbst schützen? Mit einem Hygienehandschuh? Würde in der Sauna auffallen. Mit einer die Haut schützenden Creme? Das würde gehen. Neutrogena zum Beispiel, eine Creme, die die Haut vor Umwelteinflüssen schützen soll. Oder er hat sich zuvor ein Gegengift gegen Curare gespritzt.«

»Und wie kommt man an so etwas heran?«, hakte Melanie neugierig nach. »So weit ich weiß, kommt das aus dem Amazonasgebiet, aus Südamerika. Wie soll jemand in Erding an so etwas herankommen. Es wird ja nicht bei Ebay versteigert.«

»Das weiß ich nicht. Aber so viel weiß ich, gibt es Curare auf dem deutschen Markt. Es wird als biologisches Heilmittel verkauft, natürlich nur in einer sehr abgespeckten Version. In der Homöopathie werden im Allgemeinen solche Gifte verwendet. Sie werden mit Wasser verdünnt und sollen angeblich helfen.«

»Dann könnte jemand in Deutschland, der zum Beispiel in so einem Unternehmen arbeitet, das homöopathische Mittel herstellt, ohne Weiteres an unverdünntes Curare herankommen.«

»Frau Schütz, da bin ich überfragt, das weiß ich nicht. Ich kann nur noch mal betonen, Curare ist in Deutschland erhältlich, selbstverständlich in einer ungefährlichen, verdünnten Lösung.«

Melanie wollte noch etwas sagen, doch Kreithmeier packte sanft ihren Arm.

»Herr Dr. Wahlmeier, ich würde gerne noch einmal das zusammenfassen, was Sie uns Erstaunliches an den Kopf geworfen haben. Markus Backhaus ist in der Saunalandschaft ermordet worden, denn von einem Selbstmord gehen Sie ja zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus.«

»Ja!«

»Der mutmaßliche Täter muss ihn berührt, aber nicht unbedingt zwingend gekannt haben?«

»Täterin, es könnte auch eine Täterin gewesen sein. Grundsätzlich ja.«

»Gut auch eine Täterin. Weiter. Nach der Kontaktaufnahme des Giftes durch seine Haut ist der Mann gestorben, maximal 15 bis 20 Minuten später.« Kreithmeier sah den Arzt fragend an.

»Ja! Kann sogar früher sein. Durch den erhöhten Puls in der Sauna gelangt das Gift schneller in den Körper.«

»Dann war es ein vorsätzlicher Mord. Kein Versehen.«

»Ja! Ein geplanter Mord«, bestätigte ihm der Arzt.

»Und wie bekommt der Täter das Salz in die Therme?«

»In einem Plastikbeutel, in einer Schachtel, das sollte kein Problem sein.«

»Und wann hat er es eingesetzt?«, fragte Kreithmeier.

»Nach der Salzausgabe des Bademeisters.«

»Und wer macht so etwas?«, mischte sich Melanie wieder ein.

»Das müssten bitte Sie herausfinden.«

»Konnte der Täter oder die TÄTERIN«, Kommissar Kreithmeier betonte ausdrücklich noch einmal das Wort Täterin, »denn davon ausgehen, dass der Tod des Markus Backhaus als natürlicher Tod durchgehen würde?«

»Ja! Auf jeden Fall.«

»Warum haben Sie es dann entdeckt?«, wollte er wissen.

»Vielleicht durch einen blöden Zufall. Sehen Sie, ich lebe in Erding und bin ein begeisterter Saunagänger. Ich weiß, dass ein Saunagang niemals für einen Herzinfarkt sorgen kann. Jeder normale Arzt würde das eventuell testieren: Herztod durch erhöhte Pulsfrequenz und außergewöhnliche Belastung. Der Mann war gesund. Warum sollte ihm etwas Wärme schaden? Zumal im Salzstollen eine Temperatur von nur maximal 65 Grad Celsius ist.«

»Okay, das macht Sinn. Wo sollen wir nun ansetzen?«

»Ich kann nicht Ihre Arbeit machen, aber mich würde an Ihrer Stellen interessieren, zu wem hatte der Verblichene während der Salzzeremonie Kontakt. Wer hat ihm den Rücken eingerieben? War er allein? Und wer hat etwas gesehen?«

»Da bleibt uns nur der Bade- oder Saunameister«, sagte Melanie. »Die Gäste kommen aus ganz Süddeutschland. Die werden nicht registriert. Die sind längst alle zu Hause. Das wird schwierig.«

Der Arzt bat den Kommissar den Leichnam schließlich wieder umzudrehen. Dann schoben sie die Wanne zurück auf den Wagen und rollten ihn zurück ins Kühlfach. Als der Arzt die schwere Türe schloss, fragte Melanie: »Wer weiß außer uns Dreien von Ihrer Theorie?«

»Niemand!«

»Staatsanwältin Lehner?«

»Noch nicht.«

»Und die Presse?«

»Herztod im Saunaparadies. Ich denke, die werden das ein paar Tage lang ausschlachten. Aber eher unter dem Umstand, ist Sauna gesund, und wie sieht es mit der Ersten Hilfe in der Therme aus. Sie werden sicher versuchen, der Thermenleitung menschliches Versagen oder Ähnliches an den Kopf zu schmeißen. Aber von Mord wissen sie nichts und werden auch von mir nichts erfahren. Es sei denn....«

»Keine Angst, Herr Doktor, auch wir können schweigen«, fügte Kreithmeier hinzu. »Wo sind die Sachen des Opfers?«

»Kommen Sie! Ich gebe sie Ihnen.«

Das Sauna-Paradies

Beide waren richtig aufgedreht durch den Bericht des Mediziners. Sie waren sich einig, dass sie noch nicht nach Hause gehen und sich in Erding bei einem Italiener einen ruhigen Platz suchen wollten, um über das gerade Gehörte zu sprechen und sich ihre weiteren Schritte zu überlegen.

Alois Kreithmeier hatte es nach ihrem Besuch in der Pathologie den Appetit verschlagen, er bestellte sich nur ein Bier, während Melanie sich auf eine Pizza Quattro Stagione freuen durfte.

Sie saß ihrem Kollegen gegenüber und spielte mit ihrem Smartphone.

»Was machst du denn, bist du schon wieder am Daten?«, fragte Alois etwas genervt, weil die Aufmerksamkeit seiner Kollegin nicht ihm, sondern dem kleinen schwarzen Teil in ihrer Hand galt.

»Aber Hallo. Ich suche im Internet nach Markus Backhaus. Ein etwas ungewöhnlicher Name. Findest du nicht auch?«

»Mag sein. Bairisch klingt er auf jeden Fall nicht.«

»Das stimmt allerdings. Es gibt eine Menge Markus Backhausen, aber Markus Backhaus gibt es relativ wenige.«

»Ist wohl nur die Light Version.«

»Quatsch. Der Name Backhaus ist ziemlich bekannt. Es gibt natürlich einige Bäckereien unter dem Namen. Insgesamt 2,5 Millionen Einträge. In Kassel. In Wilhelmshaven, in ...«

»Fass dich bitte kurz!«

»Also gut«, sagte sie schließlich. »Es gibt einen Markus Backhaus in Freising. Und zwar mit einen Facebook Account und einen Wikipedia Eintrag.«

»In Facebook ist ja jeder drin und in Wikipedia? Ist er denn so berühmt?«

»Wie man es nimmt. Dieser Mann ist ein Schriftsteller. War mal Journalist bei der Süddeutschen, bei der FAZ und hat auch für die Zeit geschrieben. Investigativer Journalismus.«

»Also ein Paparazzi, ein Sensationsreporter.«

»Nicht direkt Alois. Außerdem soll er sich aus diesem Metier zurück gezogen haben und nun mehr oder weniger erfolgreich Bücher schreiben.«

»Bücher? Was für Bücher?«, fragte er.

»Geister- und Gespenstergeschichten und vor allem Zombieromane.«

»Von der FAZ zum Groschenroman. Wie kommt denn so was?« Kreithmeier lachte.

»Er wird eben mit seinen Büchern mehr Geld verdienen.«

»Wer liest denn so einen Scheiß: Zombies, Geister und Vampire.«

»Mehr als genug«, entgegnete sie bissig, »wie du ja am eigenen Leibe heute feststellen durftest. Das Kino war voll. Und Stephenie Meyer verdient Millionen damit.«

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