Axel Birkmann - Tödlicher Aufguss

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Im Sauna-Paradies überlebt ein Saunagast den allseits beliebten Salzaufguss nicht. Er stirbt im Salzstollen. Sein Name ist Markus Backhaus, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt Gruselromane über Zombies, Hexen und Geister und war damit mehr oder weniger
erfolgreich. Was zunächst wie ein ganz normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als kaltblütiger Mord. Die beiden Kommissare Alois Kreithmeier und Melanie Schütz werden mit dem Fall beauftragt und stoßen dabei an Dinge, die mit sie mit ihrem normalen Menschenverstand nicht deuten können. Sie bewegen sich in einer Welt, die sich zwischen Realität, Mythologie und Volksglauben befindet. Oftmals wissen sie nicht, was sie glauben sollen, und was nicht. Sie kämpfen gegen Mächte, die sie glauben lassen, sie seien mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, und sie behaupten sich gegen Aberglauben und
religiöse Versessenheit. Ihre Hauptsorge in diesem Fall ist, dass sie ganz allein auf sich gestellt sind, denn niemand glaubt ihnen so richtig. Ihre Recherchen und Entdeckungen sind für ihre Kollegen nur Hirngespinste und Fantastereien. Nur durch ihre gute Zusammenarbeit, das Vertrauen ineinander und ihre Zuversicht, dass das Gute im Menschen letztendlich doch überwiegen kann, schaffen sie es, diesen unheimlichen Fall zu lösen.

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»Und das hat nicht bis morgen Zeit. Wir wollten noch etwas essen und trinken. Wir kommen gerade aus dem Kino.«

»Ich fliege morgen früh auf einen Kongress nach Hamburg. Für zwei Tage. Sie müssen kommen. Es hilft nichts. Wo sind Sie?«

»Auf dem Weg nach Freising.«

»Gut. Treffen wir uns in einer halben Stunde im Kreiskrankenhaus Erding. Fragen Sie nach mir an der Pforte. Und sprechen Sie im Moment mit Niemandem. Ich erwarte Sie. Bis dann.«

Der Arzt hatte aufgelegt.

»Was war denn das?«, fragte Melanie.

»Ich weiß es nicht. Also los. Fahr auf die Autobahn. Energie, Scotty, Energie. Wir fahren nach Erding. Los geht’s!«

»Bist du dir da ganz sicher?«

»Ja. Es klang wirklich ernst.«

»Und unser Bierchen?«, fragte sie etwas enttäuscht.

»Muss warten. Wie hieß der Film doch gleich?«, fragte ihr Kollege.

»Biss zum Abendrot.«

»Na mir würde jetzt einen bisschen Abendbrot reichen. Fahr, wenn wir in Erding sind, kurz beim Macky vorbei.«

»Alois!«

»Ich weiß, ich weiß, aber ich habe Hunger. Weißt du wo in Erding der McDonalds ist?«

»Ja und die Klinik ist nicht weit von unserer Dienststelle entfernt. Auch in der Bajuwarenstrasse.«

»Richtig. Energie Scotty, Energie.«

»Nerv mich nicht mit diesem antiquarischen Startrek Scheiß.«

»Schon gut Misses Spock. Schon gut.«

Das Kreiskrankenhaus Erding ist ein unansehnlicher Komplex von rechteckigen Gebäuden, die während seiner 35 jährigen Bestehungszeit immer wieder renoviert, erweitert oder umgebaut wurden. Seit ein paar Jahren ist das Kreiskrankenhaus Erding offizielles Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München. Die Studierenden haben hier die Möglichkeit in den verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen ihr praktisches Jahr zu absolvieren.

Melanie fuhr auf den Besucherparkplatz und parkte den Wagen auf dem fast leeren Gelände. Besucher wurden um diese Zeit nicht mehr hineingelassen. Alois packte den Müll von McDonalds in eine Tüte und stieg aus.

An der Pforte stellten sie sich kurz vor und fragten nach Dr. Wahlmeier.

»Haben Sie einen Papierkorb?«, fragte er die Dame am Empfang.

»Ja, natürlich.«

Kreithmeier reichte ihr mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen die braune Papiertüte mit dem gelben M und sagte höflich »Danke«. Ohne einen Kommentar warf die Dame den Müll in ihren Papierkorb. Ihr aufgesetztes Lächeln hatte sich in einen bitterbösen Blick verwandelt.

»Fahren Sie mit dem Aufzug in den Keller. Der Doktor erwartet Sie. Dort hinten.«

Sie zeigte auf eine Edelstahltür im Korridor.

»Danke!«

Dr. Wahlmeier erwartete vor dem Aufzug die beiden Polizisten. Ohne große Begrüßung bat er sie ihm zu folgen. Der Doktor war ein stattlicher Mann von über 1,90 Größe und in den besten Jahren. Er hatte einen grünen OP-Anzug an, eine weiße Haube auf dem Kopf und an den Händen Hygienehandschuhe. Sein Gesicht war markant, die wenigen Haare, die unter der Haube hervor schienen, waren leicht ergraut. Sein Schritt kräftig, fast militärisch. Dr. Wahlmeier sah für Alois Kreithmeier nicht wie ein Arzt aus. Hätte er ihn ohne seinen Beruf zu wissen, auf der Straße angetroffen, hätte er bei ihm auf Bauunternehmer oder Bundeswehroffizier getippt. Vielleicht hatte er ja gedient, als Stabsarzt beim Heer.

»Kommen Sie, folgen Sie mir«, rief er immer wieder mal kurz nach hinten, während er mit eiligem Schritt durch die Katakomben des Erdinger Krankenhauses stolzierte. Melanie und Alois mussten sich anstrengen mit dem großgewachsenen Mann Schritt zu halten. In einem weiß gekachelten Raum mit Edelstahlschränken an beiden Längsseiten blieb er stehen und sagte:

»Hier drinnen liegt der Tote aus der Therme. Ich geh davon aus, dass Sie schon einige Leichen gesehen haben, brauche also mit keinen Überreaktionen Ihrerseits zu rechnen. Und ziehen Sie die bitte an.«

Ohne auf eine Antwort zu warten, warf er jedem ein Paar AIDS Handschuhe zu, öffnete eine Stahltür des Kühlregals, zog eine Edelstahlbahre auf Rädern aus einem der Fächer und stellte sie mitten in den Raum. Auf der Bahre lag ein Toter, der mit einem weißen Tuch abgedeckt war.

»Fahren wir den Toten in den Sektionsbereich. Da haben wir mehr Platz.«

Dr. Wahlmeier öffnete eine Tür und schob die Leiche auf dem Gestell in einen anliegenden Raum.

Der Raum sah aus wie eine Metzgerei, dachte Kreithmeier. Alles war in Edelstahl gehalten. Mitten im Raum standen drei schwere Tische mit Waschbecken, einer Ablaufrinne und einem Wasseranschluss. Halogenlampen und Strahler gaben dem Raum etwas Futuristisches, wie aus einem Science Fiction Film. Alles glänzte, alles war klinisch sauber. Es war schwierig für ihn, sich vorzustellen, wie hier unten an Leichen herum geschnippelt wurde.

Der Doktor hatte den Wagen neben einen der Seziertische gestellt und schob die Wanne mit dem Toten auf das Gestell. Obwohl Kreithmeier schon ein paar Mal in der Pathologie, in Freising oder auch in München gewesen war, war dies ein Platz, an dem er sich unbehaglich fühlte.

Er hoffte insgeheim, dass er nie eines unnatürlichen Todes sterben müsste, denn dann würde auch er hier aufgebahrt und ausgeweidet wie ein Truthahn zum Erntedankfest. Es schüttelte ihn. Melanie nahm das alles nicht mit. Sie starrte das weiße Tuch an, wie ein Zuschauer der darauf wartete, dass der Magier ein weißes Kaninchen darunter hervor zauberte. Ihr Blick verriet Neugier, Interesse und eine hohe Erwartungshaltung.

Kreithmeier konzentrierte sich wieder auf den Arzt, nachdem er die Sektionsabteilung der Erdinger Pathologie eingehend mit seinen Augen abgetastet hatte. Das war ganz einfach nicht seine Welt, aber er schätzte die Arbeit der Gerichtsmediziner. Ohne sie war es manchmal nicht möglich einen Fall zu lösen. Vor allem mit ihrer akribischen Arbeit bei DNA Spuren an den Toten, insbesondere bei Kapitalverbrechen, Vergewaltigungen und Misshandlungen. Selbst mit den kleinsten DNA Spuren unter Fingernägeln oder Hautabschürfungen konnten sie oftmals den vermeintlichen Täter identifizieren.

Bis jetzt hatte der Arzt nicht viel gesprochen. Kreithmeier war gespannt, warum er sie so spät abends noch sehen wollte und es nicht bis zum nächsten Morgen gereicht hätte. Außerdem musste er auf sein verdientes Feierabendbier zunächst verzichten und sein Abendessen bestand bisher nur aus einer Tüte Popcorn und einem Big Mac. Das war nur ein bisschen Abendbrot im Gegensatz zu sonst.

Der Arzt zog jetzt vor ihren Augen die weiße Stoffabdeckung langsam vom Gesicht des Toten.

»Das ist der Mann, der heute in der Therme, um genauer zu sagen, im Salzstollen nach einem Aufguss tot aufgefunden wurde. Die Thermenleitung hatte sofort einen Notarzt bestellt, aber der konnte auch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Auf den ersten Blick ein ganz normaler Herzinfarkt. Tatsächlich stellt ein Saunagang einen ausgeprägten Herz-Kreislaufreiz dar. Das Herz pumpt in ruhigem Zustand mit 60 - 70 Schlägen etwa 6 Liter Blut pro Minute in den Kreislauf. Bei einem Saunagang mit dem empfohlenen üblichen Badeablauf und einer Saunatemperatur von 80 - 90 Grad Celsius steigt das Herzminutenvolumen auf 10 - 12 Liter Blut je Minute bei einem Puls von 120 - 130 Schlägen an. Während des Aufgusses erhöht sich diese Anzahl zusätzlich nochmals um 15 - 20 Schläge. Dies entspricht jedoch nur etwa der Hälfte der maximalen Kreislaufbelastung und auch ein untrainiertes Herz schafft 180 - 200 Schläge pro Minute und kann bis zu 20 Liter Blut und mehr pumpen. Also für einen gesunden Menschen, wie er hier vor uns auf dem Tisch liegt, überhaupt kein Problem.«

»Woher wissen Sie, dass er gesund ist?«

»Wir haben ihn obduziert.«

»So schnell.«

»Ja! Staatsanwältin Lehner hatte ihn heute Nachmittag frei gegeben, weil meine ersten oberflächlichen Untersuchungen ergeben hatten, dass der Mann kerngesund war und ein Herzinfarkt, selbst in der heißen Atmosphäre einer Sauna, äußerst selten vorkommen kann. Bei einem Saunabesuch steigt der Blutdruck im Gegensatz zu einer sportlichen Leistung kaum an. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die Blutgefäße in der Haut zur Wärmeabwehr weitgestellt werden. Ein Puls von 120 in der Sauna hat, aufgrund des verringerten Widerstandes, gegen den das Herz arbeiten muss, eine geringere Kreislaufbelastung zur Folge als der gleiche Puls bei einer sportlichen Betätigung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass deshalb auch Personen mit erhöhtem Blutdruck eine Sauna besuchen können.«

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