Axel Birkmann - Tödlicher Aufguss

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Im Sauna-Paradies überlebt ein Saunagast den allseits beliebten Salzaufguss nicht. Er stirbt im Salzstollen. Sein Name ist Markus Backhaus, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt Gruselromane über Zombies, Hexen und Geister und war damit mehr oder weniger
erfolgreich. Was zunächst wie ein ganz normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als kaltblütiger Mord. Die beiden Kommissare Alois Kreithmeier und Melanie Schütz werden mit dem Fall beauftragt und stoßen dabei an Dinge, die mit sie mit ihrem normalen Menschenverstand nicht deuten können. Sie bewegen sich in einer Welt, die sich zwischen Realität, Mythologie und Volksglauben befindet. Oftmals wissen sie nicht, was sie glauben sollen, und was nicht. Sie kämpfen gegen Mächte, die sie glauben lassen, sie seien mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, und sie behaupten sich gegen Aberglauben und
religiöse Versessenheit. Ihre Hauptsorge in diesem Fall ist, dass sie ganz allein auf sich gestellt sind, denn niemand glaubt ihnen so richtig. Ihre Recherchen und Entdeckungen sind für ihre Kollegen nur Hirngespinste und Fantastereien. Nur durch ihre gute Zusammenarbeit, das Vertrauen ineinander und ihre Zuversicht, dass das Gute im Menschen letztendlich doch überwiegen kann, schaffen sie es, diesen unheimlichen Fall zu lösen.

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»Soll ich Ihnen auch den Rücken einreiben?«, fragte sie plötzlich und drehte sich um.

Er wurde brutal aus seinem Traum gerissen und stand nun vor ihr, blickte kurz an sich herunter – Gott sei Dank, dachte er, es war alles im grünen Bereich – der Akt hatte nur in seinem Gehirn stattgefunden, und antwortete: »Ja sehr gern, wenn es Ihnen nichts ausmacht, ich hoffe, ich war nicht zu grob zu Ihnen.«

»Nein, Sie haben das ganz toll gemacht. Haben Sie noch Salz?«

»Nein, Sorry, ich habe alles auf Ihrem Rücken verbraucht.«

»Warten Sie kurz hier, ich lasse mir noch etwas geben.« Sie sprach es und schon war sie weg auf dem Weg zum Saunameister, um Salz für ihn zu holen.

So etwas war ihm noch nie passiert. Er hatte zwar schon öfter Damen hier unten vor dem Salzstollen den Rücken eingerieben, aber es hatte ihn noch nie sexuell erregt. Wenn er mit der Frau allein gewesen wäre, hätte er sie genommen, und zwar genau in dieser Stellung, von hinten. Und es schien ihm fast so, dass sie es höchstwahrscheinlich sogar zugelassen und es genossen hätte.

Wer war diese Frau? Und warum löste sie das in ihm aus? Und wie sie ihn vorher in der Sauna angesehen hatte. Fast als ob sie ihn kennen würde oder auf ihn gewartet hätte. Es kam ihm vor, als ob zwischen ihnen beiden eine Vertrautheit war, eine Vertrautheit ohne große Worte, eine Vertrautheit nur aus reiner Körpersprache.

»Da bin ich wieder. Es hat etwas gedauert. Der junge Mann musste noch etwas für uns holen. So, drehen Sie sich um. Bitte.«

Er drehte sich um und ging etwas in die Hocke, damit sie besser an seinen Rücken herankam, war er doch etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter größer als sie. Er zuckte zusammen, als ihre Finger seine Haut berührten. Sie verteilte mit der flachen Hand das Salz zart auf seiner Schulter. Vorsichtig fuhr ihre Hand über seine Wirbelsäule bis zum Ansatz seines Gesäßes. Er spürte wie die Mineralien in seine Haut eindrangen. Das Salz war mit Kampfer oder Eukalyptusöl gemischt, seine Poren sogen alles in sich hinein. Mit kreisenden Bewegungen massierte sie ihn. Er hätte das stundenlang genießen können, doch der Bademeister unterbrach sie und bat die Gäste, wieder in den Saunastollen zurückzukehren.

Er richtete sich auf, bedankte sich bei der jungen Frau und lief voraus. Er musste vor ihr gehen, er konnte nicht noch einmal ihren makellosen Rücken vor sich sehen. Er setzte sich auf sein Handtuch und begann das Salz weiter in seine Haut zu massieren. An seinem Rücken brannte es. Sie hatte etwas zu viel Druck auf seine zarte Haut ausgeübt.

Er lächelte verlegen. Sie saß ihm wieder gegenüber und schaute ihn an. Doch diesmal war ihr Blick anders, sie sah ihn nicht an, sie sah ihm eher zu.

Der Saunameister goss Wasser auf die heißen Steine und wedelte mit seinem Handtuch die aufsteigende Wärme des verdampfenden Wassers in Richtung Gäste. Die heiße Luft traf ihn wie ein Schlag. Er bekam sie ins Gesicht und in die Lunge. Es brannte. Er bekam fast keine Luft mehr.

Er hielt sich die Hände vor das Gesicht, um seinen Mund, seine Nase und seine Augen in der zweiten Runde vor dem heißen Dampf zu schützen. Die zweite Runde war viel, viel schlimmer. Der Saunameister hielt das Handtuch zwischen beiden Händen gespannt und schwenkte dasselbe mit aller Kraft nach vorne. Der Mann schlug an, so hieß das, dachte er, als wie eine gewaltige Faust die heiße Luft direkt auf sein Gesicht prallte.

Der Schutz seiner Hände davor konnte leicht helfen, doch wieder versagte kurz seine Atmung. Er ließ die Hände vom Gesicht und blickte um sich. Der Saunastollen war voller Wasserdampf. Fast wie in einem Dampfbad. Er sah nichts mehr. Alles war verschwommen. Wo war die Frau? Sie musste ihm genau gegenüber sitzen. So weit konnte er nicht mehr sehen. Die beiden jungen Frauen neben ihm waren auch so weit weg.

Sein Atem wurde immer schwerer. Er sollte aufstehen und die Sauna verlassen. Kaltes Wasser würde ihm gut tun. Doch seine Beine reagierten nicht. Er wollte etwas sagen, doch sein Mund öffnete sich nicht, er blieb verschlossen. Eine schwere Müdigkeit ermächtigte sich seiner.

Was war nur mit ihm, zuckte es ihm durch den Kopf. Hatte er einen Kreislaufkollaps?

Sein Atem wurde immer schwerer. Er gab seinem rechten Arm den Befehl, sich zu heben und den Saunamann zu berühren. Doch dazu kam es nicht mehr. Seine Arme versagten ihm letztendlich den Dienst. Sein Hals war wie zugeschnürt. Nur noch mühsam bekam er Luft. Der Aufguss war zu Ende. Und das Letzte, was seine Augen noch sehen konnten, war, dass die Saunagäste sich wie durch eine Nebelwand nach draußen schoben, Richtung frische Luft und kaltem Wasser. Seine Augen schlossen sich für immer und sein Herz hörte langsam auf zu schlagen. Er war tot.

Bisschen Abendbrot

Alois Kreithmeier starrte einige Sekunden auf den Abspann, dann sprang er mit einem Satz aus dem Sessel, zog seine Jacke über und folgte den anderen Gästen, die sich Richtung Ausgang drängten.

»Und?«, fragte seine Kollegin, Melanie Schütz.

»Was und?«

»Na hat dir der Film gefallen?«

»Also, wenn ich ehrlich bin, es geht so«, antwortete er. »Es ist halt gerade so ein Trend. Ich bin mehr Realist. Ich fange mit Werwölfen und Vampiren ganz einfach nichts an.«

»Wir hätten ja nicht in den Film gehen müssen. Ich wäre auch mit dir in den Spionagefilm gegangen: Dame, König, As, Spion oder so. Vielleicht hätte dir der besser gefallen.«

»War schon okay. Dieser Pattinson ist ja ein hübscher Mann. Ich kann schon verstehen, warum alle jungen und reiferen Mädchen in den verknallt sind. Bist du das auch, Melanie?«

»Aus meinem Bett würde ich ihn nicht werfen«, sagte sie mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen.

»Das brauchst du auch nicht, das macht er schon selbst, wenn er dich in deinen schönen Hals gebissen hat.«

Kreithmeier fletschte die Zähne und fuhr sich mit der Lippe über seine vorderen Schneidezähne.

»Depp!«, sagte sie nur knapp und marschierte auf den Parkplatz in die Richtung ihres Audis.

»Wartet auf mich, mein holdes Weib, es gedürstet mir nach Eurem Blute«, rief er aus und folgte ihr.

»Arschloch. Sag es halt gleich, dass du solche Filme nicht magst, dann hätte ich mir das Geld auch sparen können. Alter Kunstbanause.«

»Jetzt warte, es tut mir leid. Es war wirklich lieb von dir, mich aus meinem Eremitendasein zu befreien und ins Kino und zu Popcorn einzuladen. Du hast ja Recht, ich bin ein Banause. Ich war sicher seit Hundert Jahren nicht mehr im Kino.«

»Seit Hundert Jahren? Da gab es nur Stummfilme, so alt bist du auch wieder nicht. Also gut, steig endlich ein. Noch ein Bierchen?«

»Okay. Und wo?« Kreithmeier sah sie fragend an.

»Im Nachtcafe. Das letzte Mal hast du mich dort betrunken hinausgeschleppt. Ich denke wir geben dem Café noch einmal eine Chance.«

»Oder dir.« Alois lachte.

»Alter Nörgler«, fauchte sie zurück. »Ja mir. Gib es mir. Und ich verrate auch niemanden im Polizeirevier, dass ich dich zu einer Vampirromanze ins Kino eingeladen habe. Die denken dann alle, ich will dich verführen, oder ich hätte was mit dir.«

»Und ist es denn nicht so?«

»Was ist nicht so?« »Dass du mich verführen willst?«

Sie drehte sich um und sah ihm direkt in die Augen.

Er blieb stehen und sah sie erwartungsfroh lächelnd an.

Melanie bohrte ihm ihren Zeigefinger in die Brust.

»Mein lieber Kreiti. Du bist ganz schön eingebildet. Aber bilde dir nichts ein. Ich suche mir meine Bettgefährten schon noch alleine aus. So nötig habe ich es nicht. Und bevor du einer von denen wirst, wirst du dich vorher noch in einen Vampir verwandeln müssen. So viel, dazu. Und außerdem bin ich ja noch mit Richard zusammen.«

»Ach ja Richard, die kleine intelligente Laborratte. Ich wusste gar nicht, dass das etwas Festes ist.«

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