Axel Birkmann - Tödlicher Aufguss

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Im Sauna-Paradies überlebt ein Saunagast den allseits beliebten Salzaufguss nicht. Er stirbt im Salzstollen. Sein Name ist Markus Backhaus, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt Gruselromane über Zombies, Hexen und Geister und war damit mehr oder weniger
erfolgreich. Was zunächst wie ein ganz normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als kaltblütiger Mord. Die beiden Kommissare Alois Kreithmeier und Melanie Schütz werden mit dem Fall beauftragt und stoßen dabei an Dinge, die mit sie mit ihrem normalen Menschenverstand nicht deuten können. Sie bewegen sich in einer Welt, die sich zwischen Realität, Mythologie und Volksglauben befindet. Oftmals wissen sie nicht, was sie glauben sollen, und was nicht. Sie kämpfen gegen Mächte, die sie glauben lassen, sie seien mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, und sie behaupten sich gegen Aberglauben und
religiöse Versessenheit. Ihre Hauptsorge in diesem Fall ist, dass sie ganz allein auf sich gestellt sind, denn niemand glaubt ihnen so richtig. Ihre Recherchen und Entdeckungen sind für ihre Kollegen nur Hirngespinste und Fantastereien. Nur durch ihre gute Zusammenarbeit, das Vertrauen ineinander und ihre Zuversicht, dass das Gute im Menschen letztendlich doch überwiegen kann, schaffen sie es, diesen unheimlichen Fall zu lösen.

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»Blödsinn. Sein Verleger hat ihn zwar schon lange nicht mehr gesehen, aber ihn mir am Telefon genauestens beschrieben. Der Tote in der Pathologie ist Markus Backhaus alias Black Beth. Definitiv. Und es hat ihn jemand gezielt aus dem Weg geräumt. Das war kein Versehen. Oder ein psychotischer Killer, der aus Gutdünken, ganz einfach in der Therme, den Erstbesten mit vergiftetem Salz einreibt und dann darauf wartet, bis der Gesalbte das Zeitliche segnet, mit dem Diesseits abschließt, und das durch einen tödlichen Aufguss. Das wäre ja noch zu verstehen, wenn die Therme daraufhin erpresst würde. Doch das ist nicht geschehen.«

»Warum hat jemand hier so pedantisch aufgeräumt? Was hat er versucht damit zu verschleiern? Und warum das alles, Alois?«

»Ich weiß es nicht, Melanie. Was ist so Geheimnisvolles an einem albernen Horrorgeschichten Schriftsteller?«

»Der unter einem Pseudonym schreibt, und dessen tatsächlicher Name nicht einmal seinen eingefleischten Fans geläufig ist.«

»Warum bringt man jemanden um?« Kreithmeier stellte die Frage nicht direkt an seine Kollegin. Er stellte sie eher, um überhaupt etwas zu fragen.

»Du meinst die am meisten vorkommenden Tatmotive? Polizeiakademie Lektion Drei.«

»Ja.«

Melanie überlegte. Dann antwortete sie wie bei einer mündlichen Prüfung: »Eifersucht, Liebe, Rache, Geld und Neid.«

»Gut, fangen wir mit der Eifersucht an«, sagte Alois. »Wir kennen nicht sein Liebesleben, wissen aber, dass er sich zur Stimulanz den einen oder anderen Porno reingezogen hat. Allein oder mit Freundin.«

»Wir wissen es nicht, wir nehmen es nur an«, bemerkte sie.

»Okay, meinetwegen. Nur solange wir keine Freundin gefunden haben, ist das Thema Eifersucht nicht relevant. Einverstanden?«

»Ja.«

»Liebe? Fällt unter Ersteres. Rache? Klingt irgendwie passend. Nur wegen was? Hat er einem Autor die Ideen gestohlen?« Kreithmeier blickte dabei auf den Bücherschrank.

»Wenn du seinen Verleger fragst: Nein!«

»Geld? Geld hat er genug. Verdient mit seinem Geschreibsel genug davon. Und Neid? Ein Fan, ein Stalker, ein verstoßener Liebhaber seiner Werke? Könnte sein. Würde der hier so sauber machen? Wohl eher nicht. Was könnte es noch sein?«

»Erpressung?«, fragte Melanie.

»Wegen was? Glaube ich nicht.«

»Oder er könnte auf etwas gestoßen sein, bei seinen Nachforschungen für seine neue Romanreihe, was er nicht sehen durfte. Und deswegen.«

Kreithmeier dachte kurz nach: »Und was spielen die beiden Frauen darin für eine Rolle?«

»Sex. Sexspiele. Prostitution. Sexuelle Abhängigkeit oder die reine Sucht nach Macht. Macht über andere Menschen.«

»Wer? Backhaus oder die Lilienfrauen?« Melanie schaute ihn an.

»Das müssten wir noch herausfinden.«

Alois Kreithmeier breitete den Plan des Hauses auf dem Bett aus und studierte die Zeichnung. In dem Moment klingelte sein Telefon. Er meldete sich. Es war die Dienststelle.

»Einen Toten. Wo? Ach du meine Güte. Wer ist es, wisst ihr das schon? Wer? Scheiße. Das gibt es doch nicht. Das darf doch nicht wahr sein. Wir kommen. Ja, zehn bis zwanzig Minuten. Oder so.«

Melanie schaute ihren Kollegen verwirrt an.

»Was ist passiert? Du zitterst ja. Was ist denn bloß los?«

»Sie haben eine männliche Leiche gefunden. Auf einem Friedhof in einer kleinen Gemeinde im Landkreis Erding. Nicht weit entfernt von der Therme.«

»Weiß man schon, wer es ist?«

»Ja. Sie wissen es. Es ist Martin Wildgruber.«

»Der Martin Wildgruber? Der junge Mann aus der Therme?«, fragte Melanie erschüttert.

»Ja. Leider.«

»Mord?«

»So wie es aussieht, ja. Lass uns gehen. Wir kommen später wieder hierher. Wir müssen los. Man wartet auf uns. Zeidler und Schurig sind auch schon informiert. Es ist schrecklich, der Bursche war noch so jung.«

»Und wie? Wie ist er gestorben?« Ihre Stimme überschlug sich.

»Das weiß ich noch nicht. Komm! Wir werden es bald wissen.«

Zwanzig Minuten später parkte Kreithmeier den Wagen vor einer Friedhofsmauer. Vor dem Friedhof, der durch ein paar Uniformierte abgesperrt war, standen zwei Polizeifahrzeuge, ein Leichenwagen und vor der Absperrung hatten sich ein paar Schaulustige versammelt, die neugierig durch die geschmiedeten Tore ins Innere blickten, um etwas von dem mitzubekommen, was sich auf dem Gelände abspielte. Gizmo musste ihm Fahrzeug bleiben.

Als Kreithmeier und Schütz sich durch die Menge drängelten, kam ein Mann in schwarzem Anzug direkt auf sie zu. Er packte den Kommissar am Arm, seine braunen Augen funkelten wie irre und er rief hysterisch: »Sind Sie der Kriminalkommissar aus Freising?«

»Ja. Das bin ich. Und Sie?«

»Ich habe immer gewusst, dass das Böse seinen dunklen Atem über unser Dorf ausgebreitet hat, aber dass es einen heiligen Platz wie unseren Friedhof schändet, dass hatte ich nicht vorausgeahnt. Das ist eine Katastrophe. Und ich habe es geahnt. Helfen Sie uns!«

Der Mann packte Kreithmeier immer fester am Arm. Der wollte sich aus der Umklammerung winden, doch es gelang ihm nicht.

»Herrgott noch mal, lassen Sie meinen Arm los. Und wer sind Sie?«

»Fluche nicht mein Sohn. Fluche nicht. Der Herr sei dein Hirte und er wache über dich.«

»Schon gut. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Wie heißen Sie und wer sind Sie?«

»Klosterkemper, mein Name ist Franz-Josef Klosterkemper. Ich bin der Pfarrer hier vor Ort. Und ich habe immer vor dem Bösen gewarnt. Jetzt hat es zugeschlagen. Und das genau hier auf unserem Feld der letzten Ruhe.«

»Wir unterhalten uns später.«

Kreithmeier machte eine schnelle Bewegung mit dem Oberkörper und drehte sich dabei aus dem Griff des Geistlichen. Er bekam seinen Arm frei, schob den Mann auf die Seite und sagte: »Laufen Sie nicht weg. Ich komme später zu Ihnen, jetzt muss ich aber da hinein. Später. Lassen Sie mich gehen. Ich komme wieder.«

Der Pfarrer schritt zur Seite und ließ den Kommissar vorbei. Melanie schob sich hinter ihm durch an den neugierigen Leuten vorbei. Nachdem sie einem Polizeibeamten ihre Ausweise unter die Nase gehalten hatten, durften sie passieren.

Kreithmeier schritt zielstrebig auf eine Gruppe von Menschen zu, unter denen er Rainer Zeidler, Josef Schurig und den Arzt vom Erdinger Krankenhaus Dr. Wahlmeier erkannte. Sie versperrten ihm die Sicht auf die Fundstätte der männlichen Leiche. Und so packte er als Erstes Zeidler am Arm: »Was ist hier passiert?«

»Das musst du dir schon selbst anschauen. Erfreulich ist es nicht gerade. Es handelt sich bei dem Toten um den jungen Mann aus der Therme.«

»Das weiß ich schon, aber was ist hier passiert?«, wiederholte er sich.

»Komm. Ich zeige es dir.«

Zeidler marschierte voraus zu einem größeren Familiengrab mit einem polierten Marmorstein als Grababdeckung. Auf diesem schwarzen Stein hatte man den Toten aufgebahrt. Martin Wildgruber lag auf dem Rücken. Seine Hände waren auf der Brust gefaltet. Er hatte ein weißes Gewand an, mit einem schwarzen Zeichen auf der Brust, das von seinen Händen halb verdeckt wurde. Kreithmeier konnte nicht genau erkennen, um was es sich konkret handelte, er blickte traurig auf die jungen Gesichtszüge des Toten, auf seine aschfahle Haut. Seine Augen waren geschlossen und sein Mund hatte sich zu einem Lächeln geformt.

»Ein letztes Lächeln in den letzten Minuten seines irdischen Lebens«, dachte der Kommissar.

Die Aufbahrung des Toten, die geschlossenen Augen, das weiße Baumwollgewand, und dann noch die Stelle, eine Grababdeckung eines Familiengrabes auf einem Friedhof, alles kam ihm so unwirklich vor. Auch konnte er auf den ersten Blick keine äußerlichen Merkmale einer Gewaltanwendung entdecken. Der junge Mann sah aus, als ob er sich selbst zum Ausruhen auf den Stein gelegt hätte, dann dort eingeschlafen wäre und jetzt jeden Moment aufwachen und sich über die umherstehenden Menschen amüsieren würde, die angeblich dachten, er wäre tot, doch er war es nicht. Nur ein bisschen müde, mehr nicht.

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