Axel Birkmann - Tödlicher Aufguss

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Im Sauna-Paradies überlebt ein Saunagast den allseits beliebten Salzaufguss nicht. Er stirbt im Salzstollen. Sein Name ist Markus Backhaus, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt Gruselromane über Zombies, Hexen und Geister und war damit mehr oder weniger
erfolgreich. Was zunächst wie ein ganz normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als kaltblütiger Mord. Die beiden Kommissare Alois Kreithmeier und Melanie Schütz werden mit dem Fall beauftragt und stoßen dabei an Dinge, die mit sie mit ihrem normalen Menschenverstand nicht deuten können. Sie bewegen sich in einer Welt, die sich zwischen Realität, Mythologie und Volksglauben befindet. Oftmals wissen sie nicht, was sie glauben sollen, und was nicht. Sie kämpfen gegen Mächte, die sie glauben lassen, sie seien mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, und sie behaupten sich gegen Aberglauben und
religiöse Versessenheit. Ihre Hauptsorge in diesem Fall ist, dass sie ganz allein auf sich gestellt sind, denn niemand glaubt ihnen so richtig. Ihre Recherchen und Entdeckungen sind für ihre Kollegen nur Hirngespinste und Fantastereien. Nur durch ihre gute Zusammenarbeit, das Vertrauen ineinander und ihre Zuversicht, dass das Gute im Menschen letztendlich doch überwiegen kann, schaffen sie es, diesen unheimlichen Fall zu lösen.

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»Scheiß egal«, knurrte er vor sich hin, »ich brauche jetzt eine Zigarette.«

Er stand auf und wollte das Büro verlassen, um bei einem Kollegen eine zu schnorren, als Gizmo seine Bewegung sah und sich sofort aufrichtete und mit dem Schwanz wedelte.

»Na gut. Komm!«, rief er seinem Hund zu, »gehen wir einmal kurz vors Haus.«

In der Bereitschaft entdeckte Kreithmeier Polizeiwachtmeister Dallinger, wie er sich mit einem Drucker abmühte.

»Na, will das alte Ding nicht mehr?«, fragte er höflich.

»Papierstau wie immer. Das Ding ist schon uralt. Aber du weißt ja selbst, was für einen Papierkram es erfordert, einen neuen Drucker zu bekommen. Da quäle ich mich lieber mit dem alten herum.«

»Mach mal hinten die Klappe auf! Da hängt meistens was«, versuchte Kreithmeier zu helfen.

»Habe ich schon versucht. Wie war übrigens gestern euer Undercover-Einsatz?«, lächelte Dallinger verschmitzt.

»Wieso?«, fragte Kreithmeier scheinheilig.

»Ich habe nur gedacht.«

»Ich wusste gar nicht, dass du fürs Denken bezahlt wirst.«

»Was willst du? Du stehst doch hier nicht so rum und drängst mir ein Gespräch über verstörte Drucker auf. Das interessiert dich doch sonst nicht. Also was willst du, Alois?«

»Eine Zigarette.«

Dallinger lachte.

»Ich denke du rauchst nicht mehr. Auf jeden Fall hat die liebe Melanie damit überall herumgetönt, dass sie dich vom Rauchen weggebracht hat.«

»Hast du nun eine Zigarette für mich oder nicht?« Kreithmeier klopfte nervös auf die Theke.

»Das muss ja gestern ein Einsatz gewesen sein, wenn es dich so mitnimmt, dass du wieder den Drogen verfällst.«

»Du Depp! Du bist und bleibst ein Depp.«

Dallinger lachte immer noch.

»Ist schon okay, ich besorge dir eine Zigarette. Ich habe ja gut lachen, ich rauche auch seit einem halben Jahr nicht mehr.«

»Aha! Und dann eine große Klappe«, schnaubte der Kommissar.

»Du weißt ja: Die, die mit dem Rauchen aufgehört haben, sind die Schlimmsten. Und die Rückfallquote im ersten Jahr ist am Höchsten.«

»Hallo, Herr Doktor Dallinger. Hast du dich auf die vakante Stelle des Freisinger Polizeipsychologen beworben, oder kannst du mir ganz einfach ohne große Worte eine einzige Zigarette besorgen. Deine Jungs rauchen doch fast alle. Und bring auch gleich Feuer mit.«

Dallinger lachte und schritt in den Nebenraum und rief laut: »Kann mir jemand von euch für unseren Herrn Kriminalhauptkommissar Alois Kreithmeier eine Zigarette geben, er ist in seine alte Sucht zurück gefallen.«

Mit einer Zigarette und einem Feuerzeug in der Hand kam er zurück in den Bereitschaftsraum und händigte die Utensilien seinem Kollegen aus.

Kreithmeier steckte die Zigarette in den Mund und Dallinger gab ihm Feuer. »Wohl bekomm’s«, fügte der hinzu.

»Ach leck mich, komm Gizmo, die Uniformierten sind alle ein bisschen dämlich. Komm, wir gehen raus, es könnte ja ansteckend sein.«

Dallinger drückte auf den Türöffner und ließ den Kommissar mit seinem Hund ins Freie. Er stand nur da und lachte ihm hinter her.

Kreithmeier sog die nikotinhaltige Luft so fest rein, dass es ihm in der Lunge brannte. Obwohl er knapp vor zwei Monaten mit dieser Sucht aufgehört hatte, spürte er die heiße Luft in seinem Hals, wie sie ihn kratzte und er beinahe husten musste. Er war nichts mehr gewohnt, dachte er. Seine Lunge würde über zehn Jahre brauchen, um sich wieder zu regenerieren, hatte ihm Melanie vorgerechnet. Dann würde eben die Regenerationszeit zwei Monate später anfangen und zwei Monate später enden. Genussvoll zog er an der Zigarette. Es ging ihm gar nicht um den Geschmack, es ging ihm eher um dieses Ritual, in der frischen Luft zu stehen, den Rauch zu inhalieren, ihn eine Zeit lang in der Lunge behalten, bis sie brannte und ihn dann in einem langen Zug auszublasen.

Gizmo rannte zwischen den Bäumen des Grundstücks hin und her und nahm von seinem Herrchen keine Notiz. Ihm tat die frische Luft genauso gut. Der Schnee der letzten Tage war weggetaut und es war das erste Mal weit über Null Grad. Die sibirische Kälte war abgezogen und der Frühling kündigte sich an. Kreithmeier nahm einen letzten Zug, warf die Zigarettenkippe auf den Boden und trat sie mit aller Kraft aus.

»So, dass war wirklich meine Letzte. Aber ich habe sie gebraucht. Jetzt höre ich wirklich auf. Komm Gizmo, wir gehen wieder rein.«

Er marschierte ohne zu Grüßen an der Bereitschaft vorbei und würdigte seinen Kollegen Dallinger keines Blickes. Er wollte gerade die Treppe in den ersten Stock nehmen, da besann er sich eines Besseren und schritt die Kellertreppe hinab zu den Gemächern der Spurensicherung.

»Komm Gizmo, wir schauen mal, was der liebe Rainer macht.«

Irgendwie war der Hund auf die Spurensicherung nicht so gut zu sprechen, oder die Treppe, den dunklen Keller hinunter, machte ihm Angst, auf jeden Fall hörte er nicht und rannte mit raushängender Zunge ins Obergeschoss zu Melanie, die ihn mit einem charmanten Kraulen überraschte.

Kreithmeier sah seinem ungezogenen Hund nach und machte sich allein auf den Weg in die Katakomben. Josef Schurig hämmerte auf einer Tastatur umeinander und Rainer Zeidler hielt sich ein Reagenzglas vor die Nase. Von einem Kofferradio klang Bob Marleys Positive Vibration durch die ungemütlichen Räume der Spusi. Reggae war nicht gerade ein Musikstil, für den sich Kreithmeier begeistern konnte, vor allem wenn die Bassgitarre eintönig durch die Kellergewölbe dröhnte.

»Wie könnt ihr nur bei dieser Musik arbeiten?«, fragte er die beiden.

»If you get down and you quarrel everyday, You're saying prayers to the devils, I say. Woo-oh-ooh! Why not help one another on the way? Make it much easier«, sang Rainer Zeidler plötzlich zum Rhythmus der Musik, die blechern aus dem Radio erklang.

»Und was heißt das?«

»Wenn du schlecht drauf bist, und den ganzen Tag nur streitest, sendest du Gebete an die Teufel. Ich sage Wo-oh-ooh! Warum man keinem anderen auf diese Weise hilft? Es geht vieles einfacher.«

»Da bin ich ja froh, dass du so denkst. Und was hast du für mich, wie kannst du mir helfen, einen dieser berechnenden Teufel aufzuspüren?«

»Nicht sehr viel.«

»Rainer, dieses Wort NICHTS, das höre ich so oft von dir. Kannst du mir nicht mal sagen: Alois, der Fall ist geklärt, der Täter ist überführt und du darfst jetzt nach Hause gehen.«

»Ich habe doch diese schwarzen Haare aus dem Ruheraum mitgenommen, von der Liege, auf der sich die beiden Frauen amüsiert haben.«

»Ja und?«

»Es sind Haare von einer Perücke. Diese Haare sind japanische Kanekalon Fasern.«

»Was ist denn das?« Kreithmeier blickte den Kollegen entgeistert an.

»Die Kanekalon Faser besteht aus zwei Kunstfasern: Acrylnitril und Venylchlorid. Es ist ein relativ langwieriger Prozess solch einen Strang herzustellen. Diese Fasern werden hauptsächlich für täuschend echte Kunsthaarperücken verwendet. Am Theater zum Beispiel. Oder für teure Faschingskostüme.«

»Das heißt, die beiden Frauen haben keine echten schwarzen Haare.«

»Richtig.«

»Ach du Scheiße, das heißt ja außerdem, wir können unser Phantombild in die Tonne kloppen.«

»Oder ein paar Neue mit verschiedenen Farbvariationen herstellen. Das Tattoo gibt uns im angezogenen Zustand keinen Anhaltspunkt. Und junge Frauen mit einer knackigen Figur gibt es Hunderte im Umkreis München. Und wir wissen ja nicht einmal, wo sie wohnen, arbeiten und sich sonst noch herum treiben. Und welche Haarfarbe sie in Natur haben.«

»Es gibt keine einfachen Fälle. Was hast du mit diesem Herumgehopse herausgefunden, diesem Par..., Par..., Pardingsbum?«, fragte Alois.

»... diesem Parkour? Nichts. Ich habe in München angerufen, aber sie führen keine Listen über ehemalige Kunden. Und diese Sportart erfreut sich immer mehr Kundschaft. Es ist der letzte Schrei. Und für junge Leute der Extremsport schlechthin. Es gibt auch Kurse, wie du lernst ein Hochhaus hinunterzurennen.«

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