Miriam Gier - Der Geranienmörder

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St. Jakob, ein ursprünglicher kleiner Ort im Defereggental. Ella und Tom Köster verbringen im heißen August dort ihren Urlaub, wo kurz nach ihrer Anreise in der Unterkunft die an Demenz erkrankte Maria Stuber mit einem Draht stranguliert von der Balkonbrüstung in den Garten gestoßen wird. Im nebenan liegenden Apartment werden Ella und Tom Zeugen, als Eberhardt Stuber am frühen Morgen seine tote Frau inmitten von Geranien und Teilen der Balkonbrüstung entdeckt. Die redselige Wirtin des Gästehauses erzählt Ella und Tom viel über die alte Dame, die schon oft Gast war in ihrem Haus. Ihre Erzählungen wecken Ellas und Toms Neugier, so dass sie aufmerksam ihr Umfeld unter die Lupe nehmen, sehr zum Unwillen von Kommissar Ohlinger. Trotz ihrer Ausflüge im Defereggental versucht vor allem Ella, ein Motiv für den Mord und schließlich auch den Mörder von Frau Stuber zu finden.

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Für ihren Weg nach unten würden sie sicher nochmal zwei Stunden brauchen. Sie waren zwar nur 500 Höhenmeter hinaufgelaufen, aber der Rückweg war auch durch den Umweg über die Alm und durch den Abstieg ohne Gondel wesentlich weiter. Sie hatten sich nur die Fahrt nach oben gegönnt, um weniger Höhenmeter gehen zu müssen. Nach unten sollte es komplett zu Fuß gehen.

An diesem Abend war also außer einer heißen Dusche und einem schnellen Essen hauptsächlich relaxen angesagt. Nach dieser ersten Tour würde Ella auf jeden Fall am nächsten Tag extremen Muskelkater verspüren. Sie waren so lange nicht mehr gewandert, ihr Körper musste sich erst einmal wieder daran gewöhnen. Sie hatte eine Tube Latschenkiefergel dabei, um den drohenden Schmerzen am nächsten Tag ein wenig vorzubeugen. Beim Skilaufen hatte das immer geholfen und ähnlich wie beim Wandern, waren die ersten drei Tage immer die schmerzhaftesten. Danach war meist alles in Ordnung.

Eine graubraune Almkuh mit dicker Glocke um den Hals riss Ella aus ihren Gedanken. Sie stand direkt neben ihnen am Tisch hinter einer Holzabsperrung und streckte neugierig ihren Kopf zum Tisch rüber. Tom machte ein Foto.

„Die verteidigt ihr Revier.“ Lachte Ella und strich ihr über ihr Maul.

„Ja, die ist froh, wenn die ganzen Stocktouristen sich gleich wieder vom Acker machen.“ Tom hantierte mit der Kamera. Es brauchte eine Weile, bis er wieder alles richtig eingestellt hatte. Er besaß das nötige Interesse und die Geduld dazu. Ella dauerte das alles zu lange, so dass sie meistens ihm überließ, zu fotografieren.

Ab und zu machte sie mal ein Bild mit ihrem Handy, wenn ihr etwas besonders gut gefiel, aber die meiste Zeit genoss sie einfach die Dinge so, wie sie in dem jeweiligen Moment waren.

Nach Ellas Empfinden machte man meist sowieso zu viele Bilder. Zurück zu Hause, sahen viele Bilder fast gleich aus und wenn es um Bergbilder ging, musste sie gestehen, fiel es ihr immer noch schwer, die einzelnen Bergnamen den fotografierten Gipfeln zuzuordnen.

Sie bemühte sich zwar, sich die dazugehörigen Namen zu merken, aber meist gelang es ihr nicht.

Es wurde langsam Zeit für den Aufbruch. Je länger die Pause, umso mühseliger war es, sich wieder aufzumachen und weiterzulaufen.

Sie zahlten ein Jausenbrettl, ein Skiwasser, ein Bier und zwei Schnäpse, die beide von Ella waren.

Die Almkuh stand mittlerweile direkt neben ihnen am Tisch unbeachtet der Holzabsperrung und hatte Gefallen an Tom gefunden. Er schob sie beiseite, streichelte noch über ihren Kopf und reichte Ella ihre Stöcke. Ella schaute nochmal zum Heuschober hinüber. Sie versuchte, sich diese wunderschöne Alm einzuprägen. Diese Idylle inmitten der Berge war wirklich wunderschön.

Als die beiden schließlich am späten Nachmittag am Gästehaus Leitner ankamen, sahen sie schon aus einiger Entfernung, dass sich an diesem bisher ruhigen Platz Ärger anbahnte.

Drei Jugendliche standen breitbeinig mit ihren Mofas am Straßenrand, unterhalb der Balkone des Gästehauses. Zwei von Ihnen hatten eine Flasche Bier in der Hand. Sie schauten nach oben und schienen etwas zu rufen. Sie lachten.

Frau Stuber war auf dem Balkon.

Als sie näher kamen, sahen sie, dass Frau Stuber wie versteinert dastand. Sie starrte auf die drei Jungs nach unten.

In der einen Hand Grün aus dem Blumenkasten, die andere Hand an die Stirn haltend. Sie blutete darunter.

Als Ella und Tom eingeparkt hatten, sahen sie, dass einer der drei Jungs eine Steinschleuder in der Hand hielt. Ein anderer gab ihm etwas in die Hand und Ella vermutete, was folgen sollte.

Der Junge mit der Steinschleuder spannte scheinbar erneut etwas mit dem Gummi nach hinten und ließ los, noch ehe Ella oder Tom die Möglichkeit hatten, diese Aktion zu stoppen.

Ein Steinchen sauste durch die Luft nach oben, schoss haarscharf an Frau Stubers Kopf vorbei und prallte an der Holzwand neben der Balkontüre ab.

„Vorhin hast Du besser getroffen, Alter!“

Der Schütze lachte und nahm einen Schluck aus der Flasche seines Kumpels, der ihm solidarisch auf den Rücken klopfte.

„Seid Ihr wahnsinnig!?“ Frau Leitner kam aus der Haustüre herausgelaufen auf die drei Jungs zu.

„Wer den Schnaps nicht verträgt, der hat auf dem Fest nichts verloren!“ Schrie sie und streckte schon ihre Arme aus, um sich einen der drei zu schnappen, aber die Jungs waren schneller.

Lachend und scherzend stießen sie sich vom Boden ab und machten sich auf ihren Mofas röhrend und knatternd davon.

„Die irre Kuh, die wollen wir hier nicht haben!“ Brüllte einer noch aus sicherer Entfernung.

Ella und Tom waren mittlerweile ausgestiegen und standen vor der Treppe zum Haus.

„Was war das denn?“ Tom schaute Frau Leitner ungläubig an. „Denen muss man mal ihre Hammelbeine langziehen!“

„Ist richtig! Das geht schon die ganze Zeit so, seitdem die Stubers hier sind. Die schikanieren die Maria Stuber, wo immer es geht. Das sind die Meinl-Brüder und der Huber-Michael. Die drei Halbstarken. Haben heute Nachmittag auf dem Pfarrfest schon eine ganze Flasche Schnaps leer gemacht und jetzt ist es noch schlimmer als sonst.“

Hinter Frau Leitner erschien Eberhardt Stuber in der Haustüre. Aufgebracht, leicht außer Atem mit einem seiner Stöcke in der Hand gegen den Himmel ausgestreckt.

„Wenn ich einen von denen erwische, der steht nicht mehr auf! Mir reicht’s!“ Eberhardt Stuber war außer sich.

„Beruhige Dich, Eberhardt! Das bringt doch nichts! Ich werde mal mit der Erika Raich sprechen. Der Toni, der Sohn von der Erika ist befreundet mit den Meinl-Jungs und dem Huber-Michael.“ Sie drehte sich zu Ella. „Zum Leidwesen von der Erika.“

Frau Leitner versuchte, den aufgebrachten Eberhardt Stuber zu beruhigen und legte ihre Hand auf seinen rechten Arm, mit dem er immer noch den Stock unkontrolliert durch die Luft wirbelte.

„Früher, da hätte es so was nicht gegeben! Früher!“ Eberhardt war immer noch außer sich. „Denen gehört der Arsch versohlt, dass sie drei Tage nicht mehr sitzen können. Wenn ich einen von denen erwische, schlag ich zu.“ Wütend wand er sich heraus aus Frau Leitners Berührung und ging zügig wieder ins Haus.

„Eberhardt…..“ Frau Leitner konnte ihn nicht beruhigen. „Lass mich wissen, wenn Ihr Hilfe braucht!“ Sie seufzte und ging zu Ihrer Holzbank rüber. Eberhardt Stuber war davongestapft ohne weiter zuzuhören. Frau Leitner hatte nichts ausrichten können. Es war nicht gut für sie, wenn ihre Gäste solche Probleme hatten. So was versaute nicht nur Freundschaften, sondern auch ihr Geschäft.

Sie setzte sich, zündete sich eine Zigarette an und holte unter der Bank eine Flasche Schnaps mit einem Schnapsgläschen heraus.

„Wollen sie auch einen Obstler auf den Schrecken?“

Ella und Tom standen noch immer am Fuß der Treppe.

„Gerne.“ Sagte Ella nun und zog Tom mit sich die Stufen hinauf zur Holzbank neben Frau Leitner. Gerade so passten sie alle drei nebeneinander auf die Holzbank, ein bisschen wie die Orgelpfeifen, dachte Tom, als er sich auf die Bank fallen ließ.

Frau Leitner griff nochmal unter die Bank und holte zwei weitere Gläser hervor.

„Das hier sind meine geheimen Vorräte.“ Grinste sie und goss den Obstler ein. Er roch scharf und war so selbstgebrannt und klar, wie er aussah.

Es blieb nicht bei einem Schnaps.

Ella zählte mittlerweile die Geranienblüten in einem der Kästen auf der Terrasse. Sie waren so hoch gewachsen, dass Ella im Sitzen nicht darüber hinweg auf den Weg schauen konnte, ohne sich zu strecken.

„Der Tag hat so schön begonnen. Das Pfarrfest war ein großer Erfolg für die Gemeinde.“

Frau Leitner goss nach.

„Ist das denn jetzt schon vorbei?“ Fragte Ella. „So was dauert doch länger als einen Nachmittag.“

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