Miriam Gier - Der Geranienmörder

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Der Geranienmörder: краткое содержание, описание и аннотация

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St. Jakob, ein ursprünglicher kleiner Ort im Defereggental. Ella und Tom Köster verbringen im heißen August dort ihren Urlaub, wo kurz nach ihrer Anreise in der Unterkunft die an Demenz erkrankte Maria Stuber mit einem Draht stranguliert von der Balkonbrüstung in den Garten gestoßen wird. Im nebenan liegenden Apartment werden Ella und Tom Zeugen, als Eberhardt Stuber am frühen Morgen seine tote Frau inmitten von Geranien und Teilen der Balkonbrüstung entdeckt. Die redselige Wirtin des Gästehauses erzählt Ella und Tom viel über die alte Dame, die schon oft Gast war in ihrem Haus. Ihre Erzählungen wecken Ellas und Toms Neugier, so dass sie aufmerksam ihr Umfeld unter die Lupe nehmen, sehr zum Unwillen von Kommissar Ohlinger. Trotz ihrer Ausflüge im Defereggental versucht vor allem Ella, ein Motiv für den Mord und schließlich auch den Mörder von Frau Stuber zu finden.

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Entspannt und glücklich an Tom geschmiegt, schlief erst Ella tief unter ihrer Decke vergraben ein während Tom noch durch die Sender zappte.

Eine Weile schaute er noch zu, wie Stefan Raab den Kandidaten besiegte, der erschöpft und geknickt zwei Millionen Euro an sich vorbeiziehen sah, während auf Stefan Raab ein Konfettiregen niederprasselte und er den Koffer mit dem Geld breit grinsend an sich drückte.

Er schaute sich noch die Spätnachrichten an und das Ende von „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Eine halbe Stunde später lief nur noch der Fernseher und auch Tom schnarchte seinen gerechten Schlaf.

So war in ihrem Apartment nun auch die Ruhe eingekehrt, die schon seit Stunden über den anderen Zimmern lag.

Das Rauschen des Baches unter einem klaren Sternenhimmel war zu dieser nächtlichen Zeit als lautes Donnern und einzige Geräuschkulisse zu vernehmen, wäre einer von Ihnen wach gewesen.

Sonntag, 12. August 2012

Durch den dumpfen Schlag ihrer eigenen Hand gegen das Kopfteil des Bettes wurde Ella am nächsten Morgen unsanft wach.

Es war schon hell im Zimmer. Sie hatten am Abend zuvor vergessen, die Vorhänge vorzuziehen, weil es schon dunkel war, als sie in ihr Apartment zurückgekommen waren.

Ella drehte sich unter der Decke zu Tom, der in ihre Richtung schaute und wohl schon länger wach war.

„Guten Morgen!“ Er lächelte sie an.

„Guten Morgen.“ Ella beugte sich vor und küsste ihn.

„Frühstück!“ Orderte sie und lachte.

Tom stieg aus dem Bett. „Ich koche schon mal Kaffee.“

Ella räkelte sich noch genüsslich unter ihrer Bettdecke, ehe sie aufstand.

Zerzaust machten sich beide daran, das Frühstück vorzubereiten. Ella deckte draußen. Es war zwar noch ein bisschen kühl, aber man konnte durchaus schon draußen sitzen. Es war 7:30 Uhr und je früher sie starteten zum Großen Leppleskofel, desto besser. Genau genommen hätten sie eigentlich um diese Zeit schon auf dem Weg sein müssen. Je früher sie oben waren, desto leichter der Weg, weil es morgens noch nicht so heiß war. Ab Mittag würde es beschwerlich werden.

Die Aufbackbrötchen qualmten im Strohkörbchen und der Kaffee duftete herrlich.

Es sollte ein sonniger Tag werden. Natürlich war bei hohen Temperaturen ein Aufstieg noch anstrengender, aber Ella dachte daran, dass sie so auch ein bisschen braun werden würde bei der körperlichen Anstrengung. Sie würde das schon schaffen. Schließlich waren diese Mühen im Hinblick auf ihre Fettpölsterchen eigentlich sowieso genau das richtige.

Vom Balkon aus sah man linker Hand ihr Tagesziel. Der Große Leppleskofel lag in der Morgensonne. Davor gelegen der Kleine Leppleskofel. Die Luft war klar. Jeder Baum im Berg war messerscharf zu erkennen. Ella schaute hinauf.

Sie genossen beide den Kaffee auf dem Balkon und ließen still ihre Blicke schweifen, während sie frühstückten.

Tom schaute zu den anderen Balkonabschnitten hinüber an Ella vorbei. Leise zu Ella vorgebeugt wisperte er „Die alte Frau ist wieder auf dem Balkon.“

Ella saß mit dem Rücken zu ihr auf dem Balkon. „Was macht sie?“ Fragte sie leise.

„Sie zupft wieder an den Geranien herum. Scheint die Blumenkästen von Unkraut zu befreien.“

Ella lachte leise „Wenn sie so weiterzupft, sind in ein paar Tagen die Blumenkästen leer. Das scheint wohl ihr Hobby zu sein.“

Um kurz nach acht machten sich Ella und Tom schließlich auf. Vor dem Haus saß ihre Vermieterin auf der Holzbank und trank eine Tasse Kaffee. „Guten Morgen zusammen.“

„Guten Morgen Frau Leitner!“ grüßten beide.

„Wo soll’s denn heute hingehen?“ Fragte sie interessiert.

Tom erzählte, dass sie auf den Großen Leppleskofel wollten und dann über die Brugger Alm mit kurzer Rast wieder hinunter.

„Das ist schön! Grüßen Sie auf der Alm von mir! Ich bin auch sehr gerne dort. Ab zwölf Uhr mittags wird dort dieses Jahr in den Sommermonaten Zither gespielt. Die haben dort einen sehr guten Musikanten, der über die Mittagszeit die Gäste unterhält, der Moosbacher-Alois.“

„Na, das klingt ja vielversprechend.“ Ella versuchte, erfreut zu schauen und ihre Skepsis zu verbergen. Auf solch eine musikalische Unterhaltung konnte sie eigentlich auch ganz gut verzichten. Zithermusik war nicht die Begleitmusik, die sie sich ausgesucht hätte für ihre Mittagspause, auch nicht in den Bergen.

„Die Familie Stuber auf ihrer Etage die waren letzte Woche sogar mit dem Taxi dort oben, weil sie neugierig waren und es hat ihnen sehr gut gefallen! Die Stubers, die kommen aus München. Die Frau Stuber kann ja nicht mehr so gut laufen, aber das wollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die haben wohl lange mit dem Moosbacher gesprochen, der war dann daraufhin letzten Freitagnachmittag sogar hier im Haus und hat nur extra für die Frau Stuber auf dem Balkon gespielt. Ist extra hierhergekommen, nur für den Eberhardt und die Maria.“

Frau Leitner war offensichtlich in Plauderstimmung und sehr beeindruckt, dass der Zitherspieler extra für ihre Gäste ins Dorf kam, um für sie zu spielen.

„Ach, und der Herr Pfarrer, fällt mir ein, der war ja am Freitag auch kurz da und hat eine Einladung abgegeben zum Pfarrfest, das ist ja auch schon heute!“ stellte sie fest. „Wie die Zeit vergeht!“ Sie holte die Einladung aus ihrer Schürzentasche und reichte sie Ella.

„Falls Sie Interesse haben, es gibt Käse und allerlei von den Bauern und auch eine musikalische Unterhaltung. Unser Herr Pfarrer spielt auch die Zither. Hat die letzten Wochen im Gemeindehaus geprobt fürs Pfarrfest und war auch ganz begeistert, dass der Moosbacher-Alois extra für die kranke Frau Stuber hier im Haus gespielt hat. Hat er sich gleich noch ein paar Tipps vom Moosbacher für heute geholt.“

„Die Zither scheint ja hier ein sehr beliebtes Instrument zu sein.“ Bemerkte Tom.

„Oh ja! Wie haben einige im Ort, die diese alte Tradition weiter aufrecht halten. Der Herr Pfarrer spielt wirklich auch sehr, sehr gut! Der Herr Pfarrer und der Moosbacher-Alois sind Freitag richtig ins Fachsimpeln gekommen, als sie sich hier im Haus begegnet sind.“

Frau Stubers Redeschwall wurde gestoppt, als die Haustüre von innen geöffnet wurde.

Herr und Frau Stuber traten hinaus. Frau Stuber hatte sich untergehakt bei ihrem Mann. Sie trug wieder Hose, Bluse und langärmeligen Pullover, als würde sie die Sommertemperaturen gar nicht fühlen.

Akkurat, ordentlich, abwesend ohne Regung und Gefühl wirkte sie, wie sie so neben ihrem Mann auf der kleinen Terrasse stand und in die Ferne blickte.

„Grüßt Euch.“ Frau Leitner schaute freundlich.

„Guten Morgen.“ grüßte Eberhardt Stuber.

Frau Stuber schwieg mit leerem Blick.

„Wir machen uns auf zu einem kleinen Spaziergang. Ein paar Schritte werden der Maria gut tun. Nicht war, Maria?“ Liebevoll schaute er zu seiner Frau, die geistesabwesend auf die Berge schaute.

„Ich wünsch Euch einen schönen Tag. Und gute Unterhaltung – Ihr geht doch sicher später auch noch zum Pfarrfest, der Pfarrer hat Euch ja immerhin persönlich eingeladen! Da gibt’s ja wieder Musik, die die Maria so mag.“

„Vielleicht im Nachmittag. Mal sehen, wie es der Maria dann geht. Soll auch nicht zu anstrengend werden heute.“ Erwiderte Eberhardt Stuber und wandte sich wieder seiner Frau zu.

„Komm, Maria – gehen wir ein bisschen. Einen schönen Tag!“ Freundlich nickte er in Ellas und Toms Richtung.

„Servus Eberhardt! Servus Maria!“ Rief Frau Leitner ihnen hinterher.

Eberhardt und Maria Stuber gingen langsam die Stufen hinunter. Eberhardt Stuber stützte den bei ihm untergehakten Arm seiner Frau mit seiner anderen Hand.

Ella verspürte ein schlechtes Gewissen, weil sie über die Frau getratscht hatten und Geschichten erfunden hatten. Diese Frau Stuber war wirklich arm dran. Noch mehr ihr Mann, der anscheinend alles dafür tat, dass es ihr gut ging. Wie schlimm musste das sein, mit anzusehen, dass ein geliebter Mensch immer öfter nur noch aus der bekannten Hülle bestand ohne den Inhalt, den man liebte.

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