Miriam Gier - Der Geranienmörder

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St. Jakob, ein ursprünglicher kleiner Ort im Defereggental. Ella und Tom Köster verbringen im heißen August dort ihren Urlaub, wo kurz nach ihrer Anreise in der Unterkunft die an Demenz erkrankte Maria Stuber mit einem Draht stranguliert von der Balkonbrüstung in den Garten gestoßen wird. Im nebenan liegenden Apartment werden Ella und Tom Zeugen, als Eberhardt Stuber am frühen Morgen seine tote Frau inmitten von Geranien und Teilen der Balkonbrüstung entdeckt. Die redselige Wirtin des Gästehauses erzählt Ella und Tom viel über die alte Dame, die schon oft Gast war in ihrem Haus. Ihre Erzählungen wecken Ellas und Toms Neugier, so dass sie aufmerksam ihr Umfeld unter die Lupe nehmen, sehr zum Unwillen von Kommissar Ohlinger. Trotz ihrer Ausflüge im Defereggental versucht vor allem Ella, ein Motiv für den Mord und schließlich auch den Mörder von Frau Stuber zu finden.

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„Wissen Sie, die Frau Stuber, die ist nicht mehr so ganz beieinander. Sie ist dement oder wie man das nennt. Aber trotzdem kommen sie jedes Jahr hierher, bestimmt schon seit 20 Jahren. Die Frau Stuber ist schon als junges Mädchen mit ihren Eltern immer in St. Jakob zum Urlaub gewesen.“ Frau Leitner zündete sich eine Zigarette an.

„Dann werden wir mal schauen, was uns heute noch schönes erwartet.“ Tom schob Ella sanft an, um sie zum Gehen zu drängen. Sie verabschiedeten sich schnell von Frau Leitner, die gerade in die Luft paffte. Ehe sie noch etwas sagen konnte, winkten Tom und Ella freundlich und standen schon an ihrem Auto.

„Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen.“ Freundlich winkte sie Ella und Tom hinterher.

Ella schnallte sich an. „Na, die war aber heute sehr gesprächig.“

„Das kann man wohl sagen. Deswegen hab ich Dich auch gleich weitergeschoben, sonst stünden wir jetzt immer noch bei ihr.“

„Wieso? Ich wäre schon jetzt auch weitergegangen.“ Wehrte sich Ella. „Außerdem finde ich es auch sehr nett, dass sie mit uns plaudert.“

Tom startete den Wagen. „Dann fahren wir jetzt erst einmal zur Gondelbahn. Die meisten Höhenmeter haben wir dann schon mal im Sack.“ Tom setzte seine Sonnenbrille auf, drückte auf „play“ und parkte aus, während Angus Youngs Gitarrensolo laut aus den Boxen donnerte.

„Na ja, es bleiben immer noch genug Höhenmeter übrig.“ Schrie Ella dagegen an und grinste.

Sie würde auf ihrem Weg nach oben sowieso wieder mit ihrem Schicksal hadern, aber sie freute sich trotzdem auf ihre erste Tour. Sie war gespannt auf den Ausblick und auf die Alm. Wenn es dann ein Skiwasser und einen Schnaps gab, war meist die Plackerei vom Aufstieg schnell vergessen.

Mit der Gondelbahn fuhren sie hinauf. Das Tal wurde immer kleiner und die Berge waren greifbar nah. Unter Ihnen Wiesen und Bäume, über die sie hinwegschwebten. Je höher sie kamen, desto mehr Berggipfel wurden sichtbar auf der gegenüberliegenden Seite des Tales. Keine Wolke war am Himmel zu sehen.

Ella und Tom hatten jeder einen Rucksack dabei mit Wasser, einer Regenjacke, einem Brötchen und einem Apfel.

Das hatten sie sich angewöhnt, seitdem sie bei einer Tour statt der geplanten sechs Stunden insgesamt elf Stunden unterwegs gewesen waren. Sie mussten damals kurz vor Erreichen des Ziels umkehren und den gleichen Weg wieder zurückgehen, weil ein Stück vom Berg abgerutscht war. So konnten sie damals die Hütte, in der sie rasten und essen wollten nicht erreichen, obwohl sie schon greifbar nah war.

Mit Hunger und Durst traten sie damals den Rückweg an. Wolken waren aufgezogen und so wurde der Weg zurück sowohl von Hunger und Durst begleitet als auch von der Angst vor einem Gewitter. Damals hatten sie weder Proviant noch wetterfeste Kleidung eingepackt.

Ella hatte heute auch ihre Stöcke dabei, die ihr schon manchen Auf- und Abstieg erleichtert hatten. 500 Höhenmeter lagen vor ihnen – nicht viel, aber als erster Anstieg seit langem absolut ausreichend.

Die Gondel erreichte die Bergstation und es ging los. Außer ihnen war kein Mensch hier oben zu sehen, außer dem Personal am Ausstieg der Gondel.

Über eine große Wiese gingen sie dem Berggipfel entgegen. Nur ein leichter Anstieg zwischen Bergblumen vorbei an Murmeltierbauten.

Zwischen Steinen und kleinen Büschen gingen sie langsam weiter nach oben durch die langsam karger werdende Bergwelt.

Den Kleinen Leppleskofel links liegen lassend, marschierten sie hintereinander her.

Ella dachte wieder an Frau Stuber. Ob sie überhaupt etwas um sich herum mitbekam? Sie schien auch ihre Wirtin Frau Leitner gar nicht wahrgenommen zu haben, obwohl sie sie schon lange kannte. Offensichtlich duzten sie sich auch, die Stubers und Frau Leitner.

Und dann der Stuber. Eberhardt. Der mit seiner Frau mit dem Taxi auf die Alm fuhr, um ihr zu ermöglichen, dem Zitherspiel zu lauschen. Der vermutlich dann den Musikanten gebeten hatte, für seine Frau im Tal zu spielen. Oder hatte der sogar selbst angeboten, ins Tal zu kommen, um für die Stubers nochmal zu spielen? Sehr nett. Frau Stuber konnte froh sein, solch einen Mann zu haben und so nette Menschen überhaupt um sich zu haben, die sich um sie sorgten und ihr das Leben angenehm gestalten wollten.

Es wurde wärmer. Sie gingen langsam. Tom ging voran. Immer wieder blieben sie zwischendurch stehen, um einen Schluck zu trinken, kurz auszuruhen. Es war später Vormittag, als nur noch ein kleines steiles Stück, das letzte Stück zum Gipfel, vor Ihnen lag. Karge Felsen. Ein paar Meter vor ihnen waren noch zwei andere Wanderer auf dem Weg nach oben. Ella und Tom mussten sie eingeholt haben, trotz ihrer Stopps. Vorher hatte Ella niemanden gesehen. Sie waren etwa knapp über eine Stunde gelaufen. Ella blieb stehen und zog ihren Pulli aus, unter dem sie ein Top trug. Sie schwitzte.

Lange laufen konnte Ella ohne Probleme. Es machte ihr nichts aus, wenn nötig auch zehn Stunden zu wandern, solange keine Steigung damit verbunden war. Sie hasste es, immer nur bergauf zu gehen, was sie aber immer wieder verdrängte, bis es wieder soweit war und sie alles verfluchte, weil sie so erbärmlich schwitzte.

Sie schnaufte hinter Tom auf den letzten Metern zum Gipfelkreuz hinauf. Immer wieder musste sie sich an einzelnen Felsen festhalten, um die notwendigen großen Schritte nach oben zu machen. Ein letztes Mal zog sie sich nach oben.

Die zwei anderen Wanderer saßen schon am Gipfelkreuz als Ella und Tom über einen kurzen schmalen Grat auf das Ziel zugingen. Es war geschafft.

Der Ausblick belohnte wie immer für alle Anstrengungen. Es war wunderschön. Ringsherum in alle Himmelsrichtungen ragten in der Ferne Gipfel in den Himmel empor. Auf einigen Spitzen konnte man noch Schnee erkennen inmitten des blauen Himmels. Dieser Kontrast war fantastisch.

Diesen Kontrast liebte Ella auch so sehr in ihren Skiurlauben.

Unten im Tal war meist alles grau und deprimierend. Sobald man aber oben war, erstrahlte das Blau des Himmels und zwischen den Gipfeln, die ringsherum zu sehen waren, und dem trüben Grau zogen die Wolken wie Wattebäusche entlang, die man auf die Kuhle gelegt hatte, um das Trübe zu verdecken.

Ella und Tom saßen noch eine ganze Weile auf dem Gipfel und genossen den Ausblick, ehe sie den Weg zur Alm antraten. Tom fotografierte. Ella träumte vor sich hin. Sie würden schätzungsweise nochmal anderthalb bis zwei Stunden brauchen, ehe sie die Alm erreichen würden.

Ihr Weg dorthin führte sie noch ein Stück über die Höhe, dann über leichtes Gefälle hinweg nach unten. Der Boden wurde wieder weicher, die Umgebung grüner. Ein schmaler Pfad, idyllisch gelegen, führte über eine kleine Holzbrücke über einen schmalen, doch reißenden Gebirgsbach. Bäume säumten ihren Weg, der stellenweise wild und unausgetreten war.

Als die beiden die Alm erreichten, war es früher Nachmittag. Drei alte Häuser gehörten zur Alm. Vor einem der drei Häuser waren Holztische aufgestellt, die zum Verweilen einluden. Bei Bier, Skiwasser und einem Jausenbrettl lauschten Ella und Tom den Klängen vom Moosbacher-Alois und schauten zu, wie gerade Heu eingefahren wurde. Der Schnaps danach tat sein Übriges zu Ellas Entspannung. Die Sonne brannte. Ella fühlte sich wie erschlagen, aber glücklich. Ihre Beine hatte sie unter dem Tisch ausgestreckt und verbarg ihren erschöpften Blick hinter ihrer Sonnenbrille. Ihr Gesicht hatte sie zur Sonne gehoben und atmete tief ein und aus.

Vier Tische waren draußen besetzt, alles Familien mit Kindern. Allesamt gut ausgerüstet mit scheinbar neuen Wanderoutfits. Die Holztüre zum Innenraum stand offen. Einige wenige Einheimische saßen im Haus direkt hinter dem Eingang.

Ein Familienvater mit Schlapphütchen saß draußen am gegenüberliegenden Tisch und trank an einer Limonade.

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