Carmen Löbel - Traumland - Reise in eine andere Welt

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Traumland - Reise in eine andere Welt: краткое содержание, описание и аннотация

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Traumland ist die Geschichte von Luisa Morgenstern. Luisa entdeckt zufällig den Übergang in eine andere Welt. Diese Welt zieht sie immer mehr in ihren Bann und beginnt, ihr ganzes Leben zu verändern.
In ihrer eigenen Welt dominiert die Feindschaft zu einem Klassenkameraden, der eines Tages spurlos verschwunden ist. Luisa fühlt sich verantwortlich und begibt sich mit Freunden auf eine abenteuerliche Suche.
Eng verwoben in diese Geschichte ist Fachwissen über Träume, das motiviert, sich mit den eigenen Träumen auseinander zu setzen und in die Lage versetzt, Träume besser zu verstehen.

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Die Schulglocke schrillte. Englisch. Englisch schleppte sich so dahin. Luisa überlegte fieberhaft, wo denn der Weg gewesen war und warum sie heute nicht dorthin konnte. Schließlich hatte sie gestern schon mit Katrin herumgehangen. Heute schon wieder. Sie wollte doch eigentlich etwas ganz anderes machen. Es war doch einfach ätzend hier. Warum konnten sie nicht wieder umziehen? Warum musste diese schöne Wohnung, in die sie jetzt ziehen wollten, ausgerechnet in Kleinstadt sein? Köln wäre viel besser gewesen. Die Welt war so ungerecht. Hier würde sie nie glücklich werden.

Sie bekam gerade noch mit, wie die Anderen die Bücher herausholten. Dann würde sie das wohl auch tun. Verflixt sie hatte schon wieder nicht zugehört. Welche Seite sollte sie denn aufschlagen? Sie warf einen Blick nach Katrin, die schon mitbekommen hatte, dass sie schon wieder in Gedanken ganz weit weg war. Katrin hielt ihr Englischbuch so, dass Luisa bequem sehen konnte, welche Seite aufgeschlagen war. Luisa ärgerte sich über sich selbst. Sie musste ein bisschen mehr aufpassen, sonst würde sie hier auch bald ins Fettnäpfchen treten. Luisa hatte sich gerade noch rechtzeitig aufgerafft, denn kurz danach war sie dran und sollte etwas vorlesen. Jens quittierte mal wieder jeden Fehler mit Gelächter. Dieser miese Typ. Die Lehrerin hatte das auch mitbekommen und machte ihm klar, dass er sich seiner Kommentare enthalten sollte. Na, wenigstens etwas. Ein kleiner Lichtblick. Das Klingeln zum Schulschluss kam Luisa heute wie eine Erlösung vor. Sie packte schnell ein und war eigentlich auch schon verschwunden, als ihr einfiel, dass sie mit Katrin noch nichts abgemacht hatte, wann und wo sie sich treffen wollten. Da kam Luisa ein guter Gedanke: „Wir können uns doch im Stadtpark treffen, dort gemütlich herumbummeln und ein Eis essen gehen.“ Katrin war sofort einverstanden. „Hört sich gut an. Um wie viel Uhr treffen wir uns denn?“ „Ich kann erst um drei Uhr.“ „Okay, dann um drei Uhr. Vor der Eisdiele?“ „Gut, prima. Bis nachher.“ „Bis nachher“, rief Katrin und Luisa stürmte davon. Endlich raus hier. Sie hatte die Nase so voll von dieser Schule. Es war wirklich ätzend hier. Also nichts wie weg. Je schneller, um so besser und um so weniger Jens. Außer Atem stand sie kurz darauf vor der Wohnungstür und kramte nach ihrem Schlüssel. Sie war immer noch etwas wütend wegen Jens. Aber sie war auch stolz auf sich. Die Idee mit Katrin im Park herumzulaufen, war einfach genial. Dann konnte sie so tun, als würde sie sich nicht auskennen und sich alles von Katrin zeigen lassen. Und dann, ja dann würde sie endlich wissen, wo es in den Wald ging. Verraten würde sie nichts. Sie würde einfach so tun, als ob sie von nichts wüsste. Ein guter Plan. So konnte sie den Park erforschen und die Wogen in ihrer Beziehung zu Katrin wieder glätten. Es war jetzt ein Uhr und bis drei würde sie die ganzen Aufgaben fertig haben. Sie machte sich ihr Essen warm, schaute dabei ein wenig zu lange Fernsehen, machte sich dann aber ganz tapfer an die Hausaufgaben. Kurz vor drei hatte sie es tatsächlich geschafft und sauste gleich los, damit Katrin nicht warten musste. Vielleicht würde sie bald wieder im Wald stehen. Sie konnte ihre Aufregung kaum bändigen. Zuerst einmal stand sie allerdings mit Katrin in der Schlange vor der Eisdiele. Auch andere Leute hatten die gute Idee gehabt, bei dem schönen Wetter im Stadtpark ein Eis zu essen. Als sie endlich das Eis in der Hand hielten, steuerte Katrin auf die nächste freie Bank zu. Das war überhaupt nicht im Sinne des Erfinders. „Sollen wir nicht ein wenig durch den Park laufen?“ schlug Luisa vor, „Du könntest mir hier alles ein bisschen zeigen. Ich kenne mich hier noch gar nicht aus und ich bin schon immer gerne spazieren gegangen.“ „Ehrlich? Also ich finde spazieren gehen blöd. Außerdem gibt es hier nichts zu sehen.“ „Wie, hier gibt es nichts zu sehen?“ „Was glaubst du, wo du hier bist? Was erwartest du von einer Stadt, die so klein ist, wie diese? In Köln mag es einen tollen Stadtpark geben. Hier nicht.“ „Oh.“ Luisa war enttäuscht. Und Katrin bemerkte es. „Wir können ja erst in Ruhe unser Eis essen und dann zeige ich dir alles. Es wird nicht lang dauern, aber wenn dir so viel daran liegt, können wir natürlich ein wenig hier herumlaufen.“ Das hörte sich schon besser an und Luisas Miene hellte sich auf. Also mampften sie ihr Eis und dann machte Katrin die Fremdenführerin. „Also hier ist die größte Eiche unseres Waldes und dort die tollste Bank. Dort hinten treiben sich meist die Penner herum und da vorne geht es wieder in die Einkaufszone.“ „ Und wo geht es dort hin?“ „Ins nirgendwo.“ „Was?“ „Der Weg geht nicht weiter. Der hört einfach an einem Zaun auf. Keine Ahnung, was dahinter ist.“ Luisa wurde nachdenklich. Katrin hatte ihr wirklich den ganzen Park in einer Viertelstunde gezeigt. Sie waren jeden Weg gegangen. Und Luisa fragte sich inzwischen immer mehr, ob sie an besagtem Tag nicht eingeschlafen war und vom Wald geträumt hatte. Hier war definitiv keiner zu entdecken. Sie konnte sich nicht mehr an die Richtung erinnern, in die sie damals gegangen war. Aber so viel war klar: In diesem Park gab es keinen Wald. Dieser Zauberwald musste wohl nur in ihrer Fantasie bestehen. Dabei war sie sich so sicher gewesen, dass sie wirklich dort gewesen war und das weiche Moos unter ihren Füßen gespürt hatte und das leise Plätschern des Baches gehört hatte. Luisa war enttäuscht und frustriert. Aber zumindest hatte sie an diesem Nachmittag einen guten Überblick über die Stadt gewonnen, da Katrins Sightseeing-Tour auch den Rest der Stadt mit einschloss, weil der Stadtpark wirklich nicht so viel hergab.. Katrin spielte ihre Rolle als Fremdenführerin nicht nur sehr gut, sondern hatte auch sehr viel Humor. Schließlich saßen die Beiden einfach nur auf einer Bank und quatschten, was das Zeug hielt. Luisa hatte sich schon lange nicht mehr so gut gefühlt. Endlich hatte sie mal jemanden gefunden, mit dem man sich unterhalten konnte. Sie hatte Katrin schließlich von der hässlichen Szene auf dem Schulhof erzählt. Katrin konnte ihren Ärger verstehen und fand Jens auch ziemlich unausstehlich. Luisa fühlte sich zum ersten Mal in Kleinstadt ein wenig aufgehoben und wohl. Auch Katrin genoss den gemeinsamen Nachmittag. Luisa war sehr zufrieden. Da schien sich eine Freundschaft anzubahnen. Das war sicher nicht verkehrt, da ihre Mutter plante das bisherige Vagabundenleben zu beenden. Das hatte sie versprochen. So schöpfte Luisa Hoffnung, dass nun endlich Ruhe in ihr Leben einkehren würde. Endlich würde sie wie normale Schüler Freunde haben und ein normales Leben führen und nicht immer auf gepackten Koffern sitzen.

Gut gelaunt kam Luisa etwas zu spät zu Hause an. Ihre Mutter hantierte gerade in der Küche herum. „Du kommst spät.“ „Ja, ich war mit Katrin verabredet. Es war ein wirklich netter Nachmittag. Ich glaube, ich habe eine neue Freundin gefunden.“ „Das hört sich gut an. Hast du denn deine Hausaufgaben alle fertig?“ „Ja, wir hatten heute nicht so viel auf.“ „Was hattest du denn auf?“ „Englisch und so ein bisschen Kleinkram.“ „Zeig mal. Ich habe gerade noch einen Moment Zeit bis das Essen fertig ist.“ Luisa kramte nach ihren Heften. Ihre Mutter hatte wohl wieder ein schlechtes Gewissen, weil sie immer so lange arbeiten musste und so wenig Zeit für Luisa hatte. Dann fragte sie immer nach den Hausaufgaben. Heute fand Luisa das besonders unpassend. Sie hatte erwartet, dass sich ihre Mutter mit ihr freut, weil sie endlich Kontakt zu anderen Menschen hier in Kleinstadt hatte. Aber falsch. Heute warf Moni nicht nur einen flüchtigen Blick auf die Aufgaben, sondern wollte auch noch alles ganz genau wissen. Dann begann sie eine endlose Diskussion darüber, ob das denn auch so richtig sei und ob Luisa nicht ordentlicher schreiben könne und so weiter und so fort. Luisa hörte bald nicht mehr hin. Warum musste man ihr immer den Tag verderben? Konnte es nicht einfach einmal ein guter Tag sein? Immer war irgendetwas anderes. Heute hatte sie mit Jens schon genug Ärger gehabt in der Schule. Die gute Stimmung vom Nachmittag war wie weggeblasen. Schließlich saßen beide schweigend beim Abendessen. Luisa war froh, als danach der Fernseher angeschaltet wurde und somit weitere Gespräche auf ein Minimum reduziert wurden. Ihre Mutter hatte wohl schlechte Laune heute. Die hatte sie jetzt auch wieder. Luisa ging unter einem Vorwand früh ins Bett. Dort grübelte sie im Dämmerlicht über ihren Skizzen aus Erdkunde und überlegte, wie es denn sein konnte, dass dieser Wald anscheinend nicht zu existieren schien. Das wollte ihr überhaupt nicht in den Kopf. Das konnte doch nicht sein. Oder doch? Als sie die Schritte ihrer Mutter hörte, löschte sie schnell das Licht. Wenn Moni sie heute erwischen würde, wenn sie statt zu schlafen hier noch Licht an hatte und über irgendwelchen dubiosen Skizzen grübelte, das wäre bei ihrer Laune bestimmt nicht gut. Schließlich hatte sie schon ein wenig Müdigkeit vorgetäuscht, um aus dem Wohnzimmer und der schlechten Stimmung zu entkommen. Moni würde das als glatte Lüge auslegen und Hausarrest aussprechen. Bei schlechter Laune ging so etwas immer schnell. Und dann würde Luisa für die nächsten Tage weder Spaß mit Katrin haben, noch Gelegenheit finden, den Wald zu suchen. So ganz konnte sie immer noch nicht aufgeben.

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