Carmen Löbel - Traumland - Reise in eine andere Welt

Здесь есть возможность читать онлайн «Carmen Löbel - Traumland - Reise in eine andere Welt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Traumland - Reise in eine andere Welt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Traumland - Reise in eine andere Welt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Traumland ist die Geschichte von Luisa Morgenstern. Luisa entdeckt zufällig den Übergang in eine andere Welt. Diese Welt zieht sie immer mehr in ihren Bann und beginnt, ihr ganzes Leben zu verändern.
In ihrer eigenen Welt dominiert die Feindschaft zu einem Klassenkameraden, der eines Tages spurlos verschwunden ist. Luisa fühlt sich verantwortlich und begibt sich mit Freunden auf eine abenteuerliche Suche.
Eng verwoben in diese Geschichte ist Fachwissen über Träume, das motiviert, sich mit den eigenen Träumen auseinander zu setzen und in die Lage versetzt, Träume besser zu verstehen.

Traumland - Reise in eine andere Welt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Traumland - Reise in eine andere Welt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Und das war auch nötig, denn Katrin erschien am nächsten Morgen mit äußerst gedrückter Stimmung in der Schule. Sie sprach kein Wort. Luisa begrüßte sie wie immer. Katrin nickte nur stumm zurück. „Katrin, ich fand das total nett von dir, dass du gestern mit mir gelernt hast. Du hast mir sehr geholfen.“ „Ja, ja.“ „Ehrlich.“ „Ja, ist ja gut.“ „Es tut mir leid, dass ich gestern so einfach abgehauen bin. Aber ich hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass es schon so spät war. Meine Mutter hätte geschimpft, wenn ich zu spät nach Hause gekommen wäre. Sie macht sich immer so schnell Sorgen, weil sie nur mich hat. – Weißt du, ich habe keinen Papa.“ Katrin guckte sie ganz groß an. „Jeder hat einen Papa.“ „Rein biologisch werde ich wohl auch einen haben. Aber gesehen habe ich ihn noch nie. Ich weiß auch nicht, wer er ist. Mama redet nicht mit mir darüber. Keine Ahnung, warum. Aber wenn ich sie frage, wechselt sie immer schnell das Thema.“ „Na, Flämmchen, was gibt es denn wichtiges zu tuscheln? Du hast wohl in der Klassenstreberin deine neue Freundin gefunden? Da hast du ja eine tolle Wahl getroffen.“ Jens war also auch schon da. „Halt du dich da raus. Ich suche mir meine Freunde, wie ich will.“ Jens zog weiter zu seinem Platz, nicht ohne Luisa von oben bis unten mit einem verächtlichen Blick zu streifen. Die anderen Mitschüler, die sich neugierig zusammengestellt hatten, verzogen sich enttäuscht. Sie hatten eine spannendere Auseinandersetzung erwartet. Die Antipathie zwischen Jens und Luisa war ein offenes Geheimnis. Luisa wandte sich wieder Katrin zu. „Sag mal, Katrin, sollen wir uns vielleicht heute Nachmittag zusammensetzen und gemütlich quatschen? Hast du Zeit?“ Katrins Blick hellte sich auf. „Ja, gerne.“ Und damit schien der ganze Ärger von gestern vergessen. Das war gerade eben noch mal gut gegangen. Luisa brauchte Katrin, um nicht doch noch in Mathe Nachhilfe nehmen zu müssen. Außerdem war sie im Moment die Einzige, mit der sie überhaupt Kontakt hatte in dieser komischen Klasse. Da sie nicht in Kürze wieder wegziehen würde, war es auch wichtig, Freundschaften zu knüpfen. Und Katrin schien echt nett zu sein. Ein vielversprechender Anfang. Es war auch ein vielversprechender Tag heute. Heute war kein Mathe, dafür gab es Chemie und Sport. Fächer, die Luisa wirklich gut konnte. Beim Sport waren alle auf Beobachtungsposten. Die ganze Klasse schien darauf zu warten, dass sich Luisas Krankheit in irgendeiner Form äußerte. Aber auch heute passierte nichts. Die Geduld der Mitschüler wurde doch zu arg strapaziert. In der Pause auf dem Schulhof gesellte sich die Klassensprecherin zu Luisa und fing ein scheinbar harmloses Gespräch an. Die ganze Klasse war neugierig und sie war vorgeschickt worden, um irgendetwas herauszufinden. Auf Erkundung sozusagen. Luisa durchschaute das ganze und hielt sich mit ihren Äußerungen zurück. Kirsten war sichtlich enttäuscht. Sie hatte wohl geglaubt, sich auf irgendeine Art Luisas Vertrauen erschleichen zu können. Aber da war wohl erst mal kein Land zu gewinnen. Sie hatte ein bisschen über Jens hergezogen und dann gefragt, wo Luisa denn herkommen würde. Dann hatte sie ein wenig Interesse geheuchelt, als Luisa von Köln schwärmte. Mitfühlend hatte sie gesagt, dass es bestimmt nicht einfach wäre, sich neu einzuleben, wenn mal parallel dann noch mit einer Krankheit klarkommen müsste. Luisa hatte einfach nur ja, ja gesagt. Kirsten hatte nicht nachgelassen. „Was ist das denn eigentlich für eine Krankheit?“ hatte sie gefragt. „Das ist ein wunder Punkt. Darüber möchte ich nicht reden. Ich bin sicher, du verstehst das“, hatte Luisa mit zuckersüßer Stimme geantwortet. Kirsten hatte verständnisvoll genickt und war mit ihrem Latein am Ende. „Ich will noch kurz mit Angelika was besprechen. Wir wollen heute noch etwas zusammen unternehmen. Bis später.“ Damit war sie verschwunden. Sie verschwand in einem Knäuel von Mädchen, die schon unruhig auf sie gewartet hatten. Zu erfahren, war allerdings nichts, worauf sich die Gruppe schnell zerstreute. Luisa stand wieder allein auf dem Schulhof. Sie sah sich nach jemandem um, den sie kannte. Alle Klassenkameraden standen irgendwo in kleinen Grüppchen zusammen. Die Jungs rasten über den Schulhof und spielten Fangen, wobei Jens sie natürlich anrempelte Als er beim nächsten Mal Kurs auf ihre Person nahm, ging sie im letzten Augenblick einen Schritt zur Seite und vergaß dabei einen Fuß... Jens lag der Länge nach auf dem Schulhof. Als er aufstand bluteten seine Knie. „Du dumme Kuh, kannst du nicht aufpassen? Das hast du extra gemacht.“ Zornig blitzte er sie aus seinen braunen Augen an. “Dafür kann ich nichts. Du musst eben aufpassen, wo du herläufst.“ „Das wirst du mir büßen“, rief er und verschwand Richtung Pausenaufsicht. Er redete auf die Lehrerin ein, jammerte ihr etwas vor und zeigte dann auf Luisa. Die Lehrerin winkte Luisa zu sich. „Was hast du dir denn dabei gedacht? Schau dir mal an, wie seine Knie aussehen.“ „Was kann ich denn dazu? Ich stehe hier auf dem Schulhof. Er wollte mich umrennen. Ich bin gerade noch zur Seite gesprungen, aber wohl nicht mehr ganz weg gekommen. Es tut mir leid, wenn er dadurch gestolpert ist, aber das ist ja wohl seine eigene Schuld.“ Die Lehrerin kannte Jens, wusste aber nicht, was sie mit Luisas Aussage anfangen sollte. Für einen Moment schaute sie unschlüssig von einem zum Anderen. „Sollte noch einmal so etwas vorfallen, bekommt ihr beide eine Strafarbeit. Jens, du gehst jetzt ins Sekretariat und lässt dich verarzten.“ Jens setzte an, um zu protestieren, ließ es aber dann doch lieber bleiben. Bei Frau Schmidt war so etwas sinnlos. Er zog ab, obwohl er sich nichts lieber gewünscht hätte, dass Luisa bestraft worden wäre. Luisa guckte die Lehrerin entgeistert an. „Warum schimpfen Sie mit mir? Ich bin unschuldig. Ich habe nichts getan. Das ist ungerecht.“ „Ich habe euch zufällig beobachtet und weiß, dass ihr beide nicht unschuldig seid.“ „Aber er hat mich angegriffen. Ich muss mich doch wehren.“ „Er hat dich nicht angegriffen. Er ist auf dich zugerannt. Und das ist kein Grund ihm ein Bein zu stellen. Er wollte dich anrempeln und du hast ihn verletzt. Das macht einen Unterschied. Du hättest einfach nur zur Seite gehen können und die Sache wäre erledigt gewesen.“ „Wie soll er denn dann merken, dass er nicht alles mit mir machen kann?“ „Das hätte er wohl auch gemerkt, wenn du ihm ausgewichen wärst.“ „Aber..“ „Es ist jetzt genug. Was du gerade getan hast, war nicht richtig. Denk darüber nach und hör auf mit mir zu diskutieren.“ Entnervt ging Luisa weg, bevor sich alles noch komplizierter entwickelte. Aber ungerecht war das Ganze schon. Die Alte wusste genau, dass sie neu war und sich durchsetzen musste. Das war schließlich immer so. Was für ein Ärger.

Dann hatte sie sich heute auch noch mit Katrin verabredet. Inzwischen fand sie die Idee schon gar nicht mehr so gut. In den Stadtpark würde sie heute garantiert nicht mehr kommen. Heute war Donnerstag. Vielleicht konnte sie morgen vorm Wochenende noch einen Abstecher machen. Wenn sie das nicht schaffen würde, könnte sie erst nächste Woche einen neuen Versuch starten. Am Wochenende würde sie sich garantiert nicht abseilen können. Dann würde ihre Mutter etwas mit ihr unternehmen wollen. Dann würde sie bis Montag warten müssen. Drei lange Tage. Mit heute waren es vier. Hoffentlich würde sie das morgen schaffen. Morgen, morgen musste sie den Weg in den Wald wiederfinden. Irgendwie musste sie das schaffen. Der konnte doch nicht weg sein. Sie war doch schließlich dort gewesen und hatte ihn mit ihren eigenen Augen gesehen. Sie war dort gewesen. Sie hatte den kleinen flüsternden Bach gesehen und das Moos und das zarte Grün und die hohen Bäume, durch die sich mühevoll die Sonnenstrahlen kämpften. Dieser Wald, der so wunderschön und verzaubert war...

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Traumland - Reise in eine andere Welt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Traumland - Reise in eine andere Welt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Traumland - Reise in eine andere Welt»

Обсуждение, отзывы о книге «Traumland - Reise in eine andere Welt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x