Carmen Löbel - Traumland - Reise in eine andere Welt
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In ihrer eigenen Welt dominiert die Feindschaft zu einem Klassenkameraden, der eines Tages spurlos verschwunden ist. Luisa fühlt sich verantwortlich und begibt sich mit Freunden auf eine abenteuerliche Suche.
Eng verwoben in diese Geschichte ist Fachwissen über Träume, das motiviert, sich mit den eigenen Träumen auseinander zu setzen und in die Lage versetzt, Träume besser zu verstehen.
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Der Geographielehrer betrat die Klasse und die Klasse versank im Halbschlaf oder hielt sich mit Käsekästchen bei Laune. Was sollte man auch sonst sinnvolles mit einer Geographiestunde anfangen? Geographielehrer waren allesamt Langweiler. Luisa wusste das. Schließlich hatte sie Erfahrungen durch die vielen Umzüge. Da war noch nicht eine interessante Stunde herausgekommen. Also machte sie es wie alles anderen und gab sich ihren Gedanken hin. In Gedanken begab sie sich in den Stadtpark und versuchte den Weg zu rekonstruieren, auf dem sie gestern nach Hause gegangen war. Irgendwo musste doch der Wald gewesen sein. Sie hatte ihn schließlich mit eigenen Augen gesehen. Die alte Dame hatte bestimmt keine Ahnung. Wie konnte sie wissen, dass es keinen Wald gab, wenn Luisa doch gestern erst da war. Sie hatte immer noch vor Augen, wie sich der kleine Bach durch den Wald gewunden hatte. Die Sonne hatte ihre Strahlen durch das dunkle Gehölz geschickt. Flechten und Moose hatten den Boden bedeckt. Es war so geheimnisvoll gewesen und so angenehm kühle frische Luft. Sie nahm ein leeres Blatt und begann den Park zu zeichnen, so wie er in ihrer Erinnerung war. Sie versuchte die Wege zu rekonstruieren. Aber so genau hatte sie die Wege noch nicht im Kopf. Plötzlich hatte sie eine Idee: Es gab einen Weg, den sie heute morgen nicht gegangen war. Vielleicht war das genau der Weg, der über den Bach in den Wald führte. Sie musste das ausprobieren. Als es klingelte und Geographie beendet war, griff sie ihre Schulsachen und wollte gehen. “Hey, seht euch das an, unser Flämmchen kommt später und geht eher.“ Luisa sah auf und stellte fest, dass ihr ein hässlicher korpulenter Typ den Weg verstellte. „Tu dich vom Acker.“ „Ach, Madam aus der großen Stadt ist wohl was besseres als der ganze Rest. Madam geht, wie es ihr gerade gefällt, oder wie?“ „Haben wir noch eine Stunde?“ fragte Luisa verdutzt. Lachend wandte sich die Klasse von ihr ab und verschwand. Ja, wohin denn eigentlich? Der Stundenplan sagte Biologie. Noch eine Stunde. Aber dann war Schluss für heute. Sie beeilte sich, den anderen zu folgen, um nicht schon wieder hilflos durch die Gänge zu irren und zu spät zu kommen. Mit Mühe hielt sie den Anschluss. Wieder bekam sie den Platz, der übrig war und den keiner haben wollte. Direkt vor der Biolehrerin. Als Zugezogene hatte man wirklich einen schweren Stand. Mehr schlecht als recht durchlitt sie die Biologiestunde und versuchte, einen nicht allzu verträumten Eindruck zu machen. In Gedanken war sie schon im Park. Sie musste diesen Weg ausprobieren. Als es schellte, war sie so schnell verschwunden, dass sie die Hausaufgaben schon gar nicht mehr hörte und dass alle ihr besorgt nachschauten: ob das gut war, so zu rennen, angesichts der schlimmen Krankheit? Besorgte vielsagende Blicke wurden ausgetauscht. Vielleicht ging es ihr auch schon wieder schlecht und sie hatte einen Anfall oder so etwas. Schließlich erinnerte sich jeder, dass sie es schon vor einer Stunde sehr eilig hatte zu gehen. Wahrscheinlich war sie froh, wenn sie gleich zu Hause war und ihre Medikamente nehmen konnte. Die Phantasie trieb wilde Blüten. Zumindest für einen Moment. Dann hatten alle den gleichen Wunsch: Bloß raus hier aus der Schule und ab nach Hause. Als die ersten ihrer Klassenkameraden aus der Schule traten, war Luisa schon im Stadtpark. Sie rang nach Atem so schnell war sie gerannt. Sie kramte nach der Skizze, die sie vorhin gemacht hatte. Eindeutig. Gestern auf dem Rückweg war sie an der großen Kastanie vorbeigekommen. So viel stand schon mal fest. Wenige Minuten später hatte Luisa die Kastanie erreicht. Aus welcher Richtung war sie zur Kastanie gekommen? Sie drehte sich um und lief rückwärts, um den gleichen Anblick zu haben, wie gestern auf dem Nachhauseweg. Abgesehen davon, dass sie beinahe im Kinderwagen einer jungen Mutter landete, schaffte sie es nur wieder in den Weg, den sie heute morgen auch schon gegangen war. Das war eindeutig falsch. Der hatte nirgendwohin geführt. Schwitzend schleppte Luisa das Sportzeug und die schweren Mathebücher die Stadtparkwege entlang. Puh, wo war denn bloß dieser eine Weg, von dem sie sicher war, dass sie ihn heute morgen noch nicht ausprobiert hatte? Schließlich schien er ihre einzige Chance zu sein. Von der Kreuzung am Kastanienbaum gingen fünf Wege ab. Zwei hatte sie schon ausprobiert, auf einem war sie gekommen. Also blieben noch zwei. Sie probierte den ersten der beiden aus. Der führte direkt in die Stadt zurück und endete beim Kaufhaus, wo sie fast dem dicken Mitschüler in die Arme gelaufen wäre. Eine rasante Kehrtwendung konnte das gerade im letzten Moment noch verhindern. Also wieder zurück zur Kreuzung. Da blieb nur noch ein Weg. Der musste es einfach sein. Sie hetzte zurück zur Kreuzung, bog in den fünften Weg ein und stand nach wenigen Metern an einem meterhohen Zaun. Der Weg hörte hier einfach auf. Das ist doch ein Ding. Hatte die Frau doch recht? Gab es den Wald gar nicht? War sie gestern in der Sonne eingeschlafen und hatte sie alles das nur geträumt? Erschöpft ließ sie sich im Schatten des Kastanienbaums nieder. Hier ließ es sich aushalten. Sie döste ein wenig. Dann machte sie etwas von ihren Hausaufgaben und stieß auf ihr Pausenbrot. Dazu war sie noch gar nicht gekommen heute. Was für ein Stress. Da soll mal einer sagen, Schüler haben keinen Stress. Genüsslich verspeiste sie ihr Butterbrot und trank ihre Apfelschorle. Sie schaute den kleinen Vögeln zu, die in den Ästen spielten und war annähernd zufrieden, weil der heutige Tag ein bisschen besser war, als die letzten in der Schule, wenn auch mit Hilfe einer faustdicken Lüge. Aber was hätte sie auch sagen sollen? Sie hätte ja schlecht zugeben können, dass sie blau gemacht hatte. Irgendeiner dieser Deppen hätte sie bestimmt verraten, ob absichtlich oder unabsichtlich. Schließlich ging sie nach Hause. Die Tür war nicht abgeschlossen. Moni war schon zu Hause. „Hallo, du kommst aber spät. Wo bist du denn so lange gewesen?“ fragte sie. Mütter waren immer fürchterlich neugierig. Aber diesmal war das kein Problem. Luisa konnte problemlos vom Stadtpark erzählen und dass sie dort ihre Hausaufgaben gemacht hatte. Das konnte sie sogar beweisen. Moni hatte früh Feierabend gemacht, hatte eine schönere Wohnung besichtigt und wollte gerne mit Luisa zusammen eine endgültige Entscheidung treffen. Schon wieder umziehen, dachte Luisa nur. Aber immerhin wurde sie diesmal wenigstens mit Vetorecht an der Entscheidung beteiligt. Das war ein Fortschritt, der zu würdigen war. Sie fuhren also zusammen zur vielleicht neuen Wohnung. Es stellte sich heraus, dass die Wohnung in der Nähe des Stadtparks lag. Allein das hätte ausgereicht, um Luisa zu überzeugen. Allerdings hatte ihre Begeisterung für den Stadtpark heute merklich nachgelassen, weil sie den Wald nicht wiedergefunden hatte. Aber so schnell war sie nicht bereit aufzugeben. Außerdem wusste sie doch, was sie gesehen hatte.
Die Wohnung war hell und freundlich und wies noch andere Vorzüge auf, als einfach nur nah am Stadtpark zu liegen. In der Nachbarschaft konnte Luisa eine der netteren ruhigeren Mitschülerinnen ausmachen. Vielleicht würde sich in dieser Stadt ja doch noch ganz passabel leben lassen. Vielleicht. Ihre Mutter war total begeistert und völlig aus dem Häuschen, wie ein kleines Mädchen. „Sieh mal, das könnte dein Zimmer werden, oder das und das die Küche und ein schönes großes Wohnzimmer hätten wir auch. Ist das nicht phantastisch?“ Erwartungsvoll sah sie Luisa an. Luisa guckte skeptisch. Die Wohnung war schön. Zu schön. Da lag das Problem. Aus dem Loch, in dem sie jetzt wohnten, würde es ihre leicht fallen, wieder auszuziehen. Aber hier? Solch eine schöne Wohnung zurücklassen zu müssen, würde ihr das Herz brechen. Es war doch sicher nur eine Frage der Zeit bis Moni wieder einen neuen Job annehmen würde. „Mama, ich weiß nicht. Lohnt es sich denn überhaupt, dass wir hier einziehen? Wie lange schätzt du, werden wir hier wohnen?“ „Oh, daher weht der Wind. Ich dachte schon, es würde dir nicht gefallen. Ich gedenke nicht mehr umzuziehen.“ „WAS???“ Luisa fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen. Das konnte doch alles nicht wahr sein. „Ja, du hast richtig gehört. Dies ist eine schöne kleine Stadt. Hier können wir es wohl aushalten und mein Arbeitsvertrag ist diesmal unbefristet. Es sieht also alles so aus, als könnten wir uns hier so richtig gemütlich einrichten.“ „Aber warum konnten wir uns in Köln nicht gemütlich einrichten, wo ich meine Freunde hatte? Hier ist alles so kleinkariert. Die sind so hinterwäldlerisch hier. Die lesen noch nicht mal die Bravo.“ „Du weißt, dass wir dort nicht bleiben konnten, weil ich arbeitslos geworden bin. Ich bin dies Vagabundenleben genauso leid wie du. Aber was sollte ich denn machen?“ Was sollte Luisa dazu sagen. Natürlich konnte sie nichts dazu. Und doch. Warum hatte sie sich ausgerechnet hier eine Dauerstellung gesucht und nicht in Köln? Mist. Ausgerechnet hier musste sie eine dauerhafte Anstellung finden. Ausgerechnet hier, wo sie mit den Klassenkameraden nichts anfangen konnte und ihnen eine faustdicke Lüge aufgetischt hatte. Verflixt. Aus Luisas Gesicht sprach nicht gerade Begeisterung. Ihre Mutter ignorierte das. „Also, wenn du einverstanden bist, sollten wir hier einziehen. Es ist ein äußerst günstiges Angebot. Der Eigentümer der Wohnung hat finanzielle Schwierigkeiten. Was meinst du?“ „Von mir aus. Wenn wir schon nicht in Köln wohnen können, dann wohnen wir hier wenigstens besser als da, wo wir jetzt wohnen. Viel besser. Aber ich will mein Zimmer selbst einrichten und alles aussuchen: Tapete, Teppichboden, Möbel, einfach alles. Das ist Bedingung.“ „Akzeptiert.“ „Okay.“ „Dann rufe ich den Makler an, sage zu und wir feiern unsere neue Wohnung und gehen richtig schick essen.“ „Prima.“ Essen gehen war gut. So richtig lecker konnte Moni nämlich gar nicht kochen. Das war in jedem Fall die bessere Alternative. Das schien ja doch noch ein richtig netter Abend zu werden. Wurde es auch. Sie quatschten ziemlich lange und waren so spät wieder zu Hause, dass ihre Mutter vorschlug, die erste Stunde am nächsten Tag zu schwänzen. Aber das war unmöglich. Ebenso wenig wie Mutter schwänzen konnte, konnte Luisa schon wieder fehlen und so gingen beide mit dem guten Gefühl ins Bett, dass sie der nette Abend für diesen blöden Tag morgen vollkommen entschädigte.
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