Carmen Löbel - Traumland - Reise in eine andere Welt
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In ihrer eigenen Welt dominiert die Feindschaft zu einem Klassenkameraden, der eines Tages spurlos verschwunden ist. Luisa fühlt sich verantwortlich und begibt sich mit Freunden auf eine abenteuerliche Suche.
Eng verwoben in diese Geschichte ist Fachwissen über Träume, das motiviert, sich mit den eigenen Träumen auseinander zu setzen und in die Lage versetzt, Träume besser zu verstehen.
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Am nächsten Morgen stand Luisa schwungvoll auf. Es gab kein Gemaule wegen der Schule. Ihre Mutter wunderte sich ein wenig, sagte aber nichts und hoffte auf eine Besserung der Situation. Hätte sie auch nur leise geahnt, was Luisa vor hatte, hätte sie ganz anders reagiert. Aber so lief das Frühstück in gut gelaunter Atmosphäre ab und dann machten sich beide auf den Weg. Die Mutter zur Arbeit und Luisa Richtung Schule, zumindest erst mal. Dann zog es sie magisch in Richtung Wald. Ohne sich dessen wirklich bewusst zu werden, lenkte sie ihre Schritte dorthin. Immerhin kannte sie den Weg in den Stadtpark inzwischen schon richtig gut. Wenigstens etwas in dieser komischen Stadt, was den Anschein erweckte, ein wenig vertraut zu sein. Sie folgte den Parkwegen und war froh um jeden Menschen, der ihr nicht begegnete. Irgendwie machte es schon einen seltsamen Eindruck, wenn ein junges Mädchen auf dem Weg in den Wald war, mit Schultasche und Sportzeug. Auch das noch. Als wenn sie nicht schon genug an den blöden Mathebüchern schleppen würde. Aber daran war nun mal nichts zu ändern. Wo war denn das Waldstück geblieben? Hatte sie sich gestern getäuscht? Sie war doch an der Kastanie rechts abgebogen und dann hatte sie an der Gabelung den mittleren Weg genommen. Mmh. Seltsam. Gestern war hier doch der kleine Bach gewesen mit der kleinen Brücke, die direkt in das Waldstück führte. Hatte sie sich geirrt? Sie hatte sich den Weg doch ganz genau eingeprägt. Wie konnte das sein? Verdammte Stadt. Noch nicht mal den Wald konnte man hier wiederfinden. Ärgerlich stapfte Luisa die Parkwege entlang. So etwas blödes. Dabei hatte sie sich so gefreut, den ganzen Tag durch den Wald zu streifen. Und morgen, morgen wäre sie dann auch wieder in die Schule gegangen. Aber heute noch nicht. Heute nicht. Ein einziger Tag noch. Vielleicht war das ein Zeichen, dass sie zur Schule gehen sollte. Das schlechte Gewissen plagte sie. Aber sie konnte die anderen nicht ertragen. Alle diese fremden Gesichter. Das mitleidige Gesicht der Lehrerin. Fünf mal umgezogen in den letzten Jahren. Oh, das tut mir aber leid. Ist sicher nicht einfach. Nein, was auch sonst. Wenn wenigstens Angelika hier wäre. Wenn ihre Mutter doch auch einen Umziehjob hätte. Dann könnten sie zusammen... Aber so gütig war das Schicksal nicht gewesen. Gedankenverloren irrte Luisa durch den Stadtpark. Wo war denn bloß die Brücke in den Wald? Sie konnte sie nicht finden. Keine Brücke, kein Wald. So ein Mist! Eine ältere Dame kam ihr entgegen. „Entschuldigen Sie, können Sie mir vielleicht sagen, wo die Brücke ist, die vom Stadtpark direkt in den angrenzenden Wald führt?“ „Welche Brücke Kind?“ „Na, die Brücke in den Wald.“ „Wald gibt es hier nicht. Hier gibt es nur den Park. Du musst dich irren. Solltest du nicht eigentlich in der Schule sein, Kind?“ „Nein, der Unterricht ist heute überraschend ausgefallen und meine Mutter ist arbeiten. Da wollte ich ein bisschen spazieren gehen und nicht den ganzen Tag zu Hause herumhängen.“ Warum erzählte sie das überhaupt? Die Frau konnte schließlich von ihr keine Rechtfertigung verlangen und weiterhelfen konnte sie auch nicht. Also besser das Gespräch abbrechen. Sie quatschte aber schon weiter:“ Und was ist mit deinem Vater, Kind?“ „Das geht Sie überhaupt nichts an. Und nennen Sie mich nicht immer Kind!“ Luisa war wütend und rannte davon. Kopfschüttelnd sah die ältere Dame hinter ihr her. Die Dame musste verwirrt gewesen sein. Sonst hätte sie doch vom Wald gewusst. Vielleicht war sie selbst erst vor kurzem zugezogen. Das könnte die Lösung sein. Was sollte Luisa jetzt anfangen mit dem begonnenen Tag? Vielleicht sollte sie doch zur Schule gehen. Sport konnte sie ganz gut und vielleicht konnte sie damit ein paar der neuen Klassenkameraden beeindrucken. Das könnte ihre Situation doch vielleicht verbessern. Eher als Englisch. In Englisch hatten nur alle über ihre Aussprache gelacht. Egal. Wozu braucht man schon Englisch? Ein Blick auf den Stundenplan machte deutlich, dass Englisch gerade vorbei war. Na, also. Chemie wäre das nächste und dann Sport. Wenn sie schon den Wald nicht finden konnte, dann konnte sie auch zur Schule gehen. Den ganzen Vormittag die Zeit im Park totschlagen wäre auch langweilig. Sie mochte Chemie. Chemie hatte immer so etwas geheimnisvolles. Es kam selten das erwartete Versuchsergebnis heraus. Meist wurde dann lange analysiert und überlegt, woran es wohl liegen konnte. Weißer Rauch statt gelber Flüssigkeit. „Mmh“, machte der Chemielehrer. „Mmh“, machte die Klasse und grinste. Nett war es gewesen in Köln. Sie suchte den Weg zur Schule. (So oft war sie noch nicht hier gewesen.) Dann suchte sie den Chemiesaal. Mit fünf Minuten Verspätung hatte sie ihn gefunden. Mal sehen, wie die neue Chemielehrerin so ist... Die rümpfte als erstes die Nase, als Luisa fünf Minuten zu spät auftauchte. „Ich bin neu und habe mich auf dem Weg in den Chemieraum verlaufen“, entschuldigte sich Luisa. „In Ordnung. Wie heißt du?“ „Luisa Morgenstern." Jetzt würde bestimmt auffallen, dass sie heute als fehlend eingetragen war und die erste Stunde geschwänzt hatte. Aber die Chemielehrerin sagte nichts. Sie zeigte nur mit freundlichem Kopfnicken auf einen freien Platz. Seufzend ließ sich Luisa auf den Stuhl fallen. Überstanden. Vorläufig. Ihre Klassenkameraden musterten sie neugierig. Wenn es der Englischlehrerin entgangen war, dass Luisa nicht da gewesen war – ihre Klassenkameraden hatten es gemerkt. Anscheinend hatten sie dicht gehalten. Ließ sich da eine Spur von Anstand in dieser Truppe ausmachen? War vielleicht doch nicht alles schwarz, sondern nur fast alles? „Luisa, was meinst du dazu?“ „Luisa“ Oh, eine Frage an mich? Hier fragt mich doch sonst keiner, dachte sie. Laut sagte sie:“ Entschuldigung, ich habe gerade nicht zugehört.“ Die Chemielehrerin wiederholte die Frage und holte Luisa damit aus ihren Gedanken. Zumindest ging es um etwas, was sie in Köln schon gemacht hatten. Kein Problem. Die anderen schauten überrascht auf, als sie die Antwort wusste. Na, also. Wenigstens etwas. Die Chemielehrerin schaffte es irgendwie, Luisa in ihren Bann zu ziehen, oder besser in den der Chemie. So konnte Luisa nicht weiter mit ihrem Schicksal hadern und ihren düsteren Gedanken nachhängen. Kaum hatte es zur Pause geklingelt, war Luisa von einigen ihrer Klassenkameraden umringt. „Wo warst du heute morgen? Und gestern? Sag bloß, du hast blau gemacht?“ Luisa schaute sie der Reihe nach an, nicht ohne zu genießen wenigstens für kurze Zeit im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Dabei überlegte sie blitzschnell. „Nein, natürlich habe ich nicht blau gemacht. Ich war beim Arzt.“ Und leiser fügte sie hinzu:“ Ihr müsst wissen, ich habe eine seltene Krankheit. Man weiß nicht genau, was es ist.“ Die anderen schoben sich näher an Luisa heran, um nichts zu verpassen. Als sie das mit der Krankheit hörten, wichen sie zurück. „Nein, es ist nicht ansteckend“, beruhigte Luisa ihre Klassenkameraden. Diese Notlüge brachte ihr das Mitleid der ganzen Klasse, die daraufhin viel freundlicher war. Man ging vorsichtig mit ihr um. Man verfolgte sie mit großen Augen beim Sport als würde jeden Moment ein Körperteil abbrechen oder noch dramatischer Luisa mitten im Schlussspurt kollabieren. Aber nichts dergleichen geschah. Der Sportlehrer lobte die Klasse für ihre Rücksicht auf die neue Mitschülerin. Das sei wirklich lobenswert. Erhobenen Kopfes verließ die Klasse die Sporthalle. „Darfst du denn überhaupt Sport machen? Ist das nicht gefährlich?“ Luisa wusste im ersten Moment gar nicht, was ihre Klassenkollegin da meinte. „Na, mit deiner Krankheit.“ Ach, so. Das hatte sie fast vergessen. Sie würde aufpassen müssen. „Nein, ein bisschen Sport ist schon okay. Natürlich darf ich mich nicht total verausgaben. Aber das tue ich auch nicht.“
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