Michael Schenk - Zwerge der Meere
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Sie gingen über eines der Werkstattflöße und blieben einen Moment stehen. Es war noch Zeit bis zum Einbruch der Dunkelheit. Hier befand sich die Glaserei, in der Gebrauchsgegenstände aus Glas und die Taucherhelme gefertigt wurden. Der Glasbläser hatte gerade sein Blasrohr angesetzt und drehte einen glühenden Klumpen auf einer wertvollen Steinplatte. Es war ohnehin schon heiß und die zusätzliche Hitze machte den Aufenthalt in dem Raum nahezu unerträglich. Dem alten Mann lief der Schweiß über den Körper, während er Luft in den Klumpen blies, ihn gekonnt drehte und in die Form eines großen Topfes brachte. Genau im richtigen Moment, nahm er das Rohr von den Lippen und ein Gehilfe sprang hinzu, drückte mit einem Metall eine flache Stelle ins Material, die spätere Sichtfläche des Helmes.
Als der Mann das Rohr endgültig absetzte, wischte er sich Schweiß von der Stirn und sah die beiden Freunde an. Er wies auf Varnums Werkzeuggürtel, den er erst zu Hause abschnallen würde. „Schürfer, nicht wahr? Das hier wird einer eurer Helme. Auf meine Helme ist Verlass, ich nehme nur den besten Quarzsand, vom Strand von Hesgan. Einen feineren gibt es nicht, das könnt ihr glauben.“
Oldrum zog seinen Freund mit sich. „Komm schon. Wenn der seine Helme anpreist, wird er am Ende noch erwarten, dass wir ihm den Schlauch füllen.“
Gegenüber saßen mehrere Frauen und strichen kostbaren Gummi auf die Metallspirale eines neuen Schlauches. An anderer Stelle wurden gerade Fische abgeschuppt und entgrätet. Das Hämmern von Werkzeugen war zu hören, Stimmen, die durcheinander wirbelten und dazwischen huschten die kleinen Kinder entlang, immer neugierig, was es zu entdecken gab und bereit, sich die Zeit mit Spielen zu vertreiben. Nicht immer zum Vergnügen der Großen, aber meist sah man über ihren Unfug hinweg, erinnerte sich lächelnd an die eigene Jugend und dachte daran, dass Kinder die Zukunft eines jeden Clans waren.
Allmählich wurden die ersten Lampen entzündet. Sie wurden mit dem leicht zu gewinnenden und reichlich vorhandenen Fischöl betrieben. Mit Beginn des Abends würde man die Arbeiten an offenen Feuerstellen beenden und nur noch die Kochstellen betreiben.
Sie strauchelten einen Moment, als sie gerade über einen der Stege auf das nächste Floß gingen, denn eine unerwartet kräftige Welle bewegte sich unter der Stadt entlang und ihre Flöße hoben und senkten sich im Gleichklang, bevor sie wieder zur Ruhe kamen. Keine Gefahr, sonst hätte einer der Ausguckposten längst Alarm geschlagen. Glücklicherweise kündeten sich Unwetter und Wellenstürme an und wer sich auskannte, wusste ihre Anzeichen früh zu deuten.
Sie erreichten die inneren Flöße mit den Wohnungen der Frauen und Mädchen und Oldrum begann unbewusst an seinen Bartzöpfen zu zupfen. Sie waren noch nicht ganz so lang und auch etwas heller, als die von Varnum, der sein Lächeln unterdrücken musste. Oldrum war ein wenig eitel, vor allem, seit er versuchte, die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen. Varnum beobachtete das leicht amüsiert und fand es eher lächerlich, wie der Freund die Zopfenden in die Hände nahm und lockend kreisen ließ, wobei er sich bemühte, die helle Farbe zu verdecken. Leider hatte er in der letzten Zeit festgestellt, dass Besana immer wieder auf die Zöpfe Oldrums blickte und das machte Varnum, wenn er ehrlich zu sich war, doch ein wenig eifersüchtig.
Besana gefiel sicherlich jedem Zwergenmann. Eine frisch erblühte, frauliche Figur, ein langer Nackenzopf, der ihr bis zu den Knöcheln reichte und kupferrote Haare, die in kaskadenartigen Wellen über ihre Schultern fielen. Ein Anblick, der jeden Mann zu bestimmten Begehrlichkeiten verführen musste, zumindest, wenn noch eine Spur von Leben und ein Rest von Luft in seinem Atemschlauch waren.
Es gab eine Reihe von Schänken in der schwimmenden Stadt des Eldont´runod-Clans, aber keine war so berühmt und gleichermaßen berüchtigt, wie der „Goldene Grund“.
Eigentlich gehörte der „Goldene Grund“ zu den Mythen des Zwergenvolkes, zumindest dem des Meeres. Der sagenhafte „Goldene Grund“, der endlosen Reichtum verhieß und wohl ebenso zum Reich der Legenden gehörte, wie Elfen oder Orks, obwohl die Landzwerge standhaft behaupteten, es gäbe sie. Aber Landfüße behaupteten viel, vor allem, wenn sie ihren Schlauch mit Wein gefüllt hatten.
Der Goldene Grund der Stadt war ebenfalls legendär. Hier kehrten sonst nur die Männer ein, die sich im Clan einen Namen erworben hatten. Hier war auch der Brauch entstanden, den Schlauch zu füllen. In allen Schänken wurde Wasser, Wein, Gerstensaft oder Brennwasser in Bechern, Pokalen oder Gläsern ausgeschenkt, nicht jedoch im Goldenen Grund . Irgendwann einmal, die Legende besagte, es sei der sagenumwobene Bislipur Keulenhieb selbst gewesen, hatte ein Schürftaucher alle Pokale, Becher und Gläser vom Tresen gewischt und ein abgeschnittenes Stück seines Atemschlauchs hochgehalten. Er war an jenem Tag nur knapp dem Tode entronnen, da der Schlauch gerissen war und so ließ er sich das abgeschnittene Stück mit Wein füllen, um auf sein Überleben anzustoßen. Die Schürftaucher, trotz oder wegen ihrer harten Arbeit immer für einen Spaß oder eine gute Geschichte zu haben, hatten die Idee begeistert aufgenommen. Seitdem wurden im Goldenen Grund die Schläuche gefüllt. In der überschwänglichen Art des Zwergenvolkes hatte man versucht, sich in der Länge der Schläuche zu übertreffen, bis der Ältestenrat eingeschritten war. So wurden nur noch Schläuche von einem halben Meter Länge zugelassen.
„Gerade genug, die Kehle anzufeuchten“, hatte der Wirt gemurmelt und zum Ausgleich ein paar Halbmeterschläuche besorgt, deren Durchmesser eine gewisse Verbesserung aufwies.
Auch Mantur Scherentod, der Wirt der Schänke, war eine Legende und das weit über den eigenen Clan hinaus. Er gehörte zu den wenigen Zwergen, welche die Begegnung mit einem Riesenkrebs nicht nur überlebt sondern den Gegner auch besiegt hatten. Scherentod wurde nicht müde, immer wieder davon zu berichten, wie er dem Schalentier seinen Meißel durchs offene Maul ins Gehirn gestoßen hatte. Größe des Meißels und des Tieres variierten durchaus, aber die Tat selbst war unbestritten. Später hatte der einstige Axtschläger sich im Kampf gegen Menschen bewährt, welche ein Schiff des Clans überfallen hatten. Menschlicher Abschaum, dessen schwarzes Schiff mit roten Segeln die erbosten Zwerge auf den Meeresgrund geschickt hatten.
Das Volk der Zwerge war kein kriegerisches Volk. Sicherlich, man schätzte eine zünftige Rauferei, vor allem, wenn man über einen längeren Zeitraum keinen Schürfgrund fand und sich die Zeit vertreiben musste, aber dabei begnügte man sich mit ein paar zerschlagenen Einrichtungsteilen und Zähnen. Bei einem wirklich ernsthaften Streit, bei dem Blut fließen könnte, schritten sofort die Axtschläger ein und brachten den Fall vor den Ältestenrat, dessen Entscheidung unumstößlich war.
Dennoch waren die Zwerge auch sehr wehrhaft. Sie verstanden es, zu kämpfen und scheuten sich nicht, ihr Leben in die Waagschale zu werfen, wenn der Clan oder einer der ihren bedroht war.
Varnum und Oldrum waren erst ein einziges Mal im Goldenen Grund gewesen. Vor etwas über einem Jahr, als man sie in den Kreis der Schürftaucher aufnahm. Eine besondere Feier, bei der Varnum seinen Werkzeuggürtel und Oldrum seinen Pumpenschwengel erhalten hatten, zusammen mit prall gefüllten Schläuchen und den besten Wünschen für die Zukunft und den Clan. Dieser Besuch war jedoch eine Ausnahme gewesen, denn hierher kam nur, wer zwei Namen trug oder von einem solchen Zwerg eingeladen war.
Als die beiden Freunde die Plattform erreichten, auf der sich die Schänke befand, ging die Sonne gerade unter. Ihr letztes Strahlen tauchte die Dächer der Häuser in rötlichen Schein und bald würden die Öllampen und das Licht der Sterne und des Mondes die einzige Helligkeit spenden.
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