Michael Schenk - Zwerge der Meere
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In den letzten Tagen hatten die Schürftaucher eine beachtliche Grube ausgehoben und sie hofften, an diesem Tag endlich auf eine gewinnbringende Ader zu stoßen. Das Pochen ihrer Meißel drang durch das Wasser und sie ignorierten die Gefahr, dass dieses Geräusch die Dornfische anlocken könnte. Stetig fraßen sich die Werkzeuge in das Gestein, drangen immer tiefer.
Gelegentlich klang das Pochen heller und der betreffende Schürfer machte sich hoffnungsvoll daran, den getroffenen Brocken zu untersuchen. Immerhin, den einen oder anderen Erzklumpen fanden sie, aber noch immer nicht die lohnende Ader, die Birunt Hammerschlag hier vermutete.
Sie verständigten sich durch Handzeichen, die seit Generationen überliefert waren, und bemühten sich um den richtigen Rhythmus zwischen körperlicher Arbeit und dem begrenzten Angebot an Atemluft. Hier, zwanzig Meter unter der Oberfläche, konnte man nicht einfach kurz nach Luft schnappen, wenn sie knapp wurde. Jetzt, wo sie in dieser Tiefe waren, arbeiteten oben mehrere Männer an jeder Pumpe, denn es erforderte Kraft, die Luft bis nach unten zu pressen. Die kleinen Ventildeckel an den Halsverschlüssen bewegten sich im Takt und entließen überschüssigen Druck nach außen. Das Perlen aufsteigender Luftbläschen begleitete die Arbeiten ebenso, wie das Pochen der Werkzeuge.
Die Schürfgrube war inmitten eines Korallenfeldes angelegt und Varnum war es, der die Gefahr für einen der Schürftaucher erkannte.
Der Luftschlauch des Mannes war bei der Arbeit zwischen zwei Korallenstöcke gerutscht und rieb nun an einem davon entlang. Es war eine der abgestorbenen Korallen, die hart und scharfkantig waren und einen Schlauch rasch aufschlitzen konnten, wenn man nicht darauf achtete. Der Schürfer sah diese Gefahr nicht und Varnum konnte ihn ja nicht durch einen Zuruf warnen. Auch eine Geste hätte der andere Taucher nicht wahrgenommen, da er ihm den Rücken zuwandte.
In einer fließenden Bewegung warf er seinen Meißel. Der schwere Stahlbolzen glitt durch das Wasser, zielsicher zu dem gefährdeten Mann hinüber und schlug unmittelbar neben ihm in den Grund. Varnum sah, wie der Mann für einen Augenblick erstarrte und dann herumfuhr. Sofort gab er das Zeichen für Gefahr, deutete mit einer Hand auf seinen Atemschlauch und mit der anderen auf die Gefahrenstelle. Die hoch gereckte Faust des Schürfers verriet, dass er verstanden hatte. Mit langsamen Bewegungen ging er zu den Korallenstöcken und befreite seinen Luftschlauch. Als er sich Varnum zuwandte, grinste er unter seinem Kugelhelm und nickte.
Nach zwei Stunden Schürfarbeit waren sie erschöpft und dies traf sicher ebenso auf die Pumper an der Oberfläche zu. Von dort erklang der Rückruf, als man an ein in das Wasser ragendes Eisen hämmerte. Drei langsame Schläge für den Rückruf, schnelle Schläge für den Fall drohender Gefahr. Der Schürfmeister der Gruppe gab ein Handzeichen und sie schoben die Werkzeuge in die Gürtel. Kein Schürfer ließ sein Werkzeug im Wasser zurück. Am Abend würden sie es sorgfältig säubern und ölen, damit ihm kein Rost zusetzte und sie würden die Schneiden der Meißel schleifen, damit sie ihre Schärfe behielten. Die Schürftaucher gingen schwerfällig zu den Netzen hinüber, schnallten die Fußgewichte ab und während die Netze mit den Gewichten nach oben gezogen wurden, machten sich auch die Schürftaucher an den Aufstieg.
Varnums Schürfstelle war nicht die einzige. Um die Stadt herum erhoben sich nun auch andere Gruppen an die Oberfläche.
Fische stoben zur Seite, dann durchbrach Varnums Helm die Oberfläche. Ohne die Fußgewichte trieb er, einem Korken ähnlich, ohne große Kraftanstrengung auf die Stadt zu, gezogen von dem Luftschlauch, der langsam eingeholt wurde. Der junge Zwergenmann hielt den Schlauch fest, denn der war zwar stabil genug, aber er wollte das Anschlussstück entlasten.
Erleichtert erreichte er die Plattform, spürte die Hände, die unter seine Arme griffen und ihn endgültig hinaufzogen. Die Verschlüsse schnappten, der Helm wurde gedreht und Varnum sog gierig die frische Meeresluft in seine Lungen. Er liebte ihren Geruch und den leichten Wind, der über das Wasser strich und er konnte sich nicht vorstellen, an Land zu leben, wo es stets nach irgendwelchen Pflanzen stank.
Sein Freund und Pumper Oldrum war da und beugte sich besorgt zu ihm. „Und, wie war es? Habt ihr etwas gefunden?“
„Ein paar Brocken“, erwiderte Varnum ächzend. „Nicht der goldene Grund, würde ich sagen.“
Oldrum legte ihm die Hand auf die Schulter. „Birunt Hammerschlag hat sich noch nie geirrt. Ihr werdet schon noch etwas finden.“
Er benutzte kostbares Süßwasser, um das Salz von Varnums Körper zu spülen und half ihm, die Verschlüsse des Tauchanzuges zu öffnen. Er prüfte rasch, ob es im Bereich der Dichtungsmanschetten Verletzungen gegeben hatte. Varnum sah, wie sich ein älterer Zwerg von einer der anderen Plattformen näherte. Er war, wie alle Taucher, bis auf die knielange Hose nackt, hatte seine Bartzöpfe entknotet und drückte ein paar Tropfen Wasser aus ihnen heraus. Mit breitem Grinsen trat er zu Varnum.
„Du hast gute Augen, Jungschürfer. Sie haben mir meinen Schlauch und vielleicht auch mehr gerettet.“ Er legte Varnum die Hand auf die Schulter. „Von Schürfer zu Schürfer, so wahr ich Heimur Sichelhieb bin, an diesem Abend gieße ich dir den Schlauch mit Gerstensaft voll. Das bin ich dir schuldig.“
Varnum lächelte. „Ein anderes Mal achtest du auf meinen Schlauch, Heimur Sichelhieb.“
„Wie es üblich ist, von Schürfer zu Schürfer.“ Der Zwerg lachte und sah Oldrum dann freundlich an. „Und da deine gute Atemluft diesem feinen Schürfer den scharfen Blick ermöglicht hat, will ich auch deinen Schlauch füllen.“
„Die einzige Gelegenheit, bei der ich es zulasse, dass die Luft durch etwas anderes ersetzt wird.“ Oldrum lächelte erfreut.
„Gut, dann ist es abgemacht. Bei Einbruch des Nachtdunkels im „Goldenen Grund“, ihr Herren.“ Der alte Schürfer nickte ihnen zu und ging dann zu seiner Plattform zurück.
Ihr Arbeitstag war noch nicht vorbei. Nach einer längeren Pause, in der es das Material zu überprüfen galt, würden sie sich erneut zum Meeresboden hinunter sinken lassen. Es lohnte nicht, in die Stadt zu gehen, also saßen sie nebeneinander, ließen die Füße ins Wasser hängen und genossen ihre Mahlzeit, die aus hartem Brot, Käse und gebratenem Fisch bestand. Das alles wurde mit Wasser hinunter gespült, dem man, des besseren Geschmacks wegen, einen kleinen Spritzer Wein zugegeben hatte.
Es war noch nicht ganz Mittag und die Sonne brannte unbarmherzig herunter. Varnum war, wie die anderen Männer, braungebrannt und genoss ihre Wärme.
Dann ging es wieder hinab.
Zwei Mal noch, unterbrochen durch eine Pause und als sie ihre Tagesarbeit erledigt hatten, war die erwartete Ader noch immer nicht gefunden. Wenigstens hatten zwei andere Schürfgruppen mehr Glück gehabt. Etwas Gold und Schwarzkristall waren gefunden worden.
Die beiden Freunde waren erschöpft und ausgelaugt. Varnum sehnte sich nach einer kurzen Mahlzeit und seiner Hängematte und hatte kein Verlangen, der Einladung des älteren Schürfers zu folgen.
„Natürlich gehen wir in den Goldenen Grund“ , erwiderte Oldrum entschieden. „Du kannst den braven Heimur Sichelhieb nicht enttäuschen. So einer lädt nicht jeden Tag ein paar junge Hüpfer wie uns auf einen Schlauch Wein ein.“
Varnum seufzte entsagungsvoll und nickte dann zögernd. „Für mich reicht ein halber Schlauch. Den Rest kannst du haben. Nein, besser nicht“, fügte er grinsend hinzu, „ich brauche morgen meine Luft und will nicht, dass du an der Pumpe zusammenbrichst. Eigentlich solltest du auch nur einen halben Schlauch trinken, du verträgst ja nicht viel.“
Sie lachten sich an und stießen sich gegenseitig, bis sie die gerunzelte Stirn eines alten Schürfers sahen. Varnum räusperte sich und sie schritten mit betont ernsten Gesichtern an dem Mann vorbei, nur um dann in schallendes Gelächter auszubrechen.
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