Joachim Koller - Obsidian
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Ein seit Jahrhunderten verschollener Maya-Tempel, der eines der größten Geheimnisse der Menschheit verbirgt…
Ein Wissenschaftler, der sterben muss, weil er das Rätsel fast gelöst hat…
Vier Steine aus Obsidian, verteilt über die Welt, die zu diesem Tempel führen…
Als Eric auf die Tochter eines Wissenschaftlers trifft, dessen Ermordung er gerade noch überlebt, beginnt für beide das Abenteuer ihres Lebens. Verfolgt von einer scheinbar übermächtigen Bruderschaft, die vor nichts zurückschreckt, müssen sie die Hinweise, rund um mysteriöse Obsidiansteine entschlüsseln, die den Weg zu einer Maya-Stätte weisen.
Zusammen mit neuen Freunden führt sie die Suche von Wien nach Paris, Barcelona bis nach Mexiko wo seit Jahrhunderten ein Mysterium darauf wartet, die Menschheit zu verändern …
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Dieser sah auf den ersten Blick leer aus. Das schwache Licht in der Gruft half ihm nicht viel, aber es schien, als wäre der Leichnam schon zu Staub zerfallen. Erst bei genauerer Betrachtung erkannte er kleine Überreste, Knochenteile und Kleidungsfetzen, die von Staub und Asche überzogen waren.
Erich graute davor, in dem Sarg nach einem Stein zu suchen, von dem er nicht einmal wusste, wie er aussah, noch wie groß er eigentlich war. Wieder nahm er das Schwert in die Hand und strich mit dem, nun um die Hälfte kleineren, Teil durch die Überreste. Staub und Asche wirbelten auf und Eric wich zurück, um die Überreste des ehemaligen Kaisers nicht einzuatmen.
Sein Magen begann zu rebellieren. Ihm wurde zunehmend übel und so beeilte er sich und fuhr mit dem Schwert hin und her über den Boden des Sargs. Die Stofffetzen wurden in eine Ecke geschoben. Plötzlich stieß er mit dem Schwert gegen etwas Hartes und bugsierte das Ding gegen die Wand des Sargs. Ohne lange zu überlegen, griff er zu, erwischte mit der Hand einen Stein und zog die Hand sofort wieder zurück. Eric lehnte sich gegen die Wand und schloss die Augen. Er musste mehrmals tief durchatmen und versuchte sich zu beruhigen und seine Übelkeit zu bekämpfen. Vor seinem inneren Auge kamen Bilder von alten Horrorfilmen hoch, Filme, die mit Zombies und lebendig gewordenen Toten zu tun hatten. Er zitterte am ganzen Körper.
»Du hast noch zwei Minuten, langsam wird es eng.«
Eric öffnete die Augen und blickte auf seine staubige Hand. Als er sie öffnete, sah er den dunklen Stein. Er ging einen Schritt vor, sodass das das Licht auf seinen Fund fiel.
Eric starrte auf den schwarzen Stein, auf dessen Oberseite fein säuberlich zwei Zeichen eingraviert waren.
»Oh mein Gott … vielleicht ist diese ganze Wahnsinnsgeschichte doch wahr«, entfuhr es ihm. Der Stein war etwas über zehn Zentimeter groß und glänzte wie poliert im schwachen Neonlicht. Obwohl er bis auf die Gravur recht gewöhnlich aussah, glaubte Eric zu spüren, wie eine unerklärliche Macht von ihm ausging. Er war sich aber sicher, dass es nur Einbildung war. »Was ist nun? Kommst Du, oder müssen wir zuerst Deine Freundin erledigen und uns dann um Dich kümmern?«, rief ihm einer der Männer aus dem anderen Raum entgegen. Eric holte tief Luft, erhob den Kopf und fasste einen Entschluss. Er war sich sicher, dass sie nur eine Chance hatten, damit diese Gruft nicht auch ihre letzte Ruhestätte werden würde. Mit dem Stein in einer Hand und dem abgebrochenen Schwert in der anderen ging er langsam zurück zu Monja und den beiden Männern. Seine Übelkeit und seine Angst waren verflogen, das Adrenalin in seinem Körper ließ seine Sinne auf Höchsttouren arbeiten. Er betrat den Raum und blickte den Mann mit der Waffe finster an. »Lass sie endlich los. Dann gebe ich Dir den verdammten Stein und wir gehen alle getrennte Wege.« »Netter Versuch. Aber überleg doch einmal, wer von uns beiden eine richtige Waffe in der Hand hat«, gab ihm der Mann selbstsicher zurück. Eric kam ihm immer näher und setzte ein fast dämonisches Grinsen auf. »Da hast Du recht«, sagte er nur. In seinem Kopf rief er sich Erinnerungen hoch, die er in seiner Zeit als Türsteher erlebt hatte. Nicht nur einmal musste er dabei handgreiflich werden und manchmal musste er sich dabei auch gegen Personen zur Wehr setzen, die plötzlich ein Messer, abgebrochene Flaschen oder Ähnliches hervorzauberten. Nicht umsonst hatte er mehrere Jahre lang in unterschiedlichste Kampfsportstätten trainiert. Weniger als eine Armlänge vor dem Mann entfernt blieb er stehen und streckte die Hand mit dem Stein aus. »Da ist er. So sieht der lang gesuchte und scheinbar verschollene Stein aus.« Er öffnete die Hand und blickte dabei seinem gegenüber in die Augen. Dieser blickte auf den Stein und reagierte, wie Eric es vermutete und gehofft hatte. Er riss die Augen auf, war perplex und erstaunt. Eric nahm an, dass dieser Stein für ihn wie ein heiliges Relikt wirkte. Wahrscheinlich suchten sie schon seit Jahren danach und nun lag dieser Stein genau vor seinen Augen. Genau darauf hatte Eric gewartet. Er zog die Hand weg und ließ den Stein fallen. Der Mann erschrak kurz, doch schon im nächsten Moment wurde seine Hand mit der Waffe gepackt. Eric zog seine Hand hoch und schlug mit der anderen zu. Der Schwertknauf traf den Mann mitten im Gesicht und ließ ihn zurücktaumeln. Eric griff nach der Waffe, riss sie ihm aus der Hand und verpasste ihm einen weiteren Schlag, fest und gezielt gegen die Stirn. Monja und ihr Aufpasser waren ebenfalls überrascht und hatten bislang nicht reagieren können. Monja versuchte sich loszureißen, aber der Griff um ihre Arme war immer noch zu fest. Sie trat aus und erwischte den Mann am Bein. Diese jaulte kurz auf, ließ aber nicht locker. Eric war schon bei ihr und schlug erneut mit dem Schwertknauf zu. Schnell landete er mehrere Schläge im Gesicht des Mannes und drängte ihn gegen die Wand. Durch die schmerzhafte Attacke musste er Monja loslassen, die sich sofort nach vorne warf, um außer Reichweite zu sein. Er wollte auf Eric losgehen, doch dieser hob die Hand, um sich zu schützen. Dabei ragte die abgebrochene Schwertspitze dem Mann entgegen. Eric zögerte nicht und rammte das Schwert dem Mann entgegen. Es durchbohrte ihn bei der Schulter. Dieser schrie laut und voller Schmerzen auf und griff sich an die klaffende Wunde, aus der das Blut rannte. »Weg hier, sofort!«, schrie Eric und drückte das Schwert tiefer in die Schulter. Monja war noch auf dem Boden, in ihrer Hand sah er den Stein, wegen dem hier unten das Chaos herrschte. Sie rappelte sich auf und zusammen spurteten sie die Stufen hinauf in Richtung Straße. Als sie beim Kassenschalter vorbeikamen, blickte Eric kurz hinüber und erkannte, warum sie niemand in der Gruft gehört hatte. Die Dame hinter dem Glas lag mit einem Kopfschuss am Boden und die große Holztür zur Straße war geschlossen. Eric warf sich dagegen und stellte fest, dass sie nicht verschlossen war. Sie stolperten auf die Straße, warfen die Tür hinter sich zu und lehnten sich gegen die Hauswand. »Verdammte Scheiße, wie konnten die uns so schnell finden? Die werden uns keine Ruhe mehr geben, bis sie endlich …« »Nicht jetzt, Monja. Wir müssen weg, so weit weg, wie es nur geht!«, erklärte ihr Eric keuchend. Er deutete die Gasse entlang, an deren Ende mehrere Taxis standen. Eric schnappte Monjas Hand und zerrte sie die Gasse entlang. Hinter ihnen hörten sie eine Autotür aufgehen und zwei Männer aufgeregt schreien. Eric drehte sich um und sah, wie sie auf sie zeigten und in ihre Richtung losliefen. Ein weiterer Mann startete den Wagen. »Das sind noch mehr!«, fluchte er. Monja blieb abrupt stehen und zog an seiner Hand. »Warte. Ich habe hier in der Auslage …« »Egal, verdammt, die wollen uns töten, Monja.« Monja lief weiter. »Rot! Erinnere mich bei Sammy und Ines an ein rotes Auto, Eric!«, keuchte sie. Eric hörte nicht wirklich zu und steuerte das erste Taxi in der Reihe an. Er riss die hintere Tür auf und stieß Monja regelrecht hinein. »Na wie geht‘s Euch denn? Müsst ihr so in meinen Wagen springen?«, schimpfte der Taxifahrer und drehte sich zu Monja um. »Wir werden verfolgt. Diese Männer ... sie wollen uns ...« »Moment! Ich brauche keine Probleme. Macht Euch das selber aus aber nicht mit mir. Raus mit Euch!« »Aber ... Die werden uns gleich ...«, flehte Monja. Doch dem Taxifahrer schien das egal zu sein. »Nicht mein Problem, raus habe ich gesagt.« Eric, der noch halb auf der Straße war, stieg aus, schleuderte die Tür zu und rannte zur Fahrerseite. »Dafür haben wir keine Zeit!«, tobte er und riss die Tür auf. Er zog den überraschten Fahrer aus dem Wagen und stieß ihn vom Wagen weg. »Bist Du verrückt?«, brachte dieser nur erschrocken heraus. Eric setzte sich hinters Steuer und startete den Wagen. »Bist Du verrückt, Eric?«, fragte Monja keuchend und überrascht. »Ja, das muss ich wohl sein«, war seine knappe Antwort, während er losfuhr und den Wagen um die nächste Ecke lenkte. Der erste Bezirk von Wien war nie für Autofahrer konzipiert worden. Schmale Gassen, enge Kurven und keine Möglichkeit, mehr Gas zu geben, um dem dunklen Wagen hinter ihnen zu entkommen. Erics einzige Hoffnung war, so schnell wie möglich auf die mehrspurige Ringstraße zu gelangen. Er bog in eine kleine Gasse ein, die für den normalen Verkehr gesperrt war und nur für spezielle Fahrdienste erlaubt war. Dass sich sein Verfolger nicht daran hielt, wunderte ihn nicht. Die Gasse brachte sie aber direkt hinter die Staatsoper, wo die Straßen endlich breiter wurden. »Festhalten, jetzt geht es richtig los!«, rief er und stieg aufs Gas. Mit einem Satz beschleunigte der Wagen und Eric überholte zwei stehende Wagen, lenkte hart nach rechts und fuhr bei Rot über die Ampel. Ein Wagen bremste ab und hupte, Eric wich auf die Schienen der Straßenbahn aus, gab noch mehr Gas und reihte sich dann auf der Straße ein. Hinter ihnen krachte es. Ihre Verfolger hatten ebenfalls versucht, bei der Kreuzung einzubiegen, doch sie wurden von einem anderen Wagen erwischt und über die Straße geschleudert. Monja zählte mindestens drei Wagen, die miteinander kollidierten. »Jawohl! Sehr gut, Eric«, triumphierte sie. »Das bringt uns nur einen kleinen Vorsprung«, meinte er grimmig. Er fuhr zügig mit dem gestohlenen Wagen bis an den Stadtrand, wo sie den Wagen bei einem Parkplatz am Waldrand abstellten. Monja lehnte sich gegen den Wagen und holte mehrmals tief Luft. »Wir stecken mittendrin in dieser Scheiße, oder?« »Korrekt. Und wir werden da auch nicht mehr so schnell rauskommen. Diese rote Bruderschaft hat uns die ganze Zeit über nachspioniert. Wir müssen untertauchen, und zwar so, dass uns niemand findet.« »Wie willst Du das anstellen, etwa das Land verlassen?« »Ich befürchte, nicht einmal das würde sie aufhalten.« Monja drehte sich zu Eric. »Lass mich kurz überlegen, ich glaube, ich habe eine Idee.« Sie blickte in den schneebedeckten Wald, während ihre Gedanken wild durch ihren Kopf schossen. Eric sah ihr zwei Minuten lang wortlos zu, dann wurde er langsam nervös. »Wir sind hier nicht sicher, das weißt Du schon, Monja?« Sie blickte ihn an. »Hör mir genau zu, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Schreib Deinen Freunden und Familie, dass Du eine spontane Reise nach Deutschland machst. Dann schreib Dir die wichtigsten Nummern heraus und dreh Dein Handy ab. Ich werde dasselbe machen und uns zwei Flüge buchen.« »Deutschland? Was willst Du in …«, fragte Eric nach. »Ich erkläre Dir das unterwegs. Zuerst das Handy. Wahrscheinlich können sie uns darüber überwachen.« Beide schrieben sich schnell die wichtigsten Nummern aus ihren Kontakten heraus. Monja rief in ihrer Firma an und erfand eine Geschichte von familiären Problemen, wegen denen sie das Land verlassen musste. Sie erwähnte dabei Berlin und versprach, sich bald wieder zu melden. Eric hatte es leichter, bei ihm genügte eine SMS, dass er sich eine Auszeit nahm und spontan wegfliegen würde. Die Handys warfen sie in das Taxi und gingen los. »Wir haben einen kleinen Fußmarsch vor uns. Ich schätze, bis zur Wohnung von Ines und Sammy sind es zwei bis drei Stunden«, meinte Eric. Monja holte den Stein hervor und sah ihn sich nun genauer an. »Eine Maya-Gottheit und ein Symbol der Maya. Ohne Literatur oder Internet kann ich nicht herausfinden, was auf dem Stein abgebildet ist. Dass es Leute gibt, die für so einen kleinen Stein morden …« »So verrückt es auch klingt, anscheinend ist an der Legende und den Rätseln deines Vaters einiges wahr. Wir werden uns ein Hotelzimmer nehmen und von Ines und Sammy die Unterlagen bringen lassen. Nachdem wir den ersten Stein gefunden haben, vielleicht haben wir genug Hinweise für die anderen Steine auch.« »Und was machen wir dann?« »Dann, liebe Princesa, holen wir diese Steine und versauen der roten Bruderschaft den Tag«, meinte Eric selbstsicher.
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