Claudia Rimkus - Geraubtes Leben

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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt – und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.

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„Conny ist im Bad", erklärte er triumphierend. „Sie ist einfach umwerfend."

„Dann setz dich besser", entgegnete Elsbeth Lohmann trocken. „Und dann berichtest du mir genau, was geschehen ist."

„Das geht wohl ein bisschen zu weit. Der Kavalier genießt und schweigt."

„Genierst du dich etwa, mir zu erzählen, dass du mit Constance ge­schlafen hast?", spottete Elsbeth, wobei sie ihn aus zusammen­gekniffenen Augen betrachtete. „Oder warum zierst du dich so?"

„Immerhin bist du meine Mutter! Mit dir werde ich sicher nicht über mein Liebesleben diskutieren."

„Nur weil sie dich einmal erhört hat, musst du nicht gleich so fürch­terlich übertreiben. Einmal ist keinmal."

„Wir werden zusammenbleiben, damit du es weißt! Ich will Conny so schnell wie möglich heiraten!"

„Und was sagt sie dazu?"

„Wozu, Tante Betty?" Unbemerkt war ihre Nichte eingetreten. Wie selbstverständlich trug sie Harrys braunen Bademantel. Fragend schaute sie ihre Tante an, während sie sich zu ihrem Cousin setzte.

„Das soll er dich selbst fragen, meine Liebe."

Erwartungsvoll wechselte der Blick der jungen Frau zu dem Mann an ihrer Seite.

„Ich möchte, dass wir heiraten", sagte er etwas verlegen. „So bald wie möglich." Linkisch griff er nach ihrer Hand. „Willst du meine Frau werden?"

„Wenn du wirklich mich willst – ja."

„Natürlich will ich nur dich! Das muss gefeiert werden! Irgendwo habe ich noch eine Flasche Sekt!"

„Warte, Harry", hielt seine Mutter ihn zurück, als er aufstehen wollte. „Da ist noch eine Kleinigkeit, die geklärt werden sollte."

„Was?", fragte er gereizt. „Bist du immer noch nicht zufrieden?"

„Wenn du bei deiner Entscheidung bleibst, bin ich sogar mehr als das." Ernst blickte sie ihm in die Augen. „Hast du dich gar nicht darüber gewundert, dass deine Cousine ihre Einstellung dir gegenüber plötz­lich geändert hat?"

„Doch ...", gestand er. „Allerdings ist das jetzt nicht mehr wichtig. Conny und ich, wir sind uns einig."

„Seid ihr das wirklich?", hakte Elsbeth nach. „Bist du sicher, dass die Frau neben dir die Constance ist, die du immer mehr wolltest als alles andere?"

Verständnislos schüttelte Harry den mächtigen Schädel.

„Was ist los mit dir, Mutter? Wieso stellst du mir diese merkwürdigen Fragen? Natürlich bin ich sicher, dass ich die Frau neben mir heiraten will. Heute mehr, als jemals zuvor."

Hingebungsvoll schmiegte sich seine Cousine an seinen Arm.

„Und wenn ich eine andere wäre, Liebster? Würdest du mich dann immer noch wollen?"

„Nichts könnte mich davon abbringen. Ich liebe dich, mein Engel."

„Dann werde ich dir jetzt die Wahrheit sagen, Harry: Ich bin nicht Constance."

„Wer bist du dann?", fragte er schmunzelnd. „Du siehst aus wie Constance, du sprichst wie Constance, und doch bist du es nicht!? Wer solltest du sonst sein?"

„Ich bin Eva."

„Dann lass mich dein Adam sein", lachte Harry. „Komm mit mir ins Paradies."

„Harry!", sagte Elsbeth mit schneidend scharfer Stimme, worauf sein Lachen augenblicklich verstummte. „Das ist kein Scherz! Sie ist nicht Constance, sondern Eva!"

„Jetzt hör aber auf! Was soll das Theater? Wollt ihr mich verarschen?" Bittend schaute er die junge Frau an. „Sag, dass du meine Cousine Conny bist."

„Ich bin schon deine Cousine, aber ich heiße Eva."

„Eva ist Constances Zwillingsschwester", fügte Elsbeth erklärend hinzu.

„So ein Unsinn!", rief Harry ungläubig aus. „Connys Zwillingsschwester ist kurz nach der Geburt gestorben! Sie ist tot!"

„Das dachten wir alle", erwiderte seine Mutter völlig ruhig. „Bei Michelle haben die Wehen damals viel zu früh eingesetzt. Die Zwillinge kamen sofort nach der Geburt auf die Säuglingsintensivstation in den Brutkasten. Dort lag auch das winzige Mädchen einer Frau, der schon zweimal ihr zu früh geborenes Kind gestorben war. Die Mutter dieser jungen Frau hat dort als Krankenschwester gearbeitet. Sie wusste, dass ihre Tochter es nicht überleben würde, noch einmal ihr Baby zu verlieren. Als ihre kleine Enkelin dann plötzlich starb, hat sie den toten Säugling heimlich gegen einen der Ellerbrook-Zwillinge ausgetauscht. Michelle hat man nach der Entdeckung des toten Kindes gesagt, eine ihrer kleinen Töchter sei zu schwach gewesen und an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben."

„Auf diese Weise ist das Baby in eine andere Familie gekommen!?", folgerte Harry be­troffen. „Niemand hat den Schwindel bemerkt?"

„Die Schwester war mit den Gepflogenheiten in der Klinik vertraut, so dass sie wusste, was sie tun musste, damit niemand Verdacht schöpfen würde", verneinte Elsbeth. „Nicht einmal ihre Tochter und deren Mann wussten Bescheid. Sie haben das kleine Mädchen Eva genannt und es in dem Glauben aufgezogen, es sei ihr eigenes Kind."

Verstehend nickte Harry, doch dann blickte er seine Cousine stirnrunzelnd an.

„Woher weißt du dann, dass du eine Ellerbrook bist?"

„Meine Mutter ist gestorben, als ich zwölf Jahre alt war", erzählte sie, wobei sich ein bitterer Zug um ihren Mund legte. „Von diesem Zeitpunkt an ging es mit meinem Vater bergab: Er hat nicht mehr gearbeitet, kam immer seltener nach Hause und war meistens betrunken. Fast genau ein Jahr nach Mutters Tod ist er im Vollrausch die Treppe runtergefallen und hat sich das Genick gebrochen. Meine Oma hat mich dann zu sich genommen. Sie hat auch die Schulden bezahlt, die mein Vater hinterlassen hatte. Dadurch hat sie ihre ganzen Ersparnisse verloren, so dass wir von ihrer kleinen Rente leben mussten. Trotzdem hat sie mir weiterhin die Wahrheit über meine Herkunft verschwiegen. Vor anderthalb Jahren wurde sie dann sehr krank. Auf dem Sterbebett hat sie mir gebeichtet, was sie damals für meine Mutter getan hatte. - Und sie sagte mir, wessen Tochter ich wirklich bin."

„Wieso bist du nach ihrem Tod nicht sofort zu Onkel Anton gegangen?", fragte Harry verständnislos. „Wolltest du deinen wirklichen Vater nicht kennen lernen?"

„Ich hatte Angst, dass er mir meine Geschichte nicht glauben würde", gestand Eva. „Ich war doch nur eine einfache Serviererin und sollte die Tochter des mächtigen Anton Ellerbrook sein? Man hätte mich für eine Schwindlerin gehalten. Deshalb habe ich erst mal damit begonnen, alles über diese Familie zu sammeln: Zeitungsartikel, Fotos und so weiter. Dadurch wurde ich auch auf dich und Tante Betty aufmerksam."

„Vor einiger Zeit hat Eva sich an mich gewandt", fügte Elsbeth hinzu. „Sie hat mir ihre Geschichte erzählt und wir haben überlegt, was man tun könnte, um Eva zu ihrem Recht zu verhelfen."

„Ich will nicht länger im Schatten stehen!", sagte Eva entschlossen. „Meine Schwester hatte eine glückliche Kindheit, alles, was sie sich gewünscht hat! Constance standen alle Möglichkeiten offen! Jetzt bin ich an der Reihe! Ich werde ihren Platz einnehmen!"

Unwillkürlich rückte Harry etwas von ihr ab.

„Du willst ihren Platz einnehmen? Wo? Bei ihrem Vater? Glaubst du, Onkel Anton würde Conny weniger lieben, nur weil du plötzlich auftauchst?" Überzeugt schüttelte er den Kopf. „Selbst wenn du mit Hilfe medizinischer Tests nachweist, dass du seine Tochter bist, wird Conny immer sein Liebling bleiben. Du bist eine Fremde für ihn, auch wenn du deiner Schwester zum Verwechseln ähnlich siehst."

„Genau das glauben wir auch", stimmte seine Mutter ihm zu. „Außerdem würde das Vermögen der Ellerbrooks irgendwann zwischen den beiden aufgeteilt. Um das zu verhindern, aber auch, damit Eva nicht ihr Leben lang im Schatten ihrer erfolgreichen Zwillingsschwester steht, haben wir uns einen Plan ausgedacht, der uns allen entgegenkommt: Wir lassen Constance verschwinden, damit Eva ihren Platz einnehmen kann."

Entsetzt sprang Harry auf.

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