M.P. Anderfeldt - Dunkelheit über Tokyo

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Dunkelheit über Tokyo: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein junger Mann hat das einsame Leben in einem Shinto-Schrein in den Bergen Nordjapans satt und fängt in Tokyo ein neues Leben an. Er findet Freunde, einen Job und trifft eine junge Frau.
Doch Etwas ist ihm gefolgt aus den Bergen, etwas Gefährliches. Der Tod kommt nach Tokyo und droht sein neues Leben zu zerstören. Und welches Geheimnis verbirgt die junge Frau?

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»Was hat er getan?«

»Sag ich dir nicht.«

»Ehhhh?«

»Ein anderes Mal. Komm, wir gehen.«

Auf dem Weg kamen sie an einem Love Hotel vorbei. »Maison de Love« stand in rosa Neonbuchstaben über der Tür. Eine Art Paravent schirmte den Eingang zur Straße hin ab, sodass man unbemerkt hineinschlüpfen konnte.

Mei bemerkte Takeos Blick. »Hey, das ist wahrscheinlich deutlich über deinem Budget, außerdem wäre das doch deprimierend, so ganz allein …«

Gemeinsam betraten sie das Manga Café. Die Wände waren bedeckt mit Manga-Reihen und DVDs. Ein paar Getränkeautomaten boten warme und kalte Getränke.

»Ich war hier auch noch nie, aber Yuuto hat gemeint, dass der Laden okay ist. Keine Ahnung, woher der das weiß«, fügte sie nachdenklich hinzu.

Sie drückte einen Knopf an der Rezeption und eine ältere Dame erschien. »Irasshaimase!«

»Guten Abend. Was kostet denn eine Nacht bei Ihnen?«

Die Dame warf einen missbilligenden Blick auf Takeo. »Ich bin mir nicht sicher, ob Sie hier richtig sind, vielleicht wäre das Maison eher …«, druckste sie herum.

Mei sah Takeo an und lachte. »Nein, nein. Mein Cousin wird allein hier bleiben.«

Die Frau schien erleichtert. »Ach so. Dann kommen Sie mit.«

»Gute Nacht, Cousin«, rief ihm Mei zu und winkte zum Abschied. Bevor Takeo etwas erwidern konnte, hatte sie sich auch schon umgedreht und war verschwunden.

Etwa eine halbe Stunde später war Takeo endlich in seinem »Abteil«, einer nur durch Gipswände abgetrennten Kabine mit einem großen Fernseher, einem Computer und einer Art Liegesessel. Er legte sich auf den Sessel und schaltete den Fernseher an. Noch bevor er auch nur einmal umschalten konnte, war er eingeschlafen.

Als er aufwachte, war der Fernseher dunkel. Von nebenan hörte er gleichmäßiges Schnarchen. Die Lichter an der Decke waren heruntergedimmt. Er versuchte weiterzuschlafen, aber ohne Erfolg. Er beschloss, auf die Toilette zu gehen und sich auch die Zähne zu putzen. Ein Schild an der Tür wies darauf hin, stets die Tür abzuschließen und Wertsachen an der Rezeption abzugeben.

Als er wiederkam, war das Schnarchen zum Glück verstummt. Trotzdem konnte er auf dem Liegesessel nicht einschlafen. Er legte sich auf den Boden, aber der Teppichboden war hart und er wälzte sich noch oft hin und her, bevor er endlich wegdämmerte. Kurz vorher war ihm noch, als höre er ein Röcheln aus der benachbarten Kabine und er hoffte, dass das Schnarchen nicht wieder losginge.

Er wurde von einer sanften Melodie geweckt und sah, dass die Lichter wieder hell waren. Verschlafen trottete er zum Badezimmer, um sich zu waschen. Als er wieder zurückkam, klopfte eine Angestellte an die Tür der Nachbarkabine. Es war die gleiche Dame wie am Vorabend.

»Der schläft bestimmt noch. Ich habe ihn heute Nacht schnarchen hören.«

»Wir müssen aber sauber machen.«

Dann wieder zur Tür »Hören Sie? Sie müssen hier raus, sonst muss ich Ihnen das berechnen. Hallo?«

In dem Augenblick ging die Tür von selbst auf, sie hatte wohl zu energisch dagegen geklopft. Die beiden sahen einander an. Die Angestellte zuckte die Schultern und schob langsam die Tür auf, während Takeo sich diskret abwandte, um seine Sachen zusammenzupacken. Dann hörte er einen unterdrückten Schrei. Die Frau hielt sich die Hand vor den Mund, ihre Augen waren vor Schreck geweitet. Takeo folgte ihrem Blick. Auf dem Sessel lag ein Mann mittleren Alters in einem gestreiften Pyjama. Wenn nicht überall Blut gewesen wäre, hätte es ausgesehen, als ob er schliefe. Verkrustetes Blut bedeckte seine Kleidung und unter dem Sessel sammelte es sich in einer dunkelroten Lache. In der schlaff herunterhängenden Hand glänzte etwas – ein Messer? Eine Schere? Die Angestellte verbeugte sich vor dem Toten und schloss schnell wieder die Tür.

Sie wandte sich an Takeo. »Geht es Ihnen gut? Das passiert leider manchmal. Bitte bleiben Sie ruhig.«

»Ich … ist er …?«

»Ja.«

»Ich habe neben einem …«

»Machen Sie sich keine Sorgen. Ich werde die Polizei rufen. Können Sie mir Ihren Namen und eine Adresse geben, unter der man sie erreichen kann?« Als Takeo sie erschrocken ansah, fügte sie hinzu: »Reine Formsache, die Polizei möchte das.«

Als Takeo das Manga Café verließ, sah ihm die Dame an der Rezeption in die Augen: »Und bitte, erzählen Sie niemandem davon. Sie wissen doch, wie leicht die Leute reden. Sie überreichte ihm zwei Übernachtungsgutscheine, dann verbeugte sie sich tief. »Arigato gozaimashita!«

Weil es noch nicht 10 Uhr war, kaufte Takeo sich in einem Automaten eine Dose heißen Kaffee und schlenderte durch das Viertel. Er überlegte kurz, ob er seinem Onkel wieder ein Geschenk kaufen sollte, dann verwarf er den Gedanken. Er musste sein Geld jetzt wirklich zusammenhalten und außerdem war er immer noch sauer, dass er ihn gestern so einfach weggeschickt hatte.

Punkt 10 Uhr klingelte er an der Tür seines Onkels. Der machte ihm sofort auf und führte ihn gut gelaunt in seine Wohnung, ein kleines 8-Tatami-Appartment.

»Platz ist teuer hier. Ist ein bisschen enger als zu Hause«, sagte er, als er Takeos Blick bemerkte. »Aber man gewöhnt sich dran.«

Er bot ihm einen Tee an und zündete sich selbst eine Zigarette an. Mit keinem Wort ging er auf die Ereignisse des Vorabends ein.

Onkel Masao fragte Takeo nach allerlei Ereignissen aus der alten Heimat und gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen. Takeo erschien der Schrein seines Vaters plötzlich unendlich weit weg. Als redeten sie über einen längst vergangenen Lebensabschnitt. War er wirklich erst gestern früh von dort aufgebrochen?

Schließlich kam der Onkel zur Sache. »Und nun? Was hast du hier vor?«

»Ich weiß nicht, erst einmal brauche ich einen Job … vielleicht in einem Convenience Store oder in einem Restaurant oder so …«

»Na klar. Du kannst natürlich erst mal hier bleiben. Aber – du siehst ja, hier ist nicht viel Platz. Du solltest dir so schnell wie möglich etwas Eigenes suchen, okay?«

»Hai.« Takeo wollte eigentlich fragen, wer denn die Frau war, deren Stimme er gestern gehört hatte, aber da sein Onkel offensichtlich nicht darüber sprechen wollte, verkniff er sich das Thema.

Ein paar Stunden später fühlte sich Takeo sehr niedergeschlagen. Er hatte ein Dutzend Convenience Stores aufgesucht und dort seinen Namen und seine Telefonnummer hinterlassen, »für den Fall, dass eine Stelle frei wird«, aber nirgendwo hatte man ihm einen Job angeboten.

In der Gastronomie war es noch schlimmer: Wenn er sich in einem Restaurant vorstellte, wurde er immer nach seiner Erfahrung gefragt und er musste zugeben, dass er keine hatte. Auch dort wurde er höflich gebeten, seine Telefonnummer zu hinterlassen, aber Takeo konnte anhand der Mienen seiner Ansprechpartner bereits die Sinnlosigkeit dieser Maßnahme erkennen.

Dabei hatte er sich extra seinen dunklen Anzug angezogen und sein Onkel hatte ihm ein paar Tipps gegeben, wie er sich am besten vorstellen sollte. Was hatte er auch erwartet? Dass Tokyo nur auf ihn wartete? Dass ein Landei wie er sofort einen Super-Job bekommen würde? Er war ratlos und plötzlich war ihm zum Weinen zumute. Er fühlte sich entsetzlich einsam. Ein Mann war beinahe überfahren worden und ein anderer hatte Selbstmord begangen, keine drei Meter von ihm entfernt.

Vielleicht waren das Zeichen und er sollte schnell wieder nach Hause. Blöd nur, dass er nicht einmal dafür das Geld hatte. Sollte er seinen Onkel bitten, ihm das Geld für die Heimfahrt vorzuschießen? Nein, dachte er, jetzt erst recht – er würde sich nicht von dieser Stadt unterkriegen lassen. Wenn dies eine Drama-Serie wäre, würde er jetzt gleich eine Wahnsinnskarriere machen und bald stinkreich sein. Schade, dass es in der Wirklichkeit meistens ganz anders lief.

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