M.P. Anderfeldt - Dunkelheit über Tokyo

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Dunkelheit über Tokyo: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein junger Mann hat das einsame Leben in einem Shinto-Schrein in den Bergen Nordjapans satt und fängt in Tokyo ein neues Leben an. Er findet Freunde, einen Job und trifft eine junge Frau.
Doch Etwas ist ihm gefolgt aus den Bergen, etwas Gefährliches. Der Tod kommt nach Tokyo und droht sein neues Leben zu zerstören. Und welches Geheimnis verbirgt die junge Frau?

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Dann sah sie, dass der Sarariman an der Kasse stand und beflissen eilte sie hin. »Hai! Gomenasai!«

Der Mann stellte zwei Dosen auf den Tresen, eine mit Sapporo-Bier und eine mit Chu-Hi. Er zeigte auf das Chu-Hi: »Sowas mögen junge Frauen doch, oder?«

»Ja! Das schmeckt sehr gut!«, strahlte ihn das Mädchen an und nickte eifrig. Der Mann brummte etwas und zahlte. Dann verließ er den Laden.

»Arigato gozaimashita!« Das Mädchen verbeugt sich. Als die Tür sich öffnete, drang für ein paar Sekunden die Melodie der Ampel von draußen herein.

Das Mädchen ging wieder zu Takeo, um weiter Magazine einzuräumen.

»Ich kann das süße Gesöff nicht ausstehen«, flüsterte sie ihm zu. Gegen seinen Willen musste Takeo grinsen.

In dem Augenblick flackerte das Licht im Laden. Gleichzeitig hörte man Bremsen quietschen. Das Mädchen und Takeo stürzten zur Tür hinaus. Vor einem Taxi mit laufendem Motor lag der Sarariman auf der Straße, das Gesicht auf dem Boden. Aus der Tüte, die er gerade im Convenience Store gekauft hatte, rollte langsam eiernd die Dose Chu-Hi heraus. Der Taxifahrer sprang aus seinem Auto und lief zu dem Verletzten. Auch Takeo und das Mädchen rannten hin. Weitere Autos stoppten vor dem Unfallort.

»Einen Krankenwagen! Wir brauchen einen Krankenwagen!«

Takeo holte sein Handy aus der Tasche. Vor lauter Aufregung schaffte er aber nicht einmal, den Touchscreen zu entriegeln. Das Mädchen aus dem Laden beugte sich über den daliegenden Mann. Der bewegte sich plötzlich wieder. Mühsam stützte er sich auf und setzte sich hin. Er hielt sich den Kopf.

»Daijoubu? Geht es Ihnen gut?« redete der Taxifahrer auf ihn ein. Der Mann nickte benommen. Er blieb eine Weile sitzen, dann half ihm der Taxifahrer auf und geleitete ihn zum Gehweg. Dabei fragte er immer wieder, wie es ihm gehe und ob er ihm nicht einen Krankenwagen rufen solle.

Der Mann aber schüttelte nur den Kopf. »Nein. Es geht mir gut.«

»Haben Sie denn nicht gesehen, dass die Ampel rot war?«, fragte der Taxifahrer.

Der Mann antwortete nicht und klopfte abwesend seine Kleidung ab.

»Hai, douzo!«, das Mädchen aus dem Laden verbeugte sich tief und hielt ihm mit ausgestreckten Armen die Tüte mit seinen Einkäufen hin. Der nahm sie an sich und murmelte »Rot?«, dann wandte er sich um und verschwand.

Takeo und das Mädchen gingen zurück in den Laden.

»Dir scheint es ja wirklich bei uns zu gefallen. Willst du dein Bier nicht mit irgendjemandem trinken, bevor es warm wird?«

»Ach … ich wollte zu meinem Onkel, aber der … hat heute keine Zeit für mich.«

»Oje, so ein Mist. Und was jetzt?«

»Wenn ich das wüsste … ich kenne ja sonst niemanden hier.«

Sie warf einen Blick zur Uhr an der Wand über der Ladentheke. »Ich habe in 20 Minuten Dienstschluss – zumindest, wenn Yuuto ausnahmsweise mal pünktlich ist. Dann finden wir was für dich.«

Takeo sah sie überrascht an.

»Hey, nicht bei mir!« Sie schüttelte den Kopf und lachte, während Takeo schon wieder rot wurde. Er wunderte sich. Warum wollte das hübsche Mädchen ihm helfen? Da er nicht wusste, was er sonst tun sollte, stellte er sich wieder zu den Zeitschriften und blätterte in einem Magazin. Es ging um Autos, was ihn eigentlich gar nicht interessierte, aber es war ja nur für 20 Minuten.

Ziemlich genau 30 Minuten später betrat ein junger Mann mit einer hellblau getönten Sonnenbrille das Geschäft. Trotz der sommerlichen Temperaturen trug er eine schwarze Wollmütze und einen langen schwarzen Ledermantel. Er machte ein seltsames Handzeichen zu dem Mädchen und verschwand in der Tür hinter der Verkaufstheke. Das Mädchen war gerade mit einer Kundin beschäftigt, die, wie es aussah, sämtliche erhältlichen Toilettenartikel aufkaufte. Kurz danach trat der junge Mann neben sie und übernahm. Mit Uniform und ohne die Sonnebrille war er kaum wiederzuerkennen. Das Mädchen flüsterte mit ihm und sie sahen ein paar Mal zu Takeo herüber. Dann verschwand auch das Mädchen in der Tür und stand kurz darauf neben Takeo.

»Gehen wir.« Takeo wunderte sich, wie anders sie ohne ihre weiß-grüne Uniform aussah. Sie trug jetzt einen kurzen pinkfarbenen Rock und ein weißes Jäckchen, das irgendwie flauschig aussah, wie ein Teddybär, dazu Stiefel mit langen Absätzen. Ein schwach blumiger Duft umwehte sie.

»Ich bin Mei.«

»Schön, dich kennenzulernen, ich bin Takeo Toda, yoroshiku onegaishimasu!«

Mei lachte. »Du bist ja lustig. Man sollte dich irgendwo ausstellen. Also, Takeo-chan, ich habe mir was überlegt.«

Takeo schluckte. Zu Hause hatte nur seine Mutter ihn Takeo-chan genannt. Manchmal vielleicht noch Teru-Obaachan. Sprachen so die Leute in Tokyo miteinander?

»Hey,« sie stieß ihn an, »immer locker bleiben. Ich verkaufe dich schon nicht an einen Wanderzirkus.«

»Hai, Entschuldigung.«

»Außer sie machen mir ein wirklich gutes Angebot. Aber jetzt hör auf, dich zu entschuldigen.«

»Hai, …« Takeo verschluckte die Entschuldigung, die er automatisch hatte nachschicken wollen. Mei nickte zufrieden.

Dann folgte er ihr. Wohin gingen sie überhaupt? Er lief hinter ihr auf dem Gehweg, bis sie plötzlich in einen kleinen Weg abbog. Von dort führten ein paar Stufen zu einem kleinen Park und Mei setzte sich auf die oberste Stufe. Sie klopfte auf den Platz neben sich und Takeo nahm Platz. Beinahe berührten sich ihre Körper und er konnte die Wärme spüren, die von ihr ausging.

»Jetzt wäre ein Bier gut, oder?« Sie stützte den Kopf in die Hände.

»Wie? Ach so, …« Takeo hatte das Bier ganz vergessen. Er reichte Mei eine Dose und nahm sich selbst die andere.

Sie öffneten sie und stießen an. »Kanpai!«

»Aaaaah!«, seufzte Mei nach dem ersten Schluck genüsslich und warf den Kopf nach hinten. Das Mädchen trinkt ja Bier wie mein Vater, dachte Takeo.

»Also«, begann sie, »damit es da keine Missverständnisse gibt. Ich mag deinen Akzent, er erinnert mich an meine Großmutter. Und ich will dir helfen, weil mir auch jemand geholfen hat, als ich in Tokyo angekommen bin. Mehr nicht, okay? Ich habe einen festen Freund.«

Takeo wurde rot bis über beide Ohren. Zum Glück war das Licht so schlecht, dass Mei das bestimmt nicht sehen konnte. »Vielen Dank.«

»Na, hör’s dir erst mal an. Der meist nichtsnutzige Yuuto hatte nämlich ausnahmsweise mal eine Idee. Ach so, Yuuto ist mein extravaganter Kollege, der heute die Nachtschicht übernimmt. Er hat mir von einem Manga Café hier in der Nähe erzählt, da kann man die ganze Nacht bleiben. Was sagst du?«

»Ein … Manga Café?« Takeo runzelte die Stirn.

»Ja, aber da geht kaum einer zum Lesen hin. Man hat ein kleines Abteil mit Internet und man kann auch pennen. Oder natürlich Manga lesen. Aber wahrscheinlich hast du bei mir im Konbini schon genug gelesen für heute, oder?« Sie lachte und stieß ihm den Ellbogen in die Seite.

Ein Manga Café – Takeo wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Aber sicher war es besser als nichts.

Eine Frau mit Mundschutz ging vorüber. Mei nahm einen Schluck aus ihrer Dose. »Kennst du eigentlich die Breitmaulfrau?«, flüsterte sie und blickte der Frau bedeutungsvoll nach.

»Ist das nicht so eine Gruselgeschichte?«

»Ja. Sie hat aber wirklich gelebt. Und zwar hier ganz in der Nähe.«

»Ach ne, das sind doch Märchen.«

»Nein! Das ist die Wahrheit! Ich kenne jemanden, der sie getroffen hat. Ist nur mit Mühe mit dem Leben davongekommen … ein kleiner Junge. Naja, so klein auch nicht. Ein bisschen jünger also du.«

Takeo ärgerte sich. Hielt ihn Mei für ein Kind?

»Der ist auf dem Heimweg von der Schule durch eine dunkle Straße gelaufen. So wie die hier. Eine Frau mit Mundschutz kommt ihm entgegen. Sie bleibt vor ihm stehen und fragt ihn: ›Bin ich schön?‹ Der arme Junge murmelt ›Ja‹ und will schnell weitergehen. Da nimmt sie ihren Mundschutz ab. Ihr Mund war total entstellt. Der blutige Schnitt reicht von einem Ohr zum anderen, weil ihr eifersüchtiger Mann ihn mit der Schere aufgeschnitten hat. Sie sieht natürlich schrecklich aus und der Junge erschrickt. Dann öffnet sie ihr riesiges Maul und fragt: ›Und jetzt?` Dabei nimmt sie eine Schere in die Hand. Der Junge weiß, wenn er ›Nein‹ antwortet, tötet sie ihn, wenn er ›Ja‹ sagt, schneidet sie ihm den Mund auf, damit er genauso schön ist wie sie.«

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