Alois Zeindl - Psychose Deutschland

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Anhand von unterschiedlichen, jedoch nach und nach aneinander als Ganzes zusammengehörenden Kurzgeschichten, Kommentaren und Abhandlungen kann der Leser dieses Buches sowohl die Diagnosen als auch die Psychoanalyse nicht nur der Deutschen im allgemeinen, insbesondere deren weltweiten Machhabern betreffend und kritisierend, in hoffentlich unterhaltsamen und amüsanten Bildern dieser vielfältigen, aber leider gehemmten und verhinderten deutschen Gesellschaft als Exemplar sowohl im Schlechten wie auch im Guten erleben. Das ist übertragbar auf alle anderen Gesellschaften des Planeten Erde.
Mein Hauptanliegen als Autor ist es, dem werten Leser ein richtiges, ehrliches und aufrichtiges Aufklärungswerk darzubieten, in welchem die Chance hin zu einer positiven Veränderung für alle Erdenbürger im Erreichen des beständigen Guten als erstrebenswertestes Ziel gegeben sein soll.
Der Klarheit wegen empfehle ich dem Leser dieses Buches es exakt genau vom Anfang bis zum Ende so wie einen Roman zu lesen und keinesfalls darin in der Mitte anzufangen. Das will ich nur gesagt haben, um einer erneuten Verwirrtheit vorzubeugen.
Wer durch die Finsternis der Abgründe sich dennoch suchend vorwärts bewegt, wird sich umso mehr erfreuen können, wenn er dann schließlich doch noch zum ersehnten Licht gelangen kann, wo er dann gleichzeitig sein Ziel in der erleuchteten Wahrheit gefunden hat und dort den Sinn für uns alle erkennt.

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Hand meines Verlobten zärtlich berührt. Dabei hat er zudem die Worte hinzugefügt: „Du bist ein netter Typ. Mit dir kann ich mir noch mehr

vorstellen.“

Mein Verlobter gerät etwas in Verlegenheit und kann nichts darauf antworten. Nur mit einem kleinen Lächeln bedankt er sich bei dem

Minister.

„Halte Dich an ihn ran! So eine Chance hatten wir noch nie. Jetzt kön- nen wir die Welt verändern.“ sage ich telepathisch zu meinem Verlobten.

„Genau das werde ich tun.“ antwortet er mir im Geiste, während wir schon im Fahrstuhl des Hauses der Tagungen sind und nach oben in die

vierte Etage fahren. Der Minister stellt sich im Lift drinnen so unver- schämt nahe an meinen Verlobten ran, dass ich mich am liebsten körper-

lich dazwischen stellen würde. Es bleibt mir nichts anderes übrig als mich als Geist zwischen die beiden zu stellen. Genau in diesem Moment

tritt nun der Minister einen Schritt zurück und hält wieder einen an- ständigen Abstand zu meinem Liebsten ein.

Es ist so schrecklich, weil der alte Geist in der braunen Uniform in solchen Momenten jedes mal ganz fürchterlich zu Keuchen beginnt. Er

hustet und hustet und hustet und hustet und hustet und hustet...

Als wir oben aus dem Fahrstuhl aussteigen, kommt uns ein ganz intensi- ver Geruch in die Nase. Es riecht ganz vehement nach Malzkaffee. Und

es wimmelt hier nur so von Menschen und alten Geistern auf dem Flur,

der sich offensichtlich vor einem Tagungsraum befindet. Hier sind auch

Frauen in grauen und in blauen Anzügen. Viele Herren in grauen Anzü- gen. Manchmal kann man die Frauen und Männer kaum unterscheiden.

Und ebenso viele alte Geister in den braunen Uniformen, mit Haken-

kreuzen auf den Oberärmeln, sind hier. Ein paar einzelne Frauen befin-

den sich unter den alten Geistern. Sie tragen schwarze Kostüme, also schwarze Jacken und Röcke, und weiße Blusen. Sie waren in ihrem vorigen körperlichen Leben die Leichenfrauen der Soldaten, falls die noch aus dem Krieg zurück gekommen sind.

Der Minister geht zielstrebig genau da hin wo der starke Duft nach Malzkaffee herkommt. Wir drei weiteren in seiner Begleitung folgen ihm. Es erstaunt mich in der Tat, dass er tatsächlich eine Tasse mit Malzkaffee eingießt und diese meinem Liebsten überreicht, bevor er sich selber eine Tasse Malzkaffee füllt. Das hätte ich gar nicht mehr gedacht, dass man einem Minister noch so viel Anstand zumuten kann, dass er erst seinem Chauffeur eine Tasse Malzkaffee anbietet, bevor er sich selber eine nimmt. „Wenn du Milch und Zucker willst, das steht hier.“ sagt er zu meinem Verlobten und zeigt dabei mit der Hand in Richtung der Milch und dem Zucker.

„Ja. Danke. Gerne.“ sagt mein Verlobter und er bedient sich. Jetzt stellt sich doch glatt so unverschämt der alte hustende Geist, der verstorbene Vater des Ministers, mit seiner braunen Uniform und den Hakenkreuzen auf den Oberärmeln, sehr breitbeinig mit seinen Stiefeln vor mich hin und bedient sich mit dem Malzkaffee. Und er lässt sich Zeit. Und er lässt mich hinter sich warten.

Langsam werde ich etwas ungeduldig. Denn auch so ein Geist wie ich bekommt mal Durst. Endlich ist der alte braune Herr da fertig und schlürft schon seinen Malzkaffee in seiner geistigen Welt. Nun kann ich mich endlich bedienen. Der alte, verstorbene Vater des Ministers hat einmal an seiner Tasse getrunken und schon hat er wieder ganz fürchter- lich zu Husten angefangen.

„Wenn er doch nur endlich ersticken würde.“ denke ich dabei. Da kommt mir nun ein ganz neuer Gedanke. Ich frage mich, was wohl sein wird, wenn man als Geist stirbt. Natürlich trinken wir keinen materiellen Malzkaffee, sondern einen geistigen. Wie wäre es, wenn es in der geisti- gen Welt auch keinen Malzkaffee mehr gäbe, beginne ich zu überlegen. Dann könnte es wohl auch keinen materiellen geben.

In diesem Moment erschallt plötzlich ein lauter Gong und alle strömen sie in den Tagungsraum hinein. Und wir bewegen uns mit dieser Men- schenmenge einfach mit, so wie in einem Fluss.

Die Tassen mit dem Malzkaffee trinken wir noch schnell aus und stellen dann die leeren Tassen auf die Tischchen die uns im Vorbeigehen gerade

nützlich entgegen kommen.

Als wir in dieser Masse von Menschen so dahintrotten, fällt es sehr auf, wie viele bewundernde Blicke der Staatsangestellten um uns herum auf

meinen Liebsten fallen, weil er so schön ist. Langsam werde ich etwas

nervös. Fragend fallen die Blicke gleichzeitig auch immer wieder auf den Minister neben ihm. Der merkt es auch. Und er beginnt sich so richtig darin zu weiden.

Denn er fühlt es, dass in den Blicken die Frage liegt, ob mein Verlobter nun der neue Freund des Ministers ist.

Drinnen in diesem Tagungsraum sieht es ähnlich aus wie in einem

Hörsaal. Der Saal ist sehr groß.

Er hat ausnahmsweise Fenster, kommt mir in den Sinn. Die Stuhlreihen sind kegelförmig nach oben gehend angeordnet, so wie auch im Parla-

ment. Damit jeder der Teilnehmenden alles gut überblicken kann. Unten

steht in der Mitte ein länglicher Tisch. Er ist dafür gut, wenn auf ihm etwas

demonstriert werden soll. Daneben steht ein Rednerpult mit einem

Mikrofon.

Da ich um meine Ohren herum Sprachen sämtlicher Nationalitäten zu hören bekomme, wird mir nun klar, dass es sich hier wohl um eine

internationale Tagung handeln muss. Die Teilnehmenden, so wie wir vier im Beisein des Ministers, nehmen alle jetzt Platz in diesem Podium.

Der Vater des Ministers setzt sich neben ihn. Ich setze mich neben meinen Verlobten.

Es sind unzählige Plätze hier. Die Damen und Herren aus der gesamten

Welt setzten sich in die Sitzreihen, wobei sie jedes mal einen Platz neben sich frei lassen. Man könnte meinen, das tun sie, um sich nicht zu nahe

zu kommen. Doch sind selbstverständlich diese freien Plätze für die

Geister bestimmt.

Den Ministern der Welt ist das nicht bewusst. Aber die Geister haben es schon so eingerichtet.

Hier sitzen nun also viele junge Herren mit grauen Anzügen und ein

paar Damen mit ebensolchen grauen, beziehungsweise mit ein paar blauen. Mein Verlobter und ein paar weitere Gäste sehen anders aus.

Deshalb fallen die hier auch etwas auf. Man sieht das nicht so gerne. Mein Verlobter hat es daher mit eigenartigen Blicken zu tun. Ich bin aber

froh, dass er damit ganz gut zurecht kommt. Es stört ihn wenig, wenn ihn andere blöd anschauen.

Ja, und was die Geister betrifft, so bin ich hier unter den männlichen der einzige, der keine braune Uniform mit Hakenkreuzen anhat. Am liebsten

würden sie mich deshalb, so wie es auch der Alte schon die ganze Zeit über im Wagen wollte, zermalmen. Doch Geistern ist es nicht mehr

direkt möglich, dass man sich gegenseitig etwas tut, weil man eben nur noch Geist ist. Als Geist hat man keine direkte Verbindung mehr mit der

materiellen Welt. Diese Geister können mir daher auch nicht mehr

schaden. Aber meinem noch körperlich lebenden Verlobten können sie schaden.

Die alten Geister mit den braunen Hakenkreuz-Uniformen setzen sich also neben die Minister und Abgeordneten aus der ganzen Welt. Und die

Geister der Leichenfrauen finden auch irgendwo ihre Plätze, als endlich die Tagung beginnt.

Ein alter, kleiner, dicker, runder Mann in einem braunen Anzug, die schwarzen Haare mit Pomade streng nach hinten frisiert, kommt unten

durch eine Seitentüre herein. An der Hand hält er eine größere, sehr dürre und hagere, weißhaarige Frau mit Dauerwelle, in einem bräunli-

chen Kostüm. Sie klappert mit Stöckelschuhen hinter ihm her, so als kann sie nicht mehr so schnell gehen als ihr Mann.

Sie stellen sich neben das Rednerpult und verneigen sich etwas vor den

Zuhörern im Tagungsraum, bevor er sich vorstellt: „Guten Tag, meine

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