Jo W. Gärtner - Die Sagen von Berandan

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Es ist keine gute Zeit für Abenteuer. Schwarze Wolken türmen sich bedrohlich über Berandan. Wölfe streifen durch die Wälder. Gobblins wurden gesichtet. Und die Grenzbefestigungen am großen Fluss Mundan können dem wilden Ansturm der Bersker kaum mehr standhalten. Wahrlich – es ist keine gute Zeit für Abenteuer.
In diesen Tagen stößt Rimon auf kleine, grimmige Wesen – Miglins. Sie sind in Aufruhr, denn schon wieder ist einer der ihren spurlos verschwunden. Zugleich wird in der prächtigen Stadt Callan ein Miglin entdeckt und als Spion gefoltert und getötet.
Wer sind diese Wesen mit den gefährlich spitzen Zähnen? Soll Rimon ihnen helfen? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Andres und die zauberhaft schöne Arafandra?
Ehe sich Rimon versehen hat, wird er ganz gegen seinen Willen in das größte Abenteuer seines noch jungen Lebens gezogen. Die sonst so klaren Grenzen zwischen Gut und Böse scheinen dabei immer mehr zu verschwinden.
Ein Roman über Intrigen, wahre Stärke, Freundschaft und Liebe. Ein Roman über das Gute und das Böse und die schwierige Frage, was eigentlich gut und böse ist.
Ins Ungewisse – der erste Band der Fantasy-Trilogie «Die Sagen von Berandan»

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Tama schwieg. Dann meinte sie: „Vielleicht hast du recht. Dennoch wollte ich dir helfen. Ich weiß doch, dass du das alles hier nicht gerne machst. Also will ich für dich da sein!“

Rimon lächelte gezwungen. So sehr er sich über Tamas Anwesenheit freute, so unangenehm war ihm ihre Hilfe. „Wie hast du mich eigentlich gefunden? Es ist finster und in der Dunkelheit sieht man seine eigene Hand nicht vor den Augen. Woher weißt du, wo ich in den Wald abgebogen bin?“

Tama hatte den Kopf noch immer schief gelegt, schaute nun aber nicht mehr skeptisch, sondern nur noch ungläubig. „Du fragst mich tatsächlich, wie ich dich gefunden habe? Rimon, selbst ein Blinder hätte deine Spur gefunden! In der Erde sind die Abdrücke von Yaris sehr deutlich zu erkennen. Auch der Regen konnte die Spuren in dieser kurzen Zeit nicht wegspülen. Überall hast du Äste abgeknickt und das Feuer kann man selbst aus großer Entfernung erkennen. Wenn du mir jetzt erzählen willst, dass du deine Spuren auch noch verwischen wolltest, dann bist du der schlechteste Spurenverwischer, den ich kenne.“

„Nein, ich wollte meine Spuren nicht verwischen. Ich habe mich nur gewundert, dass du mich so einfach gefunden hast.“

„Das war wirklich kein Problem“, sagte Tama und blickte ihren Bruder belustigt an. „Ich muss jetzt wieder los, bevor Vater mich zu Hause vermisst und nach mir sucht. Morgen kann ich wieder vorbeikommen, wenn du willst.“

Tama stand auf und wandte sich zum Gehen. Als sie die Bäume erreicht hatte, drehte sie sich nochmals um und meinte mit leiser Stimme: „Übrigens ist Mutter heute schwer krank geworden, nachdem du gegangen warst. Sie liegt im Bett, ist völlig blass und redet ständig wirre Dinge.“

Rimon sprang auf. „Was sagst du da? Sie ist krank? Wegen mir?“ Er grübelte nur kurz, dann ging er zu Yaris und sagte: „Ich muss zurück zu ihr. Ich kann nicht zulassen, dass sie krank im Bett liegt und ich schuld daran bin!“

„Nein, Rimon, bleib hier. Du bist nicht schuld daran. Mutter wird schon wieder, da bin ich mir sicher. Immerhin sitzt Vater ständig an ihrem Bett, hält ihr die Hand und wischt ihr den Schweiß von der Stirn. Vielleicht hat alles etwas Gutes. Wer weiß. Mach dir keine Sorgen, Rimon. Ich muss gehen. Bis morgen.“

Damit verschwand sie zwischen den Bäumen im Dunkel. Rimon blieb allein zurück. Erschöpft ließ er sich neben dem Feuer niederfallen. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Doch einer kam immer wieder, er war lauter als die anderen, stärker. Rimon fühlte sich schlecht. Miserabel. Feige. Nichtsnutzig.

Beinahe war es irrwitzig. Da kam seine Schwester, gerade einmal zwölf Jahre alt, von der Welt und ihren Gefahren keine Ahnung, einfach vorbeispaziert, als würde sie diesen Weg ständig gehen, als wäre es ein Spaziergang. Sie hatte ihn ohne ein erkennbares Problem gefunden. Auch wenn Rimon seine Spur nicht verstecken wollte, war es ihm doch sehr unangenehm, dass sogar ein unerfahrenes, junges Mädchen ihn dermaßen leicht auffinden konnte. Dann brachte sie ihm einen großen Korb mit reichhaltigem Essen mit, weil sie ihrem großen Bruder nicht zutraute, dass er sich selbstständig ernähren konnte. Welch eine unerträgliche Schande! Und das Schlimmste dabei war, dass sie wahrscheinlich sogar Recht hatte. Dann marschierte sie auch noch durch Nacht und Regen, ohne irgendein Anzeichen der Angst zu zeigen. Er, Rimon, immerhin sechzehn Jahre alt, hätte sich beinahe in die Hosen gemacht, als dieses unheimliche Krächzen zwischen den Bäumen zu hören war. Ja, er hatte sogar Angst, als es zu regnen und zu stürmen begann. Wie sollte er große Abenteuer bestehen, wenn er bei solch einer Kleinigkeit bereits verzagte?

Und schließlich kam noch die Sache mit seiner Mutter hinzu. Sie lag krank im Bett, weil er sie im Stich gelassen hatte. Er hätte nicht gehen dürfen. Aber seine Schwester hatte wahrscheinlich Recht. Nun gab es kein Zurück mehr. Jarla musste damit zurechtkommen. Und vielleicht, ja vielleicht brachte es tatsächlich etwas Gutes mit sich, wenn Thors nun an Jarlas Bett saß und sich um seine Frau kümmerte.

Die Ermutigungen, die er sich selbst zusprach, halfen nur zu einem kleinen Teil. Er fühlte sich dennoch schuldig an Jarlas Krankheit. Aber was weitaus schlimmer wog, war die Tatsache, dass seine Schwester ihn dermaßen gedemütigt hatte.

* * * * *

Rimon schlief sehr unruhig. Mitten in der Nacht meinte er, dass ein Tier oder irgendein anderes Wesen an ihm herumzupfte, aber als er sich aufsetzte, konnte er im Schein der letzten Glut nichts erkennen.

Als er erwachte, war es kalt geworden. Rimon fror. Zunächst entfachte er das Feuer erneut und ging dann an einen nahe gelegenen Bach, um Wasser zu holen. Er wusch sie und genoss die eisige Kälte in seinem Gesicht. Sie brachte neues Leben in seinen steifen Körper.

Nebel hing schwer zwischen den Bäumen. Der Boden war feucht und weich. Irgendwo klopfte ein Specht. Rimon trottete zur Lagerstelle zurück. Als er wieder auf die Lichtung trat, zuckte er zusammen.

Da, direkt neben der Stelle, an der er geschlafen hatte. Sie waren schwach, aber dennoch deutlich zu erkennen. Dann hatte er also doch recht gehabt! Rimons Herz schlug schneller. Er ging in die Knie und fuhr mit dem Finger die winzigen Fußspuren, die er entdeckt hatte, entlang. Die Eindrücke waren nicht besonders tief. Das Tier konnte nicht allzu schwer gewesen sein. Doch die Spuren kamen ihm nicht bekannt vor. Kein Tier setzte solche Abdrücke in die Erde. Die Abdrücke waren eher die... eher die eines Menschen. Hinten ein etwas tieferer Eindruck von der Ferse und vorne die fünf Zehen. Obwohl – nein – das waren nicht fünf, der Abdruck hatte nur vier Zehen. Was konnte das nur sein?

Rimon blickte sich um. Nirgends sonst waren Anzeichen zu sehen, dass jemand in der Nähe gewesen war. Die Spuren führten bis zu einem Baum, um ihn herum, doch dahinter lagen kleinere und größere Steine, auf denen sich die Spur verlor.

Rimon wurde unbehaglich. Er fühlte sich plötzlich beobachtet. Da – ein Knacken! Rimon fuhr herum. Ein Vogel schreckte auf und flog zwitschernd davon.

„Ruhig, Rimon, ruhig!“, redete er sich zu. „Du hast Spuren von einem unbekannten Tier entdeckt. Aber es hat dir in der Nacht nichts getan, warum sollte es dir nun etwas Böses wollen? Nur die Ruhe.“

Er wärmte sich kurz am Feuer, löschte es dann mit Erde, die er darüber warf, sattelte Yaris, schwang sich auf sein Pferd und ritt davon. Er musste etwas zu essen finden. Schließlich konnte er nicht dasitzen und darauf warten, dass seine kleine Schwester mit einem Korb Leckereien vorbeischauen würde.

Weit reiten konnte er nicht. Das Unterholz wurde so dicht, dass er bald absteigen und Yaris zurücklassen musste. Bewaffnet mit seinem Bogen schlug er sich weiter durch das immer dichter werdende Gestrüpp. Umso tiefer er in den Wald drang, desto näher rückten die Bäume aneinander. Langsam wurde es dunkel. Die Bäume ließen keinen Sonnen­strahl, der das Herz ein wenig ermutig hätte, hindurch. Ein Uhu kauzte und weit in der Ferne heulte in Wolf. Rimons Herz klopfte schwer in seiner Brust, aber das Heulen war tatsächlich weit entfernt. Er musste sich deswegen keine Sorgen machen.

Als er gerade ein altes, ausgetrocknetes Bachbett durchquerte und an der anderen Seite die felsige und glitschige Wand emporkletterte, fühlte er es ganz genau. Eisig lief es ihm den Rücken hinunter. Jemand beobachtete ihn. Rimon spürte die Blicke, die auf ihm lasteten. Hastig kletterte er die Felsen hinauf. Als er oben angekommen war, drehte er sich blitzschnell um und blickte auf die andere Seite der Mulde hinüber. Gerade noch konnte er einen Schatten erkennen, der sich hinter einem Baum versteckte.

Dann herrschte Stille. Nur irgendwo oben in den Baumwipfeln krächzte ein Vogel mit unsäglich hässlicher Stimme.

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