Jo W. Gärtner - Die Sagen von Berandan

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Es ist keine gute Zeit für Abenteuer. Schwarze Wolken türmen sich bedrohlich über Berandan. Wölfe streifen durch die Wälder. Gobblins wurden gesichtet. Und die Grenzbefestigungen am großen Fluss Mundan können dem wilden Ansturm der Bersker kaum mehr standhalten. Wahrlich – es ist keine gute Zeit für Abenteuer.
In diesen Tagen stößt Rimon auf kleine, grimmige Wesen – Miglins. Sie sind in Aufruhr, denn schon wieder ist einer der ihren spurlos verschwunden. Zugleich wird in der prächtigen Stadt Callan ein Miglin entdeckt und als Spion gefoltert und getötet.
Wer sind diese Wesen mit den gefährlich spitzen Zähnen? Soll Rimon ihnen helfen? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Andres und die zauberhaft schöne Arafandra?
Ehe sich Rimon versehen hat, wird er ganz gegen seinen Willen in das größte Abenteuer seines noch jungen Lebens gezogen. Die sonst so klaren Grenzen zwischen Gut und Böse scheinen dabei immer mehr zu verschwinden.
Ein Roman über Intrigen, wahre Stärke, Freundschaft und Liebe. Ein Roman über das Gute und das Böse und die schwierige Frage, was eigentlich gut und böse ist.
Ins Ungewisse – der erste Band der Fantasy-Trilogie «Die Sagen von Berandan»

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„Aber warum hast du mich geknebelt? Das konntest du mir noch immer nicht erklären!“

Yolanda grinste – schelmisch, wie ein kleines Mädchen, das sich einen frechen Scherz erlaubt hatte. „Wie gesagt, du warst nicht lange bewusstlos. Du bist kurz aufgewacht, hast irgendwelche unverständlichen Worte gebrummt und bist dann in einen tiefen, unruhigen Schlaf gefallen. Alpträume müssen dich geplagt haben, denn du hast immer wieder laut aufgeschrien. Auch wenn die Gobblins weitergezogen waren, konnte ich mir nicht sicher sein. Daher musste ich dich knebeln, damit du endlich Ruhe gabst.“

Sie lachte, nun ohne Leere, sondern mit einem ehrlichen Leuchten in ihren braunen Augen. Und nun musste auch Rimon lachen.

* * * * *

Yolanda verstand die Welt nicht mehr. Besser gesagt, sie verstand diesen jungen Mann nicht mehr, der da vor ihr stand und sie wegschickte. Fassungslos, mit offenem Mund, glotzte sie Rimon aus großen Augen an und versuchte zu verstehen, konnte dies aber beim besten Willen nicht.

In der Nacht, nachdem sie Rimon vor dem sicheren Tod gerettet hatte, hatte sie ihm vom Tod ihrer Mutter erzählt und wie sie alle angegafft hatten und wie sie das Dorf verlassen hatte und wie sie schließlich das ganze Dorf verflucht und verwünscht hatte. Auch wenn sie damit Rimons gesamte Familie ebenfalls verflucht hatte, hörte Rimon dennoch geduldig zu. Er verstand sie. Das alte Gefühl, das leichte Kribbeln im Magen, keimte in ihr wieder auf. Sie wusste nicht genau, weshalb, sie wusste nur, dass er sie auf magische Weise anzog.

Es war eine wundervolle, friedliche und glückliche Nacht gewesen.

Doch nun, am nächsten Morgen, wies Rimon ihr mit kühlen Worten den Weg. Er müsse nun Yaris wiederfinden. Nein, Yolanda könne dabei nicht mitkommen, denn er müsse alleine beweisen, dass er in der Wildnis überleben könne.

„Aber nach alldem, was ich dir heute Nacht erzählt habe, kannst du mich doch nicht einfach so alleine lassen!“ Yolanda war den Tränen nahe. Würde sie Rimon tatsächlich inmitten dieses Waldes, durch den gestern noch Gobblins gezogen waren, einsam zurücklassen? „Ich habe doch niemanden, zu dem ich gehen kann. Außerdem habe ich dir gestern das Leben gerettet. Da darfst du mich nicht alleine lassen!“

Yolandas Stimme überschlug sich beinahe – hysterisch, panisch schrie sie Rimon ins Gesicht. Doch eigentlich war sie nur verzweifelt. Verzweifelt über alle Maßen.

Aber Rimon blieb vollkommen kühl. „Es tut mir Leid, Yolanda. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass du mir gestern das Leben gerettet hast, und ich hoffe, ich kann dir dies irgendwann einmal zurückgeben. Aber nicht jetzt. Wenn ich ein großer Ritter werden will, wie mein Vater, dann muss ich alleine weiterziehen!“

Steif, aber bestimmt kamen die Worte über seine Lippen. Die Mundwinkel zuckten leicht. Rasch hob Rimon die Arme und wollte Yolanda zum Abschied umarmen. Doch Yolanda wich angewidert aus. Langsam ließ Rimon die Arme wieder sinken. Er blickte zu Boden, murmelte etwas unverständlich vor sich hin, dann schaute er wieder auf, direkt in Yolandas Augen.

Leise, mit brüchiger Stimme sagte er: „Mach es gut, Yolanda. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.“

Yolanda war sich nicht sicher, ob sie Traurigkeit in Rimons Augen entdecken konnte. Sie glaubte es. Wollte es glauben. Verwirrt, traurig, wütend blickte sie ihm hinterher. Rimon verschwand zwischen den Bäumen, ohne sich noch einmal umzudrehen. Mit energischen Schritten ging er von dannen, bis der Wald ihn verschluckt hatte.

Zum Abschied, der nicht erwidert wurde, hob Yolanda langsam ihre Hand und blickte ihm mit hängenden Schultern nach.

„Ich hasse dich!“, flüsterte sie.

Eine Träne tropfte von ihrer Wange auf ihr schmutziges Hemd.

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