Jo W. Gärtner - Die Sagen von Berandan

Здесь есть возможность читать онлайн «Jo W. Gärtner - Die Sagen von Berandan» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Sagen von Berandan: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Sagen von Berandan»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Es ist keine gute Zeit für Abenteuer. Schwarze Wolken türmen sich bedrohlich über Berandan. Wölfe streifen durch die Wälder. Gobblins wurden gesichtet. Und die Grenzbefestigungen am großen Fluss Mundan können dem wilden Ansturm der Bersker kaum mehr standhalten. Wahrlich – es ist keine gute Zeit für Abenteuer.
In diesen Tagen stößt Rimon auf kleine, grimmige Wesen – Miglins. Sie sind in Aufruhr, denn schon wieder ist einer der ihren spurlos verschwunden. Zugleich wird in der prächtigen Stadt Callan ein Miglin entdeckt und als Spion gefoltert und getötet.
Wer sind diese Wesen mit den gefährlich spitzen Zähnen? Soll Rimon ihnen helfen? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Andres und die zauberhaft schöne Arafandra?
Ehe sich Rimon versehen hat, wird er ganz gegen seinen Willen in das größte Abenteuer seines noch jungen Lebens gezogen. Die sonst so klaren Grenzen zwischen Gut und Böse scheinen dabei immer mehr zu verschwinden.
Ein Roman über Intrigen, wahre Stärke, Freundschaft und Liebe. Ein Roman über das Gute und das Böse und die schwierige Frage, was eigentlich gut und böse ist.
Ins Ungewisse – der erste Band der Fantasy-Trilogie «Die Sagen von Berandan»

Die Sagen von Berandan — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Sagen von Berandan», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Jemand stand dort, keine zwanzig Meter von ihm entfernt, hinter einem dicken Baum, dessen Stamm über und über mit Moos bewachsen war. Wer konnte das sein? Wer folgte ihm? Oder ist dieser Schatten ihm überhaupt nicht gefolgt und hier nur zufällig auf ihn getroffen? Aber wer trieb sich hier herum? Hier, wo es beinahe kein Durchkommen gab.

Rimon ging vorsichtig einige Schritte rückwärts, den Baum, der den Schatten verbarg, stets im Blick. Schließlich erreichte auch er einen Baum, hinter dem er sich verstecken konnte. So verging eine Weile. Rimon stand hinter seinem Baum und schaute hinüber zu dem anderen Baum, hinter dem sich nach wie vor nichts bewegte. Sollte er sich geirrt haben?

Warten.

Reglos.

Stille.

Nichts geschah.

Doch dann ging alles ganz schnell.

Er hörte ein lautes Wiehern. Yaris! Nochmals ein Wiehern. Ein scheuendes, nervöses. Yaris war in Gefahr! Ohne sich um den Schatten auf der anderen Seite des ausgetrockneten Bachbettes zu kümmern, rannte Rimon hinter seinem Baum hervor, kletterte die Felsen in den Graben hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Vor dem dicken alten Baum machte er Halt. Langsam schlich er heran und sprang mit einem lauten Schrei über eine dicke Wurzel auf die andere Seite des Baumes – doch niemand stand mehr dort. Deutlich waren die Abdrücke von Händen im Moos am Baumstamm zu entdecken. Er hatte sich also nicht geirrt. Jemand hatte ihn tatsächlich beobachtet.

Erneut wieherte Yaris und riss Rimon aus seinen Gedanken. Er rannte los, sprang über Wurzeln und kleine Gräben, Äste schlugen ihm ins Gesicht und rissen blutige Kratzer in seine Arme. Die Bäume schienen enger zu stehen. Als wären sie aneinander gerückt. Sein rechter Fuß verhakte sich in einer Wurzel, er fiel und stieß mit dem Kopf hart auf einen Stein. Das letzte, an das er denken konnte, war Yaris.

* * * * *

Nässe drang durch Schuhe, Hose, Hemd. Rimon kam nur langsam zu sich. Benommen schaute er sich um. Vor ihm Gestrüpp, neben ihm Gestrüpp, unter seinem Kopf ein Stein, auf dem Blut klebte. Sein Blut. Vorsichtig tastete er an seine Stirn. Ein heftiger Schmerz durchfuhr ihn, als er in die Wunde langte. Rimon versuchte, sich zu erinnern, was passiert war. Stück für Stück setzte sich wieder zusammen.

Yaris!

Er wollte Yaris retten!

Irgendwer war bei ihm gewesen, ansonsten würde er nicht wiehern – nicht so laut und erschreckt.

Rimon erhob sich, der Schmerz an der Stirn pochte unaufhörlich. Wie trunken taumelte er vorwärts, streifte einen Busch, stolperte gegen einen Baum und fiel mehrmals über Steine und Wurzeln.

Als er an einen kleinen Bach kam – es musste derselbe Bach sein, an dem er bereits am Morgen gewesen war –, kniete er sich nieder und wusch mit dem klaren Wasser seine Wunde aus. Eiskalt war es, doch es tat gut. Neue Kraft durchströmte ihn. Er stand auf und ging weiter, bis die Bäume wieder etwas auseinandertraten und der Weg leichter wurde. Als er an die Stelle kam, an der er Yaris zurückgelassen hatte, konnte er seinen Augen nicht glauben. Yaris stand friedlich da, fraß genüsslich Blätter von einem Busch und schnaubte fröhlich, als er Rimon kommen sah. Rimon verstand allmählich gar nichts mehr. Spuren von unbekannten Wesen, ein Schatten, der ihn beobachtete, Yaris, den er entführt glaubte und der jetzt hier vor ihm stand, als wäre nichts, aber auch rein gar nichts geschehen.

Er stürzte seinem Pferd um den Hals und tätschelte es so lange, bis es Yaris offenbar zu viel wurde und er sich wiehernd und Kopf schüttelnd aus dem Griff des Glücklichen befreite. Erleichtert, aber vollständig verwirrt, ritt Rimon an seinen Lagerplatz zurück. Beute hatte er keine gemacht, aber wenn er diese Geschichte seiner Schwester erzählte, würde sie ihn herzlich, aber bestimmt auslachen. Der Gedanken an seine Schwester ließ ihn zittern. Er wusste nicht, wer oder was sich in diesem Wald herumtrieb, und Tama würde sich am Abend erneut auf den Weg zu ihm machen. Er musste sie irgendwie beschützen, aber er hatte keine Ahnung, wie er das anstellen sollte.

Endlich hatte Rimon seinen Lagerplatz erreicht. Er war erleichtert, denn aus irgendwelchen Gründen fühlte er sich hier sicherer. Die Feuerstelle war wie ein Schutz gegen den unheimlichen Wald, inmitten dessen er sich befand. Doch als Rimon an die Feuerstelle trat, stockte ihm erneut der Atem. Jedes sichere Gefühl war mit einem Mal wie weggeblasen. Noch eben hatte er sich einigermaßen gut gefühlt, doch was er jetzt sah, verwirrte ihn völlig. Und da war sie wieder – die Angst. Nur stärker und drückender als die Male zuvor.

Der Stein in der Mitte der Feuerstelle war von jeglichem Unrat gesäubert. Weder Kohle noch Asche lagen mehr darauf. Die Platte schien fein säuberlich gefegt worden zu sein. Doch was in Rimon einen Schauer hervorrief, war das Blut, das nun auf dem Stein verspritzt war. Rotes, dunkelrotes Blut. Alle Farbe wich ihm aus dem Gesicht. Kreidebleich stand er da und starrte und starrte und …

Was ging hier nur vor?

* * * * *

Am selben Abend kam Tama erneut mit einem Korb voller Brot, Obst und Fleisch. Rimon schlug sich damit den Magen voll. Er hatte den ganzen Tag nichts gegessen. Seine Schwester nahm ihm die Geschichte sogar ab. Keine übliche Ausrede. Sie war zwar ohne Schwierigkeiten zu dem Lagerplatz gekommen, doch die Feuerstelle ließ sie ebenfalls glauben, dass merkwürdige Dinge hier im tiefen Wald vor sich gingen. Sie sprach ihm Mut zu und verschwand bald wieder in der Dunkelheit. Rimon machte sich keine Sorgen um sie. Sie würde den Weg sicher nach Hause zurückfinden. Tamas Unbekümmertheit würde sie beschützen.

Doch er machte sich Sorgen um sich selbst. Die Angst, die sich ganz tief in ihm eingenistet hatte, ließ sich nicht mehr vertreiben. Sie war da und sie war mächtig.

Trotz aller Bedenken machte er sich in der Feuerstelle ein neues Feuer, trug Holz heran, zündete es an, schon bald erinnerte nichts mehr an die Säuberung und das Blut. Das beruhigte ihn ein wenig. Und das Feuer bot immerhin Schutz vor wilden Tieren.

Yaris wieherte und scheute ein wenig. Unruhig trat er auf den Hufen. Rimon fuhr hoch und zog seinen Dolch, den er seit der letzten Nacht unaufhörlich bei sich trug. Nichts war zu hören und zu sehen.

Stille. Erdrückende Stille. Wieder fühlte sich Rimon beobachtet. War es nur Einbildung oder ruhten tatsächlich Blicke auf ihm? Oh ja, er war sich ganz sicher. Und sie lagen schwer auf ihm. Die Angst fraß sich gierig in sein Herz. Er würde wieder nach Hause reiten, sich als Feigling beschimpfen lassen, und was den Leuten sonst noch an Schmähungen einfallen würde. Aber dann hätte er zumindest seinen Frieden und müsste nicht ständig in Angst leben.

Doch dann stand Yaris wieder völlig still. Die Nüstern blähten sich nochmals auf, so als schnuppere er nach etwas Fremdem in der kühlen Nachtluft, doch nichts schien das Pferd mehr zu beunruhigen. War gar Yaris zu nervös? War es nicht er, sondern sein Pferd, das ihn durch sein nervöses Wiehern schaudern ließ? Ein angenehmer Gedanke, dem Rimon jedoch kein Gehör schenkte. Nein, dieses Pferd wäre nicht so leicht aus der Fassung zu bringen.

Nachdem er noch lange am Feuer gesessen hatte und bei jedem Geräusch zusammengeschreckt war, fiel er in einen leichten und unruhigen Schlaf. Außer einem Blitz, der am entfernten Rand des Waldes in einen hohen Baum einschlug, geschah nichts in dieser sternlosen und dunklen Nacht.

* * * * *

Rimon hatte sich vorgenommen, die nähere Umgebung seines Lagerplatzes genauestens zu untersuchen. Wenn in der Nacht jemand hier gewesen war, ihm würde es auffallen. Zunächst versuchte er, die Spuren, die er am Vortag entdeckt hatte, jenseits der Steine, auf denen sie sie verloren hatten, wiederzufinden. Vergebens. Dann untersuchte er die Bäume, die um den Platz herumstanden, nach verdächtigen Spuren. Wenn jemand hinaufgeklettert wäre, müsste er am Stamm etwas entdecken können. Nichts. Schließlich suchte er nach abgebrochenen Ästchen, Fußspuren und Handabdrücken. Hoffnungslos.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Sagen von Berandan»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Sagen von Berandan» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Sagen von Berandan»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Sagen von Berandan» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x